Nach der Disco

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Wollust Lügen Bahn & Co. Partnerschaft Last Night Frankfurt

Ich möchte beichten, dass ich vor circa 4 Jahren nach der Disco mit der Bahn nach Hause gefahren bin. Es waren kaum Menschen im Zug, nur ich ein paar Arbeiter auf dem Weg zur Arbeit und ein ziemlich attraktiver schwarzer Mann. Ich war noch ziemlich besoffen und als ich seinen durchtrainierten Body so musterte wurde ich total geil! Er hat das ziemlich schnell bemerkt und kam dann wegen einem Vorwand näher ran! Bei dem nächsten Halt musste ich dann raus und er ist ohne Worte mit ausgestiegen. Ich habe ihn dann zu meiner Wohnung mitgenommen und wir hatten Stundenlang richtig geilen Sex. Später sind wir ein Paar geworden und jetzt will ich beichten, dass das die Art war wie ich meinen jetzigen Ehemann kennen gelernt habe und wir uns immer etwas ausdenken müssen, wenn man uns fragt woher wir uns kennen.

Beichthaus.com Beichte #00028292 vom 11.11.2010 um 18:22:14 Uhr in Frankfurt (38 Kommentare).

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Die Bierdeckeldose

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Rache Boshaftigkeit Fremdgehen Ex Bochum

Die Bierdeckeldose
Es begab sich Ende 2000, dass ich über das Internet ein Mädchen kennenlernte, das sich mit mir treffen wollte. In einer lauen Augustnacht kam es auch dazu. Schon während des ersten Treffens merkten wir, dass da mehr war als nur das Verlangen nach Aufmerksamkeit oder körperlicher Nähe. Es entwickelte sich in kurzer Zeit eine Beziehung.
Nach ein bis zwei Monaten äußerte sie den Wunsch, mit mir in eine eigene Wohnung zu ziehen, da sie bei ihrer Oma wohnte und wenig Freiraum hatte. Ich wohnte damals noch bei meinen Eltern und fand die Idee großartig. Nach Rücksprache mit meinen Eltern und deren Zusage zur finanziellen Unterstützung, machten wir uns auf die Suche und wurden auch sehr schnell fündig (Oktober 2000). Da ihre Eltern und auch sie (damals 18 Jahre jung) über wenig finanzielle Mittel verfügten, kam der Großteil von meinen Eltern und mir (nahezu 8.000,00 DM). Es lief dann auch alles ganz hervorragend. Ich war der glücklichste Mensch der Welt! Wie das eben so ist, wenn man als 18jähriger mit der großen Liebe in die eigene Wohnung zieht. Doch schon im Frühjahr 2001 merkte ich, dass sich etwas wesentlich geändert haben muss.

Die Zärtlichkeiten von ihrer Seite reduzierten sich auf null. Sex war die absolute Ausnahme. Wenn es welchen gab, war es eher ein rein technischer Akt ohne Emotion. Die Kommunikation zwischen uns beschränkte sich auf ein Notwendiges.
Irgendwann, auf einer kleinen Party, sah ich sie dann im Arm eines Anderen liegen. Ich habe sie dann gefragt, ob sie ein solches Verhalten bei mir tolerieren würde und ob es sie nicht verletzen würde, wenn ich eine andere Frau in den Armen hielt. Ihre lapidare Antwort war: "Ich liebe Dich halt nicht mehr, tut mir Leid." KLATSCH! BÄNG! DOING! Ich habe mich gefühlt, wie Shannon Briggs nach dem Klitschko-Kampf. Ziemlich schnell wurde mir klar, dass sie mich nur gebraucht hat, um eine Wohnungseinrichtung zum Nulltarif zu bekommen. Wirkliche Liebe war ihrerseits wohl nie im Spiel. Das ist allerdings Spekulation. Nach ein paar Tagen im Wachkoma und den obligatorischen Flaschen Whisky, haben wir uns darauf geeinigt, dass ich die Wohnung verlasse. Ich ging davon aus, dass sie mir eine Art Wertersatz für die von mir finanzierten Möbelstücke zahlte. Doch weit gefehlt. Da bei ihr aber auch nichts zu holen war und ich die Sache schnell abhaken wollte, habe ich das erst mal so hingenommen.

So vergingen ein paar Wochen, bis sie sich bei mir meldete, um mir mitzuteilen, dass sie die Wohnung alleine nicht mehr halten konnte, aber einen neuen Partner gefunden hat, mit dem sie nun zusammen in seiner Wohnung wohnt. Sie fragte mich, ob ich nicht mal vorbeikommen wolle um ein paar Dinge abzuholen, die sich noch von mir hat. Ich wusste zwar nicht, was sie noch von mir haben könnte, erklärte mich aber einverstanden. Es kam wie es kommen musste: Wir hatten Sex! Aus verschiedenen Gründen mit Kondom. Diese bewahrte sie in einer kleinen Dose neben dem Bett auf, denn sie schlief auch mit ihrem neuen Freund nur mit Präservativ.

Kommen wir nach langer Vorgeschichte nun also zu meiner eigentlichen Beichte. Da meine Rachegelüste noch sehr präsent waren, habe ich, als sie danach im Bad war, die Dose mit den Kondomen ausgeleert, sie mit Bierdeckeln, die warum auch immer unterm Bett lagen, zur Hälfte gefüllt und oben wieder ein paar Kondome drüber gelegt. Die restlichen Gummis habe ich eingesteckt. Es vergingen ein paar Tage, bis sie sich hörbar verheult bei mir meldete und mir erzählte, dass ihr neuer Freund denke, sie gehe ihm fremd, da doch erheblich viele Kondome fehlen und sie sich das alles nicht erklären könne. Nachdem ihr Freund ihr verzieh, meldete sie sich wieder bei mir.

Tja, es lief wie beim ersten Mal: Nach dem Sex, den wir hatten, ging sie ins Bad. Ich leerte die Dose, entnahm Kondome, ersetzte diese und fuhr nach Hause. Ihr Freund trennte sich wenige Tage später von ihr und schmiss sie aus der Wohnung. Auf die Idee, dass ich der Übeltäter war, kam sie nie.

Beichthaus.com Beichte #00028284 vom 09.11.2010 um 03:11:41 Uhr in Bochum (25 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Die Herausforderung

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Dummheit Vandalismus Feigheit Restaurant Rhüden

Ich (m) bin mit vier Kumpels ins Restaurant zur goldenen Möwe gegangen. Dort angekommen, sind alle an die Café Theke und haben heiße Weiße Schokolade bestellt. Wir haben uns dann draußen zum Rauchen hingesetzt und kamen auf die Idee, dass es gar nicht so dumm sei die Becher durch die halbe Außenanlage in den genau am Fenster stehenden Geschirrwagen zu werfen. Gesagt, getan! Nur ich hatte noch nicht ausgetrunken und da war sie auch schon, die Herausforderung! Warum machen wir das Ganze nicht mit einem halb vollen Becher! Nahezu genial diese Idee. Der Becher wurde genommen und mit ganz viel Elan Richtung Wagen geworfen. Selbstverständlich traf er nicht den Wagen sondern die Fensterscheibe. Der Deckel sprang ab und auf einmal war die ganze Scheibe weiß, wie im Winter. Es sah aus wie in einem schlechten Heimatfilm. Uns wurde direkt klar, dass wir, wenn wir erwischt werden, dazu gezwungen werden das Ganze auch noch weg zumachen. Also aufgesprungen und ganz schnell weg gerannt! Der Schichtleiter ist seiner Tätigkeit nachgegangen ohne etwas zu merken. Hiermit entschuldige ich mich im Namen aller dafür, dass jemand total unschuldiges diese Sauerei beseitigen musste.

Beichthaus.com Beichte #00028278 vom 08.11.2010 um 01:22:43 Uhr in 38723 Rhüden (14 Kommentare).

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Meine Nachtwanderung

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Drogen Waghalsigkeit Vandalismus Peinlichkeit Last Night

Meine Nachtwanderung
Mir ist mit 16 etwas ganz peinliches passiert. Da ich mein Zimmer oben am Dachboden hatte und bei uns öfters mal das Licht im Treppenhausflur nicht funktioniert, beschloss ich, mich für solche Fälle in Zukunft auszurüsten und mir eine Taschenlampe zu kaufen. Mutti hatte Einsicht und gab mir darauf hin Geld. Ich fuhr danach mit dem Bus in den nahe gelegenen Baumarkt und kaufte mir eine gute, handliche LED-Taschenlampe von MAG-Lite. Wie das immer so ist, will man seine neue Errungenschaft immer gleich ausprobieren. Ich weiß nicht mehr genau was mich zu diesem Entschluss bewogen hat, aber ich bildete mir auf einmal ein, ich müsste eine nächtliche Wanderung im Wald machen. Um noch eins drauf zusetzen und dem Ganzen noch den gewissen Thrill zu geben, baute ich noch einen Joint. Ohne meinen Eltern Bescheid zu sagen, zog ich mir warme Klamotten und gutes Schuhwerk an, und verließ gegen 19 Uhr das Haus. An diesem Donnerstag Abend nieselte es und es war nur Halbmond, also man könnte sagen ideale Voraussetzungen um die Taschenlampe auf Herz und Nieren zu prüfen.


Ich ging mit dem Joint in der Hand von unserem Haus, dass in einem abgelegenen Dorf liegt und an ein Waldgebiet grenzt, immer weiter ohne ein genaues Ziel in den Wald hinein. Die Taschenlampe war wirklich ihre 20 Euro wert. Sie leuchtete weiträumig und war super hell. Doch dann geschah das Unfassbare. Als ich wieder zurück gehen wollte, wurde die Taschenlampe aus irgendeinem Grund immer schwächer und gab dann letztendlich den Geist auf. Hektisch betätigte ich mehrmals den Ein- und Ausschalter, aber es tat sich nichts. Da ich total stoned und es stockfinster war, bekam ich erstmals in meinem Leben Panik. Mir war dann bewusst, dass ich total die Orientierung verloren hatte. Ich beschloss in irgendeine Richtung immer geradeaus zu gehen, in der Hoffnung zügig in irgendeinem Nachbardorf oder im Idealfall in meinem Dorf herauszukommen. Gott sei Dank hatte ich das Feuerzeug für den Joint noch dabei und somit noch ein wenig Licht. Mein Handy lag zu Hause beim Aufladen - toll! Der Regen wurde heftiger und ich war mittlerweile schon klitschnass und fror. Nach gefühlten drei Stunden kam ich dann in einer mir nicht bekannten Wohnsiedlung raus. Erleichtert suchte ich irgendwo schnell einen Unterschlupf. Von der Straße aus sah ich in einem Garten ein Gewächshaus. Ich kletterte über den Zaun und schnurstracks zum unversperrten Gewächshaus. Erstmal in Sicherheit wiegend zog ich mir meine nassen Klamotten aus. Irgendwann war mir bewusst, dass ich dort übernachten müsste. Später bekam ich dann wegen des Kiffens voll den Heiß-Hunger. Ich pflückte die ganzen restlichen Tomaten und Gurken ab und aß sie. Als ob das noch nicht genug gewesen wäre, musste ich kurz danach auch noch dringend scheißen. Ich pfefferte dem Inhaber des Gewächshauses dann noch einen riesigen Kackhaufen aufs Gemüsebeet und wischte mir den Arsch mit den großen, rauhen Blättern der Gurkenstaude ab. Das Thema Schlafen in diesem Gewächshaus hatte sich dann erledigt. Ich zog mich wieder an, verließ das Gewächshaus und ging zur Straße zurück. Ich beschloss, bei irgendjemanden zu klingeln, mich des Standorts zu erkundigen und um ein Telefonat zu meinen Eltern zu bitten, dass sie mich doch bitte an der angegebenen Adresse abholen sollen. Diese nette Familie gewährte mir dann auch das Telefonat und machte mir in der Zwischenzeit sogar eine Tasse Tee, während ich erzählte, wie es zu meiner Situation kam. Ich konnte erstmals wieder ein bisschen lächeln. 20 Minuten später (es war mittlerweile schon gegen Mitternacht) klingelte es bei der Familie. Meine besorgte Mutter war da um mich abzuholen. Ich bedankte und verabschiedete mich. Meiner Mutter erzählte ich ebenfalls die Geschichte (natürlich ohne das Gewächshaus) und beteuerte, dass ich nie wieder ohne vorher Bescheid zu sagen sowas machen werde. Es hat sich übrigens herausgestellt, dass die MAG-Lite einen technischen Defekt hatte und ich eine Ersatz-Taschenlampe bekam. Ich beichte hiermit und entschuldige mich dafür, dass ich dem Besitzer des Gewächshauses sein ganzes restliches Gemüse weggefressen und ihm dann auch noch einen Abschieds-Haufen hinterlassen habe. Vielleicht kann man ihn ja noch als Dünger verwenden. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028257 vom 01.11.2010 um 19:04:49 Uhr (33 Kommentare).

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“Beichte

Public Viewing Date

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Feigheit Ignoranz Engherzigkeit Dating Köln

Ich (m/21) fühle mich wegen der Sache immer noch etwas mies. Während meiner Grundausbildung im Wehrdienst haben ein paar meiner Kameraden ständig irgendeinen Telefonchat benutzt und hatten eine Menge Spaß dabei. Eigentlich ist das nicht meine Sachen, ich habe es dann aber doch ausprobiert. Dabei bin ich mit einer Gleichaltrigen ins Gespräch gekommen. Wir haben uns ganz gut verstanden, gut genug um die Handynummern auszutauschen.
Tatsächlich haben wir dann auch die nächsten Monate jede Woche telefoniert und uns auch immer privatere Sache erzählt. Getroffen haben wir uns aber nie, weil ich die Woche über in der Kaserne war und die Entfernung zu groß war, als das es sich gelohnt hätte. Selbstverständlich wollte ich trotzdem wissen, wie sie aussieht. Also habe ich über ein Social-Network ein Bild von ihr angeguckt. Es war nicht sonderlich aussagekräftig, aber es war ausreichend, um die Grundbefürchtung, die man bei Chatbekanntschaften so hat, ruhigzustellen. Dann kam aber ein Schock von anderer Seite, als ich im Profil unter "Was bin ich? Mutter!" lesen konnte. Darauf angesprochen sagte sie nur "Ach, hab ich dir das nicht gesagt?". Natürlich fühlte ich mich irgendwie verarscht, aber konnte irgendwie verstehen, dass sie das beim flirten nicht rausposaunen wollte. Und da wir uns eigentlich so gut verstanden haben, hab ich guten Willen gezeigt.
Erstmal ging es dann weiter mit den Telefonaten, es kamen aber immer öfter Sachen die schließen ließen, dass sie mich unbedingt näher kennenlernen wollte. Zur Fußball-WM, dem Spiel Deutschland - England, haben wir uns dann zum Public Viewing in Köln verabredet, ziemlich unverbindlich also. Das Treffen fing aber schon schlecht an, weil sie unser erstes persönliches Treffen doch tatsächlich vollkommen vergessen hatte. So stand ich dann erst mal gute vier Stunden am Kölner Hauptbahnhof, bis die Alte es geregelt bekommen hat, wann und wo wir uns denn nun treffen könnten. Letztendlich bin ich dann mit der vollkommen überfüllten S-Bahn zur Lanxcess-Arena, dem eigentlichen Public Viewing, gefahren. Es war brutal heiß an diesem Tag, ich habe geschwitzt wie ein Schwein und war auch durch die Situation allgemein ziemlich angepisst.


Um uns im dem Gedränge vor dem Gelände überhaupt zu finden hat sie draußen auf mich gewartet und ich konnte schon von weitem sehen, dass das Bild von ihr, welches ich mich auf Grundlage dieses einen Bildes gemacht habe, ziemlich falsch war. Ihre Leibesfülle war um einiges größer als zu erkennen gewesen war. Das war aber bei weitem nicht das schlimmste. Sie hatte fettige Haare, fettige Haut, auseinander stehende Zähne und machte allgemein einen ungepflegten Eindruck. Auch wenn ich redlich bemüht war meine Abneigung zu verbergen, mein Gesicht dürfte wohl keine Farbe mehr gehabt haben. Im weiteren war unser Treffen dann auch dementsprechend distanziert von meiner Seite aus. Während des Spiels sind ich und einer ihrer Freunde, die auch mit waren, uns bei jeden Tor in die Arme gefallen. Mit ihr hab ich mich nur kurz unterhalten. Nach dem Spiel sind wir dann noch kurz rumgezogen, ich hatte aber überhaupt keine Lust und keinen Willen mehr, zumal sie auch sonst gar nicht auf meiner Wellenlänge war, was sie aber nicht bemerkt hat. Danach habe ich mich nicht wieder bei ihr gemeldet und habe weder auf SMS noch auf Telefonanrufe reagiert, obwohl ganz offensichtlich war, dass sie mich immer noch mochte. Ich möchte beichten, dass ich so oberflächlich bin und nicht mal offen sagen konnte, warum sie sich keine Hoffnungen machen brauchte. Außerdem bereue ich, dass ich so dämlich sein konnte auf ein gut gestelltes schwarz-weiß Foto reinzufallen.

Beichthaus.com Beichte #00028254 vom 31.10.2010 um 20:17:28 Uhr in Köln (14 Kommentare).

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