Schadenfreude über Impfgegner und G2-Regeln

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Gesellschaft Bargteheide

Ich (m/40) freue mich über verschärfte Corona-Regeln. Ich genieße es, dass manche Menschen darunter leiden. Eigentlich verteidige ich freie Meinungen und freie Entscheidungen. Der Staat soll dem Bürger möglichst wenig vorschreiben. Ich lehne harte Strafen ab. Law-and-Order-Geschrei von BILD-Lesern und AfD-Wählern hasse ich.
Doch bei Impfverweigerern und Querdenkern breche ich mit alldem. In meinen Augen sind sie egoistische, dumme Angsthasen. Wenn alle so denken würden wie diese Idioten, hätten wir noch Pest, Cholera und hohe Kindersterblichkeit. Corona würde das Land zerfetzen. Diese Menschen leisten sich ihre Haltung nur, weil andere vernünftig impfen. Ihre Freiheit baut auf dem Opfer der anderen. Sie sind Schmarotzer.
Sie nennen uns dumme Schafe und Systemlinge. Dabei halten sie sich für überlegen. Sie schreien über Unterdrückung. In Wahrheit fordern sie nur Freiheit von Solidarität. Sie verlängern die Pandemie und die Kollateralschäden. Dann echauffieren sie sich über genau die Maßnahmen, die sie selbst verursachen. All das nur aus Angst vor Nebenwirkungen, Veränderung und Verantwortung. Deshalb hoffe ich auf verbindliche G2-Regeln überall. Die Impfgegner sollen zu Hause versauern. Sie sollen nirgends mehr teilhaben dürfen. Endlich spüren sie die Konsequenzen ihrer Verbohrtheit am eigenen Leib. Seit zwei Jahren spalten sie die Gesellschaft. Sie verlängern die Pandemie. Sie verbreiten Dummheit und Fehlinformationen. Manche kollaborieren sogar mit Nazis. Während andere verzichten, machen sie einfach, was sie wollen. Jetzt sind sie dran. Ich spreche mich gegen meine eigenen Prinzipien für ihre Ausgrenzung aus. Das ist eigentlich widerlich. Aber diese Leute haben es verdient.

Beichthaus.com Beichte #00042287 vom 06.11.2021 um 11:07:47 Uhr in Bargteheide (0 Kommentare).

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Rache am unsympathischen Kollegen

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Rache Chef Kollegen Boshaftigkeit

Ich (m) arbeite in einem Großkonzern. Bei manchen Aufgaben schreiben Kollegen einen Text. Ich bekomme ihn und lege ihn mit meinem Formular ins Fach des strengen Chefs. Normalerweise korrigiere ich alles. Fehlende Kommas. Rechtschreibung. Grammatik. Formatierung. Viele Kollegen schaffen keinen fehlerfreien Satz. Der Chef weiß nichts davon. Die Kollegen auch nicht. Ich will niemanden verletzen.

Ein Kollege ist mir total unsympathisch. Er hat mich schon beleidigt und schlechtgemacht. Wieder einmal lieferte er einen katastrophalen Text. Ich saß eine halbe Stunde dran und korrigierte alles. Dann machte ich selbst einen kleinen Fehler im Formular. Ein Buchstabe zu viel. Der Chef meckerte mich an. Gleichzeitig lobte er den Kollegen für seinen tollen Text. Ich sollte seinen Teil genauer lesen. Ich war mega wütend. Aber ich sagte nichts.

Später kam dieselbe Situation wieder. Der unsympathische Kollege gab mir seinen Text. Vollkommen unlesbar. Keine Satzzeichen. Falsche Groß- und Kleinschreibung. Jedes vierte Wort falsch. Alles uneinheitlich formatiert. Diesmal ließ ich vor Wut alles so. Ich legte den Dreck zusammen mit meinem Formular ins Chef-Fach. Die Schadenfreude war riesig. Der strenge Chef machte ihn extrem nieder. Danach lästerte er mit der Sekretärin über ihn. Die Sache machte im ganzen Konzern die Runde.

Beichthaus.com Beichte #00042275 vom 14.11.2021 um 22:06:25 Uhr (0 Kommentare).

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Eingebrochen und alles umgestellt

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Boshaftigkeit Feigheit Ekel Lübeck

Ich (m/37) bin als Jugendlicher in Wohnungen eingebrochen und habe Dinge umgestellt. Ein Schulfreund zeigte mir, wie man Schlösser knackt. Wir übten zusammen und kauften neue Schlösser zum Knacken. Es machte einfach Spaß. Später geriet er auf die schiefe Bahn. Ich wollte nichts stehlen. Eines Abends probierte ich es einfach aus. Viele Häuser in unserer Siedlung hatten lausige Schlösser. Ich kam mühelos rein. Zuerst hatte ich Schiss. Dann siegte der Reiz. Ich ging hinein. Ich nahm nichts mit. Ich stellte nur Sachen um. Jacken hängte ich woanders hin. Schlüssel und Bilder verschob ich. Es fühlte sich unglaublich aufregend an. Ich machte den halben Stadtteil unsicher. Nie wurde ich erwischt. Ich fühlte mich wie ein cooler Ninja. Irgendwann hörte ich aus Zeitmangel auf. Heute als Erwachsener verstehe ich, was ich angerichtet habe. Ich habe Menschen verunsichert. Sie wussten, jemand war in ihrem Haus. Die Ungewissheit muss sie fertiggemacht haben. Das Ganze ist 20 Jahre her. Es beschäftigt mich trotzdem immer noch.

Beichthaus.com Beichte #00042262 vom 30.08.2021 um 17:10:44 Uhr in Lübeck (0 Kommentare).

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In der Faschingszeit - Gute alte Zeiten

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Boshaftigkeit Freunde Morallosigkeit Schamlosigkeit Trunksucht

Vor vielen Jahren, als hemmungsloser, Dauer-betrunkener, Teilzeit-asozialer und gewissenloser Jugendlicher habe ich im Fasching eine zufällige Situation schamlos ausgenutzt. Es kam wie es kommen musste, mein Pegel war erreicht und somit schwand jegliche Scham und jegliches Einschätzungsvermögen was denn nun "zu viel des Guten" wäre und was nicht. Im Straßen-Fasching zu später Stunde fiel mir und meiner Gang ein einsam geparktes Auto in einer Seitenstraße auf. Es stellte sich schnell raus, dass es zwar abgeschlossen war, aber die Tankverriegelung defekt war. Der Tank ging also auf. Nachdem sich zuerst alle männlichen Freunde aus der Gang in genau diesen Tank erleichtert hatten (alle Blasen waren damals auf Dauer-Durst-Modus gepolt von der vielen Sauferei...), musste ich natürlich noch einen draufsetzen. Nachdem das Bier eh ausgegangen war, nahm ich Schlauch und Trichter unserer Bier-Bong (Trichter-Saufen war damals mega in), kletterte vorsichtig aufs Dach des Wagens und schob das eine Schlauchende in den Tank und platzierte den Trichter an meinem Hintern. Kebab und Unmengen von Bier taten ihr übriges und so schiss ich in den Tank eines alten Ford Fiesta. Zwei der Mädels mussten sich bei diesem Anblick (und Geruch nehme ich an) direkt übergeben während mich die Jungs anfeuerten. Es hat ein bisschen gespritzt und nicht alles lief in den Tank (waren wohl ein paar Brocken dabei, die den Schlauch verstopft haben), aber immerhin genug. Was aus dem Wagen wurde weiß ich leider nicht, aber ich vermute mal, dass selbst ein Fiesta Motor nicht von menschlichen Ausscheidungen angetrieben werden kann. Das Gesicht des Mechanikers hätten wir alle zu gern gesehen! Als wir fertig waren haben wir die "Tatwaffe" einfach bei unserem Lehrer über die Hecke in den Garten geschmissen. Als einzige Reaktion, die wir damals auf meine Tat bekamen, haben wir uns auch über den Lehrer gefreut der einige Tage später wie ein Rohrspatz geschimpft hat als einer von uns eine provokante Frage zu seiner Meinung zum Fasching gestellt hat. Gute alte Zeit!

Beichthaus.com Beichte #00042189 vom 20.12.2020 um 06:34:30 Uhr (3 Kommentare).

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Die gute alte Schulzeit

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Dummheit Boshaftigkeit Schule Düsseldorf

Eigentlich war ich ein braves, langweiliges Kind, das nie groß auffiel, weder positiv noch negativ. In der 5. Klasse hatte ich allerdings mal eine ganz bescheuerte Idee. Ich hatte irgendwo gelesen, dass man niesen muss, wenn man Pfeffer einatmet, ich glaube sogar es war in einem Comic von Fix & Foxi. Also hatte ich die supertolle Idee, in der Schule etwas Pfeffer zu zerstäuben und habe mir vorgestellt, dass meine Mitschüler dann alle niesen müssen. Keine Ahnung warum ich das damals so lustig fand. Ich kam auf die tolle Idee gemahlenen Pfeffer in meinen Bleistiftanspitzer mit Dose dran zu füllen, quasi als Tarnung. Irgendwie dachte ich, dass dann keiner darauf kommt, dass ich den Pfeffer verstreut habe. Welch Geistesblitz. Ich dachte, dass dann auch nur ein wenig Pfeffer aus dem Anspitzer rauskommt, wenn ich den kräftig schüttel, so ein paar Körnchen nur. Also habe ich zu Hause einen alten Anspitzer mit gemahlenem Pfeffer befüllt. Vor mir saßen 2 Mädchen, die ich nicht besonders mochte, die habe ich dann als Opfer auserkoren. Als ich die Mädchen dann mit etwas Pfeffer bestäuben wollte, ist dummerweise der schon etwas ramponierte Anspitzer aufgegangen und sie haben die volle Ladung Pfeffer von hinten abbekommen. Anstatt zu niesen haben alle geheult und mussten sich die Augen und Haare auswaschen, es gab ein Riesendrama. Heute würde man wahrscheinlich sogar einen Krankenwagen rufen, vor 35 Jahren war das anders. Ich habe einen Riesen Ärger bekommen, meine Eltern mussten in der Schule antraben etc. Ich wäre fast von der Schule geflogen. Ich erinnere mich dann noch daran, dass am Ende des Schuljahres der Lehrer meinte, eigentlich war das ein gutes Schuljahr, bis auf Pfeffer. Wenn ich heute daran denke, tun mir meine Mitschüler einfach nur leid. Ich frage mich wie ich auf eine dermaßen dämliche Idee kommen konnte aber irgendwie kann ich auch darüber lachen.

Beichthaus.com Beichte #00042176 vom 25.10.2020 um 23:00:25 Uhr in Düsseldorf (1 Kommentare).

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