Schwierige Zusammenarbeit mit den Kollegen

25

anhören

Boshaftigkeit Zorn Kollegen Rache Hannover

Ich (23) bin momentan wegen einer Lungenentzündung krankgeschrieben, drei weitere Kollegen und ich haben zuvor an einem Auftrag gearbeitet, den wir in einer Präsentation vorstellen sollten. Da ich jedoch nicht anwesend sein kann, wollten meine Kollegen die von mir erarbeiteten Notizen gesendet bekommen, um diese ebenso vorzustellen, ohne die Notizen hätten sie ein Problem, so haben sie es mir gestern energisch mitgeteilt. Seit heute Morgen werde ich mit penetranten Sprachnachrichten seitens einer Kollegin belästigt, die mich dazu auffordert, ihr die Notizen zu schicken. Auch, als ich ihr erklärte, dass ich gerade erneut im Wartezimmer meines Arztes saß und ihr danach die Notizen zukommen lasse, schickte sie mir weiterhin Nachrichten, in denen sie im provokanten Tonfall sagte, dass Kranke nicht draußen sein sollten. Da ich es nicht ausstehen kann, wenn man mich so drängt, habe ich alle Kollegen ignoriert, morgen müssen sie den Auftrag vor den Kunden präsentieren - ohne meine Notizen. Es tut mir nur leid, dass ich nicht bei der Präsentation anwesend sein kann, die Kollegen tun mir nicht leid, hätte ich nicht im Minutentakt unverschämte Nachrichten bekommen, hätte ich ihnen die Aufzeichnungen geschickt.

Beichthaus.com Beichte #00040865 vom 09.01.2018 um 16:30:43 Uhr in Hannover (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine Nazi-Vergangenheit hat alles zerstört

16

Dummheit Ignoranz Politik

Ich (m/25) habe vor Kurzem die Beichte meiner ehemals allerbesten, langjährigen Freundin hier gefunden, sie schrieb davon, dass sie mich im Zug gesehen hat. Leider habe ich sie nicht bemerkt. Aber nun zu meiner Beichte: Mit gerade einmal 16 Jahren bin ich 2010 in die Naziszene gerutscht und war dort etwa drei Jahre aktiv. Jedoch zog ich 2013 in eine andere Stadt und schaffte den Ausstieg. Heute verabscheue ich Nazis. Leider habe ich bis heute nicht den Mut gefunden, mich bei meiner ehemaligen besten Freundin zu melden. Wir kannten uns seit der zweiten Klasse und waren praktisch Seelenverwandte. Als ich in die Szene rutschte, versuchten sie und meine anderen alten Freunde, mich da wieder "rauszuholen." Jedoch glaubte ich damals die Wahrheit zu kennen und bekam einen richtigen Hass auf sie, da sie nur noch darüber mit mir sprach und mit Kontaktabbruch drohte.

Eigentlich hätte ich mich drei Jahre später wieder bei ihr melden können. Aber ich schäme mich bis heute, ich habe etwas Unverzeihliches getan. Einer meiner damaligen Nazifreunde lauerte ihr mit seiner Freundin nach einer Feier auf und bedrohte sie, warnte sie davor, je wieder mit mir Kontakt aufzunehmen. Doch genau das war es, was sie danach tat. Sie rief mich aufgewühlt an und berichtete davon, worauf ich entgegnete: "Du hast den Sinn einer Warnung wohl nicht verstanden, was?" und auflegte. Ich hasse mich bis heute dafür, dass dies das Letzte war, was ich je zu ihr gesagt habe. Ich will ihr schreiben und mich entschuldigen, aber ich weiß nicht, wie ich anfangen soll.

Beichthaus.com Beichte #00040859 vom 08.01.2018 um 01:16:32 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Ich habe meinen Mobber verprügelt!

13

Gewalt Hass Schule Rache

Damals war ich (m/22) fünfzehn Jahre alt und nicht sehr beliebt in meiner Klasse, ich war schüchtern und kam nicht wirklich mit meinen Mitschülern klar. Ab einem gewissen Zeitpunkt fing ein Junge an, mich regelmäßig zu mobben, er machte sich über meine asiatische […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00040856 vom 07.01.2018 um 01:08:57 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Gemeinsam versenken wir Doppeldecker!

13

anhören

Schamlosigkeit Stolz Partnerschaft Ekel Halle

Wir (50+) sind in zweiter Ehe verheiratet und gehen sehr vertraut miteinander um. Scham voreinander kennen wir nicht und versuchen, so viel wie möglich zusammen zu tun und zu erleben. Dazu gehört auch der Toilettengang. Da unsere Abläufe morgens seit Jahren ähnlich sind, setzen wir uns jeweils nacheinander aufs Klo und versenken unseren frisch dampfenden "Doppeldecker" anschließend gemeinsam. Vorher schließen wir gern eine Wette ab, ob ein einziger Spülgang reicht, oder ob wir nachbürsten müssen.

Beichthaus.com Beichte #00040849 vom 05.01.2018 um 17:42:28 Uhr in Halle (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Folge

Mein schlimmster Zoobesuch

8

anhören

Unreinlichkeit Verzweiflung Schule

Man schrieb das Jahr 1988 in der ehemaligen DDR. Unsere zweite Klasse wartete eines Morgens auf den Bus zum Tagesausflug in die nächstgrößere Stadt. Ich hatte es zu Hause nicht mehr geschafft, meinen Stuhlgang zu verrichten und es kam, wie es kommen musste: Trotz aller Versuche, es mir zu verkneifen machte ich ein, noch bevor wir den Zielort erreichten. Durch das Sitzen im Bus verteilte sich der Kot noch richtig schön im Schlüpfer und trotz dessen, dass es Winter und ich dick eingepackt war, stank es, was nicht unbemerkt blieb. Allerdings fiel der Verdacht nicht auf mich und ich sonderte mich nach dem Aussteigen sofort von der Gruppe ab, um Gelegenheit zu finden, meine Unterhose unbemerkt auszuziehen und zu entsorgen. Leider wurde mir ein Mädchen zur Seite gestellt, welches mich begleiten sollte. Ihre Anwesenheit, die Kälte, meine Kleiderschichten und ein jahreszeitlich bedingt nur spärlich bestücktes Gebüsch machten es mir unmöglich, den Schlüpfer unentdeckt abzustreifen und in der Natur abzulegen. Also behielt ich das verschmutzte Teil an und ergab mich in mein Schicksal: Einen Zoobesuch mit inzwischen angetrocknetem Kot in der Kimme. Auf der Zoo-Toilette unternahm ich einen erneuten Versuch, mich des Schlüpfers zu entledigen, doch dieses Mal war es meine beste Freundin, die unbedingt mit aufs Klo wollte, und aus Scham zog ich mich abermals nicht um, sondern ertrug das Dilemma weiter.

Mittlerweile roch es zwar schon nicht mehr so stark wie frische Fäkalien, doch dafür fing es an zu brennen und zu stechen. Die Tiere, die mich sonst total begeisterten, nahm ich durch meine Qual gar nicht richtig wahr. Aber auch dieser anstrengende Tag neigte sich dem Ende zu. Nach schier endlosen Stunden traten wir die Heimfahrt an. Unterwegs meinte die mir gegenübersitzende Pionierleiterin noch, sie sei "wohl in etwas hineingetreten" und ich lächelte sie unschuldig an, um von mir abzulenken. Endlich ausgestiegen, kam die Überraschung: man führte uns als krönendem Abschluss des Tages noch ein paar Kurzfilme vom "kleinen Maulwurf" vor. Ich behauptete, müde zu sein und setzte mich ganz hinter in die letzte Reihe, um so unauffällig wie möglich den Rest des Nachmittags zu überstehen. Die Exkremente in meiner Unterhose waren zu steinharten Streifen verkrustet und es juckte und brannte wie verrückt. Mein eigener Geruch verfolgte mich auf Schritt und Tritt und ich hatte buchstäblich die Nase voll davon. Auf der Schultoilette hatte ich dann wiederum zu viel Angst, das Wäschestück hinunterzuspülen und vielleicht noch das Rohr zu verstopfen, auch traute ich mich nicht, es einfach in den Abfalleimer zu werfen.

Die Beschämung darüber, möglicherweise entdeckt zu werden, war größer als die Schmerzen, denen ich mich seit nunmehr neun Stunden aussetzte. Endlich zu Hause angekommen, vertraute ich mich weinend meiner Mutter an, die es kaum fassen konnte und mich mit warmen Sitzbädern und Cremes versorgte, da mein Unterleib bis auf die Oberschenkel feuerrot und völlig aufgescheuert war. Ich beichte also, dass ich als Kind viel zu ängstlich und zu beschämt war, um rechtzeitig zu meinem Malheur zu stehen und dadurch alles nur verschlimmerte.

Beichthaus.com Beichte #00040848 vom 05.01.2018 um 00:54:46 Uhr (8 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht