Los, werd richtig fett!

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Völlerei Falschheit Ernährung Salzburg

Ich (m/33) war in meiner Kindheit sehr fettleibig. Zur schlimmsten Zeit in der Hauptschule konnte ich kaum am Sportunterricht teilnehmen. Die Schuhe zuzubinden war schon anstrengend. Die ganze Klasse mobbte mich, sogar die Mädchen und die Lehrkräfte machten sich über mich lustig. Eines Tages, nachdem ich nach der Schule von meinen Klassenkollegen verprügelt und getreten worden war, wollte ich mir etwas antun. Ich tat es nicht, stattdessen bestellte ich mir ein Fitnessgerät. Ich stehe jetzt mitten im Leben, bin sportlich und gesellschaftlich geachtet.

Ich sehe jetzt aber mit Begeisterung, wenn jemand aus meinem Bekanntenkreis stetig zunimmt und ermutige die Person noch. "Das kriegst du schon wieder runter, ist nicht schlimm, du siehst toll aus..." Dabei denke ich mir: Nimm doch noch zu, bis du richtig fett wirst! Ich schäme mich sehr dafür, weil ich weiß dass Übergewicht kein Spaß ist..

Beichthaus.com Beichte #00040871 vom 11.01.2018 um 12:53:28 Uhr in Salzburg (11 Kommentare).

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Schwierige Zusammenarbeit mit den Kollegen

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Boshaftigkeit Zorn Kollegen Rache Hannover

Ich (23) bin momentan wegen einer Lungenentzündung krankgeschrieben, drei weitere Kollegen und ich haben zuvor an einem Auftrag gearbeitet, den wir in einer Präsentation vorstellen sollten. Da ich jedoch nicht anwesend sein kann, wollten meine Kollegen die von mir erarbeiteten Notizen gesendet bekommen, um diese ebenso vorzustellen, ohne die Notizen hätten sie ein Problem, so haben sie es mir gestern energisch mitgeteilt. Seit heute Morgen werde ich mit penetranten Sprachnachrichten seitens einer Kollegin belästigt, die mich dazu auffordert, ihr die Notizen zu schicken. Auch, als ich ihr erklärte, dass ich gerade erneut im Wartezimmer meines Arztes saß und ihr danach die Notizen zukommen lasse, schickte sie mir weiterhin Nachrichten, in denen sie im provokanten Tonfall sagte, dass Kranke nicht draußen sein sollten. Da ich es nicht ausstehen kann, wenn man mich so drängt, habe ich alle Kollegen ignoriert, morgen müssen sie den Auftrag vor den Kunden präsentieren - ohne meine Notizen. Es tut mir nur leid, dass ich nicht bei der Präsentation anwesend sein kann, die Kollegen tun mir nicht leid, hätte ich nicht im Minutentakt unverschämte Nachrichten bekommen, hätte ich ihnen die Aufzeichnungen geschickt.

Beichthaus.com Beichte #00040865 vom 09.01.2018 um 16:30:43 Uhr in Hannover (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Nazi-Vergangenheit hat alles zerstört

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Dummheit Ignoranz Politik

Ich (m/25) habe vor Kurzem die Beichte meiner ehemals allerbesten, langjährigen Freundin hier gefunden, sie schrieb davon, dass sie mich im Zug gesehen hat. Leider habe ich sie nicht bemerkt. Aber nun zu meiner Beichte: Mit gerade einmal 16 Jahren bin ich 2010 in die Naziszene gerutscht und war dort etwa drei Jahre aktiv. Jedoch zog ich 2013 in eine andere Stadt und schaffte den Ausstieg. Heute verabscheue ich Nazis. Leider habe ich bis heute nicht den Mut gefunden, mich bei meiner ehemaligen besten Freundin zu melden. Wir kannten uns seit der zweiten Klasse und waren praktisch Seelenverwandte. Als ich in die Szene rutschte, versuchten sie und meine anderen alten Freunde, mich da wieder "rauszuholen." Jedoch glaubte ich damals die Wahrheit zu kennen und bekam einen richtigen Hass auf sie, da sie nur noch darüber mit mir sprach und mit Kontaktabbruch drohte.

Eigentlich hätte ich mich drei Jahre später wieder bei ihr melden können. Aber ich schäme mich bis heute, ich habe etwas Unverzeihliches getan. Einer meiner damaligen Nazifreunde lauerte ihr mit seiner Freundin nach einer Feier auf und bedrohte sie, warnte sie davor, je wieder mit mir Kontakt aufzunehmen. Doch genau das war es, was sie danach tat. Sie rief mich aufgewühlt an und berichtete davon, worauf ich entgegnete: "Du hast den Sinn einer Warnung wohl nicht verstanden, was?" und auflegte. Ich hasse mich bis heute dafür, dass dies das Letzte war, was ich je zu ihr gesagt habe. Ich will ihr schreiben und mich entschuldigen, aber ich weiß nicht, wie ich anfangen soll.

Beichthaus.com Beichte #00040859 vom 08.01.2018 um 01:16:32 Uhr (16 Kommentare).

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Ich habe meinen Mobber verprügelt!

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Gewalt Hass Schule Rache

Damals war ich (m/22) fünfzehn Jahre alt und nicht sehr beliebt in meiner Klasse, ich war schüchtern und kam nicht wirklich mit meinen Mitschülern klar. Ab einem gewissen Zeitpunkt fing ein Junge an, mich regelmäßig zu mobben, er machte sich über meine asiatische Herkunft lustig, über falsche Antworten im Unterricht, über die Tatsache, dass ich kaum Freunde hatte. Ich versuchte, ihn zu ignorieren, auch als er handgreiflich wurde. Ich wehrte mich nicht, da er größer und stärker war. Er demütigte mich bei jeder sich bietenden Gelegenheit, mehrmals rief er, ich solle mich vor einen Bus werfen und einmal bewarf er mich mit Steinen und seinem Essen, während seine Freunde mich festhielten. Als ich einem Lehrer davon erzählte, forderte er den Jungen auf, sich halbherzig zu entschuldigen. Ich war entsetzt und der Lehrer sagte nur: "Was denn? Soll er noch vor dir niederknien?" Durch diesen Vorfall vertraute ich den Lehrkräften nicht mehr und auch meinen Eltern wollte ich nichts von der Situation erzählen, ich schämte mich dafür, gemobbt zu werden und mich nicht wehren zu können.

Als ich eines Morgens ins Klassenzimmer kam, war ich schlecht gelaunt und wollte meine Ruhe haben. Kaum saß ich an meinem Platz, kam mein Mitschüler zu mir und grinste mir boshaft ins Gesicht. Plötzlich platzte mir der Kragen, ich sprang auf und bevor er reagieren konnte, hatte ich meine Hände um seinen Hals gelegt, in meiner Wut drückte ich immer fester zu. Er ohrfeigte mich und ich ließ von ihm ab, noch wütender. Er wollte es sich natürlich nicht gefallen lassen und ging auf mich los, dabei stolperte er jedoch und fiel auf den Boden. Ich nutze die Gelegenheit und trat ihm ins Gesicht, zwischen die Beine und in den Bauch. Eine Lehrerin kam ins Klassenzimmer und sah, wie ich auf meinen Mitschüler eintrat, der sich vor Schmerzen nicht mehr wehrte. Ich wurde direkt danach von meinen Eltern abgeholt, die völlig geschockt waren. Es folgten unzählige Gespräche mit Lehrern und den Eltern meines Mitschülers, glücklicherweise bekam ich keine Anzeige. Ich bereue, dass ich die Kontrolle verloren habe, ich hätte nie gedacht, dass ich so gewalttätig sein kann. Es tut mir leid, dass ich Gewalt angewendet habe.

Beichthaus.com Beichte #00040856 vom 07.01.2018 um 01:08:57 Uhr (13 Kommentare).

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Gemeinsam versenken wir Doppeldecker!

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Schamlosigkeit Stolz Partnerschaft Ekel Halle

Wir (50+) sind in zweiter Ehe verheiratet und gehen sehr vertraut miteinander um. Scham voreinander kennen wir nicht und versuchen, so viel wie möglich zusammen zu tun und zu erleben. Dazu gehört auch der Toilettengang. Da unsere Abläufe morgens seit Jahren ähnlich sind, setzen wir uns jeweils nacheinander aufs Klo und versenken unseren frisch dampfenden "Doppeldecker" anschließend gemeinsam. Vorher schließen wir gern eine Wette ab, ob ein einziger Spülgang reicht, oder ob wir nachbürsten müssen.

Beichthaus.com Beichte #00040849 vom 05.01.2018 um 17:42:28 Uhr in Halle (13 Kommentare).

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