Der Bauarbeiter hat gefurzt!

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit Hamburg

Ich habe gerade laut gefurzt. Gestunken hat es auch, sehr zum Leidwesen der armen Leute hinter mir auf der Rolltreppe. Aber weil ich ein hübsches zierliches Mädchen bin, wurde wohl eher der fette und schwitzende Bauarbeiter vor mir verdächtigt.

Beichthaus.com Beichte #00039969 vom 30.06.2017 um 11:02:50 Uhr in Hamburg (11 Kommentare).

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Schulterklopfer am Pissoir

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Ekel Kollegen Unreinlichkeit

Seit mir mein Abteilungsleiter vor langer Zeit mal an den Pissoirs auf die Schulter klopfte, sich neben mich stellte, anfing sein Geschäft zu verrichten, und gleichzeitig eine Unterhaltung mit mir führen wollte, meide ich die Dinger wie die Pest. Körperkontakt und eine private Unterhaltung mit einem Vorgesetzten, ist so ziemlich das Letzte, was ich auf dem Klo brauchen kann. Seitdem schaue ich immer, dass ich für das kleine Geschäft immer in die Kabinen gehe. Andererseits ekele ich mich da vor der Klobrille. Erst die versiffte Klobrille anfassen und sie hochklappen, nur um gleich danach sein bestes Stück auszupacken, um das kleine Geschäft zu verrichten, einfach nur ekelhaft.

Da sich die Reinigungskräfte jedoch schon öfters beim Chef darüber beschwert haben, dass beim Pinkeln in den Kabinen die Brillen nicht hochgeklappt werden, achten sie verschärft darauf, und schwärzen einen auch mal an. Um nicht erwischt zu werden, pinkele ich immer zuerst, und klappe anschließend mit spitzen Fingern die Brille um. Da ich mir direkt im Anschluss sehr gründlich die Hände wasche, und die Chance so erwischt zu werden sehr gering ist, ist das okay.

Beichthaus.com Beichte #00039968 vom 30.06.2017 um 09:01:11 Uhr (11 Kommentare).

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Dampfender Kaffee an meinem letzten Tag

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Ekel Unreinlichkeit Rache Arbeit Görlitz

Nachdem ich über drei Jahre fies fertiggemacht, gemobbt und ausgebremst wurde, habe ich heute an meinem letzten Tag im Ausbildungsbetrieb meinem Meister in die Kaffeetasse geschissen. Nicht nur eine trockene Wurst reingekringelt, nein. Ich habe den seit langer Zeit saftigsten und dampfigsten Flüssighaufen in die Tasse gedroschen. Es war nicht ganz einfach und zugegebenermaßen auch echt so ekelhaft, dass ich beinahe noch dabei gereihert hätte, aber das war es absolut wert! Besonders wenn man bedenkt, dass mein Meister immer so auf seine Tasse geachtet hat - war wohl ein Geschenk seiner Frau. Wenn ich morgen schon nicht mehr da bin, wird er schon beim Betreten seines kleinen Büros einen Schock kriegen - und noch viel mehr, wenn er nach dem Lüften einen Kaffee holen wird. Schade, dass ich das nicht miterleben kann. Kommt davon, wenn man mich Freitags nicht zur Mittagspause gehen lässt.

Beichthaus.com Beichte #00039967 vom 30.06.2017 um 08:39:10 Uhr in Görlitz (10 Kommentare).

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Mein neues Ekel-Hobby

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Ekel Morallosigkeit Unreinlichkeit Leipzig

Meine Beichte bezieht sich auf ein komisches neues Hobby, das ich mir wohl irgendwie angelacht habe. Seit einigen Monaten liebe ich den Nervenkitzel und auch den unglaublichen Lach-Flash hinterher, den mir dieses Hobby bietet. Da ich damit aber ziemlich allein dastehe und der Rest der Umwelt mich eher als widerlichen Saubären und/oder als kreative Wildsau bezeichnen würde, möchte ich hier darüber beichten und dies hoffentlich als ersten Schritt sehen, um von dieser Aktivität loszukommen. Immer wenn ich auf öffentliche Toiletten muss, genieße ich es so sehr auf die Klopapierrolle zu strullen und diese dann im hohen Bogen in eine der anderen Kabinen zu pfeffern. Die entsetzten Aufschreie von denen die in den Zwischenkabinen sitzen oder stehen und die warmem Tropfen meines Nierensaftes abkriegen, sind schon eine wahre Freude. Aber das wirklich Beste ist, wenn die feucht-warme Rolle voller Strull und Brunz dann ihr Ziel erreicht und jemanden völlig Ahnungslosen trifft und überrascht.

Das geht inzwischen so weit, dass ich am Wochenende bewusst im Auto umherfahre, mir dabei literweise Kaffee oder Wasser reinpfeife und dann öffentliche Toiletten ansteuere, auf der Autobahn oder an Bahnhöfen, nur um meiner Leidenschaft zu fröhnen. Weil es doch ein bisschen gefährlich ist, erwischt und vertrimmt zu werden, muss ich immer schnell stiften gehen und ordentlich Fersengeld geben und kann mir das Spektakel nicht komplett anhören und ansehen. Trotz der Gefahr für mich und meine Löschspritze kann ich nicht damit aufhören. Zurzeit bin ich sogar am Experimentieren, wie ich meinen Mittelstrahl noch schärfer und würziger bekomme. Die Spargelsaison ist da sehr hilfreich... Es tut mir wirklich leid für all die Unschuldigen, die mein Hobby schon getroffen hat. Ich würde gerne aufhören aber die Befriedigung, wenn einer realisiert von was einem Geschoss er da gerade getroffen wurde, das ist einfach zu schön. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00039966 vom 30.06.2017 um 02:03:18 Uhr in Leipzig (14 Kommentare).

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Der Sprachnazi

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Vorurteile Dummheit Gesellschaft

Ich bekomme Angst um die Zukunft der Kommunikation, wenn Menschen eine Sprache durch den Dreck ziehen. Damit störe ich mich nicht an jeglicher Veränderung der Sprache, sondern nur an der Verunstaltung, Vereinfachung und Verschandelung. Ein kreativer Umgang mit der Sprache ist vollkommen in Ordnung. Wer also gerne ein wenig aus der Reihe fallen möchte, ist hiermit herzlich eingeladen ein wenig zu Reimen, Doppeldeutigkeiten humoristisch einzusetzen, Wörter zu erfinden, bei denen sich der neue Sinn irgendwie sofort ergibt, obwohl das Wort eben neu ist oder einfach Redewendungen zu erfinden. Auch Anglizismen in der deutschen Sprache stören mich nicht oder ein gelegentlicher Rechtschreibfehler. Wer angenehm auffallen möchte, wird aber doch eher versuchen das Fremdwort durch das oft in Vergessenheit geratene deutsche Wort zu ersetzen. Auch wenn ich jetzt ein wenig auf die deutsche Sprache eingegangen bin, gilt das insbesondere auch für die englische Sprache. Wie soll denn auch jemand eine Fremdsprache lernen, sei es jetzt ein Flüchtling in Deutschland oder ein geschäftlich Reisender in den USA, wenn mehr als die Hälfte der Menschen dort nicht richtig sprechen oder schreiben (können oder wollen).

Also bitte, ersetzt nicht jedes "s" am Ende des Wortes durch "z", benutzt den Genitiv, Konjunktiv. Vor allem hier auf Beichthaus ist mir aufgefallen, dass auch der Dativ mitlerweile ein echtes Auslaufmodell ist. Das Schlimme daran ist, dass es gar keine alternative Grammatik dazu gibt. Anders also, als den Genitiv durch den Dativ zu ersetzen, ist ein Satz wie "Ich hab den sein Geld zurückgegeben" oder "Hab mir ein Wagen gekauft" einfach nur falsch. Also nehmt es mir bitte nicht krumm. Alle machen mal Fehler, meine Sprache ist auch nicht perfekt, aber man könnte sich ja wenigstens bemühen, grammatikalisch (!) richtig zu schreiben, dann kommt das richtige Sprechen nämlich irgendwann automatisch. Ich beichte hiermit, dass ich offensichtlich ein Sprachnazi bin und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039965 vom 30.06.2017 um 17:11:28 Uhr (12 Kommentare).

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