Ich ärgere gerne Supermuttis!

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Lügen Vorurteile Kinder Internet Frankfurt

Manchmal, wenn mir auf der Arbeit langweilig ist, gehe ich in Mütterforen und schreibe Beiträge, auf die ich ziemlich sicher einen Shitstorm ernte. Mein Lieblingsthema ist z. B., dass ich schreibe, dass ich mein Kind nicht stille, weil es mir zu anstrengend ist oder es mich zu sehr in meiner Freiheit einschränkt. Es dauert keine paar Minuten, bis sich die ersten entrüsteten Muttis dazu äußern und auf mich eindreschen. Dass ich besser keine Kinder hätte bekommen sollen, gehört noch zu den harmlosen Reaktionen. Auch sehr beliebt ist, wenn ich behaupte, dass ich mein Kleinkind alleine zu Hause lasse, wenn es schläft und in dieser Zeit ins Nagelstudio oder zum Friseur gehe. Wenn man es nicht erlebt hat, kann man sich nicht vorstellen, wie die Mütter in solchen Foren auf diese Themen abgehen. Bin übrigens selbst Mutter eines Kleinkindes, würde es niemals alleine zu Hause lassen und habe auch gestillt. Trotzdem regen mich diese Supermuttis auf, die ihr ganzes Leben nach dem Kind ausrichten und in Foren nur darauf warten, bis sich jemand äußert, der nicht ihrem Ideal entspricht.

Beichthaus.com Beichte #00040735 vom 06.12.2017 um 13:44:18 Uhr in 60438 Frankfurt (Walther-Nernst-Straße) (14 Kommentare).

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Zwei Wochen ohne Sex

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Begehrlichkeit Verzweiflung Partnerschaft Affoltern

Mit meinem Freund bin ich (w/26) schon seit drei Jahren zusammen und eigentlich stimmt alles zwischen uns. Das Problem ist dummerweise der Sex, vielmehr der nicht stattfindende Sex. Er ist leider immer wieder für 1-2 Wochen beruflich unterwegs. In der Zeit herrscht dann die absolute Flaute, die ich fast nicht aushalte. Ja klar, ich weiß schon, Selbstbefriedigung wäre auch eine Lösung. Nur klappt es dabei sehr, sehr selten wirklich. Und ich habe schon vieles ausprobiert. Also irgendwie habe ich einen starken sexuellen "drive", andererseits viel zu wenig Befriedigung - außer bei realem Sex. Betrügen will ich meinen Freund nicht, trotzdem geistert mir alles Mögliche durch den Kopf. Und die wiederum würden meinem Freund weh tun. Gäbe es dafür sowas wie Absolution? Oder Verständnis?

Beichthaus.com Beichte #00040734 vom 06.12.2017 um 12:48:46 Uhr in Affoltern (12 Kommentare).

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Sexentzug für eine Sexsüchtige

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Wollust Maßlosigkeit Frankfurt

Ich (w/22) bin sexsüchtig. Ich bin seit 1,5 Jahren mit meinem Freund zusammen und bin glücklich. Seit circa 2-3 Wochen aber haben wir kaum Sex, da er auf seine Beförderung von der Arbeit fixiert ist. Also fingere ich mich fast durchgehend, wenn er nicht da ist, und […]
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Beichthaus.com Beichte #00040728 vom 05.12.2017 um 08:59:13 Uhr in Frankfurt (16 Kommentare).

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Zu notgeil für eine Beziehung

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Begehrlichkeit Verzweiflung Partnerschaft

Ich (w/25) bin zu blöd und notgeil bin, um mit der Liebe meines Leben eine funktionierende Beziehung zu führen. Wir waren fünf Jahre zusammen und ich trennte mich, weil ich merkte, dass wir im Bett einfach nicht so perfekt harmonieren wie im Rest der Beziehung. Ich wollte oft und harten Sex, ihm reichte es, wenn wir alle 1-2 Wochen einmal einen Quickie hatten oder ich ihm einen Blowjob gab. Auf meine Wünsche ging er selten ein. Er behauptete, er brauche nicht so viel Sex, da er schon älter ist (10 Jahre älter). Als ich dann gesamte fünf Wochen ohne Sex durchhalten musste, habe ich Schluss gemacht und ihm gesagt, dass eine Beziehung mit so wenig Sex nicht vorstellbar ist.

Zwei Wochen lang hat er die Trennung akzeptiert, zwar unter Trauer, wie er sagt, aber er hat es immerhin akzeptiert. Doch jetzt will er mich doch zurück und verspricht mir Besserung. Ich bin nun hin und her gerissen, da ich ihn trotz Ablenkung vermisse. Ich rede mir ein, Sex ist nicht das Wichtigste und dass es wichtiger ist, dass man sich liebt. Aber ich weiß, dass ich so nicht mein Leben verbringen kann. Auch wenn er verspricht sich zu bessern, man kann die Lust eines anderen nicht erzwingen. Und ich weiß, dass ein Mal die Woche Sex für ein Paar, das schon fünf Jahre zusammen ist, kein großes Drama sein sollte. Für mich ist es aber ein Drama und ich wünschte, ich hätte weniger Lust.

Beichthaus.com Beichte #00040711 vom 29.11.2017 um 18:47:27 Uhr (13 Kommentare).

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Gefangen in meiner Ehe

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Feigheit Trägheit 50+ Verzweiflung Bünde

Ich bin jetzt seit knapp 20 Jahren verheiratet, habe eine 22-jährige Stieftochter und eine 14-jährige leibliche Tochter. Schon früher war mein Traum alleine in Alaska zu leben. Irgendwie war ich nie wirklich mit anderen Menschen kompatibel. Meine wenigen damaligen Freunde waren sich damals sicher, dass ich irgendwann als Einsiedler irgendwo landen werde. Doch es kam alles anders. Ich lernte 1999 meine jetzige Frau kennen, die damals ihren Mann verlassen hatte und eine kleine Tochter hatte. Es war Liebe auf den ersten Blick und alles, was ich bis dahin geplant hatte, war vergessen. Wir bauten uns ein Leben auf. 2003 kam dann eine gemeinsame Tochter. Vor knapp 10 Jahren wurde meine Frau befördert und musste geschäftlich viel reisen. Daraufhin entschlossen wir uns, das ich meinen Beruf aufgebe und zu Hause bleibe. Meine Frau verdient gut und uns geht es allgemein auch gut. Trotzdem bin ich nicht glücklich. Ich komme mit meinem Leben nicht mehr klar. Ich bin in einem goldenen Käfig gefangen. Beruflich bin ich komplett raus, sodass ich höchstens als Fahrer oder Hilfskraft etwas finden würde. Doch mir geht hier alles so unendlich auf den Zeiger. Jeder Tag vergeht wie der Andere. Ich habe hier einiges zu tun, da wir ein altes Haus haben und außer Hausarbeit, essen Kochen, Wäsche, Einkaufen usw. auch immer wieder renoviert werden muss.

Am allerliebsten würde ich bei Nacht und Nebel abhauen, alles hinter mir lassen und einsam irgendwo den Rest meines Lebens verbringen. Einzelhaft wäre für mich keine Bestrafung! Aus anfänglicher Liebe ist Gewohnheit geworden, ein Leben wie Bruder und Schwester. Dazu kommt das meine Stieftochter extrem an ihrer Mutter hängt und trotz ihrer 22 Jahre immer dabei ist, egal was wir zu zweit auch unternehmen wollen. Mein Selbstbewusstsein ist gleich null. So komme ich auch gar nicht gegen meine Frau oder meine Stieftochter an. Ich funktioniere einfach nur noch. Meine leibliche Tochter macht ihr Ding, hat viele Freunde und ist viel unterwegs. Beginnt jetzt dann eine Ausbildung. Wir haben keinen Freundeskreis. Außer ein Hallo zu den Nachbarn gibt es da nicht viel. Meiner Frau kann es auch keiner recht machen, sodass die Freunde, die wir mal hatten, alle vertrieben und vergrault wurden. Ich hätte schon drei Mal mit gutem Grund hier gehen können, hatte aber nie den Mut. Wohin soll ich auch? Ich habe ja absolut nichts mehr, was wirklich mir gehört. Was kann ich tun in meiner Situation, außer es auszuhalten.

Beichthaus.com Beichte #00040709 vom 29.11.2017 um 14:42:24 Uhr in Bünde (18 Kommentare).

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