Taxifahrer verarscht

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Boshaftigkeit Dummheit Falschheit Last Night Berlin

Neulich haben zwei Kumpels und ich uns ein bisschen Spaß gegönnt. Wir haben uns am Zoo ein paar Bier gekauft und sind weiter zum Tiergarten. Als das Bier alle war, sind wir weiter gezogen, kauften uns noch billige Pizzen und weiteres Bier und setzten uns dann auf ein niedriges Mäuerchen und genossen den Abend. Von unserem Sitzplatz aus hatten wir freie Sicht auf eine vielbefahrene Kreuzung und einem meiner Kumpels (er ist nebenberuflich Taxifahrer) fiel eine Taxirufsäule auf der anderen Straßenseite auf.

Nach einigem hin und her beschlossen wir, den dort wartenden Taxifahrer ein bisschen zu ärgern. Also suchten wir die Rufnummer der Säule raus, schalteten unsere Rufnummernkennung aus und begannen, die Säule anzurufen. Dazu muss man wissen, dass Taxen, die frei (also ohne Fahrgäste sind), ihre Leuchte auf dem Dach anschalten müssen. Außerdem haben die meisten Taxen in Berlin einen Funkchip. Wenn sich also ein Taxi in der nähe der Säule befindet und frei ist, und jemand die Säule anruft, piept es im Taxi und eine Lampe blinkt.

Wir riefen also bei der Säule an, sahen, wie der Taxifahrer aus dem Taxi sprang und zur Säule rannte und legten dann auf. Das ganze machten wir ein paar mal, danach wollten wir den Taxifahrer zu einer erfundenen Hausnummer in der nächsten Querstraße schicken. Leider sprang er nicht mehr aus dem Wagen, wenn es piepte, sondern schaltete seine Lampe aus, wodurch es in seinem Wagen nicht mehr piepte, sondern nur noch blinkte. Wenn wir aufgelegt hatten, dauerte es nicht lange, bis er die Lampe wieder einschaltete. So ging das dann gut eine halbe Stunde. Anrufen, Lampe geht aus, auflegen, Lampe geht wieder an, anrufen usw... Bis der Taxifahrer das Weite suchte. Schade.

Doch wir mussten nicht lange warten, da fuhr ein freies Taxi die Straße entlang. Genau als es an der Säule vorbei fuhr, riefen wir an. Die Fahrerin legte ein Vollbremsung hin, sprang aus dem Wagen und lief zur Säule. Wir schickten sie dann zur nächsten Querstraße (und einer erfundenen Hausnummer) und bekamen uns vor Lachen nicht mehr ein, als sie wirklich an der nächsten Kreuzung abbog. Nur ein paar Minuten später hielt ein zweites Taxi an der Säule und auch dieses schickten wir zu der "Adresse". Leider haben wir die Gesichter der Taxifahrer nicht gesehen, als sie feststellen mussten, dass es die Hausnummer nicht gibt, aber für uns war der Abend perfekt.

Ein bisschen tut es mir Leid für die Fahrer, aber andererseits sind die meisten von denen geldgierige und vor allem unfreundliche Aasgeier. Und das sagte mein Kumpel, der selber Taxifahrer ist.

Beichthaus.com Beichte #00026950 vom 04.09.2009 um 17:08:55 Uhr in Berlin (Tiergarten) (24 Kommentare).

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Maus an der Windschutzscheibe

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Kinder Tiere Coburg

Vor vielen Jahren, in meiner frühen Jugend haben wir immer kleine Scherze gemacht, wie Klingelschlacht oder Erbsen per Blasrohr an Fensterscheiben schießen. Einmal haben wir ein tote Maus gefunden und da wir nichts besseres damit anzufangen wussten, haben wir sie mit Tesa-Film auf die Windschutzscheibe eines Autos (war eine teure, deutsche Marke) geklebt, dass direkt vor einem Gasthaus stand. Wie es der Zufall so wollte, kamen die Besitzer des Fahrzeuges wenige Minuten später aus der Wirtschaft.
Wir sind natürlich gerannt, damit uns keiner sieht. Das Paar ist ins Auto eingestiegen und etwa 300 Meter weit gefahren, als es plötzlich anhielt. Unser erster Gedanke war "Scheiße, die haben uns entdeckt!" aber dem war nicht so. Als die Fahrertür geöffnet wurde, hörten wir nur hysterisches, weibliches Geschrei aus dem Fahrzeug. Anscheinend wurde das Mäuschen von der Dame entdeckt. Der arme Mann musste das tote Tier dann entfernen und fuhr anschließend weiter.
Nachdem wir uns erstmal kaputt gelacht haben, suchten wir die Maus und steckten sie samt Klebeband in einen Kaugummiautomaten, allerdings auf der Seite, wo nur bescheuerte Spielzeuge raus kamen.
Ich möchte beichten, dass mir die Frau schon etwas Leid getan hat, zu unseren Gunsten muss ich aber sagen, wir haben nie irgendwelche Sachbeschädigungen oder ähnliches begangen. Waren eigentlich immer nur harmlose Streiche!

Beichthaus.com Beichte #00026920 vom 30.08.2009 um 07:34:12 Uhr in Coburg (22 Kommentare).

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“Beichte

Homepage von blonder Exkuh

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Eifersucht Boshaftigkeit Ex Internet

Ich (w) konnte die dumme blonde Exkuh von meinem jetzigen Freund nicht leiden. Als sie noch mit ihm zusammen war, hat er mal eine Homepage für sie gebaut. Er hatte die Zugangsdaten zum Provider (sie nicht). Als ich mit meinem Freund zusammen kam, bekam ich durch cleveres Nachdenken schnell das Passwort dazu raus (die Seite hat er auch noch weiterhin existieren lassen). Also ging ich in das Menü und nahm die Adresse von einer Pornoseite, die ich auf die Startseite ihrer Homepage linkte. Jetzt kommt jeder, der ihre Homepage aufruft, auf eine Seite mit "billigen blonden Damen", um es vorsichtig auszudrücken. Ich hätte die Seite auch löschen können, aber so gemein bin ich dann doch nicht!

Beichthaus.com Beichte #00026909 vom 26.08.2009 um 22:18:11 Uhr (25 Kommentare).

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Rohrpost

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Boshaftigkeit Kollegen Hannover

Rohrpost
Als Mitarbeiter eines großen Zeitungsverlages legte ich mal vorsichtig drei rohe Eier in die Rohrpostpatrone und adressierte sie an den Schreibtisch eines, ein paar Stockwerke höher sitzenden Ekel-Kollegen.
Für diejenigen, die eine Rohrpost nicht mehr kennen: So eine Patrone hat ca 6-15 km/h Speed drauf, wenn sie beim Empfänger aufschlägt. Es macht "Plopp" und die Patrone prallt in einen Ledersack. Interessant wird es dann aber beim Öffnen, üblicherweise direkt über dem Schreibtisch, auf den die Sekretärin jede gelandete Patrone ablegt. "Es ist angerichtet! Guten Appetit!"

Beichthaus.com Beichte #00026895 vom 22.08.2009 um 14:19:42 Uhr in 30159 Hannover (Anzeiger-Hochhaus, Goseriede 9) (18 Kommentare).

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“Folge

Telefonterror

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Rache Boshaftigkeit Falschheit Telefon Hildesheim

Telefonterror
Meine Racheaktion ist 25 Jahren her. Ich war damals neu in der Stadt und hatte nicht nur ein wunderschönes Haus bezogen, sondern dort auch eine, leicht zu merkende Telefonnummer. Doch regelmäßig, in jeweils der ersten Woche eines neuen Monats riefen ab 7:00 Uhr oder am späten Abend irgendwelche Leute an, die wegen ihrer Abrechnung eine, mir unbekannte Ärztin sprechen wollten.
Irgendwann lernte ich diese Ärztin kennen und erzählte ihr von den Störungen. Es stellte sich heraus, dass auf den Rezeptblöcken irrtümlich meine Telefonnummer gedruckt war, die ihrer Telefonnummer sehr ähnelte. Ich bat die Ärztin, ihre druckfehlerbehafteten Rezeptblöcke einzustampfen und sich neue drucken zu lassen. Sie weigerte sich, weil sie sich zehntausend Rezeptblöcke hat drucken lassen und sie einen neuen Druck selbst bezahlen müsste. Die Druckerei könne sie nicht belangen, denn die Ärztin hat selbst den Fehler verursacht. Sie hatte der Druckerei die falsche Telefonnummer aufgeschrieben, nämlich meine. Ich musste die ignorante Ärztin mehrfach schriftlich dazu auffordern, wenigstens meine Nummer durchzustreichen, wenn sie ein neues Rezept ausstellt oder eine Rechnung schreibt.
Zwei Monate lang war Ruhe, dann bekam ich plötzlich wieder Anrufe von irgendwelchen Privatpatienten, die irgendein Problem mit ihrer Rechnung hatten. In den Gesprächen stellte sich heraus, dass nicht nur auf den Rezepten, sondern auch auf den Rechnungen und im Briefkopf der Ärztin die falsche, nämlich meine Telefonnummer stand.
Im folgenden Monat verwirklichte ich meinen Racheplan und verwandelte mich bei jedem Anruf in einen Arzthelfer: Ich forderte jeden Anrufer dazu auf, dass er doch bitte am Mittwoch in der kommenden Woche pünktlich um 11:30 Uhr in die Praxis kommen sollte. Da würde er das Geld in bar erhalten. Nicht früher, aber spätestens um 12:00 Uhr. Mittwoch ab 12:00 Uhr hat die Ärztin nämlich ihren freien Nachmittag.
An diesem Mittwoch wohl nicht, denn, etwa 60 Anrufer haben sich diese Chance wohl nicht entgehen lassen und der freie Nachmittag fiel für die Ärztin sicher ins Wasser, obwohl das ein wirklich knackig schöner Sommertag war, an dem ich beim Baden an die lange Schlange von Privatpatienten dachte, die alle ihr Geld wiederhaben wollten.
Auf jeden Fall störte mich niemand mehr morgens am Telefon mit der blöden Frage: "Kann ich mal Frau Dr. F. sprechen? Da ist was mit meiner Rechnung." Die einzigen, die mir vergeben sollten, sind die armen Patienten.

Beichthaus.com Beichte #00026894 vom 22.08.2009 um 13:53:56 Uhr in 31137 Hildesheim (Konrad-Naue-Straße 6) (41 Kommentare).

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