Die Familie belogen und betrogen

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Fremdgehen Morallosigkeit Familie Twistringen

Seit fast 15 Jahren bin ich mittlerweile verheiratet, habe einen guten Mann, der mich liebt und achtet. Das beruht zum großen Teil auch auf Gegenseitigkeit, jedoch vermisse ich auch einiges in unserer Beziehung. Am schlimmsten für mich ist das ständige Beobachten meiner Taten und Entscheidungen. Und auch der Sex ist für mich mittlerweile eine unangenehme Pflicht geworden und ich versuche, mich am Samstagmorgen möglichst schnell aus dem Bett zu stehlen, um dieser nicht nachkommen zu müssen. Da ich jedoch kein asexuelles Wesen bin und mich ein fremder, anders riechender Körper mit der dazugehörigen Leidenschaft schon seit Jahren reizt, bin ich vergangenen Sommer auf einer Internet-Flirt-Seite gelandet. Als meine Familie, also Mann und 15-jähriger Sohn, noch im Abenteuer-Urlaub waren, habe ich mich kurzerhand mit einem Mann zum Essen verabredet. Der Funke sprang sofort über, wir knutschten wie die Geisteskranken und fielen im Dunkeln auf dem Deich fast übereinander her. Kurzum, wir begannen eine Affäre. Ich ging jeden Samstagmorgen zu einer angeblichen Freundin zum Frühstück oder zum Einkaufen, in Wahrheit hatte ich in der Zeit einen absolut befriedigenden, mich glücklich machenden Sex.


Da meine Affäre sich wahnsinnig in mich verliebte und ich ihm klarmachte, dass ich mich, auch aus finanziellen Gründen, niemals von meiner Familie trennen könnte, machte er heute Schluss mit mir. Ich bin wahnsinnig unglücklich, vermisse die heimlichen Telefonate jetzt schon, genauso wenig kann ich mir vorstellen, auf diesen tollen Sex und diese Leidenschaft zu verzichten. Meine Familie wundert sich nun, warum ich so niedergeschlagen bin. Ich habe gesagt, dass ich Bauchschmerzen habe. Ich beichte, dass ich meine Familie ein halbes Jahr belogen und betrogen habe, es wieder tun würde und bitte dennoch um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00030681 vom 15.01.2013 um 20:09:26 Uhr in Twistringen (53 Kommentare).

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Nächtliche Verfolgungsjagd

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Falschheit Morallosigkeit Trunksucht Last Night Polizei Wien

Meine Beichte ist schon etwa fünf Jahre her. Damals hatten ich (m/31) und meine Kollegen eine Betriebsfeier, auf der wir ordentlich einen gehoben haben. Als ich dann gegen 1.30 Uhr mit den restlich verbliebenen Leuten die Heimreise antreten wollte, wurde ich von meiner Kollegin zum Taxi geführt, was ich aber absolut ablehnen wollte. Da aber noch mein Chef da war, habe ich brav gekuscht und bin eingestiegen. Dem Taxifahrer habe ich dann zehn Euro in die Hand gedrückt und gesagt, er solle bitte nur einmal um den Block fahren, ich hätte nämlich keinen Bock, am nächsten Tag durch ganz Wien zu fahren, um mein Auto abzuholen. Der Fahrer tat wie gewünscht, ich wartete dann noch etwas, bis alle weg waren und bin dann in mein Auto gestiegen.


Da ich gefühlte 1,1 Promille hatte, war das Fahren natürlich ganz schön schwer. Natürlich, wie kann es auch anders sein, wurde ich von zwei Polizisten auf die Seite gewedelt. Da ich meinen Führerschein verlieren würde, bin ich stattdessen lieber aufs Gas gestiegen. Womit ich nicht rechnete, war eine Verfolgung. Als ich sah, dass sie immer näher kamen, bin ich in eine Art Zugabstellplatz abgebogen und habe mich mit meinem Auto versteckt. Zehn Minuten später bin ich ausgestiegen um zu sehen, wo noch Polizisten sind. Siehe da, Wachmänner rannten prompt auf mich zu. In meiner Panik habe ich mich dann zu einem anderen Auto gestellt und so getan, als würde ich aufsperren wollen. Als mich die beiden gesehen haben, bin ich weggerannt. Die beiden Polizisten riefen mir irgendwas nach wie "wir haben Dein Auto, es ist sinnlos, wegzurennen!" Nach weiteren 60 Minuten bin ich dann weggefahren und habe gesehen, dass an dem anderen Auto eine Parkkralle angebracht war. Das mache ich sicher nie wieder.

Beichthaus.com Beichte #00030675 vom 12.01.2013 um 21:11:48 Uhr in Wien (Favoritenstraße) (20 Kommentare).

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“Beichte

Intim mit der Freundin eines Freundes

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Morallosigkeit Fremdgehen Masturbation Freunde Darmstadt

Mein bester Kumpel hat seit einer Weile eine Freundin. Nun weiß ich von ihm aus persönlichen Gesprächen, dass er nicht gerade der treuste Mensch ist und dass ihm die Beziehung auch nicht alle Welt bedeutet. Auf jeden Fall haben wir Drei seit Beginn der Beziehung an ein echt tolles freundschaftliches Verhältnis aufgebaut, sodass auch ich öfter ohne schlechtes Gewissen nur mit ihr unterwegs war. So auch letzten Sommer, als ich sie zufällig beim Einkaufen getroffen habe. Wir gingen dann zusammen shoppen und ich machte mit ihr die komplette Tour mit, da ich auch nichts weiter vorhatte. Irgendwann fragte sie mich, was ich anschließend noch machen wolle. Sie und eine gute Freundin gingen noch in eine Bar, ich könne ja mitkommen, wenn ich wolle. Ich sagte zu, müsse aber noch zu Hause meine Sachen hinstellen, da ich meine Tragetasche nicht mitschleppen wollte. Sie fragte, ob sie denn nicht auch ihre Sachen bei mir lassen könnte. Zuhause angekommen habe ich sie etwas zu lange angestarrt und sie erwiderte den direkten Augenkontakt auch viel zu lange. Im ständigen Augenkontakt zog es mich zu ihr hin, bis wir uns fast küssten. Dann hat sie sich zurückgezogen und die Situation noch gerade so retten können. Nichtsdestotrotz haben wir uns nebeneinander auf das Bett gesetzt und irgendwann mal lagen wir beide nebeneinander und plauderten aus dem Nähkästchen. Irgendwie wurde unser Gespräch immer intimer und so landeten wir beim Thema Masturbation. Wie oft, wo, mit welchen Hilfsmitteln zu wem. Dann fragte sie mich, ob ich denn auch schon einmal zu ihr masturbiert hätte. Ich konnte sie nicht anlügen und dann gestanden wir uns gegenseitig, wie hübsch, toll und sexy wir uns fänden. Dann wurde es kurz unangenehm still und sie fuhr fort damit, dass es sie total anregen würde, Leuten beim Masturbieren zuzusehen. Und irgendwie war da schon klar, wohin das führen musste. Um nicht wirklich fremdzugehen, einigten wir uns darauf, einander währenddessen einfach ins Gesicht zu schauen. Wir legten fest, dass wir uns jeder unter einer anderen Decke befinden müssten, dann ging es los. Es war total wild und...naja, kurz. Wir schworen danach den Eid, dies nie mehr geschehen zu lassen und gingen dann, als sei nichts gewesen, in die Bar.


Am nächsten Abend hat mich mein Gewissen geplagt und ich habe ihr eine SMS geschickt, wie dumm das alles war und was wir denn, ihrer Meinung nach, am besten unternehmen sollten. Sie meinte auch, dass das sicher nie mehr vorkommen dürfte. Aber es geschah natürlich am selben Abend wieder, da sie ihre Einkäufe noch bei mir hatte. Danach passierte es wieder und wieder und wieder - wir wurden zwei instinktgetriebene Tiere und trafen uns, wann immer wir konnten. Wir machten uns vor, dass es nicht so schlimm sei, da wir uns nicht berührten - und das taten wir auch lange Zeit nicht. Im Verlauf der letzten Wochen wurde es aber auch immer schlimmer und ich befürchtete, dass mein Kumpel - ihr Freund - davon Wind bekommen würde. Das Üble ist, dass wir das Spiel auch immer weiter entwickelt haben und mittlerweile nebeneinander auf dem Bett sitzen oder liegen und an uns selber rumfummeln, meist in den Hosen drin. Die Beine, zum Beispiel, legen wir übereinander. So kommen wir uns doch sehr intim nahe. Dabei legen wir auch schon mal unsere Köpfe auf die Schultern und den Rücken des Anderen und seit letzter Woche ziehe ich mein T-Shirt dabei aus, weil ich ihren warmen Atem auf dem Rücken spüren will. Ich befürchte, dass es nur noch ein kleiner Schritt ist, bis wir uns vor echtem Sex nicht mehr zurückhalten können. Sie sagt schon seit Wochen, dass sie sich von ihrem Freund trennen will, hat aber den Mut noch nicht gefunden, ihm dies zu sagen. Und unsere Freundschaft ist uns wichtig. Was soll ich tun? Meinem Freund kann ich diese Geschichte unmöglich beichten, dafür ist das alles viel zu heftig.

Beichthaus.com Beichte #00030673 vom 11.01.2013 um 19:15:00 Uhr in Darmstadt (15 Kommentare).

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Pfeffergel für Nachbars Hund

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Zorn Tiere Nachbarn Husum

Ich möchte beichten, dass der Hund meines Nachbarn vor einigen Tagen Bekanntschaft mit meinem Pfeffergel gemacht hat. Pfeffergel ist ein Pfefferspray, welches mit einem klebrigen Sprühstrahl und nicht mit Nebeldunst arbeitet. Besagter Nachbar hat die sehr unangenehme Angewohnheit, seinen Hund generell unbeaufsichtigt auf dem Grünstreifen der Wohnsiedlung laufen zu lassen. Während der Hund die Wiese vollkotet, sitzt der Nachbar gemütlich in seiner Wohnung und holt den Hund nach etwa einer Stunde wieder ins Haus. Nachdem es nun schon mehrmals zu unschönen Zwischenfällen kam, eskalierte die Situation vor einigen Tagen. Bereits mehrmals ging der Hund in eindeutig aggressiver Haltung und Körpersprache mir, meiner Lebensgefährtin und meinen Gästen nach. Dazu gehörte unter anderem, dass der Hund bellend meine Haustür belagerte, als ich sonntagmorgens vom Bäcker kam. Nach zehn Minuten Warten und um Hilfe rufen, öffnete der Nachbar volltrunken sein Fenster und rief den Hund zurück. Auch nach mehrmaliger Aufforderung, seinen Hund zu beaufsichtigen oder anzuleinen, trat über die Monate keine Besserung ein, sodass ich oft Umwege machen musste, um einer morgendlichen oder abendlichen Konfrontation zu entgehen. Mehrmals spielte ich mit dem Gedanken, Polizei und Ordnungsamt zurate zu ziehen, entschied mich mangels richtig gefährlicher Situationen aber gegen diesen Weg.

Vorgestern verließ ich dann also gegen 16 Uhr, zusammen mit einem Arbeitskollegen, die Wohnung und wie aus der Pistole geschossen rannte der Hund mal wieder auf uns zu. Er umkreiste uns, knurrte, fletschte die Zähne und sprang mehrfach in meine Richtung. Beim dritten Anlauf des Hundes in meine Richtung habe ich dann mein Pfeffergel gezogen, kurz versucht zu zielen und dann abgedrückt. Der Werbung des Herstellers entsprechend brach der Hund mangels Seh- und Riechfähigkeit den Angriff glücklicherweise umgehend ab. Ich möchte hiermit beichten, dass es mir im Nachhinein kein Stück leidtut, dem Hund das Pfeffergel ins Gesicht gesprüht zu haben. Weiterhin möchte ich beichten, dass ich den Hundehalter beim Ordnungsamt wegen Ordnungswidrigkeiten und bei der Polizei wegen Nötigung und Bedrohung angezeigt habe. Weiterhin stelle ich ihm die 19,99 Euro für ein neues Pfeffergel in Rechnung, damit ich auch in Zukunft seinem Hund entsprechend Antworten kann, sollte er mich wieder belästigen. Ein generelles Wort an die militanten Hundefreunde: Mensch vor Hund! Wer seinen Hund nicht erziehen kann, darf ihn nicht frei und ohne Aufsicht auf die Straße schicken. Wer zu faul ist, mit seinem Hund artgerecht spazieren zu gehen, der muss dann im Bedarfsfall eben den Weg zum Tierarzt gehen, wenn sich jemand bedroht fühlt und die Gefahr entsprechend abwehrt.

Beichthaus.com Beichte #00030670 vom 11.01.2013 um 07:13:13 Uhr in Husum (21 Kommentare).

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“Folge

Fremdgehen aus Schutz

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Dummheit Fremdgehen Engherzigkeit Partnerschaft Hamburg

Ich (m/25) habe ein kleines Problem, was Beziehungen angeht. Ich fing sehr früh an, mit Mädchen auszugehen und bis zu meinem jetzigen Alter hat sich eine gewisse Anzahl an zerbrochenen Beziehungen bei mir angesammelt. Das Problem bei mir: Ich halte es seltsamerweise nicht aus, in einer glücklichen und gut verlaufenden Beziehung zu leben. An mir knabbert dann jedes Mal aufs Neue der Gedanke, dass es schief laufen und sie mich verletzen könnte. Da ich diesen Gedanken schlichtweg nicht aushalten kann, habe ich das Fremdgehen für mich entdeckt. Ich werde jedes Mal, wenn eine Beziehung von Neuem zerbricht, wissen dass ich sie hintergangen habe und mich nicht schlecht fühlen können, wenn sie mir das Herz gebrochen hat, denn ich war nicht viel besser. Ich hielt es für einen guten, wenn auch moralisch gesehen abscheulichen Plan und dachte, ich würde so niemals Herzschmerz erleiden. Also machte ich damit immer so weiter, bis ich meine derzeitige Freundin kennenlernte. Sie ist eine wunderschöne, attraktive junge Frau und nur ein wenig älter als ich. Obwohl sie manchmal neben der Spur ist, hat sie ein kleines schlaues Köpfchen und ich liebe es, ihr beim Reden zuzuhören, obwohl ich es eigentlich mal gehasst habe. Doch ihre Worte fesseln mich jedes Mal so sehr. Kurzum: Sie ist die Frau, auf die ich vielleicht immer gewartet habe.


Nun zu meiner Sünde: Trotz ihrer umwerfenden Aura und ihrer lieblichen Persönlichkeit konnte ich nicht widerstehen. Ich bin letztens fremdgegangen. Sie ahnt jedoch nichts, ich behandle sie wie vorher und wir führen unsere glückliche Bilderbuchbeziehung fort. Ich weiß, dass es falsch ist und dass, wenn sie es erfährt, ich ihr das Herz brechen werde, was ich keineswegs möchte. Trotzdem weiß ich, dass ich es wieder tun werde, weil mein Kopf vor lauter Gedanken explodiert. Ich kann in keiner gut laufenden Beziehung leben. Sie wird mir eines Tages ebenso das Herz brechen. Und wenn es dazu kommt, bin ich gewappnet. Trotzdem fühle ich mich schrecklich.

Beichthaus.com Beichte #00030666 vom 10.01.2013 um 20:38:31 Uhr in Hamburg (Borgfelder Straße) (25 Kommentare).

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