Die Pornos gefährden meine Ehe

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Masturbation Selbstsucht Partnerschaft

Ich (m/unter 30) habe ein Problem. Während meiner Pubertät war ich ziemlich erfolgreich bei den Mädels, irgendwann habe ich mit einigen Freunden das Ganze mal ausgerechnet und kam auf ca. 35-40 Sexualpartnerinnen in drei Jahren. Mit 18 Jahren lernte ich allerdings meine zukünftige Ehefrau kennen, und trotz aller Warnungen aus MEINEM Freundeskreis, dass ich... naja... ziemlich herumhuren würde, blieb sie bei mir. Sie hatte mit mir ihr erstes Mal, und die Beziehung war der Wahnsinn. Ich bin extra sehr zurückhaltend da rangegangen, wollte mal eine ernsthafte Liebe erleben. Das Ergebnis war die Hochzeit zwei Jahre später. Inzwischen haben wir zwei wunderbare Kinder und eigentlich war alles gut, sogar der Sex mit ihr war bis vor Kurzem der Beste meines Lebens.

War. Denn wir haben keinen mehr. Im Endeffekt ist es meine Schuld. Sie ekelt sich vor Pornos oder dem Gedanken, ich würde welche gucken. Für mich war das immer etwas völlig Normales, früher wanderten die Filme gigabyteweise auf den LAN-Partys von PC zu PC, heute schaut man sich halt mal einen Stream an. Ich habe ihre für mich etwas merkwürdigen Ansichten zu dem Thema nie ernst genommen und ab und an online mal ein wenig "Inspiration" fürs Ehebett gesucht.

Vor einigen Wochen nun (ich verwende in meinem aktuellen Rechner immer noch eine Festplatte aus meinem allerersten Rechner) fand meine Frau beim Suchen nach alten Fotos uralte Pornos auf dem PC. Gab eine Heidendiskussion, ich habe mich entschuldigt, hoch und heilig versprochen nie wieder so etwas runterzuladen und dass die Filme eigentlich längst gelöscht sein sollten... Und wie im Wahn habe ich noch am gleichen Abend welche heruntergeladen. Total bescheuert, ich hatte ihr gerade erst das Gegenteil versprochen!

Es kam, wie es kommen musste, und meine Frau stolperte über die Pornos, als sie sich einige Fotos herunterlud. Ich hatte die Dateien ernsthaft einfach im Downloadordner gelassen. Es gab einen Riesenkrach, viele Tränen. Und für mich seitdem keinen Sex mehr. Ich liebe meine Frau, wir sind trotz Kindern und langer Ehe immer SEHR aktiv im Bett gewesen. Aber vier Wochen ohne Sex? Ich bin kurz davor durchzudrehen! Ich finde meine Frau unglaublich attraktiv und liebe sie abgöttisch. Ich verstehe nicht, wie ich so dumm sein konnte. Ich bin zwar froh, dass sie mir langsam verzeiht, wir sogar wieder so etwas wie körperliche Nähe erleben. Aber ich verstehe so langsam, warum der Sexstreik der Frauen in einem afrikanischen Land einen Bürgerkrieg beenden konnte. Es ist schrecklich! Macht nicht so einen dämlichen Scheiß wie ich, zeigt Verständnis für euren Partner. Das Leben so ohne Sex ist echt einfach scheiße!

Beichthaus.com Beichte #00039652 vom 21.04.2017 um 08:25:50 Uhr (23 Kommentare).

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Fahrradmitnahme im Zug

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Betrug Schamlosigkeit Studentenleben Bahn & Co.

Ich (w/25) beichte, dass ich mein Fahrrad immer "schwarz" im Zug mitnehme. Es kontrolliert auf den kleinen ländlichen Strecken nämlich nie jemand. Meine Uni verpflichtet leider jeden Studenten pro Semester zum Kauf eines sogenannten Semestertickets für Bus und Zug, für über 300 Euro. Aber die Radmitnahme ist nicht eingeschlossen und kostet 5 Euro pro Tag, also für wochentags ca. 100 Euro auf den Monat hochgerechnet. Vom Gehalt des Minijobs würde praktisch nichts übrigbleiben. Mit dem Bus komme ich dank der ultramiserablen Anbindung jedoch nicht an meinen täglichen Zielort. Es bleibt nur Zug- und Radfahren oder eine Ewigkeit laufen - und das mache ich ganz sicher nicht allein durchs ländliche Gebiet. Es tut mir echt leid mit der unbezahlten Radmitnahme, denn ich weiß, dass das nicht richtig ist. Man klaut immerhin auch nicht einfach im Laden, nur weil man das Geld nicht hat.

Beichthaus.com Beichte #00039651 vom 20.04.2017 um 20:47:31 Uhr (16 Kommentare).

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Terror-Demo mit Kindern

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Peinlichkeit Dummheit Internet

Mir (w/31) ist vor etwa zwei Jahren etwas Peinliches passiert, worüber ich aber schnell lachen konnte. Dämlich war es trotzdem. In einer Whatsapp-Gruppe fügte jemand einen Polizeibericht ein, es ging um einen Einsatz einer Hundertschaft der Polizei. Ich habe es durchgelesen und war entsetzt. Ich fragte, wie könne man nur Kinder für so widerliche Demos missbrauchen und fügte einen wütenden Smiley ein. Kurz darauf erschienen etliche Lachtränen-Smileys und der Hinweis, dass der Artikel doch ein Scherz sei. Und richtig - es handelte sich um einen Artikel aus einem Satiremagazin zum Thema Sankt-Martins-Zug. Das Ganze war nichts anderes als ein Martinszug. Kann man gerne auf der Seite nachlesen. In diesem Moment war mir alles klar - jetzt konnte ich alles richtig kombinieren - und es war mir so peinlich. Als ich am Abend die Geschichte einem Sportkameraden erzählt habe und er den Artikel gelesen hat, hätte er sich vor lauter Lachen fast in die Hose gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00039650 vom 20.04.2017 um 18:35:58 Uhr (3 Kommentare).

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Hilfe, meine Frau verschwendet all mein Geld!

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Feigheit Maßlosigkeit Partnerschaft Verschwendung Geld Köln

Meine Frau bereitet mir Kopfzerbrechen. Wir haben jung geheiratet, waren beide gerade in unserem ersten Job und führten ein bescheidenes Leben. Ich stamme aus einem relativ wohlhabenden Elternhaus, wo mir ein sorgsamer Umgang mit Geld beigebracht wurde, meine Frau hingegen wuchs in eher armen, aber herzlichen Verhältnissen auf und hat sich damals Ihr ganzes Studium selbst finanziert.

Einige Jahre sind seither vergangen, wir sind mittlerweile beide 29 Jahre alt, und durch ein wenig Glück aber auch viel harte Arbeit verdiene ich mittlerweile sehr gut - netto mehr als 15.000 Euro im Monat. Man könnte meinen, dass man damit ein sorgenfreies Leben führen kann, aber das ist in meinem Fall leider nicht so. Meine Frau, die selbst keiner geregelten Arbeit nachgeht - das Soziologiestudium war wohl doch keine gute Wahl, schafft es immer wieder, einen Großteil des mühsam erarbeitete Geld für irgendwelche sinnlosen Sachen auszugeben. Zwar legen wir durchaus Geld auf die Seite, aber eben bei Weitem nicht so viel wie bei einem solchen Einkommen normal wäre. Ein Haus im Grünen möglichst schuldenfrei zu kaufen war schon immer ein Ziel von mir, ist aber mangels Eigenkapital in absehbarer Zeit unmöglich. Auch sonst haben wir keine großen Rücklagen und wenn das so weitergeht, dann wird sich daran bis zu meiner Pensionierung auch nichts ändern.

Sämtliche Gespräche nützen nichts - sie interessiert sich einfach nicht dafür und bezeichnet mich als geizig, wenn ich ihr beiläufig mitteile, dass ich einen ihrer Einkäufe unnötig finde. Sie hat im Grunde jeglichen Bezug zur Realität verloren und rechtfertigt sich damit, dass ihre Freunde und Freundinnen sich so etwas auch leisten (Krediten sei Dank...) und man in ihrem Alter eben langsam gewisse Ansprüche hat. Langsam weiß ich wirklich nicht mehr, was ich machen soll, denn trotz diesem Konflikt liebe ich sie und sie hat auch ganz viele liebenswerte Seiten. Ich denke, das Ganze hat auch mit Ihrer Erziehung und Herkunft zu tun. Ich wünsche mir einfach meine fröhliche, bescheidene Freundin von damals zurück, die mit so viel weniger zufrieden war. Manchmal wünsche ich mir auch, dass ich meinen Job verliere, nur um sie daran zu erinnern, wie es ist, ohne dieses ganze Geld zu leben. Auch wäre es schön, wenn sie selbst einer Arbeit nachgehen würde, wo sie sieht, dass unsere finanziellen Verhältnisse nicht normal sind und das Geld nicht vom Himmel fällt. Ich beichte, dass ich mittlerweile Bitcoins kaufe, um ein wenig für mich und für schlechtere Zeiten zur Seite zu schaffen. Sind alle Frauen so?

Beichthaus.com Beichte #00039649 vom 20.04.2017 um 10:08:53 Uhr in Köln (56 Kommentare).

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Die Autorität und die Freundin meines Vaters

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Fremdgehen Selbstsucht Familie Frankfurt

Ich wohne mit meinem Vater und seiner Freundin zusammen, meine Mutter ist vor langer Zeit verstorben. Letztens war ich alleine zu Hause und irgendwie stand da dieser Whisky. Ich habe angefangen ihn zu trinken und irgendwie auch nicht mehr aufgehört. Irgendwann ist die Freundin meines Vaters nach Hause gekommen und wir haben zusammen ein Glas nach dem anderen getrunken. Ja, was soll ich sagen, es kam dann eines zum anderen. Sie ist einfach ziemlich heiß und ich bin so betrunken gewesen. Auf jeden Fall sind wir im Bett gelandet. Dummerweise ist mein Vater dann eben mitten bei der Sache reingeplatzt. ich schäme mich so sehr. Mein Vater redet nicht mehr mit mir, aber ich habe ganz schön Angst, ehrlich gesagt. Er lässt sich so etwas echt ungern gefallen und ist ein bisschen rachsüchtig. Seine Autorität zu untergraben ist wirklich das Letzte, was ich wollte. Wieso kann nicht einfach jemand alles ungeschehen machen?

Beichthaus.com Beichte #00039648 vom 19.04.2017 um 23:05:42 Uhr in Frankfurt (Wolfgangstraße) (14 Kommentare).

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