Der Junge von damals.

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Lügen Boshaftigkeit Liebe Hessen

Im Kindesalter erzählte ich einem Jungen, den ich nicht leiden konnte, dass ein gewisses Mädchen im gleichen Alter, was nicht schlecht aussah und meine Nachbarin war, schwer in ihn verliebt sei. Es sei ihr "Geheimnis" gewesen, dass sie mir anvertraut habe. Vorher wusste ich vom Mädchen, dass sie diesen Jungen wirklich gar nicht leiden konnte und eher verabscheute. Nachdem ich es dem Jungen erzählt habe, habe ich ihn mit Freunden ein wenig beobachtet. Kurze Zeit später klingelte er bei diesem Mädchen mit einem kleinen Blumenstrauß und redete mit ihr. Nach einem kurzen Dialog verpasste das Mädchen dem Jungen eine Ohrfeige und jagte den Jungen mit einem Stock schreiend "Was fällt dir eigentlich ein!" die Straße herunter. Nach der "Jagd" entdeckte das Mädchen auf ihrem Rückweg mich bei meinem lauten Gelächter im Versteck, sagte zu mir aufgebracht "Du Arschloch" und jagte mit dem Stock mich die Straße herunter. Zum Glück bin ich sportlich und konnte entkommen. Scheinbar erzählte der Junge ihr beim kurzen Dialog, von wem die "Informationen" stammen. Danach redete sie mit mir mehrere Monate nicht mehr. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass der Junge vorher in das Mädchen schwer verliebt war und seine Traumfreundin in Gedanken war. Das habe ich nicht gewusst, als ich von dem "Geheimnis" erzählte. So haben sich weitere Liebesgedanken erledigt. Heute bereue ich es, dass ich mit Gefühlen von Menschen gespielt habe und diese verletzt habe. Dennoch muss ich heute noch deswegen lachen, wenn ich ihn sehe.

Beichthaus.com Beichte #00042092 vom 28.05.2020 um 02:54:39 Uhr in Hessen (0 Kommentare).

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Die erotische Klassenfahrt und ihre Folgen.

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Wollust Schamlosigkeit Freunde Begehrlichkeit Neugier Münster

Ich(18) fühle mich schrecklich. Es hat alles mit der Klassenfahrt nach Münster vor zwei Jahren angefangen. Wir hatten damals in der 5. Klasse aus gesundheitlichen Gründen keine und durften diese jetzt nachholen. Ich und die ganze Klasse waren mega aufgeregt. Jeder […]
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Beichthaus.com Beichte #00042084 vom 01.05.2020 um 13:44:23 Uhr in Münster (2 Kommentare).

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“Beichte

Ab und zu ein wenig Stress abbauen

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Aggression Politik Dortmund

Ich bin ein 35-jähriger, straffreier Familienvater, betreibe aber seit ziemlich genau 30 Jahren aktiv Kampfsport. Angefangen mit Boxen, über MMA und heute und seit einigen Jahren Krav Maga. Im privaten Bereich sehe ich tatsächlich recht gut aus: 1,96, breit, tätowiert, Kapuzenpulli, Harley Klamotten. Beruflich aber nun mal blöderweise wieder der Bürotyp.
Nach Feierabend sollte ich für meine Frau in einem eher ungemütlichen Teil der nördlichen Innenstadt eine kleine Kommode von einem eBay-Verkäufer abholen. Gesagt, getan, nette Familie, eingeladen und verabschiedet. Während ich gerade noch den Heimweg in das Handy Navi ein klimper, werde ich von drei südländischen Jugendlichen angesprochen. Zuerst hatten sie noch Smalltalk mäßige Fragen zu meinem Firmenwagen. Dann wollten sie aber mal mein Handy sehen, um es mit ihrem zu vergleichen. Das habe ich natürlich verweigert, aber dem Bürotyp könnte man ja das Ding auch einfach mal aus der Hand reißen.
Na ja, das hatten sie sich jedenfalls etwas anders vorgestellt. Nach so vielen Jahren Kampfsport hat man andere Reflexe und einen anderen Durchschlag als Normalbürger und wenn sich das dann noch mit langer antrainierter Technik paart wird es halt doch schon sehr unangenehm. Da ich ohnehin kein großer Befürworter von Leuten bin, die in weißem BMWs zwischen Shishabars und Cafés pendeln, ohne je einen Tag gearbeitet zu haben und weil ich bis dahin einen richtig bescheidenen Tag hatte, ging es mit mir ziemlich durch.
Malt euch einfach ein Bild aus Blut, Zähnen und Trümmerbrüchen im Gesicht. Ich will da nicht zu sehr in Detail gehen, derartige Blessuren haben mit Hollywood Getöse nicht zu tun. Tatsächlich war ich danach aber deutlich ausgeglichener, regelrecht euphorisch und unversehrt auf dem Heimweg. Seither bin ich schon 2x wieder nach Feierabend in die Gegend gefahren, um ein bisschen Stress abzubauen. Es dauert für gewöhnlich nicht lange, bis man sich dort Ärger einhandelt. Einmal hatte ich dabei Erfolg, einmal nicht.
Das Lächerliche daran ist eigentlich, dass ich selber zusätzlich Kinder und Jugendliche trainiere und wöchentliche Ansprachen zu Deeskalation, Respekt und Gewaltlosigkeit halte.

Beichthaus.com Beichte #00042081 vom 29.04.2020 um 15:27:52 Uhr in 44145 Dortmund (Mallinckrodstr.) (3 Kommentare).

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Der besondere Gebrauchsgegenstand.

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Falschheit Hochmut Studentenleben

Männer zählen für mich (w/22) irgendwie nicht als vollwertige Menschen zählen. Ich weiß, das ist hart ausgedrückt und das würde ich in der Öffentlichkeit nie so sagen. Also, nicht falsch verstehen, ich habe keinen Hass auf sie! Sie sind mir einfach nur gleichgültig, sofern ich nicht auf sie stehe. Seit ich denken kann, war ich nur mit Mädels befreundet. Klar kommt es mal vor, dass ich mal mit männlichen Kollegen oder Kommilitonen ins Gespräch komme, aber über mehr als das will ich nicht hinaus. Ich kann mit ihnen eben einfach nichts anfangen. Die meisten Männer nerven einfach nur mit ihrem Imponiergehabe und ihrer Selbstdarstellung, da verdrehe ich insgeheim immer nur die Augen. Und die Stillen, Schüchternen sind auch nicht besser. Bei denen weiß ich nie über was ich reden soll, und es nervt auch, dass ich ständig der aktive Part sein muss. Ich komme mir dabei immer vor, als ob ich Babysitter spielen muss, nur dass ich dafür nicht bezahlt werde). Sie sind alle auf ihre Art kindisch und unreif, auf sowas habe ich einfach keinen Bock.

Auch als Kind war das schon so. Ich habe einen Cousin und eine Cousine (die beiden sind Geschwister). Mit meiner Cousine habe ich mich schon immer gut verstanden und auf Familientreffen waren wir unzertrennlich. Aber mit ihrem Bruder habe ich mich nie wirklich abgegeben, obwohl er genauso alt ist wie ich, und meine Cousine ist 1,5 Jahre älter. Bisher hatte ich zahlreiche kurzlebige Beziehungen und One-Night-Stands, jedoch noch nie eine längere, Feste. Die Beziehungen liefen bei mir immer nach dem gleichen Muster ab: Am Anfang war alles aufregend und neu, und ich war hin und weg von dem Typen. Aber nach einer gewissen Zeit war dann einfach die Luft raus, dann fand ich die Typen irgendwie gar nicht mehr so toll. Sie langweilten mich irgendwann einfach nur noch, und ich meldete mich dann irgendwann nicht mehr.

Natürlich sehne ich mich manchmal nach einer festen Beziehung. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, hauptsächlich reizt mich das Finanzielle und der Sex. Und vielleicht noch, dass man jemanden hat der einem bei Handwerklichem und Computerproblemen helfen kann. Aber das war es dann auch schon. Wenn ich mich zwischen einem Mann und meinen Freundinnen entscheiden müsste, würde ich in jedem Fall meine Freundinnen vorziehen.

Ich beichte hiermit, dass Männer für mich den gleichen Stellenwert haben wie ein Gebrauchsgegenstand, und dass ich mir jedes Mal ins Fäustchen lache, wenn jemand felsenfest behauptet, Männer und Frauen könnten befreundet sein. In solchen Fällen ist es immer so, dass der Typ einfach nur spitz auf die Frau geil ist, und die Frau ihm Freundschaft vorgaukelt und sich umschwärmen lässt, um sich begehrt zu fühlen.

Beichthaus.com Beichte #00042078 vom 23.04.2020 um 20:11:57 Uhr (1 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Er lässt sich von mir aushalten.

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Arbeit Geld Partnerschaft Familie Kinder Verzweiflung

Als mein Mann und ich uns vor 10 Jahren kennenlernten, hatte ich gerade mein Abitur gemacht und stand vor dem Studium, er hatte gerade seinen Masterabschluss gemacht und seine Doktorarbeit begonnen. Mittlerweile haben wir drei Kinder bekommen, ich habe in der Zeit meinen Bachelor gemacht, dann meinen Master, dann das zweite Staatsexamen und habe einen einigermaßen gut bezahlten Job. Mein Mann hat es in den 10 Jahren nicht geschafft, seine Doktorarbeit fertig zu schreiben und hat auch sonst Karriere-technisch oder beruflich nichts gemacht. Ich ernähre von meinem Gehalt alleine unsere Familie, während mein Mann sich von mir aushalten lässt. Ich bin mittlerweile deswegen wahnsinnig sauer, weil mein Gehalt gerade so ausreicht und wir zu fünft in einer kleinen 3-Zimmer-Wohnung wohnen müssen und unsere Kinder sich zu dritt ein Zimmer teilen müssen. Daher bin ich sauer auf meinen Mann, weil er mit 40 Jahren immer noch kein Geld verdient und wir uns seinetwegen kein Haus kaufen können. Unsere Kinder müssen seinetwegen in relativ bescheidenen Verhältnissen aufwachsen und auf vieles verzichten, was wir ihnen bieten könnten, wenn mein Mann Geld verdienen würde wie ich. Ich bin mittlerweile verzweifelt und weiß nicht mehr, was ich tun soll. Ich kann ihn doch nicht verlassen, nur weil er kein Geld verdient. Und was würde das bringen? Mehr Geld hätten wir dann auch nicht, meine Kinder hätten keinen Vater und ich keinen Ehemann. Mit den Kindern und im Haushalt ist er schon eine Hilfe und eine Unterstützung im Alltag. Warum wir überhaupt 3 Kinder bekommen haben unter diesen Umständen? Ich war viel zu lange so naiv, ihm immer zu glauben, dass er "dieses Jahr ganz bestimmt" mit seiner Doktorarbeit fertig wird. Und der Wunsch nach einer kinderreichen Familie war zu groß. Unser Geld hat ja eigentlich auch immer gereicht, auch wenn es knapp war. Zudem dachte ich, das sei nicht von Dauer, weil man Mann ja irgendwann auch Geld verdienen würde. Ich dachte immer, Geld sei nicht so wichtig, Hauptsache, man hat genug, um zu überleben und man liebt sich. Jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher. Ich beichte, dass ich mittlerweile vor unseren Kindern kein Geheimnis mehr draus mache, dass ihr Vater nicht arbeiten geht und kein Geld verdient und die Familie den Lebensunterhalt alleine mir zu verdanken hat. Ich beichte, dass unsere Kinder deswegen ihren Vater mittlerweile für einen nichtsnutzigen Faulenzer halten und ich meinen Töchtern später raten werde, keinen Mann zu heiraten, der kein festes Einkommen hat. Es tut mir selber im Herzen weh, dass ich meine Kinder zu so Geld orientierten Partnern erziehe. Andererseits wünschte ich, mir wäre das früher eingeprägt worden. Denn finanziell auf den eigenen Beinen zu stehen reicht eben nicht, wenn man eine Familie haben will.

Beichthaus.com Beichte #00042072 vom 18.04.2020 um 22:23:33 Uhr (1 Kommentare).

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