Kabelloser Vibrator mit App verbinden

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Masturbation Boshaftigkeit Nachbarn München

Es gibt seit Kurzem ein vibrierendes, luststeigerndes Spielzeug für Damen, das man drahtlos mit dem Laptop oder Handy verbinden kann. So lässt sich sozusagen im erregenden Spiel ein wenig Kontrolle über die Intensität und Dauer der Vibration ausüben. Offenbar benutzt nämlich jemand in der Nachbarwohnung hin und wieder so ein Ding, denn ich kann aufgrund der doch sehr dünnen Wände das entsprechende Signal in meiner Liste am Handy sehen. Dieses Gerät ist entweder schlichtweg nicht ausreichend geschützt oder einfach nicht ausgereift: Anhand des Namens dieses Gerätes konnte ich direkt die entsprechende Gratis-Software aufs Smartphone laden und mich direkt verbinden. Immer, wenn das Signal auftaucht, ist der kleine Freudenspender aktiv. Ich warte etwa fünf Minuten und übernehme dann die Kontrolle - meist, indem ich den Grottenolm direkt aufs Maximum hochfahre. Das Ganze wird gerne durch einen spitzen Schrei der Nachbarin (w/etwa 60) untermalt.

Beichthaus.com Beichte #00041326 vom 04.06.2018 um 09:25:18 Uhr in München (Pfanzeltplatz) (14 Kommentare).

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An der Kasse ist es am Schönsten

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Betrug Diebstahl Arbeit Shopping Braunschweig

Jedem sei nahegelegt, sich nicht auf mein Niveau abzugeben. Ich (m) war einmal als Aushilfe in einer bekannten Einzelhandelskette tätig. Jeder macht das einmal durch und weiß, dass diese Arbeit, gerade hinsichtlich der Arbeitgeber, wirklich keine schöne Sache ist. Ist man zu langsam, fliegt man raus. Bei mir war es so, dass ich nach Feierabend teilweise unbezahlt weiterarbeiten musste, um die Regale noch fertig einzuräumen etc. pp. - Ergo, es war eine wahrliche Tortur. Manchmal wurde ich am einzigen freien Tag in der Woche um Eins aus dem Bett geklingelt (ihr kennt es: Einziger freier Tag, also säuft man sich am Tag zuvor erst einmal einen an), mit den liebreizenden Worten: „Du wirst in einer Stunde arbeiten.“
Dort zu widersprechen brachte nichts, ich wurde eingetragen und mir wurde mit Kündigung gedroht, wäre ich dort nicht angetanzt. Dann hieß es noch einmal sieben Stunden Schicht, um am darauffolgenden Tag pünktlich um Sechs vor dem Laden zu stehen. Nahezu all meine Kollegen waren unausstehlich.

An der Kasse war es am Schönsten - denn ich konnte, zusammen mit meinen Kunden, immer schön über den Laden ablästern. Den Kunden, allem voran den Durchreisenden, fiel es hingegen nicht immer auf, wie viel Geld man ihnen zurückgab. In hübschen Münzbeträgen gehen also gerne mal 50 Cent oder ein Euro unter. Sehr interessant wird es bei sehr gestressten Fernfahrern, die sich nur zwei Schachteln Kippen kaufen wollen und prompt mit hundert Euro zahlen. Im Scheingewusel bleibt dann schon gerne mal ein Zwanziger vermisst. Da die Kassen am Ende des Tages abgerechnet werden, wie es in jeder Kette so üblich ist, habe ich mir, kurz, bevor der Laden dicht machte und die restlichen Erledigungen durchgezogen wurden, ganz spontan das Sümmchen in die Tasche gesteckt. Binnen eines Monats kamen ein paar hundert Euro zusammen.
Mir tut diese ganze Sache leid, zumal ich Kunden betrogen hatte, in sehr großer Zahl. Bei Freunden, Familie und netten Bekannten habe ich das nicht gemacht, selbstverständlich auch nicht bei den älteren Herrschaften, die zitternd ihre Geldbörse geöffnet haben und mich darum baten, den ausstehenden Betrag hinauszuholen. Da bleibt noch halbwegs das Moralverständnis vorhanden.

Nach drei Monaten habe ich bei diesem Drecksladen aufgehört und mir von meinem schwarzen Trinkgeld ein paar schöne Wochenenden geleistet. Da ich mich selbst gut genug kenne und genau weiß, dass ich diese Aktionen wieder starten würde, würde ich im Einzelhandel arbeiten, werde ich mir andere Jobs suchen, wo ich diese Gelegenheit gar nicht erst ergreifen kann. Probiert das am besten gar nicht erst aus: Der Adrenalinkick, den man beim ersten Erfolg bekommt, ist suchterregend.

Immer, wenn ich heute in den Laden gehe, um dort Kleinigkeiten für Feiern einzukaufen, lasse ich unbemerkt ein, zwei Flaschen Bier oder auch eine Pizza in der hintersten Tasche meines Rucksacks verschwinden. Wenn die Kassierer/innen in den Rucksack schauen, werfen sie nur einen halbherzigen Blick hinein. Ich bin also zusätzlich noch Kleptomane, allerdings auch nur bei dieser einen Filiale. Was dies betrifft, bitte ich nicht um Absolution - diese Ansammlung an Hauptschulabbrechern hat es nicht anders verdient.

Beichthaus.com Beichte #00041321 vom 05.06.2018 um 14:59:14 Uhr in Braunschweig (10 Kommentare).

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“Folge

Der Wolf

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Stolz Tiere Regensburg

Meine Familie lebt sehr idyllisch in Alleinlage am Waldrand. Dieser Tage war ich schon sehr früh auf und habe am Waldrand einen Wolf gesehen. Er hat sich, als er mich bemerkte, sofort in den Wald zurück gezogen. Ich werde diesen Vorfall nicht den Behörden melden, obwohl ich weiß, dass es bei uns in der Gegend die erste Sichtung gewesen ist. Ich bin der Meinung, dass diese Tiere ein Recht darauf haben, in den Wäldern zu leben. Auch habe ich meiner Familie nichts von meiner Beobachtung erzählt, weil ich nicht möchte, dass Panik verbreitet wird. Da wir zwei große Hunde haben, glaube ich auch nicht, dass er unserem Haus zu Nahe kommen wird.

Beichthaus.com Beichte #00041308 vom 29.05.2018 um 09:04:13 Uhr in Regensburg (34 Kommentare).

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Toilettenvorleger

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Ekel Vandalismus Mosbach

Ich (w) ekle mich vor Menschen, die einen Klovorleger haben. Es ist jedes Mal einfach nur widerlich wenn ich sowas sehe und ich überlege, wann das Ding wohl zum letzten Mal gereinigt wurde und wie viele ekelerregende Rückstände dort kleben. Man stelle sich vor: Menschen treten da mit Straßenschuhen drauf, beim Spülen spritzt es. All der Schmutz wird vom Vorleger regelrecht aufgesaugt. Zur Strafe pinkle ich jedes Mal drauf. Anscheinend wollen es die Leute nicht anders! Wäh!

Beichthaus.com Beichte #00041287 vom 22.05.2018 um 10:42:22 Uhr in Mosbach (20 Kommentare).

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“Beichte

Ich kriege nichts auf die Reihe

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Selbstsucht Verzweiflung Bremen

Mein Leben hat schon seit langer Zeit immer wieder sehr viele Dämpfer verpasst bekommen. Im Moment denke ich sehr egoistisch und will einfach nur meinen Frieden haben. Zu meiner Lage: Ich liege gerade auf meinem Sofa und kann nur an all das schlechte denken, das ohne Grund mit mir passiert ist. Wie ich als Kind gequält wurde, wie ich zu früh zu viel mit den falschen Menschen ausprobiert habe, wie meine besten Freunde mich verraten haben und wie meine Beziehungen gescheitert sind, wie meine Ausbildung kurz vor dem Exitus steht, wie meine Schwiegereltern in spe mich terrorisiert haben und ich einfach nicht weiter weiß.

Ich bin so unglaublich traurig und wütend auf mich selbst. Ich sollte mich trotz allem glücklich schätzen, weil meine Familie sehr nett ist und mein Freund sich sehr viel Mühe gibt, aber ich muss beichten, dass ich ihre Bemühungen nicht annehmen kann. Mein Freund wird mich vermutlich nie so sehr lieben, wie ich ihn liebe und ich habe Angst, dass auch diese Beziehung scheitert. Ich weiß nicht was ich tun soll und wünschte ich hätte den Mut etwas waghalsiges oder aufregendes zu tun um zumindest ein bisschen das Gefühl zu haben zu leben, aber dann würde ich vermutlich einen Fehler machen, den ich immer bereuen müsste, zusammen mit der Liste an Fehlern, die ich sowieso schon habe. Deshalb liege ich seit Stunden weinend herum und bemitleide mich selbst für mein Schicksal als ewige sinnlose Verschwendung von Lebensenergie und Platz. Ich beichte selbstgerecht und weinerlich zu sein und keine Hilfe annehmen zu können und ich beichte dass ich ein mutloser Taugenichts bin, der nichts in seinem Leben geschissen bekommt. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00041280 vom 20.05.2018 um 03:54:57 Uhr in Bremen (Hollerallee) (10 Kommentare).

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