Meine Eltern sind ausländerfeindlich

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Vorurteile Hass Familie

Mein Vater ist ausländerfeindlich. Das ist so und auch leider nicht übertrieben. Wenn er Menschen - auch Kinder - vor dem Haus sieht, die ausländisch aussehen, beschimpft er sie, er ist auch schon handgreiflich geworden und hatte auch schon mal ein Verfahren am Hals. Jetzt beichte ich (w/28), dass ich meine Eltern seit Jahren belüge. Meine große Liebe ist schwarz. Mit sieben Monaten wurde er von einem Ehepaar hier aus der Stadt adoptiert, er spricht weder die Sprache seiner leiblichen Eltern, noch hat er irgendeinen Bezug zu seinem Geburtsland. Er war erst einmal dort, um ein wenig seine Wurzeln kennenzulernen und fand den Bezug nicht. Er ist deutsch durch und durch, hatte natürlich in seinem Leben schon mal Schwierigkeiten, aber im Großen und Ganzen lief es immer gut. Würde aber mein Vater wissen, dass er mein Freund ist, würde er ihn krankenhausreif prügeln - das weiß ich.

Meine Mutter mag Ausländer auch nicht wirklich, sie redet meinem Vater zwar viel nach dem Mund, ist aber selbst auch ziemlich rechts eingestellt. Sie hat noch nie in ihrem Leben gearbeitet und mein Vater sagt, dass sie ja gar nicht arbeiten kann, weil ausländische Männer die Frauen in der Arbeit alle belästigen würden. Mein Vater selbst arbeitet in Minijobs, er sagt, dass ihm die Chance auf eine Ausbildung verwehrt wurde, da die Ausländer alles an sich reißen. Ich schäme mich so sehr. Seit neun Jahren belüge ich meine Eltern, tue so, als wäre mein bester Freund mein Freund (er spielt mit und mein Freund weiß auch davon). Wir halten uns mit Zärtlichkeiten gegenüber meinen Eltern sehr zurück, von daher geht das schon, aber ich schäme mich so. Dabei ist mein emotionaler Bezug zu meinen Eltern gar nicht sehr groß - mein Bruder und ich haben hingegen eine enge Bindung.

Ich würde am liebsten mit meinem Freund wegziehen, dort, wo wir fern von meinen Eltern sind, zu meinem Bruder guten Kontakt halten und meinen Freund nicht mehr verleugnen müssen. Aber wir hängen so sehr an dieser Stadt, an den ganzen Freunden, unseren Jobs, an der Familie meines Freundes und meinem Bruder. Die Eltern meines Freundes, meine Schwiegereltern, sind wunderbar, behandeln mich wie eine Tochter, sind für mich wie eigene Eltern. Ich würde am liebsten aufwachen und meine Eltern wären so, wie ich sie mir wünschen würde. Aber ich weiß, dass sie sich niemals ändern werden - sie sind dumm und asozial - wie ihre eigenen Eltern. Ich schäme mich für meine Feigheit.

Beichthaus.com Beichte #00040461 vom 13.10.2017 um 21:08:43 Uhr (26 Kommentare).

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Lieber Arschloch als Transe!

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Ekel Zorn Vorurteile Gesellschaft

Ich beichte, dass ich starke Abneigungen gegenüber Homosexuellen und, ganz besonders, transsexuellen Menschen hege. Seit sich dieser LGBTQ-Wahnsinn wie ein Virus ausbreitet, könnte ich pausenlos kotzen, diese Gemeinschaft besteht zum Großteil aus primitiven Mannsweibern, Jugendlichen, die individuell sein wollen und überschminkten Tunten, die gerne mal als "Paradiesvögel" bezeichnet werden. Fürchterlich. Besonders schlimm sind für mich die sogenannten Transgender, allein dieser Begriff ist schon scheiße genug. Es ist mir egal, was diese Menschen in ihrer Freizeit machen, aber warum müssen sie einem immer ihre ach so qualvolle Lebensgeschichte erzählen, die immer den gleichen Blödsinn beinhaltet. Die Person merkt irgendwann in der Pubertät, dass sich der Körper falsch anfühlt, es wird geheult und versucht, sich anzupassen, nur um sich dann zu outen und sein Dasein als ein besonderes Individuum zu fristen. Für viele Menschen bin ich ein intolerantes Arschloch, aber wenn jemand viel lieber pinke Kleidchen anzieht und sich wie ein Clown schminken will, wird das akzeptiert.

Beichthaus.com Beichte #00040460 vom 13.10.2017 um 13:16:21 Uhr (31 Kommentare).

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“Beichte

Affäre mit einem neun Jahre jüngeren Mann

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Falschheit Begehrlichkeit Feigheit

Ich (w/30) habe seit gut zwei Monaten eine Affäre mit einem Kumpel meines jüngeren Bruders. Die beiden sind 21 Jahre alt und wirklich gute Freunde. Mein Bruder, zu dem ich eigentlich ein sehr gutes Verhältnis habe, weiß von nichts. Ich fühle mich wirklich mies dabei und überlege, ob ich es ihm sagen soll, bevor er es durch seinen Kumpel oder andere erfährt. Eigentlich geht es ihn ja nichts an, mit wem ich was habe, aber trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen, dass ich als große Schwester, der er vertraut, so ein Geheimnis vor ihm habe und mich regelmäßig heimlich mit seinem Kumpel treffe. Wenn es irgendwann rauskommen sollte, wäre das für meinen Bruder wahrscheinlich ein Schock, denn schon allein durch den Altersunterschied rechnet niemand in unserem Umfeld damit.

Beichthaus.com Beichte #00040459 vom 13.10.2017 um 12:29:58 Uhr (4 Kommentare).

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100.000 Euro in Aktien

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Feigheit Stolz Geld

Heute (lustigerweise am Tag, als der Dax das erste Mal die 13.000-Punkte-Marke geknackt hat) hat mein persönliches Aktiendepot die magische Schwelle von 100.000 Euro überschritten. Erst einmal kein Grund zu beichten, allerdings würde ich es gerne feiern und traue mich nicht. Warum? Weil ich mich fast schon dafür schäme. Mit 100.000 Euro im Depot ist man sicherlich nicht reich, aber es ist doch wesentlich mehr, als man durchschnittlich so angespart hat, jedenfalls in meinem Bekannten-, Familien- und Freundeskreis. Kaum einer dieser Leute besitzt Aktien und das wird fast schon als Zockerei abgetan. Ich jedoch habe mir vor rund 10 Jahren vieles angelesen und habe damals meine Ersparnisse (rund 20.000 Euro) investiert und reinvestiert - zusätzlich immer pünktlich monatlich in Einzelaktien und ETFs eingespart. Keine wilde Zockerei, beinhartes Sparen mit toller Rendite. Zudem halte ich mich, was "sinnlose" Ausgaben wie teure Urlaube, Ausgehen, teure Hobbies etc angeht zurück, sodass ich deutlich mehr zurücklegen kann, als meine Altersgenossen.

100.000 waren immer ein langfristiges Ziel und ich freue mich innerlich wirklich riesig und bin sehr stolz über die Geldvermehrung, ich kann es allerdings niemandem wirklich erzählen, wie oben erwähnt. Als Belohnung werde ich mir wahrscheinlich ein iPhone X kaufen. Ich beichte also, dass ich meine guten finanziellen Verhältnisse und die Investments vor meiner Familie und Freunden nicht erwähne und ich jedes Mal, wenn diese über Tagesgeldkonten und Nullzinspolitik lästern, nur innerlich lachen kann.

Beichthaus.com Beichte #00040457 vom 13.10.2017 um 00:20:50 Uhr (21 Kommentare).

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“Beichte

Meine Wohnung riecht nach Arsch!

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Unreinlichkeit Ekel Trägheit Erfurt

Ich (m/38) dusche nur, wenn es wirklich notwendig ist. Um das zu testen, setze ich mich mit dem nackten Arsch auf einen eigens hierfür angeschafften kleinen, weißen Plastikstuhl. Bleibt der Stuhl beim Aufstehen kleben, so ist es an der Zeit, die Pain des Wassergeplätschers über mich ergehen zu lassen. Wenn ich jedoch ganz normal aufstehen kann, darf ich einen weiteren Tag schön unsauber vor mich hinkadavern. Ich mag duschen einfach nicht. Dann riecht halt die ganze Wohnung nach Arsch.

Beichthaus.com Beichte #00040456 vom 12.10.2017 um 22:53:55 Uhr in Erfurt (15 Kommentare).

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