Das Mädchen mit der Mörder-Muschi

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Engherzigkeit Vorurteile Ungerechtigkeit Schule Hayingen

Das Mädchen mit der Mörder-Muschi
Ich (m/20) möchte jetzt endlich mal etwas los werden, was mich schon sehr lang beschäftigt. Als ich noch zur Schule ging, war ich der größte Poser und Angeber der weit und breit zu finden war. Ich mobbte jeden, der mich nur schief ansah, aber ganz besonders ein einziges Mädchen. Sie war in der Parallelklasse von mir und nicht wirklich gut aussehend. Eher Durchschnitt und etwas pummelig. Ich habe mich oft über ihre Figur lustig gemacht aber als dann die Mädchen die mit ihr in einer Schwimmgruppe waren mir in einem Läster-Anfall erzählt haben, dass sie merkwürdig aussehende Brüste und abnormal große Schamlippen hätte, fing ich an richtig auf die Kacke zu hauen: ich nannte sie mit meinen damaligen Freunden nur noch Mörder-M*schi oder Frankenstein-Tittchen. Sie hat das wohl alles ziemlich mitgenommen und hat ständig geweint deswegen. Rückhalt von der Klasse hatte sie auch keinen da sie schon von Anfang, durch ihre guten Noten und Talente, eine ziemliche Außenseiterin war. Wir machten das die ganze Zeit lang weiter, machten Fotos von uns mit zwei Waschlappen zwischen den Beinen und klebten dann ihr Gesicht von unserem Klassenfoto darauf. Das schickten wir ihr dann nach Hause. Wir machten eine Menge solcher Scherze und wir fanden es auch ausgesprochen lustig damals.

Einmal haben wir sogar eine Freundin zu ihr nach hause geschickt um uns zu entschuldigen. Geplant war eigentlich sie dann am nächsten Tag zu verarschen von wegen was sie sich denn einbilden würde das es uns Leid täte. Aber als das Mädchen das wir zu ihr geschickt hatten bei ihr auf der Toilette war und nach Toilettenpapier gesucht hat fand sie in einem Schrank eine Art Binde: zusammengerolltes Klopapier und voll mit Blut das schon eingetrocknet war. Sie fotografierte das mit ihrem Handy und zeigte es in der Schule herum. Das Mädchen das wir gemobbt haben sagte immer wieder das diese Binde von ihrer Mutter wäre, aber das war uns sowas von egal. Aber irgendwann nahm das Ganze überhand und der ganze Jahrgang mobbte sie. Darauf hin begann sie die Schule zu schwänzen und wurde von einer sehr guten Schülerin zur notorischen Lügnerin und Schulschwänzerin. Deswegen kam irgendwann ihre Mutter in die Schule. Ihre Mutter war aber wegen ihres Aussehens ein weiterer Mobbinggrund: dick, kein BH, Hängebrüste, gammelige Zähne und Schweißgeruch. Ab der 8. Klasse kam sie dann gar nicht mehr zur Schule. Ab und zu war sie dann mal da, aber selten hat sie den gesamten Schultag durchgezogen. In der Stadt hat sie auch keiner mehr gesehen.

Warum ich das ganze beichte? Als ich vor ein paar Tagen eine Bekannte wegen Depressionen in einer Psychiatrie besucht habe, ist mir genau dieses Mädchen wieder über den Weg gelaufen. Ich weiß nicht, ob sie mich erkannt hat. Sie ist nun schlanker und viel hübscher geworden aber sie sah für ihr Alter ziemlich verbraucht und müde aus. Seit dem quält mich mein Gewissen. Wir haben es damals wirklich übertrieben. Und auch wenn wir nicht der einzige Grund waren warum sie dort jetzt ist glaube ich doch das wir da einen Teil zu beigetragen haben. Ich würde es so gerne wieder gut machen aber es geht wohl nicht.

Beichthaus.com Beichte #00028617 vom 08.02.2011 um 12:43:57 Uhr in Hayingen (142 Kommentare).

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Warmer Sommerregen

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Ignoranz Engherzigkeit Familie Krefeld

Ich (w) hatte immer Krieg mit meiner Schwester. Wir waren damals beide Azubis und wohnten noch daheim. Eines Tages, es war Sommer, hatte ich Urlaub, während sie arbeiten musste. Meine Schwester hatte am Abend vorher ihre Matratze auf den Balkon vom oberen Wohnzimmer getragen und dort übernachtet, weil es ihr im Zimmer zu heiß war. Ihren Wecker hatte sie drinnen eingestöpselt und dann draußen neben die Matratze gestellt. Als sie morgens zu ihrer Lehrstelle fuhr, war sie wie üblich zu faul gewesen, ihre Matratze und den Wecker hereinzuholen - ja, sie hatte sogar die Balkontür aufgelassen, da bei uns niemand so richtig Angst vor Einbrechern hatte.
Nun zu meiner Beichte:
Irgendwann nach Mittag begann es ganz unerwartet sturzbachartig zu regnen, und ich kümmerte mich nicht um die offene Tür und die Sachen auf dem Balkon. Ich tat einfach, als habe ich nichts davon mitbekommen. Als unser Vater abends heimkam, entdeckte er das Malheur eher zufällig. Ich war dabei und tat ebenfalls, als wäre das alles neu für mich. Die Matratze, die Decken und die Kissen waren total durchgeweicht, und der Radiowecker machte verdächtige Geräusche, so dass unser Vater erst die Sicherung herausdrehte, bevor er ihn anfasste. Als meine Schwester eine halbe Stunde später nach Hause kam, bekam sie den Abriss ihres Lebens, und ich freute mich daran.

Beichthaus.com Beichte #00028616 vom 08.02.2011 um 11:09:50 Uhr in Krefeld (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Sonderurlaub vom Chef

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Trunksucht Waghalsigkeit Arbeit Chef Chieming

Ich muss hier mal beichten, wie es dazu kam, dass ich den morgigen Tag nicht arbeiten muss und den Tag schön zu Hause genießen kann. Ich bin seit 3 Wochen in einer Firma als Ingenieur angestellt und noch in der Probezeit. Gestern war ich bei einem guten Bekannten zum Geburtstag und eigentlich wollte ich auch gar nicht so viel trinken, aber wie das halt so ist wurden aus 2 Bier dann 10 und eine Flasche Brauner. Heute morgen dann nach 3 Stunden Schlaf und immer noch gefühlten 3 Promille ging es dann zur Arbeit. Wie es mir dann auf Arbeit ging kann sich wohl jeder vorstellen. Kurz vorm Frühstück musste ich dann mal auf die Toilette und ging in eine Kabine um ungestört zu sein. Auf einmal bekam ich den ekelhaftesten Geruch in die Nase, den ich je erlebt habe und mir kam auf einmal alles hoch. Als ich dann damit fertig war sah ich auch wo der Geruch herkam. In der Kabine neben mir war jemand dabei sein Werk zu vollrichten und an den Schuhen erkannte ich, dass es mein Chef war. Als ich dann wieder in meinem Büro war, kam die Sekretärin rein und richtete mir aus ich solle sofort zum Chef ins Büro kommen. Ich rechnete schon mit dem Schlimmsten, also Kündigung weil ich so derbe besoffen auf Arbeit erschienen bin.

Ich ging also mit schlotternden Knie ins Büro des Chefs und dort kam die Überraschung: Er hielt mir eine Standpauke, dass es niemandem etwas bringt, wenn ich mich mit Magendarmgrippe (haben zur Zeit viele in der Firma) zur Arbeit schleppe, nur weil ich Angst um meinen Job in der Probezeit hätte. Jetzt darf ich morgen ohne Krankenschein erstmal zu Hause bleiben und je nachdem wie es mir geht auch noch den Rest der Woche. Es tut mir Leid, aber was hätte ich den tun sollen.

Beichthaus.com Beichte #00028615 vom 07.02.2011 um 19:42:28 Uhr in Chieming (31 Kommentare).

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Vollbepackt mit tollen Sachen

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Diebstahl Schamlosigkeit Stolz Peinlichkeit Berlin

Ich klaue prinzipiell immer bei Rewe. Das ist derart erstaunlich einfach, dass ich es mir nicht mehr abgewöhnen möchte. Zahle ich bei einem Einkauf 10 Euro, habe ich in den Fächern meines Rucksacks, den ich an der Kasse nicht öffne, meistens noch etwa Waren im Wert von 30 Euro. Tatsächlich packt mich nicht im Geringsten das schlechte Gewissen, im Gegenteil, meistens verlasse ich das Geschäft besser gelaunt, als ich es betreten habe. Mein Problem ist nur eine Kassiererin, die mir sehr sympathisch ist und mit der ich mittlerweile immer noch eine Runde Small-Talk halte. Wenn sie wüsste, dass mein Rucksack immer vollbepackt mit geklautem Zeug ist, naja, da wäre sie wahrscheinlich sehr erstaunt, ich befürchte: enttäuscht. Und im schlimmsten Fall würde sie gar meinen, ich sei immer nur freundlich zu ihr, um zu verhindern, dass sie mal meinen Tascheninhalt prüft, was wirklich nicht der Fall ist! Das plagt mich.

Beichthaus.com Beichte #00028614 vom 07.02.2011 um 15:49:09 Uhr in 10407 Berlin (Rewe, Pasteurstr. 17-19) (26 Kommentare).

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Käsestreuer für zu Hause

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Diebstahl Geiz Waghalsigkeit Leipzig

Ich habe heute einen Käsestreuer bei Pizza Hut geklaut, weil ich diesen Käse gern auf meine Pizza streue.

Beichthaus.com Beichte #00028613 vom 07.02.2011 um 13:32:18 Uhr in 04103 Leipzig (Pizza Hut, Willy-Brandt-Platz 7) (27 Kommentare).

Gebeichtet von hockeyplayer7 aus Halle
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