Ich will kein Essen anschauen!

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Ekel Ernährung

Ich (w) beichte, dass ich mir keine Kochsendungen anschauen kann. Wenn ich selber koche, ist das etwas anderes, da MUSS ich das Essen ja irgendwie betrachten. Aber im Fernsehen mitanzuschauen, wie Essen zubereitet wird, löst bei mir immer wieder Brechreiz aus. Ich bin nicht magersüchtig - ehrlich nicht - aber wenn ich nur noch Salat essen könnte, hätte ich absolut nichts dagegen. Bitte vergebt mir für meine Andersartigkeit. Unter anderem mag ich nämlich auch keine Schokobananen, keine heiße Schokolade, kein Schokoladen- und Zitroneneis und die meisten Torten verschmähe ich ebenfalls.

Beichthaus.com Beichte #00038434 vom 29.06.2016 um 20:30:33 Uhr (11 Kommentare).

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Die Drogensüchtige aus der Nachbarwohnung

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Verzweiflung Drogen Hass Aggression Nachbarn

Ich (m/28) wohne mitten in Köln. Ich bin vor sieben Jahren in die Innenstadt gezogen. Mein Bruder wohnte nebenan und hatte aus seiner Bude gesehen, dass dort eine Wohnung vermietet wird. Also Wohnung angesehen und es passte. Also zog ich dort ein. Alles in allem war es super. Bruder nebenan, aber nicht im gleichen Gebäude. Genug Abstand also. Dafür wohnt aber im gleichen Gebäude eine ältere Frau. Sie ist starke Trinkerin. Normalerweise interessiert es mich nicht, was die Menschen so treiben, außer, sie belästigen damit andere. Die ältere Dame ist nicht das eigentliche Problem. Das eigentliche Problem ist ihre heroinabhängige Tochter. Ich kann euch Geschichten erzählen... <br /> <br /> Als ich ein gutes halbes Jahr dort wohnte, polterte es mitten in der Nacht. Die beiden streiten sich permanent, die Tochter bezeichnet die Mutter als "Fotze" und betitelt sie mit weiteren Nettigkeiten. Sollen sie machen. Aber das muss ja nicht die ganze Nachbarschaft mitbekommen. Leider ist genau das der Fall, denn das Fenster steht immer offen. Zurück zu meiner Geschichte: Es poltert also in der Nacht. Und das, als ob schwere Schränke umgeschmissen werden. Richtig laut und durch Mark und Bein. Dazu muss gesagt werden, dass die Häuser in der Innenstadt eine Bausubstanz wie ein Termitenhügel haben. Man hört alles. Vor allem, wenn es so laut zu geht. Am nächsten Tag, besser Abend - ich habe Besuch von einer anderen Nachbarin, mit der ich mich angefreundet hatte: Wir wollten einen Film schauen und einen durchziehen. Zum Film sind wir nicht gekommen. Denn es wurde wieder extrem laut. Mein Bruder schrieb mir, was dort abging, er konnte von drüben besser in die Wohnung schauen. Er erzählte, dass sie sich aus dem Fenster geschmissen hatte. Die Mutter wohnt übrigens im 3. OG.<br /> <br /> Sie hing wohl nur noch mit dem Arm am Dach, welcher von ihrem Macker festgehalten wurde. Der zog sie wieder in die Wohnung. Dann war Stadtalarm bei uns. Feuerwehr, Polizei, Notarzt - richtig Party. Und weil wir dicht wie Harald waren, versuchten wir noch zu ihr zu gehen. Aber es war zu spät. Ich hatte zum Glück noch einmal durch die Jalousie geschaut und den Bullenwagen entdeckt. Meine Nachbarin, unglaublich schreckhaft, lief schon zur Eingangstür. Ich konnte sie gerade noch zurückpfeifen, bevor die Rettungskräfte im ganzen Haus herumliefen. Die wäre den Bullen voll in die Arme gelaufen. Und weil die Herospritze, so nennen wir die Tochter liebevoll, danach abgehauen war, wäre meine andere Nachbarin sicher erst einmal festgehalten worden. Also Paras vom Kiffen, Bullen, Panik - muss ja nicht sein. Wir blieben in der Wohnung und verhielten uns still, als wäre niemand da. Das Licht hatten wir ausgemacht und schauten durch den Spion, was da so passierte.<br /> <br /> Das war aber nur eine Story. Ständig standen irgendwelche Macker high vor der Tür und brüllten nachts um vier Uhr die Nachbarschaft zusammen. Oder auch mal tagsüber, obwohl niemand zu Hause war. Zum Beispiel: "Du scheiß Fotze, mit dem Italiener fickst du!" Und sie selbst ist ja auch nicht besser. Sie brüllt rum, pisst vor die Tür, benimmt sich asozial, schlägt gegen die Tür, wenn sie nicht reingelassen wird, alle werden wach. Gespräche mit der Mutter verliefen ohne Ergebnis. Unterschriftenlisten der Nachbarn haben ihren Zweck auch verfehlt. Vor einigen Jahren, am 11.11. (Karneval in Köln), ging ich durch die Innenstadt. Auf dem Weg nach Hause sah ich eine ziemlich abgestürzte Person vor mir und dachte: "Ohje, wenn die hier jetzt kollabiert, mitten auf der Hauptstraße, mitten auf den Gleisen, nicht cool, der helfe ich." Doch als ich näher kam, sah ich, dass es die Hero-Spritze war. Ohne mit der Wimper zu zucken ging ich weiter und hoffte, sie würde sich aufs Maul legen und überfahren werden. Leider passierte das nicht. Ich wusste aber bereits, was uns erwartet. <br /> <br /> Und genau so kam es: Sie legte wieder voll los, war endlos drauf. Ich hörte nur Gebrüll aus dem Treppenhaus, schaute durch den Spion. Dieses miese Dreckstück hatte ihre Mutter verprügelt und sie an den Haaren die Treppe hochgeschleift, um in die Wohnung zu kommen. Natürlich bin ich sofort dazwischen gegangen. Ich habe ihr angesehen, dass sie mich am Liebsten geschlagen hätte - sie hat sich aber nicht getraut. Besser war es, denn sonst hätte ich mal ausgeteilt. Nachdem ich zum hundertsten Mal die Polizei gerufen hatte, wurde ich vernommen, neben mir die Mutter. Die Tochter war mal wieder geflohen. Als die Polizistin die Mutter fragte: "Wollen Sie eine Strafanzeige stellen?", sagte diese nur: "Nein, nein, das arme Kind hat schon genug Probleme." Ich konnte mich gerade noch so halten vor Wut. Was höre ich da? Soll das ewig so weitergehen?! Nachdem ich zu ihr sagte: "Sie unterstützen so nur das Verhalten Ihrer Tochter. Sie wird damit nicht aufhören. Sie müssen einen Schlussstrich ziehen!", änderte sie aber ihre Meinung. <br /> <br /> Also wurde doch eine Strafanzeige gestellt. Na prima, dachte ich. Endlich tut sich etwas. Doch falsch gedacht. Zwei Jahre später war das Gerichtsverfahren. Was war? Nichts. Sie ist nicht aufgetaucht. Zwei Monate später dann erneut. Sie war da. Nach über drei Stunden Wartezeit vor dem Gerichtssaal werde ich endlich aufgerufen. Und was sagt mir die Richterin? Das Verfahren sei eingestellt und meine Aussage werde nicht gebraucht. Na herzlichen Dank. Ich habe wahrlich Besseres zu tun, als auf eine unfähige Justiz zu warten, die sowieso nichts macht. Inzwischen bin ich aus dem Haus ausgezogen und wohne in der alten Wohnung meines Bruders. Zum Glück höre ich das Gepolter nicht mehr. Trotzdem ist es dasselbe Spiel. Mitten in der Nacht wird man von brüllenden Junkies geweckt. Ob nun die Herospritze, irgendein Macker oder auch mal die Mutter. Es ist zum Kotzen!<br /> <br /> Was hab ich zu beichten? Nun, ich werde feiern, wenn die Heroinspritze sich endlich den Goldenen setzt. Obwohl ich immer predige, dass Drogenabhängige nur eine Umgebung brauchen, in der sie angenommen werden, quasi ein Ersatz-Zuhause. Das findet die leider immer noch bei ihrer Mutter. Und die ändert nichts. Rein gar nichts. Der Stress wird weiter auf den Nerven der Nachbarn ausgetreten. Was soll ich noch tun?! Ich kann ja schlecht hingehen und sie verprügeln, auch wenn ich es gerne tun würde, für all die schlaflosen Nächte. Aber so bin ich nicht. Unser Justizsystem ist unfähig und die Illegalisierung von Drogen stößt konsumierende Menschen vollkommen aus. Trotzdem muss die Bevölkerung die Folgen mittragen. Mein Bruder hat es zehn Jahre ausgehalten. Ich bin jetzt im achten Jahr. Langsam weiß ich nicht mehr weiter. Alle Nachbarn sind unglaublich genervt von der Situation. Und mein alter Vermieter kümmert sich auch einen Scheiß um die Lage. Hätte ich damals mal nur die Miete gemindert. Das hätte wenigstens ein wenig gezogen. Ich hoffe also weiter, dass sie sich endlich selbst umbringt. Dann hat sie es hinter sich und wir endlich auch! Ich denke, das Universum versteht mich.

Beichthaus.com Beichte #00038432 vom 29.06.2016 um 17:44:22 Uhr (31 Kommentare).

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Meine Schwägerin ist einfach zu hei

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Begehrlichkeit Selbstsucht Schamlosigkeit Fremdgehen

Ich möchte beichten, dass ich seit Jahren gerne die Frau meines Bruders verführen würde. Ich bin mit einer Frau glücklich liiert, aber als ich die andere das erste Mal gesehen habe, war es um mich geschehen. Dabei ist sie eigentlich nicht wirklich mein Typ, aber irgendwas hat sie - wehe sie und ich sind irgendwann alkoholisiert alleine. Dann hole ich mir einen gewaltigen moralischen Kater, verliere vielleicht meine Freundin und zerstöre eine weitere Beziehung. Aber ich finde sie einfach so verdammt geil!

Beichthaus.com Beichte #00038429 vom 28.06.2016 um 23:32:56 Uhr (26 Kommentare).

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Hilfe, mein Freund ist ein Schlappschwanz!

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Verzweiflung Engherzigkeit Selbstsucht Partnerschaft

Hilfe, mein Freund ist ein Schlappschwanz!
Erst einmal vorneweg: Ich liebe und schätze meinen Freund in allen Punkten des Lebens - nur beim Sex läuft nichts rund! Ich halte ihn für einen vollkommenen Schlappschwanz. Regelmäßig kriegt er keinen hoch und sein Penis hängt einfach nur rum wie ein kleines Würmchen. Dann schnauzt er mich an oder dreht sich weg und redet den halben Tag nicht mehr mit mir, oder will in den Arm genommen werden wie ein kleines Kind. In den Momenten nehme ich ihn auch in den Arm, denke mir aber, dass er kein Mann ist, sondern sich wie ein Mädchen verhält. Nicht mal seine Freundin kriegt er befriedigt. Ich muss dazu sagen, dass ich sexuell viel Erfahrung habe und auch viel probiere, aber es schwierig ist. Letztens wollten wir ein Sexspielzeug ausprobieren und auch da wurde er nicht hart und irgendwann fing mein Freund an, mich anzumotzen, dass ich mir zu wenig Mühe gegeben hätte.<br /> <br /> Auch sonst befriedigt er mich nicht. Unser Sex läuft immer so ab, dass ich seinen Penis lecke und lutsche, bis er hart wird und mich dann auf ihn setze. Am Liebsten wäre ihm nur die Reiterstellung, weil er sich dann so gut erholen kann. Wann leckt er mich mal? Wann hat er mich mal massiert? Wann verführt er mich mal? Nichts dergleichen kommt von ihm aus, aber gleichzeitig motzt er, wenn ich ihn nicht regelmäßig verführe. Und am Liebsten hat er es, wenn ich hohe Schuhe und Strapse im Bett anziehe. Dabei sehe ich ihn nicht als Mann an und habe darauf auch keinen Bock. Wenn er es mir wenigstens mal geil besorgen würde. In meinen ehemaligen Beziehungen wollte ich ständig Sex, auf ihn habe ich gar keinen Bock mehr.<br /> <br /> Heute wieder so ein Beispiel: Ich hatte extrem Lust auf ihn. War aber erst um halb elf zu Hause. Dann habe ich ihm geschrieben und er meinte, ich könne ja zu ihm kommen, er hätte auch mega Lust. Ich hätte aber mit dem Bus noch einmal 45 Minuten zu ihm gebraucht - er mit dem Auto nur sieben Minuten zu mir. Ich habe ihm sogar erzählt, dass ich mich selbst befriedigen würde, weil ich so Lust habe. Was macht er: Heult rum, warum ich nicht zu ihm komme, anstatt sich einfach ins Auto zu setzen und kurz zu mir zu kommen. Wohlgemerkt: Ich muss morgen um sieben aus dem Bett und er hat erst Nachmittags-Schicht.

Beichthaus.com Beichte #00038425 vom 27.06.2016 um 23:56:57 Uhr (32 Kommentare).

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Die Geschenke des Lebens

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Verzweiflung Lügen Gesellschaft

Ich (m/26) möchte beichten, dass ich offensichtlich mit dem Leben überfordert bin. Ich sehe nicht schlecht aus, habe ein bisschen was im Kopf und auch sonst kann ich mich wirklich nicht beschweren. Mein Problem: Ich bin in meiner Kinder/Jugendzeit stark gemobbt worden und leide auch heute noch darunter. Ich wurde geschlagen, beschimpft, ausgestoßen und erniedrigt. Dadurch habe ich gewaltige Selbstzweifel entwickelt, kein richtiges Selbstbewusstsein und extreme Minderwertigkeitskomplexe. Ich weiß einfach nicht wie ich weitermachen soll. Ich habe vor langer Zeit mit Kampfsport angefangen, um auf diesem Weg zu mehr Selbstvertrauen zu gelangen. Ohne Erfolg. Auch eine Therapie hat an meinem Problem nicht viel ändern können. <br /> <br /> Mein Leben hat sich seit einem Schulwechsel komplett gewandelt. Ich war auf einmal beliebt und akzeptiert. Plötzlich hatte ich Erfolg bei Frauen. Auch beruflich hat es sich in die richtige Richtung entwickelt und genau damit komme ich nicht klar. Ich kann mein neues Leben nicht genießen. Ich habe ständig Angst, dass etwas passiert und ich wieder unbeliebt, ausgestoßen und anders bin. Ich drehe mich im Kreis, versuche ständig neue Bestätigung zu bekommen. Aber jedem dürfte klar sein, dass das nichts bringt, wenn oben im Kopf dieser Schalter umgelegt bleibt. Ich weiß langsam echt nicht mehr weiter. Ich könnte ein schönes Leben führen, all diese Dinge genießen, aber bin ständig in Gedanken in irgendwelche Horrorszenarien verstrickt, wie mein Leben plötzlich wieder schrecklich werden könnte. Ich habe Angst, die Dinge zu schätzen, weil ich sonst verletzlich werden würde. Ich kann über dieses Thema mit niemandem sprechen und nach Außen hin spiele ich einen attraktiven, wortgewandten jungen Menschen. Aber in mir drin sieht es ganz anders aus. Ich weiß nicht, wie das noch weitergehen soll. Warum kann ich die Geschenke des Lebens nicht einfach annehmen?!

Beichthaus.com Beichte #00038418 vom 26.06.2016 um 03:06:31 Uhr (23 Kommentare).

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