Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose

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Vorurteile Schule

Ich (w/27) bin Lehrerin im Vorbereitungsdienst bzw. Referendarin. In meinem Hauptseminar gibt es eine Referendarin, die Mandy heißt und eine, die Sindy heißt (ja, mit "S"!). Nun ist ja die Aussage "Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose" ein typischer Witz unter Lehrern, in dem viel Wahrheit steckt. Wir hatten sogar in der Uni eine Vorlesung mit diesem Titel, in der es um Schüler aus bildungsfernen Familien ging und was Vornamen für Assoziationen bei Lehrern erwecken. Wegen dieser Mandy und Sindy im Hauptseminar kommt es ständig zu peinlichen Situationen, weil wir extrem aufpassen müssen, keine entsprechenden Bemerkungen über bestimmte Schülernamen zu machen. Dem Hauptseminarleiter fällt es auch sichtlich schwer. In den Fallbeispielen heißen die Problemschüler auch immer Kevin, Justin, Chantal und Jacqueline und die Streber/Mobbingopfer von Kevin & Co heißen immer Maximilian, Alexander, Charlotte oder Luise. Wegen Mandy und Sindy können wir darüber nicht lachen. Ich beichte, dass ich in der ersten Seminarsitzung zu einem anderen Referendar "Sei du mal leise, Kevin!" gesagt habe, nachdem er Mandy mit ihrem Namen angesprochen hatte. Ich dachte, er hätte einen Witz gemacht, weil ich da noch nicht wusste, dass sie echt so heißt. Die haben mich ganz schön blöd angeguckt.

Beichthaus.com Beichte #00041768 vom 24.02.2019 um 21:24:03 Uhr (12 Kommentare).

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Der Nikolaus Dieb

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Rache Diebstahl Weihnachten

Seit drei Jahren wurden immer meine Nikolaus-Naschereien aus den Schuhen meiner Kinder geklaut. Diesmal habe ich mich an den unbekannten Dieb gerächt. Ich habe Pralinen gemacht, die innen hohl gewesen sind. Diese habe ich mit Wasabi, Essig oder Chili gefüllt. Einen Schokoladenweihnachtsmann habe ich von unten mit dicken Regenwürmer aus dem Anglerladen bis zum Kopf gefüllt. Später lagen die angebissenen Leckereien vor meiner Tür. Ich hoffe, dies ist dem Dieb eine Lehre.

Beichthaus.com Beichte #00041673 vom 08.12.2018 um 23:07:26 Uhr (8 Kommentare).

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“35.000

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Keine Unterstützung von den Eltern

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Habgier Neid Mutter Familie

Wenn ich, w, sehe, wie viel Unterstützung meine Kolleginnen und Kollegen bekommen, gestehe ich, dass ich auf meine Eltern wütend werde. Die Eine kriegt von den Eltern einen Urlaub bezahlt, die Zweite die Einbauküche, der Dritte ab und zu den Wochenendeinkauf und Nummer Vier wird häufig mit Kind und Kegel zum Essen eingeladen. Ja, ich bin neidisch! Ich musste früher schon in der Lehre Kostgeld abdrücken, und das nicht zu knapp, während die anderen das gar nicht kennen, obwohl mein Vater auf das Geld nicht angewiesen war. Meine Schwester und ich mussten fast den ganzen Haushalt machen. Und wenn nicht, gab es Schläge. Die Kollegin brauchte gerade mal sonntags den Abwasch zu machen. Für sie war das Weihnachtsgeld von Omas und Tanten ein schönes Taschengeld, bei mir wurde drauf geachtet, dass es auch ja für meinen Unterhalt ausgegeben wurde und meine Eltern daran sparen. Einmal, in der 3. Klasse, kam meine Mutter sogar mit einem grottenhässlichen Schulranzen an, dessen Verschlüsse am ersten Tag kaputt waren, und sagte, der hat 25 DM gekostet, das Geld holt sie sich von meinem Sparbuch zurück. Als ich Jahre später mein Sparbuch in die Hand bekam, sah ich, dass um die Zeit 50 DM abgehoben wurden.

Ich stehe heute meine Frau, trotz vierzig-prozentiger Behinderung und dank jahrelanger Psychotherapie, aber ich bin oft stinksauer, dass meine Eltern so Assi waren. Einer starb früh und der andere bezieht Hartz IV. Aber ich unterstütze in keiner Weise, so bin ich echt nicht erzogen.

Beichthaus.com Beichte #00041613 vom 25.10.2018 um 19:35:36 Uhr (21 Kommentare).

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Wie man eine Lehrerin in den Wahnsinn treibt

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Boshaftigkeit Schule Memmingen

Ich beichte, dass wir in der 10. Klasse immer unsere Lehrerin verarscht haben. Immer bevor sie uns Arbeitsblätter ausgeteilt hat, habe ich so 5-10 Blätter weggenommen. So musste sie immer zum kopieren rennen. Als sie dann weg war, ist dann jemand von uns vor an den Lehrerpult und hat von der Lösung ein Foto gemacht und in unsere Klassengruppe in Whatsapp geschickt. Dann saß jeder da und hat von seinem Handy abgeschrieben. Das haben wir so lange getrieben bis unsere Lehrerin dann einmal von selbst schon zu wenig kopiert hatte und sie fing dann echt an, an ihrem Verstand zu zweifeln. Wir dachten schon es hat wieder jemand was weg genommen aber diesmal war es nicht der Fall. Heute tut mir die Aktion leid. Sie war echt eine nette Lehrerin, aber man konnte viel Scheiß bei ihr machen.

Beichthaus.com Beichte #00041602 vom 18.10.2018 um 15:58:22 Uhr in Memmingen (5 Kommentare).

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“Beichte

Die herrische Tanzlehrerin meiner Tochter

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Hass Schule

Ich (w/27) hasse die Tanzlehrerin meiner Tochter. Sie denkt, die Tatsache, dass sie eine Riesen-Tanzshow in einem Riesensaal mit ach so vielen Zuschauern ehrenamtlich organisiert, berechtigt sie dazu, die Eltern wie ihre Untergebenen zu behandeln. Sie behandelt mich […]
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Beichthaus.com Beichte #00041598 vom 15.10.2018 um 00:52:45 Uhr (22 Kommentare).

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