Weihnachten ist zum saufen, futtern & schlafen da

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Trunksucht Faulheit Völlerei Weihnachten Bonn

Ich (w) freue mich schon voll auf die Adventszeit und Weihnachten! Der Grund ist einfach, dass man sich auf dem Weihnachtsmarkt schön volllaufen lassen kann und ein paar nette freie Tage zum saufen, futtern und schlafen hat. Mit der Besinnlichkeit der Festtage habe ich schon seit Jahren nichts mehr am Hut.

Beichthaus.com Beichte #00041644 vom 21.11.2018 um 10:11:51 Uhr in Bonn (27 Kommentare).

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Die Mitschüler, die mich damals mobbten

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Rache Ignoranz Schule St. Gallen

Ich wurde als Kind vom ersten Schuljahr an gemobbt. Es waren 9 qualvolle Jahre, die ich dort verbringen musste, bevor ich diese Hölle verlassen und eine weiterführende Schule besuchen durfte. Das ist jetzt 15 Jahre her. Ich habe Jahre meines Lebens damit verbracht, das Geschehene zu verarbeiten. Ich bin heute glücklich und zufrieden, bin verheiratet, habe einen tollen Job und wohne weit weg vom Ort des Geschehens.

Seit circa 1,5 - 2 Jahren kommt es nun immer mal wieder vor, dass mich damalige Mitschüler in den sozialen Medien aufspüren und mir ellenlange Nachrichten zukommen lassen, wonach sie es ja so bedauernswert fänden, wie das damals gelaufen sei. Es täte ihnen ja so leid, wie sie gehandelt hätten, sie seien halt ahnungslose Kinder gewesen und hätten selbst tonnenweise Probleme gehabt. Aber nun freue man sich darüber, dass aus mir scheinbar etwas "gescheites" geworden sei und man hoffe, ich würde ihnen verzeihen, bla bla bla, und so weiter. Einige davon wollen sich dann sogar mit mir treffen, um "mal ein neues Kapitel zu starten" oder ähnliches.

Meine Beichte: Ich antworte jeweils entweder gar nicht oder nur kurz und knapp. Mich mit denen treffen? Wozu? Ich bin glücklich, habe etwas erreicht in meinem Leben und da ich die allermeisten davon 15 Jahre nicht gesehen habe, sind das für mich eigentlich fremde Leute. Ich fühle mich auch nicht in der Verantwortung, diesen ehemaligen, sich selbst erziehenden "Kinderzimmerterroristen" die Absolution für ihr damaliges, völlig inakzeptables Verhalten zu erteilen und damit die Ursache meines Jahre andauernden Traumas zu verharmlosen. Ich sehe es nicht im geringsten als mein Problem, dass diese Leute nun Gewissensbisse zu haben scheinen. Das müssen die nun meiner Meinung nach mit sich selbst ausmachen (oder meinetwegen mit ihrem Therapeuten).

Ich bin ansonsten ein sehr einfühlsamer und freundlicher Mensch und ich bin grundsätzlich immer der Meinung, dass jeder eine zweite Chance verdient hat, aber in diesem Fall lasse ich die betroffenen Personen eiskalt mit ihrem schlechten Gewissen und mit ihrer Entschuldigung sitzen.

Beichthaus.com Beichte #00041638 vom 16.11.2018 um 14:51:52 Uhr in St. Gallen (16 Kommentare).

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“Beichte

Mein 5. Kind - diesmal mit einer Anderen

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Ehebruch Fremdgehen Schwangerschaft Ludwigshafen

Ich (m/41), bin 41 seit 21 Jahren verheiratet und habe vier Kinder mit meiner Frau (14, 11, 9, 6). Wir sind schon sehr lange zusammen und ich muss unbedingt was beichten. Ich liebe meine Frau und meine Kinder. Aber mir fehlt irgendwas. Mir fehlt Zuwendung und guter Sex. Ich bin viel am Arbeiten und meine Frau schmeißt den Haushalt, kümmert sich um die Kinder und kocht. Sie ist ein sehr häuslicher Typ geworden. Früher war das anders. Wir schlafen 1-2 mal die Woche miteinander, aber das läuft dann nur im Bett ab, Licht aus und ich lieg auf meiner Frau und hab das Gefühl sie ist froh, wenn ich endlich gekommen bin. Früher konnten wir nicht genug voneinander bekommen.

Um einen Ausgleich zu haben, geh ich oft weg in den letzten Monaten. Und vor einer Weile habe ich ein Mädel kennengelernt. Nicht mal unbedingt das hübscheste Gesicht, aber eine Wahnsinnsfigur. Sie ist 23 und studiert. Wir haben uns lange unterhalten und von unserem Leben erzählt. Ja, ich habe ihr auch erzählt, dass ich verheiratet bin. Wir haben geredet und getrunken. Irgendwann fragte sie, ob ich noch mit zu ihr gehe. Und das habe ich gemacht. Bei ihr saßen wir auf der Couch und haben noch eine Flasche Wein getrunken. Das gab mir den Rest. Obwohl sie vom Gesicht her eigentlich absolut nicht mein Typ war, zog mich ihr Körper total an und ich hatte eine wahnsinnige Lust sie so dermaßen zu vögeln. Was ich hier noch sagen muss; in den 21 Jahren Ehe, habe ich meine Frau nur ein einziges Mal betrogen. Das hat sie mir verziehen. Danach habe ich es nie mehr gemacht.

Wir lagen auf der Couch und ich habe sie einfach nur gebumst. Einmal kurz geküsst und dann einfach nur gefickt. Da kommen wir zur nächsten Beichte. Ich habe nicht verhütet. Ich habe nicht mal gefragt, ob sie die Pille nimmt. Ich bin auch in ihr gekommen. Im Nachhinein würde ich sagen, dass sie es schon darauf angelegt hat. Das Ende vom Lied war dann, das ich ihr meine Nummer gab, falls was ist. Ich bin dann heim. Zu Hause habe ich meine Frau geküsst, sie zärtlich geweckt und hab mit ihr geschlafen. Mit Gummi, da wir keine Kinder mehr wollten. Ich hab ihr nie erzählt, dass ich eine halbe Stunde vorher eine wildfremde Frau gevögelt habe, ohne zu verhüten.

Jetzt bin ich an einem Punkt, an dem ich es ihr demnächst erzählen muss, weil das Mädel mich angerufen hat und meinte sie ist in der 17. Woche schwanger und ich bin der Vater. Bäm... Ich habe den Mutterpass und das Ultraschall-Bild gesehen. Passt alles. Es würde zeitlich auch absolut passen zur Nacht, in der ich sie gebumst habe. Sobald das Kind da ist, machen wir einen Vaterschaftstest und sie ist einverstanden. Auf der einen Seite bin ich wütend auf mich selbst, dass ich nicht wenigstens verhütet habe, wenn ich schon eine Andere knalle. Auf der anderen Seite denke ich, hat sie jemanden gesucht, dem sie ein Kind anhängen kann. Ich bin finanziell gut situiert, das hat sie aus dem erzählen rausgehört. Sie studiert und hat ein kleines Apartment und nicht viel Geld. Im Nachhinein bringt es nichts ihr böse zu sein. Wenn ich sie geschwängert habe, dann ist es so. Ich werde zu dem Kind stehen und die Vaterschaft anerkennen, wenn der Test gemacht ist. Und mich darum kümmern. Emotional und finanziell. Schließlich habe ich ein Kind gezeugt und dann trage ich die Verantwortung. Ich habe nur Angst es meiner Frau zu sagen. Aber da komm ich nicht drumherum. Das wird eine harte Zeit.

Beichthaus.com Beichte #00041623 vom 04.11.2018 um 14:23:51 Uhr in Ludwigshafen (37 Kommentare).

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Nicht die hellste Kerze auf der Torte

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Dummheit Peinlichkeit

Mir macht meine Dummheit extrem zu schaffen. Leider bin ich schon seit Kindheitstagen nicht die hellste Kerze auf der Torte. Ich bin als Einzelkind aufgewachsen und habe alle Dinge viel später gelernt, als gleichaltrige Kinder. So konnte ich erst spät Fahrrad fahren, Schwimmen und Schleife binden. In der Grundschule bereitete es mir enorme Schwierigkeiten zu lesen, zu schreiben und zu rechnen. Später diagnostizierte man bei mir eine Lese- Rechtschreibschwäche. Durch hartes Training und meine Liebe zu Büchern, bin ich mittlerweile in der Lage fast so fehlerfrei zu schreiben, wie meine Mitmenschen ohne besagte Schwäche. In meiner Freizeit stellte ich mich ebenso unbegabt an, da ich weder über sportliche noch musische Talente verfüge. Mit ein wenig Mühe gelang es mir die Fachhochschulreife mit 2,1 abzuschließen, der größte Erfolg meines Lebens. Für mehr hat es leider nicht gereicht. Zwar wurde mir oft empfohlen das Abitur zu machen, aber die Leute überschätzen meine Intelligenz. Selbst meine beste Freundin hält mich für intelligent, obwohl ich das exakte Gegenteil bin.

Mit 21 habe ich weder einen Führerschein (zu große Verantwortung für mich und andere), keine Ahnung vom alltäglichem Leben (Haushalt, Miete, Versicherungen) und ich brauche Ewigkeiten, bis ich etwas lerne. Auch arbeite ich langsamer als Gleichaltrige. In meiner Ausbildung läuft es in der Schule nicht gut, weil ich mit der Klasse nicht zu recht komme und der Stoff nicht zu meinen wenigen vorhandenen Stärken passt. In der Praxis lief es bislang wirklich gut, zwar brauchte ich manchmal meine Zeit, aber am Ende waren alle zufrieden. Leider bin ich jetzt in einer Abteilung eingesetzt, die mir gar nicht zu sagt, ich muss auf viele Details achten, die ich oft übersehe, weil ich zu viel nachdenke. Könnte gerade heulen, ich versuche immer mein Bestes zu geben und am Ende erlange ich bestenfalls ein mittelmäßiges Ergebnis, meistens eher schlechter. Ich versuche mich in meiner Freizeit weiter zu bilden z.B setze ich mich mit Kunst und Kultur, Geschichte und Rechten auseinander, aber es bringt nichts. Kenne Menschen, die ebenfalls so dumm sind wie ich, nur halten sich eben diese für intelligent. Wohingegen ich mir meiner Dummheit bewusst bin. Dabei wünsche ich mir nur mein Leben beruflich und privat auf die Reihe zu bekommen und in irgendwas begabt zu sein. Bitte kein Mitleid, aber Tipps nehme ich dankend an.

Beichthaus.com Beichte #00041614 vom 25.10.2018 um 23:52:24 Uhr (43 Kommentare).

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Warum man einen Staubsaugerroboter nicht unbeaufsichtigt lassen sollte

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Waghalsigkeit Dummheit Partnerschaft Heidelberg

Ich (m) habe durch Dummheit beinahe unsere Wohnung angezündet. Es begann alles damit, dass meine Frau und ich einen Staubsaugerroboter gekauft haben. Seither hatten wir öfters die Diskussion, ob man das Teil alleine lassen kann, oder nicht. Ich war immer der Meinung, dass man den Roboter nicht die ganze Zeit beaufsichtigen muss, weil es ja auch irgendwie der Sinn eines automatischen Staubsaugers ist, nicht selber dabei sein zu müssen. Trotzdem hat meine Frau immer gesagt, ich soll ihn ausschalten, wenn wir beide das Haus verlassen. Das habe ich auch immer brav gemacht, bis auf das eine Mal. Ich wollte einfach beweisen, dass nichts passiert und habe ihn heimlich laufen gelassen, während wir zwei Stunden weg mussten.

Das Ende vom Lied: Wir kamen nach Hause und bemerkten schon im Treppenraum leichten Rauchgeruch und den schrillen Ton der Rauchmelder. Wir stürmten die Treppe hoch in die Wohnung und sahen dort das verstörende Bild: Der Staubsauger keuchte jenseits der Belastungsgrenze langsam an uns vorbei. Er zog einen Fön am Kabel hinter sich her, welcher auf höchster Stufe lief. Um den Fön hat sich ein Handtuch gewickelt, das bereits vor sich hin kokelte. Ich weiß bis heute nicht, wie das passieren konnte. Es muss eine Verkettung unglücklicher Umstände im Badezimmer gewesen sein.

In den Blicken meiner Frau sah ich Verachtung und Hass. Ich bekam den Ärger meines Lebens. Ständig wirft sie mir meine Rücksichtslosigkeit vor und malt sich aus, was alles hätte passieren können. Ich sage euch, Leute: Lasst nie einen Staubsaugerroboter unbeaufsichtigt!

Beichthaus.com Beichte #00041599 vom 16.10.2018 um 23:05:50 Uhr in Heidelberg (24 Kommentare).

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