Man muss eine Woche lang nicht duschen

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Ekel Unreinlichkeit Faulheit

Manchmal dusche ich (w) mich eine Woche nicht. Partner habe ich trotzdem gehabt und mich dann immer schnell geduscht, wenn ich zu ihm ging oder er zu mir. Gemerkt hat mein letzter Partner nichts und die Freunde davor auch nicht, denn wenn ich mit anderen zu tun habe achte ich sozusagen mehr auf mich. So ist allerdings jeder, die einen mehr, die anderen weniger. Deswegen ist es mir egal und selbst wenn sie nicht so wären, aufhören werde und würde ich trotzdem nicht.

Beichthaus.com Beichte #00040679 vom 24.11.2017 um 23:14:02 Uhr (8 Kommentare).

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Ausgeklügelte Rache für ihren Seitensprung

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Rache Maßlosigkeit Schamlosigkeit Bregenz

Alles begann vor sechs Jahren. Da hat mir meine damalige Freundin, nach 4-jähriger Beziehung, aus dem Nichts heraus gebeichtet, dass sie eine kurze Affäre und in dieser Zeit ca. 20 Mal Sex mit ihm hatte. Dann kam das offizelle kurze Geheule von wegen es tut mir leid, bla bla. Nach einem kurzen aber heftigen Wutanfall von mir ging ich erstmal schlafen und am nächsten Tag zur Arbeit. Ich überlegte mir ganz genau ob ich ihr verzeihen soll bzw. kann, oder ich mich an ihr räche. Ich habe mich für die Rache entschieden. Nur dauerte die Rache drei Jahre. Ich sagte zu ihr, dass ich ihr verzeihe, aber Zeit bräuche. Nach zwei weiteren Jahren machte ich ihr einen Antrag. Sie sagte ja und war so froh, dass ich ihr das "verzeihen" konnte. Die ganze Planung war abgeschlossen - alles gebucht, bezahlt und alle Gäste eingeladen. Zwei Wochen vor der Hochzeit habe ich die Story meinen beiden Brüdern und meinem besten Freund erzählt, damit sie mir bei der Rache helfen konnten. Sie waren von meiner Idee begeistert. Der eine Bruder war der Fahrer unserer Eltern, er holte sie ab und fuhr mit ihnen weg, damit die bei der Rache nicht dabei sein mussten und sich für mich schämten. Mein anderer Bruder war mein Trauzeuge und war bei der Hochzeit.

Am Morgen des Grauens fingen mein bester Freund und ich an, meine Sachen zu packen. Ich zog aus. Der Trauzeuge hat dann auf dem Standesamt auf dem Fernseher ein Video laufen lassen, wo ich der ganzen versammelten Manschaft beichtete, dass es keine Hochzeit geben werde, da sie mich damals betrogen hatte und das nun die Rache dafür sei. Mein Bruder hat einige Schläge und Tritte von ihr kassiert. Er sagte mir, dass es das wert war, um ihr blödes Gesicht zu sehen. Trotz der verschwendeten Zeit und des finanziellen Fiaskos war es das wert. Mir geht es heute fantastisch. Sie hingegen, nun ja, vielleicht kennt ja der eine oder andere ein Lied mit dem Titel: "Weil du mich immer nur verarscht hast" einer Südtiroler Band. Genauso geht es ihr.

Beichthaus.com Beichte #00040678 vom 24.11.2017 um 22:22:10 Uhr in Bregenz (27 Kommentare).

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“Beichte

Motorradfahren ohne Limits

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Stolz Waghalsigkeit Auto & Co. Deutschland

Ich wollte gerne einmal zu meiner alten Beichte 00034608 und meiner aktuellen Situation etwas beichten. Ich beziehe mich aber explizit nur auf das Fahren mit dem Motorrad und den Straßenverkehr. Es ist nun einige Jahre her, ich bin älter geworden und habe teilweise andere Interessen und Hobbys. Oftmals sagen die Ärzte: "das wächst raus" - und das kann ich teilweise bestätigen, dennoch muss ich bislang bei meinen alten Gegebenheiten festhalten, auch wenn nicht mehr alles so ist. Ich habe immer noch das gleiche Motorrad, bin aber leider etwas schwerer geworden, dazu älter und auch beruflich ging es weiter. Ich habe also weniger Zeit für mein Hobby und muss ganz ehrlich sagen, dass ich wieder so um die 20 wäre. Nicht wegen dem Alter, sondern wegen dem Kopf!

Ich habe weniger nachgedacht, habe mein Leben genossen und auch Aktionen gerissen. Ich bin gefahren wie ein Wahnsinniger, habe auf der Autobahn Kindern, welche im Kombi bei Mama und Papa saßen, mit einem Wheelie und auch Kunststücken die Autobahnfahrt versüßt (und hoffentlich weitere zukünftige Motorradfahrer angeworben). Ich habe links neben dem Fahrbahnstreifen auf der Autobahn mit mehr als 270 km/h überholt, habe nachts bei Starkregen im Blindflug und mit teilweise Aquaplaning mit über 240 km/h trotzdem Zeiten gut gemacht und bin immer noch gesund und munter. Ich habe Kinder in einer 30er-Zone auf meine Tank gesetzt (Kratzer sind mir egal, aber die Kinder freuen sich immer!) und bin die Straße hoch und runter gefahren. Ich habe mich nur durch das praktische Fahren verbessern können, das habe ich auf der Straße gelernt! Fahrt so viel ihr könnt, immer! Wenn es kalt ist, wenn es regnet! Mach was du willst!

Ich kann jedem nur sagen: Wer sich etwas wünscht muss dafür arbeiten und kann sich anschließend seine Wünsche auch erfüllen. Eigeninitiative ist das Stichwort. Ob ich verrückter geworden bin? Nein, bestimmt nicht. Sobald ihr aber 20 seid, dann unternehmt alles was ihr könnt! Ihr werdet nicht jünger und sonst wäre auch alles langweilig! Kauft euch eine Spritschleuder, haut etwas raus, verballert das Geld und seid höflich, aber nicht langsam! Falls jemand doch langsam auf der Autobahn links fährt, dem sei gesagt: Fahrt bitte rechts, wir können uns unseren Spasß nicht mehr lange leisten und lasst wenigstens noch mehrere Kinder aus dem Heckfenster nach uns winken.

P.S. Papas und Mamas sind auch schon auf dem Parklatz mit mir runtergefahren, nur damit zusammen ein Foto gemacht werden konnte. Und wenn erst einmal so ein kleiner oder kleine 4-Jährige auf dem Motorrad sitzt und nicht mit Mama und Papa nach Dänemark will, dann dauert das auch etwas länger...

Beichthaus.com Beichte #00040675 vom 24.11.2017 um 09:23:03 Uhr in Deutschland (14 Kommentare).

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Liebe Kunden, seid freundlicher zu den Kassierern!

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Aggression Dummheit Arbeit Schweiz

Ich arbeite schon mehrere Jahre an der Kasse. Zu Beginn war ich noch sehr hilfsbereit und freundlich. Habe schön brav das Kleingeld aus ihren Händen gezählt, das sie mir entgegen streckten. Habe schön brav die Gutscheine angenommen und wenn sie nicht funktionieren, dies durchgelesen und den Kunden den Grund genannt, wieso es nicht klappte. Doch in letzter Zeit regen mich die Kunden einfach nur auf. Denn sie haben gegenüber dem Personal keinen Respekt mehr. Wir werden manchmal ignoriert, obschon man sie freundlich grüßt oder sie telefonieren an der Kasse, obschon sie an der Reihe sind. Oder die Jungendliche (16-20) kommen mit ihrem Kleingeld im Briefumschlag und erwarten von uns, dass wir das alles zusammen suchen sollten, ob schon es Samstagnachmittag ist und sich eine riesige Schlange gebildet hat. Wir werden angepöpelt, wenn die Gutscheine nicht für den Einkauf gültig sind. Dabei steht drauf, dass er nur für ein bestimmtes Produkt gültig ist. Wenn wir ihnen den Grund nennen, wieso es nicht funktioniert, sagen sie: "Ah ja, ich habe es nicht gelesen." Und nein, von ihre Seite kommt selten eine Entschuldigung für ihr Verhalten.

Ich wurde schon als Arschloch betitelt, das Ganze lief so ab: Ich hatte nur noch eine Kundin an meiner Kasse, da habe ich das Geschlossenschild hinten an der Kasse angebracht, da ich dringend aufs Klo musste. Brav habe ich sie noch bedient. Als sie ging, kam noch ein Ausländer und wollte zu mir an die Kasse. Ich habe ihn freundlich zu den anderen Kassen verwiesen. Da hat er mich als Arschloch betitelt. Meine Arbeitskolleginnen erleben das selbst oder Ähnliches. Jetzt habe ich angefangen ein bisschen mehr Geld von den Kunden zu nehmen, wenn sie mir ihr Geld rotzfrech entgegen strecken und von mir verlangen, ich soll den Betrag selbst zusammen suchen. Oder die Gutscheine, die nicht funktionieren, werden einfach entsorgt. Beides werden nur bei den Kunden gemacht, die zu faul sind zu zählen oder zu lesen. Bei einer Oma und Touristen wird dies natrürlich nicht gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00040671 vom 23.11.2017 um 00:51:15 Uhr in Schweiz (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Verschwende ich mein Leben im Ausland?

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Hochmut Ignoranz Arbeit Freiburg im Breisgau

Ich (m/22) verschwende angeblich mein Leben - auch wenn ich das anders sehe. Ich habe nie eine Ausbildung gemacht, da ich nirgends genommen wurde, bis ich irgendwann als Lagerist anfangen musste. Das habe ich aber schnell wieder abgebrochen. Nach ein paar Standardjobs hatte ich mit 19 Jahren keine Lust mehr auf den Blödsinn und war erst einmal arbeitslos. Dann habe ich einen Job im Ausland bekommen und habe sechs Monate in Spanien gearbeitet. Seither reise ich durch die Welt und arbeite in verschiedenen Ländern. Wenn ich keine Lust mehr - oder Heimweh - habe, geht es ab und zu mal für ein paar Wochen zu meinen Eltern nach Hause gammeln. So bin ich schon viel auf der Welt herum gekommen und freue mich darüber.

Zu Hause muss ich mir immer anhören, ich solle eine Ausbildung machen und was Anständiges arbeiten oder eine Schule besuchen, um mir nicht meine Zukunft zu verbauen. Ich erfreue mich aber an meinem Leben so wie es ist und habe schon mehr von der Welt gesehen, als manch normal arbeitender 40-Jähriger. Hoffnungen und Träume für meine Zukunft habe ich schon lange aufgegeben. Ich beichte also, dass der normale Standard-Lebensweg mit Schule, Ausbildung, arbeiten nichts für mich ist und mich depressiv macht. Ich werde wohl mein Leben lang ein nutzloses Mitglied der Gesellschaft bleiben, da ich einfach frei sein muss. Ich beziehe kein Geld vom Amt, da ich ja im Ausland arbeite, um mein Geld zu verdienen. Somit kann mir niemand vorwerfen, ich würde schmarotzen.

Beichthaus.com Beichte #00040665 vom 21.11.2017 um 00:14:34 Uhr in Freiburg im Breisgau (28 Kommentare).

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