Das Heimkind

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Hass Gewalt Ungerechtigkeit

Wir hatten ein Mädchen bei uns in der Grundschulklasse, die im Heim gelebt hat. Sie war irgendwie komisch, beispielsweise hat sie sich einmal auf die Gleise in der Nähe unserer Grundschule gestellt und gewartet bis der Zug kommt, nur um wenige Meter bevor er ankam wegzuspringen, so als Mutprobe sozusagen. Alle mochten sie aufgrund solcher krassen Aktionen und ihres komischen Charakters nicht, dass das irgendwie mit dem Aufwachsen im Heim zu tun haben könnte und wie schwierig das vielleicht ist - über sowas macht man sich ja nicht großartig Gedanken in dem Alter. Ich weiß nicht wieso, heute habe ich rückblickend Mitgefühl, aber damals gar nicht. Man ist schon wirklich dumm in dem Alter.
Trotzdem hat es gereicht um sich folgenden hinterhältigen Plan auszudenken: Ich schloss mich zusammen mit ein paar Freunden und gemeinsam sagten wir ihr wir wollen Fangen spielen und sie sollte uns fangen. Wir sind dann vor ihr weggerannt und zwar ziemlich gradlinig hinter unsere Turnhalle, die zwar auch auf dem Schulgelände aber eben abgelegen lag. Als wir sie dann dort in die Falle gelockt hatten, drehten wir uns um und verprügelten sie. 3 oder 4 Jungs gegen ein Mädchen. Sie lag dann auf dem Boden, im Dreck und hat geweint. Wir sind dann gegangen und haben sie da liegen lassen.

Tja, sie hat uns dann natürlich verpetzt und wir haben Ärger von der Lehrerin usw. bekommen. Eigentlich war die Bestrafung viel zu lasch. Würde ich da heute einschreiten können würde ich mich selbst und den 3Kumpels ordentlich eine knallen, das war echt daneben. Das Mädchen hatte es sicher auch so schon hart genug und dann kriegt sie in der Schule auch noch zusätzlich auf die Fresse, ohne Grund - eigentlich nur weil sie "komisch" war. Verständlicherweise. Ich hoffe ihr geht es heute gut, sie hat keinen derben psychischen Schaden und aus ihr ist was geworden. Tut mir Leid!

Beichthaus.com Beichte #00028596 vom 03.02.2011 um 14:22:34 Uhr (23 Kommentare).

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Shower Smiley

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Verschwendung Manie

Ich (m/21/Student der Wirtschaftsinformatik im 3. Semester) habe etwas zu beichten: In der Regel dusche ich jeden Abend. Dabei beschlägt die gläserne Abtrennwand der Dusche. Sobald das geschehen ist, verbringe ich ungefähr 15 Minuten damit, verschiedene Smilies und Blumen auf die beschlagene Oberfläche zu malen. Wenn ich keinen Platz mehr habe, warte ich einfach bis wieder alles beschlagen ist. Diese Malerei verlängert meinen Aufenthalt in der Dusche enorm, und beim abtrocknen danach wird mir immer bewusst, wie viel Wasser ich eigentlich verschwendet habe, das andere Menschen gut gebrauchen könnten. Trotzdem mache ich es jedes Mal aufs neue, weil es für mich nichts entspannenderes gibt, als nach einem stressigen Tag unter der Berieselung von heißem Wasser lachende Smilies zu produzieren.

Beichthaus.com Beichte #00028595 vom 03.02.2011 um 13:38:37 Uhr (29 Kommentare).

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Bergfrühling im Waschlappen

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Drogen Maßlosigkeit Unreinlichkeit Ekel Last Night

Vor kurzem war ich (m/22) bei einem Kumpel zu Gast wo ich seit 2 Jahren wieder mal was geraucht habe. Wir waren zu dritt, den ersten hat es nach einem Kopf schon ins Bett gedreht; ich hielt tapfer bis zum dritten aus. Was danach kommt spottet jeglicher Beschreibung. Ich war so dermaßen zugekifft, ich hatte zum ersten mal in meinem Leben das Gefühl sterben zu müssen. ich konnte gar nichts mehr kontrollieren. So verbrachte ich die nächsten 3 Stunden auf seinem Scheißhaus um mich ausgiebig auszukotzen. Jedoch war das nicht mein einziges Problem, denn mein Schließmuskel war mehr oder weniger auch außer Kontrolle! Das die Toilette nachher wie das reinste Schlachtfeld ausgesehen hat kann man sich ja denken, will also nicht so sehr ins Detail gehen. Jedenfalls musste ich mich und das Klo ja irgendwie sauber kriegen und da sah ich, dass das mit nur noch 2 Blatt Klopapier ziemlich schwer werden würde. Jedenfalls kam ich dann auf die glorreiche Idee seinen Waschlappen zu benutzen. Mein Arsch und die Schüssel waren dann sauber aber leider sah der Lappen aus, wie frisch aus der Hölle entsprungen. Hin und wieder klopfte dann auch mein Kumpel mal an der Tür um sich nach meinem Gesundheitszustand zu erkundigen, was die Sache nicht einfacher machte. Mein nächstes Problem war also der Scheiß Waschlappen! Fenster gabs leider keins, sonst wär er da rausgeflogen und ich war viel zu bekifft um ihn zu verstecken und dann rauszuschmuggeln. Dann sah ich meine Rettung eine ganze Flasche General Bergfrühling. Also kippte ich die halbe Flasche auf das Scheißteil um ihn wieder sauber zu kriegen und es funktionierte wirklich. Ein paar Flecken waren noch aber nicht mehr so verdächtig wie vorher!
So konnte ich dann ruhigen Gewissens auch mal pennen. Am nächsten Morgen wurde ich dann wach von den Schreien meines Kumpels der sich mit dem Waschlappen das Gesicht gewaschen hat und da eine halbe Flasche Reiniger da drin war, kann man sich ja vorstellen wie das gebrannt haben muss. Ekelhaft. Habe mich dann natürlich blöd gestellt und keine Ahnung mehr gehabt was gestern passiert ist. Eigentlich tuts mir ja leid, aber ich war so dermaßen drauf ich hatte keine Ahnung mehr was ich da überhaupt mache, hab einfach viel zu viel erwischt. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00028594 vom 03.02.2011 um 13:30:41 Uhr (23 Kommentare).

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Pasta Pesto Trip

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Faulheit Unreinlichkeit Ernährung Ungarn

Ich hasse abwaschen und wir haben hier keinen Geschirrspüler. Am Wochenende gab es Nudeln und auch in den letzten drei Tagen war ich auf einem Pasta-Pesto-Trip. Ich habe den Topf für die Nudeln kein einziges Mal richtig abgewaschen. Nudeln gekocht, abgekippt, Topf in die Spüle und am nächsten Abend mitsamt der Nudelreste, Salzablagerungen und Ölflecken wieder mit Wasser befüllt und Nudeln gekocht (Salz rein, Öl rein, etc.). Das wiederholt sich seit mehreren Tagen! Nun habe ich gestern Abend mit Mühe und Not den Topf angewaschen - nach 5 Tagen und täglichem Benutzen!

Beichthaus.com Beichte #00028593 vom 03.02.2011 um 09:45:08 Uhr in Ungarn (Budapest) (34 Kommentare).

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Die Pillen vom Kollegen

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Drogen Sucht Maßlosigkeit Kollegen

Ich muss etwas beichten, das allerdings schon zehn Jahre her ist. Damals habe ich eine Ausbildung in einer Tischlerei absolviert und lernte recht schnell meine Arbeitskollegen gut kennen. Daniel kam mir seit Beginn irgendwie eigenartig vor, aber ich mochte ihn und auch Carla war mir schnell ans Herz gewachsen und wir verbrachten bald jeden Nachmittag miteinander. Mit der Zeit nahmen wir wahr, dass Daniel in der Mittagspause oft spurlos verschwand und 20 Minuten später sehr verändert wieder kam. Wir sprachen ihn darauf an und er öffnete wortlos eine kleine Tüte, die Pillen enthielt. Es stellte sich heraus, dass es Drogen waren. Er fragte uns, ob wir mal eine probieren möchten. Neugierig wie wir nun mal waren, kauften Carla und ich ihm jeweils eine ab. Von da an nahmen wir jeden zweiten Tag Drogen. Carla hatte Halluzinationen und auch ich fühlte mich anders. Wir fanden die Wirkung damals äußerst spannend und anregend, sodass dies zur Gewohnheit wurde. Ich saß wohl manchmal bei meinen Eltern am Frühstückstisch und war gar nicht mehr ansprechbar, die Pupillen schienen fast zu explodieren. Zumindest fühlte es sich so an. Ich hatte meinen Eltern gegenüber immer geschworen, niemals Drogen zu nehmen, geschweige denn dies auszuprobieren. Und dann hatte ich es doch gewagt. Meine engsten Freunde wandten sich von mir ab. Ich dachte, ich hatte alles, bis auf meine Familie verloren.
Sogar während eines Praktikum in einer Kindertageseinrichtung nahm ich Drogen. Carla und ich wurden erst geläutert, nachdem wir von Daniel einen dramatischen Anruf bekamen. Die Polizei nahm ihn, nach längerer Observation, fest. Er hat uns nie verraten. Seitdem habe ich nie wieder Drogen genommen und den Kontakt zu Carla abgebrochen.

Beichthaus.com Beichte #00028592 vom 02.02.2011 um 21:16:08 Uhr (14 Kommentare).

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