Befreiende Gruppendusche im Fitnessstudio

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Peinlichkeit Feigheit Eitelkeit Heidelberg

Ich (m31) war das erste Mal in meinem Leben in einem Fitnessstudio. Ein Kumpel hatte mich mitgenommen, um mir alles zu zeigen. Ich wusste zwar, dass wir dort nach dem Training duschen wollten, hatte alles dabei (Handtuch, Duschgel etc.), aber irgendwie hat mein Gehirn den nächsten Schritt nicht komplett durchdacht, und plötzlich, ohne Vorwarnung, stand ich vor einer meiner schlimmsten Kindheitsängste überhaupt: Gruppenduschen.

Der Grund, warum ich mich nach Jahren endlich durchgerungen habe, doch mal ein Fitnessstudio auszuprobieren, ist im Grunde derselbe Grund, warum ich freiwillig NIEMALS in eine Gruppendusche gegangen wäre: Ich schäme mich für meinen Körper. Meine teigige Figur, meinen leicht unterdurchschnittlichen Schwanz, meinen quasi nicht vorhandenen Arsch. Insbesondere vor Fremden und insbesondere vor Männern. Ich habe mir immer eingebildet, das läge daran, dass ich bisexuell bin – es ist aber wohl eher ein bisschen viel toxische Männlichkeit, die ich da abbekommen habe. Zumal die anwesenden Herren in der Muckibude natürlich alle auch noch komplett shredded und ripped waren.

Ich steckte in der Zwickmühle. Duschen gehen war eine Horrorvorstellung. Nicht zu duschen hätte die Folge gehabt, mich erklären zu müssen, was ebenfalls für mich sehr peinlich und unangenehm geworden wäre, zumal man so ein Gespräch schlecht in der Umkleide vor anderen führt. Also habe ich nach kurzer Abwägung allen Mut, den ich irgendwo in mir gefunden habe, aufgebracht – und meine Unterhose ausgezogen, Duschgel und Handtuch genommen und mich in die Dusche begeben.

Und was soll ich sagen? Ich war am nächsten Tag direkt wieder im Fitness. Eigentlich wollte ich mit meinem Kumpel einen Tag Pause machen (er war auch nicht dabei). Das Training im Studio gefällt mir zwar auch besser, als ich gedacht hätte, aber es war so ein unfassbar befreiendes Gefühl, so selbstverständlich nackt zwischen den anderen Kerlen zu stehen, dass ich es nicht abwarten konnte bis zum nächsten Tag. Und das meine ich noch nicht mal auf eine sexuelle Art, wobei die Aussicht natürlich nicht schlecht ist, sondern emanzipatorisch. Ich habe mich noch nie so frei gefühlt wie in dem Moment, als ich aus dieser Dusche gekommen bin. Es klingt super cheesy und es fühlt sich auch seltsam an, aber das hat etwas mit mir gemacht, was viele Dinge in meinem Leben verändern wird. Nur erzählen kann ich es noch niemandem, also beichte ich es hier.

Beichthaus.com Beichte #00042250 vom 09.07.2021 um 15:50:57 Uhr in Heidelberg (0 Kommentare).

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Münchens ersten Intimfriseur-Salon

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Ekel Unreinlichkeit Wollust

In den 70er-Jahren hatte ich Münchens ersten Intimfriseur-Salon. Nachdem die Bayern ja wirklich alle einen Stock im Allerwertesten haben, was alles sexuell Freizügige oder Weltoffene angeht (damals wie heute), war das natürlich ein illegaler Salon, der nur von Mundpropaganda […]
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Beichthaus.com Beichte #00042244 vom 08.06.2021 um 04:16:29 Uhr (0 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Ich freue mich über den Tod meines Sohnes

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Kinder Ignoranz Geld Hamburg

Vor vielen Jahren hat eine Frau nach einem One-Night-Stand absichtlich das benutzte Kondom zerstochen und sich eingeführt. Sie wurde schwanger und hat das sogar vor Gericht zugegeben. Für sie hatte das keine Konsequenzen. Stattdessen wurde ich dazu verurteilt, für sie und das Kind Unterhalt zu zahlen. Ich habe damals sehr gut verdient, entsprechend hoch war die Summe. In den ersten zwei Jahren habe ich mich trotz allem um Kontakt bemüht, aber außer einem Babyfoto, das ich von einer mitleidigen Nachbarin bekam, kam nichts zurück.

Ich habe meinen Sohn nie wirklich gesehen. Nun ist er tot. Ein schrecklicher Unfall. Ein fremdes Kind, jemand, den ich auf der Straße nicht einmal erkannt hätte. Als man es mir telefonisch mitteilte, war mein erster Gedanke, dass die Zahlungen nun aufhören. Ich bin ein schlechter Mensch. Und ich schäme mich dafür, dass ich froh bin, nie wieder für Fremde zahlen zu müssen. Denn genau das waren sie für mich: Fremde. Das tut mir leid. Ich wünschte, ich wäre anders. Aber wie soll ich anders sein, wenn ich ihn nie kennenlernen durfte? Für mich war er nie mehr als ein Minus auf meinem Konto. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00042240 vom 25.05.2021 um 00:14:54 Uhr in Hamburg (1 Kommentare).

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Rausch-Tiefpunkt mit Obdachlosem

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Drogen Wollust

Früher hatte ich (m/29) eine recht lebhafte Drogenzeit. Habe mir reingepfiffen was ich nur kriegen konnte und war gut süchtig. Bis zu dem Punkt als mir ein Freund ein Video gezeigt hat, dann war es von einem auf den anderen Tag vorbei mit den Drogen. Das Video zeigte […]
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Beichthaus.com Beichte #00042238 vom 21.05.2021 um 07:13:22 Uhr (0 Kommentare).

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2 Jahre Affäre mit einem verheirateten Mann

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Fremdgehen Ehebruch München

Ich möchte beichten, dass ich seit 2 Jahren eine affaire mit einem verheirateten Mann habe. Anfangs wusste ich davon nichts, doch nach ein paar Monaten wurde es mir bekannt. Anfangs dachte ich er trennt sich, tat er aber nicht und irgendwann fing ich einfach an das spiel mitzuspielen. Ich wollte immer einen Schlussstrich ziehen aber habe es nicht geschafft. Nun habe ich das erste mal bei ihm geschlafen und wir hatten sex in seiner Wohnung bzw. in deren Ehebett. Ich schäme mich zutiefst und möchte so etwas nie wieder zulassen. Ich fühle mich wie der letzte Abschaum und hoffe, dass mir durch meine Beichte diese Sünden vergeben werden.

Beichthaus.com Beichte #00042198 vom 03.01.2021 um 12:10:11 Uhr in München (12 Kommentare).

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