Jahrelang Mitschüler beklaut

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Diebstahl Zwang Schamlosigkeit Schule Duingen

Ich (w) habe früher jahrelang meine Mitschüler beklaut. Meist bin ich während der Sportstunde raus, in der Regel unter irgend einem Vorwand, um auf Toilette zu gehen. Dann bin ich in die Umkleide und habe es geschafft binnen der kurzen Zeit nahezu jede Jacken-, Hosen- oder Schultasche nach Geld zu durchsuchen. Nicht einmal vor den Taschen meiner damals vermeidlichen Freunde habe ich halt gemacht, je mehr in den Taschen gewesen ist, umso mehr habe ich mir genommen. Oftmals alles, selten gar nichts. Ich hatte weder während des Klauens noch danach ein schlechtes Gewissen gehabt, mir war nicht klar was ich in dem Moment tue und dass das was ich da mache nicht Rechtens ist.


Ich habe nie zu wenig Geld gehabt, meine Eltern haben beide gut verdient und mir hat es im Grunde an nichts gefehlt, dennoch hat das Klauen einen wahnsinnigen Reiz auf mich ausgeübt. Auch meine Eltern habe ich regelmäßig um die ein oder andere Mark/ Euro erleichtert. Meine Mutter eine Zeit lang sogar jeden Morgen. Mit dem Geld bin ich dann zum Kiosk gegangen und habe maßlos Süßigkeiten dafür eingekauft, die ich dann großzügig in der Klasse verteilt habe. Das Paradoxe an der Sache war, dass ich oftmals von dem Geld, dass ich meinen Mitschülern nur wenige Tage zuvor gestohlen habe, die Süßigkeiten gekauft habe und die somit Dinge gegessen oder auch von mir angeboten bekommen haben, die im Grunde sogar ihnen gehört hätten oder von ihnen selbst bezahlt worden sind. Ich kam ziemlich gut an in der Zeit, galt als großzügig.


Das schlechte Gewissen kam auch nicht als unsere damalige Klassenlehrerin, nachdem sich schließlich doch einige Opfer meiner Gier gemeldet hatten, dass ihnen Geld gestohlen worden sei und unsere Klassenlehrerin anbot der Dieb könne und solle nach der Stunde wenn keiner mehr da sei, das Geld in das Schulpult legen, so würde er nicht gesehen werden und die Leute bekämen ihr Geld zurück. Ich war sogar noch so krass, dass ich mich als Moralapostel aufgespielt habe und versucht habe dem Dieb ein schlechtes Gewissen einzureden, wohl wissentlich, dass ich ja eigentlich diejenige bin die das Geld geklaut hat, aber so habe ich prima von mir abgelenkt und keiner hätte je vermutet, dass ich der Langfinger gewesen wäre... ich habe und das war sicher das fieseste in dem Zusammenhang sogar Namen genannt, um auf die falsche Fährte zu führen und Leute gegen eine von mir zum Dieb gekürten Person aufgehetzt.
Inzwischen weiß ich, dass das was ich gemacht habe nicht okay gewesen ist und bereue so scheinheilig und skrupellose meinen Mitschülern gegenüber gewesen zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00028216 vom 18.10.2010 um 23:00:10 Uhr in Duingen (21 Kommentare).

Gebeichtet von Zersplitterung
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Der neue Mann meiner Mutter

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Missbrauch Sex Gewalt Trägheit Familie

Als ich (w/21) 9 Jahre alt war, haben meine Eltern sich endgültig scheiden lassen. Zu der Zeit hatte meine Mutter bereits einen neuen Mann für den sie mit uns (meinem Bruder und mir) 300 km weit weg gezogen ist. Als ich 10 Jahre alt war, hat dieser Mann mich das erste mal unsittlich berührt.
Zwischen meinem 11. und 12. Lebensjahr hat er mich abends oft ins Bett gebracht. Dann hat er sich noch zu mir gelegt. Manchmal habe ich so getan als ob ich direkt schlafen würde. Er hat mich mit seinen Händen und seiner Zunge befriedigt (wenn man das so nennen kann). Sehr regelmäßig. Ich war zu klein und dumm um das zu verstehen bis an dem Tag an dem er mich gefickt hat. Ab dann habe ich stets meine Zimmertür verschlossen und bin abends heimlich allein schlafen gegangen.
Er wurde zu der Zeit sehr aggressiv. Als sich meine Mutter dann von ihm getrennt hat, bekam sie irgendwie Wind von seinen pädophilen Neigungen und fragte mich, ob er was mit mir gemacht hat. Ich bejahte und erzählte und begriff erst dann, was er überhaupt getan hat.

Ich beichte, dass ich nachdem ich vier mal der Polizei alles erzählen musste und mir jedes Mal versprochen wurde, dass ich nicht noch einmal alles erzählen müsse (alles wurde auf Band gesprochen), die Aussage vor Gericht verweigert habe und daher ein Kinderschänder frei herumläuft. Der Mann war zwei Monate im Gefängnis, kam dann aber frei und ist nach Tunesien gegangen. Internetquellen haben mir verraten, dass er heute wieder in der Stadt in der wir damals wohnten lebt, eine tunesische Frau geheiratet und eine Tochter mit ihr hat. Ich beichte auch, dass ich diesen Mann dafür hasse, dass er bereits drei Kinder hat (eins davon mein Bruder) um die er sich keineswegs kümmert. Mein Bruder denkt mein Vater sei auch seiner. Wahrscheinlich ist das besser so.


Als ich 15 oder 16 war, fand ich durch Zufall heraus, dass meine Mutter sich wieder mit dem Kerl trifft. Daraufhin habe ich sie beschimpft, bin zu meiner Tante gezogen und rede seither nur alle drei Monate ein Wort mit ihr. Ich beichte, dass ich meine Mutter mehr hasse, als den Mann, der mir das damals angetan hat. Ich brauche heutzutage lange, bis ich mich einem Mann sexuell öffnen kann und muss jedes Mal an diesen Kerl, der heute beinahe 50 Jahre alt ist, denken.

Beichthaus.com Beichte #00028214 vom 16.10.2010 um 21:02:39 Uhr (46 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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An der Bahn-Schranke

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Neugier Waghalsigkeit Hochmut Bahn & Co. Geeste

An der Bahn-Schranke
Ich möchte hier eine kleine Jugendsünde beichten. Damals, ich war etwa 12 oder 13 Jahre alt, bin ich fast jeden Tag mit meinen Freunden in den naheliegenden Wald gegangen. Wir haben dort Krieg gespielt. Waffen haben wir uns aus Stahlrohren, Holz und schwarzer Farbe selbst gebastelt. Eines Tages bin ich mit einem Freund die naheliegenden Eisenbahnstrecke entlanggegangen. Wir fragten uns wie das wohl funktionieren mag, dass an der naheliegenden Straße die Blinkanlage angehen würde. Wir sahen im Gleisbett kleine Kästen, die wir überprüften. Als wir nun merkten, dass diese magnetisch waren, nahmen wir nun die selbst gebastelten Gewährläufe und strichen zwischen Schiene und Kontakt hindurch. Nachdem wir dies bei einigen nachfolgenden Kontakten gemacht hatten, gingen die Blinklichter an. Wir gingen wieder in den Wald zurück und beobachteten das Szenario. Fast 30 Minuten lang blieben die Lichter an. Beidseitig bildete sich ein langer Rückstau. Wenn ich heute daran denke habe ich immer noch ein Schmunzeln im Gesicht.

Beichthaus.com Beichte #00028199 vom 11.10.2010 um 16:19:25 Uhr in Geeste (29 Kommentare).

Gebeichtet von Johny92
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IHK Prüfung

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Betrug Ungerechtigkeit Schule

IHK Prüfung
Ich habe vor 8 Jahren meine Gesellenprüfung zum Veranstaltungstechniker vor mir gehabt und hatte schon bei der Projektabgabe bei der IHK meinen Prüfer kennenlernen dürfen. Er galt als Haifisch unter den Prüfern und schaute immer sehr genau hin - alle hatten Angst vor ihm - ich natürlich auch. Der Tag der praktischen Prüfung rückte näher und er meldete sich auch schonmal bei mir telefonisch an. Er würde so gegen 19 Uhr am Veranstaltungsort vorbeischauen. Der Einlass war auch auf 19 Uhr angesetzt und der Soundcheck müsste dann natürlich auch schon vorbei sein. Es kam halt etwas anders. Die Band erschien leider erst um 18:30 Uhr und ich war um circa 20 Uhr fertig mit dem Aufbau und dem Soundcheck. Der Prüfer war aber pünktlich und somit musste er mir bei der Arbeit zuschauen und ich war unter Megastress. Aber der Prüfer hatte sich alles in Ruhe angeschaut und beobachtet. Der Einlass begann dann halt eine Stunde später und Konzertbeginn war um circa 21 Uhr. Nun hatte er seine Zeit mich mit Fragen über den Veranstaltungsort, aufgebaute Technik und Sicherheitsbestimmungen zu quälen. Er ging nach einer gefühlten Stunde - der praktische Teil war somit fast überstanden.

Es folgten einige Tage, an denen ich mich immer wieder fragte, ob ich denn alles richtig gemacht hätte und vor allem seine Fragen richtig beantwortete. Eines Abends klingelte dann mein Handy und ich hielt den Atem an als ich die Nummer von dem Haifisch im Display sah. Er klang etwas betrunken und meinte zu mir er müsste mir noch etwas erzählen aber das ginge nicht am Telefon - ich sollte noch an diesem Abend zu ihm in die Privat Wohnung. Nun war ich natürlich total verunsichert. Was wollte er von mir? Mir vielleicht weiß machen, dass der Job rein gar nichts für mich ist? Das die Antworten die ich gab auf meine unreife hindeuteten und ich lieber noch ein halbes Jahr dranhängen sollte? Ist er Gay?

Nein, es kam anders. Als ich bei ihm in der Wohnung stand, bat er mich mit in die Küche zu kommen und fragte schon auf dem Weg, ob ich denn auch was trinken möchte. Ich setzte mich - er holte Bier. Als er mir einschenkte wies er auf einen Stapel Papier der in einer grünen Mappe auf dem Tisch lag und meinte ich sollte mal reinschauen. Ich konnte meinen Augen nicht trauen. Es war die komplette schriftliche Prüfung samt Antworten. Ich schaute ihn fragend an und er meinte er hätte noch nie einen so fitten Prüfling gehabt in seiner Laufbahn und ihn würde es sehr traurig machen, wenn ich an dem schriftlichen scheitern würde. Er gab mir ein Block zum abschreiben und ich wartet eigentlich nur auf den Moment, wo er seine Hose öffnet und naja ihr wisst schon, aber nichts der gleichen. Ich schrieb und schrieb und er trank und trank. Nach 2 Stunden hatte ich alles abgeschrieben und er ermahnte mich nochmals, ich dürfe das niemanden erzählen. Das tat ich bis jetzt auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00028166 vom 25.09.2010 um 03:55:24 Uhr (43 Kommentare).

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Konzert statt Firmenmeeting

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Falschheit Faulheit Arbeit Köln

Konzert statt Firmenmeeting
Ich war damals nach meiner Ausbildung in einer Firma angestellt, in der ich nicht wirklich gefördert wurde und lediglich Arbeiten erledigte, für die sich die Alteingesessenen zu fein waren. Das war besonders frustrierend, da ich mir von meinem ersten richtigen Job einfach mehr erhoffte. In dieser Firma kochte eigentlich jeder sein eigenes Süppchen, so dass man sich oftmals mit seinen Problemen als Berufsanfänger allein gelassen fühlte und auch Überstunden gehörten zum Standardprogramm (teilweise von 08:00 Uhr - 22:00 Uhr mehrmals in der Woche).
Nicht nur Überstunden waren Gang und Gäbe, auch musste man an Team-Events teilnehmen, die natürlich auch nach der Arbeitszeit stattfanden und nahezu immer wohnortnah zum Chef stattfanden, auch wenn alle Mitarbeiter ca. 200km entfernt wohnten. Sagte man ab, so kriegte man über die Sekretärin vom Chef gesagt, dass man mitkommen müsste (wozu man in der Probezeit eher nicht "nein" sagt), auch wenn man eine Absage rechtzeitig erteilte.
Nun zu meiner eigentlich Beichte: An einem Tag, an dem ich bereits Karten für ein Konzert hatte, war mal wieder ein Event bei einem unserer Firmenpartner in Frankfurt geplant. Da mein schauspielerisches Talent mehr schlecht als recht ist, legte ich mir einen Plan zurecht, den ich, einen Tag vor dem geplanten Ausflug, ausführte. Ich kam morgens ins Büro und ging unbemerkt zur Toilette. Dort nahm ich einen Klumpen Brot zu mir, den ich einen Tag lang in 500.000 Scoville scharfer Sauce eingelegt hatte und nur schwer herunterwürgen konnte. Mein Mund brannte wie Feuer, doch als ich an meinen Arbeitsplatz zurückging, ließ ich mir nichts anmerken. Es dauerte nicht lange und Magenschmerzen setzten ein, der Schweiß stand mir auf der Stirn, meine Gesichtsfarbe nahm ein kalkähnliches weiß an und meine Hände zitterten. Nachdem ich mich das erste mal übergab bemerkten auch meine Kollegen, dass sich mein Zustand rapide verschlechterte und rieten mir zum Arzt zu gehen, was ich auch tat. Meine Schmerzen waren auf der Autobahn zwar schon wieder vollkommen verflogen, doch das sagte ich dem Arzt natürlich nicht, weshalb mich dieser prompt eine Woche lang krank schrieb. Das Ende vom Lied war letztendlich, dass ich am Abend ein tolles Konzert genoss und meine Kollegen, die nach Frankfurt gefahren waren, um 01:00 Uhr wieder in Köln aufschlugen, um sich für den nächsten Arbeitstag zu Bett zu legen.
Hiermit beichte ich, dass ich mir nicht einmal, sondern zweimal wissentlich Schaden zugefügt habe, um meiner Arbeit zu entgehen, bei der ich mich nicht nur ungerecht behandelt, sondern auch ausgenutzt und unterdrückt gefühlt habe. Ich hoffe auf Verständnis, Nachsicht und Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00028165 vom 24.09.2010 um 16:52:07 Uhr in Köln (19 Kommentare).

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