Wochenendarbeit

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Ekel Stuttgart

Wochenendarbeit
Ich (m/26) hab vor einigen Wochen Samstags ordentlich einen über den Durst getrunken. Als ich dann Morgens um 7 Uhr heim gekommen bin, wollte ich mich gerade ins Bett legen und da ruft mich mein Geschäftspartner/guter Kumpel an und sagt, dass er Samstags bei einem (eigentlich) fertigen Auftrag von einem Kunden noch eine Erweiterung vereinbart hat. Das heißt für mich nochmal ins Büro und das Angebot aktualisieren, da dass ein verdammt wichtiger Kunde ist. Ich hab dann unsere 2 besten Mitarbeiter angerufen und darum gebeten das Angebot zu schreiben, keiner wollte dies tun. Das hieß für mich allen ernstes ins Büro zu "kriechen". In dem Gebäude in dem unsere Geschäftsbüros sind, haben wir zwei Stockwerke angemietet. Das eine Stockwerk teilen wir uns mit einer anderen Firma, in dem Stockwerk ist auch mein Büro. Als ich dort ankam dachte ich, ich wäre allein auf dem Stockwerk. Deshalb habe ich bei offener Tür Lautstark über diesen Kunden geflucht, hab dabei keine schmeichelhaften Ausdrücke unterlassen. Dann kam es mir irgendwann hoch und ich hab auf dem Weg zur Toilette, besser genau vor meiner Bürotür alles rausgelassen der ganze Scheiß Flur war voll gekotzt. Naja, ich dachte mir, lässt du erstmal liegen, der Kunde ist wichtiger. Also ich wieder ins Büro und weiter geschrieben, als es mir wieder kam bin ich nur noch an die Bürotür und hab in den Flur gekotzt. Irgendwann hab ich gemerkt das ich im liegen besser schreiben kann, also nahm ich meinen Laptop und hab mich auf den Boden gelegt und weiter geschrieben.
Als dann die Komplette Firma, die noch auf dem Stockwerk ist, aus dem Präsentationsraum, der genau gegenüber von meinem Büro ist, rauskommt. Die hatten eine kleine Firmenfeier oder ähnliches, jedenfalls sind das größtenteils Frauen (Marketingfirma) und die haben das ganze Schlamassel gesehen und da ich dachte, dass ich alleine bin, war meine Tür natürlich sperrangelweit offen. Der Flur voll gekotzt, meine ganzen Ordner aufgeschlagen auf dem Boden, ich auf dem Boden liegend im Unterhemd am Laptop. Muss echt ein geiler Anblick gewesen sein. Sorry Mädels.

Beichthaus.com Beichte #00028607 vom 05.02.2011 um 20:04:36 Uhr in Stuttgart (27 Kommentare).

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Ich habe geerbt - was nun?

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Verzweiflung Studentenleben Familie Augsburg

Ich beichte, dass ich vor einer Woche ein großes Vermögen geerbt habe. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt allerdings nichts von einem Vorhandensein dieses Vermögens, meine Eltern haben durchschnittlich verdient, aber anscheinend wirklich unterdurchschnittlich gelebt. Durch ihr jahrzehntelanges Sparen habe ich jetzt also 400.000 Euro in bar und noch zwei Häuser geerbt. Ich weiß gar nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich studiere noch und habe bisher auf niedrigstem Niveau gelebt - und bin jetzt plötzlich reich? Was es da zu Beichten gibt? Dass ich unglaublich traurig bin! Hauptsächlich natürlich wegen dem Tod meines Vaters, aber auch ein bisschen, weil ich bisher in meinem Leben nicht wirklich gelebt habe. Kein Auto mit 18, keine Urlaubsreisen, keine ausschweifenden Partys. Außerdem bin ich total verwirrt, was soll ich jetzt machen? Ich möchte niemandem davon erzählen, da ich auf jeden Fall vermeiden möchte, dass ich jetzt plötzlich beliebter bin als vorher. Ich kann jetzt aber auch nicht zum nächsten BMW-Händler gehen und mir ein tolles Auto kaufen, dazu bin ich auch nicht der Typ beziehungsweise bin ich das einfach nicht gewohnt. Ich bin also mit meinem neuen Vermögen absolut überfordert, obwohl es dazu eigentlich keinen Grund gibt. Bin wohl der erste Erbe, dem sein Geld zu schaffen macht.

Beichthaus.com Beichte #00028606 vom 06.02.2011 um 02:31:52 Uhr in Augsburg (70 Kommentare).

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Beschissene Musik

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Hass Trägheit Musik Studentenleben Leipzig

Ich studiere Dirigieren an der Musikhochschule in Leipzig. Damals liebte ich die Musik. Eigentlich war ich ganz froh lieber Bach, Brahms und Bruckner als diesen Mist der heutzutage läuft zu hören und ich war irgendwie auch stolz darauf anders zu sein. Doch seit einem Jahr habe ich meine Liebe zur primitiven Musik entdeckt. Und seitdem hasse ich Monteverdi, Monzart und Mahler. Bewusst setze ich als Komponistennamen die drei großen B und die drei großen M ein. Denn für mich stehen sie für beschissene Musik. Ich sollte eigentlich dankbar sein diesen Studienplatz zu haben, da nur wenige die Aufnahmeprüfung bestehen und noch weniger genommen werden. Aber ich habe einfach keine Lust mehr auf diese Musik. Das einzige was ich noch Liebe, ist die Musik von Schostakowitsch, weil sie für mich so eine Perversion ausstrahlt. Passend zum Studium. Ich empfehle an dieser Stelle die 5. Sinfonie von ihm. Ich beichte das ich undankbar und blöd geworden bin.

Beichthaus.com Beichte #00028605 vom 06.02.2011 um 02:20:16 Uhr in 04107 Leipzig (Hochschule für Musik und Theater, Grassistr. 8) (28 Kommentare).

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Handfetisch

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Fetisch Feigheit

Ich (m/20) habe einen Handfetisch schon seit ich denken kann. Mit meiner Freundin bin ich schon 5 Jahre zusammen, habe mich aber nie getraut ihr von meinem Fetisch zu erzählen, da ich mich schäme und Angst habe Sie eventuell zu verlieren. Ich mag es, wenn mir zarte gepflegte Hände mit schönen Nägeln den Mund zuhalten und mag es die Hände zu küssen und zu lecken. Da ich es ihr wie gesagt noch nicht gesagt habe, nehme ich Abends wenn sie neben mir im Bett schläft ihre Hand und lege sie auf meinen Mund. Ich lecke und küsse ihre zarten Handflächen und genieße ebenfalls das Gefühl, dass mir der Mund zugehalten wird. Hierbei masturbiere ich. Ich schäme mich sehr, nicht mit ihr darüber reden zu können und meinen Fetisch nachts heimlich mit ihr ausleben zu müssen.

Beichthaus.com Beichte #00028604 vom 05.02.2011 um 01:53:33 Uhr (35 Kommentare).

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Stundenlange Selbstgespräche

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Peinlichkeit Manie Neurosen Lübeck

Wenn ich alleine Zuhause bin, führe ich intensive Selbstgespräche, die auch mal mehrere Stunden dauern können. Manchmal bin ich so in der Sache vertieft, dass ich schon selber Angst bekomme und ich grüble, ob was nicht mit mir stimmt. Ich habe zwar schon Freunde, aber irgendwie tut mir das gut.

Beichthaus.com Beichte #00028603 vom 04.02.2011 um 23:00:07 Uhr in Lübeck (34 Kommentare).

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