Drogen und die große Liebe

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Dummheit Drogen Verzweiflung Ex Berlin

Als ich (w) 15 bis 17 Jahre alt war, hatte ich sozusagen die Hochphase meiner Pubertät: Ich lernte ein paar Leute kennen und geriet dadurch in einen Kreis von Menschen, die, sagen wir mal, kein guter Umgang sind. Es fing damit an, dass ich einen Spanier in meinem Alter kennenlernte und mich ein bisschen in ihn verliebte. Er integrierte mich dann in seine Clique und nach einiger Zeit hing ich ausschließlich mit ihm und seinen Freunden herum. Zunächst fing es nur damit an, dass sie mich zum trinken animierten, dann kam das Rauchen dazu und dann eben auch Gras und andere Drogen. Anfangs fand ich alles total cool und aufregend und ich nahm alles auf die leichte Schulter, nach dem Motto "young, wild and free". Da merkte ich auch gar nicht, dass ich immer tiefer hineinrutschte und es auch zu der ein oder anderen kleineren Straftat kam. Ich schwänzte immer häufiger die Schule und feierte stattdessen mit meinen neuen Freunden. Ich merkte selbst nicht, wie ich für all das desensibilisiert wurde. Für mich wurden der tägliche Rausch, Partys, Polizei und ständiger Stress mit Dealern zum Alltag. Und auch mein damaliger Freund hielt sich leider nicht lange. Bereits nach einigen Monaten hatte er mich mehrmals mit verschiedenen Mädchen betrogen, aber das wäre eben so, sagte er mir dazu. Sex stand für diese Leute auf der gleichen Stufe wie Gras und Alkohol.

Ich war zwar also schnell nicht mehr mit dem Spanier zusammen, blieb aber trotzdem in der Clique, da ich mittlerweile fest integriert war und ich viele der Leute auch wirklich ins Herz geschlossen hatte. Ich war bereits tief in dem Sumpf versunken, hatte nur noch Streit mit meinen Eltern, da sie einiges natürlich mitbekamen, ich aber kaum noch zu Hause wohnte, weil ich ständig abhaute und bei meinen Leuten schlief. Eines Tages rief mich dann mein Ex-Freund an und wollte sich mit mir und M., einem unserer Dealer, den ich bis dahin nur einmal persönlich gesehen hatte, treffen. Wir hingen also mit ihm ein bisschen ab, kifften ein wenig. Ich lernte unseren Dealer etwas näher kennen, wir tauschten Handynummern. Bereits am nächsten Tag rief er mich an und wollte sich mit mir treffen. Eins führte zum anderen und schließlich küssten wir uns. Seitdem war ich unsterblich in ihn verliebt. Wir verbrachten Tage, vor allem aber Nächte, und Monate zusammen. Mal mit den Anderen, aber meistens allein. Wir waren ständig unterwegs, taten die verrücktesten Dinge, waren ständig high, immer auf der Suche nach Neuem. Ich kann mich noch heute genau an seine wunderschönen, braunen Augen erinnern, seinen perfekten Körper, sein Lächeln, die stundenlangen Gespräche, die wir geführt haben, die Träume, die wir hatten. Vor allem kann ich mich aber auch an unsere gemeinsame Drogensucht erinnern.

Obwohl ich im Nachhinein weiß, dass es wohl der größte Fehler meines Lebens war, dass ich in diese Kreise geraten bin, muss ich gleichzeitig aber auch zugeben, dass es das wohl schönste Jahr meines Lebens war. Ich könnte Seiten schreiben über M. und mich, denn er war meine erste und einzige Liebe im Leben. Der Tag, an dem sich alles änderte, war, als vier unserer Freunde völlig high Auto fuhren und von der Straße abkamen. Einer unserer Freunde starb noch am selben Ort, Fahrer und Beifahrer sitzen noch heute im Gefängnis, der Vierte im Wagen, mein spanischer Ex-Freund, kam mit einer Geldstrafe und Bewährung von sechs Monaten davon. An diesem Tag zerbrach unser ganzes damaliges Leben, unsere Clique löste sich auf und M. und ich entschieden beide, sofort mit dem ganzen Scheiß aufzuhören. Wir wurden beide clean, er machte sein Abitur (mit 1,5) und ich ging auch wieder zur Schule, um auch meins zu schaffen. Doch unmittelbar nach unserem Entzug trennten wir uns, denn plötzlich war dort einfach nichts mehr zwischen uns. Es war, als ständen wir uns, nach all dem, was wir hatten, wie Fremde gegenüber. Nach seinem Abi wurde er an einer Uni in den USA angenommen und studiert dort seitdem. Ich machte auch mein Abi, mit 1,8, und mache zur Zeit ein Freiwilliges Soziales Jahr. Es ist jetzt etwas über zwei Jahr her, dass wir uns das letzte Mal gesehen haben und wir haben seitdem keinen Kontakt mehr. Zunächst dachte ich, die Gefühle, die ich damals für ihn empfand, waren bloße Einbildung oder Halluzinationen, aber mittlerweile weiß ich, dass es nicht so ist. Ich hatte seitdem schon unzählige Freunde, allerdings hielt keine Beziehung länger als ein paar Wochen. Mir kommen jedes Mal die Tränen, wenn ich einen Liebesfilm schaue, ein bestimmtes Lied höre oder Bilder von damals sehe. Es reicht manchmal schon ein bestimmter Geruch oder ein Gedanke. Ich wache regelmäßig nachts auf und weine, weil ich von ihm geträumt habe. Wenn ich mit einem anderen Mann schlafe oder ihn auch nur küsse, muss ich auch dann oft weinen. Immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich mir wünsche oder vorstelle, die Männer wären er. Ich vergleiche sie mit ihm oder erinnere mich an ihn. Dabei liegt es nicht einmal an den Männern, ich habe schon viele tolle Kerle kennengelernt, aber keiner ist eben so wie er. Und nie wieder hatte ich die gleichen Gefühle für einen Mann wie damals. Heute bete ich jeden Tag zu Gott, dass er uns irgendwie, irgendwann wieder zusammenführt, obwohl über 8000 Kilometer, mehr als zwei Jahre, und vor allem viele schlechte Erfahrungen zwischen uns liegen.

Beichthaus.com Beichte #00030434 vom 06.11.2012 um 21:51:15 Uhr in Berlin (Oranienstraße) (23 Kommentare).

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Dick im Geschäft

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Fetisch Völlerei Arbeit Intim

Ich (w/32) habe seit einiger Zeit, zusätzlich zu meiner öden Büroarbeit, einen lukrativen Nebenjob. Ich arbeite als Escort-Lady, was ja mehr oder weniger nur eine bessere Umschreibung für Prostituierte ist. Das weiß allerdings keiner aus meinem Umfeld und es vermutet sicher auch niemand. Denn ich bin 1,70 Meter groß und wiege zirka 120 Kilogramm. Also, um es kurz zu machen: ich bin fett. Früher habe ich sehr darunter gelitten und habe ständig versucht, abzunehmen. Ein paar Mal ist es mir auch gelungen, aber dauerhaft halten konnte ich das nie. Meine Kolleginnen im Büro sind alle superschlank, tragen maximal Größe 36 und lästern über mich, wenn sie denken, ich höre es nicht. Bis vor einiger Zeit machte mich das traurig und ich habe im Büro immer nur Salat gegessen, damit meine Kolleginnen nicht denken "Kollegin X isst schon wieder Schokolade, die hat es ja nötig." Mit den Männern klappte es auch lange Zeit nicht. Dann habe ich aber übers Internet einen Mann kennengelernt, der auf dicke Frauen steht. Wir haben uns ein paar Mal getroffen und hatten auch Sex. Er erzählte mir, dass er schon manchmal mit Frauen aus einer Escort-Agentur ausgegangen ist, die sich auf dicke Frauen spezialisiert hat. Er meinte, das könnte doch auch was für mich sein und gab mir die Telefonnummer der Agentur. Ich habe eine Woche lang überlegt, denn natürlich wusste ich auch, dass so etwas sehr oft mit Sex mit dem Kunden endet.

Aber schließlich beschloss ich, das einfach auszuprobieren. Ich bin Single und ein bisschen Geld zusätzlich kann man ja immer brauchen. Also habe ich mich bei der Agentur beworben und wurde angenommen. Seitdem bin ich schon einige Male mit fremden Männern aus gewesen und hatte Sex mit ihnen. Am Anfang war es seltsam, aber inzwischen ist es schon fast ein Job wie jeder andere. Es gibt überraschend viele Männer, die auf Mollige stehen. Viele geben das aber nicht zu, weil in unserer Gesellschaft nur Schlanke attraktiv sein dürfen. Manche Männer sind sogar mit schlanken Frauen liiert, obwohl sie auf Dicke stehen und betrügen ihre Frauen regelmäßig mit mir oder anderen Damen aus der Agentur. Ich zumindest bin jetzt zufrieden mit meinem Körper, denn er ist ja jetzt mein Kapital. Im Büro gibt es jetzt keinen Salat mehr, stattdessen hole ich mir jeden Morgen beim Bäcker ein schönes Stück Kuchen und mittags eine leckere Currywurst und esse das genüsslich vor den Augen meiner Kolleginnen, die weiterhin an Gemüse knabbern, das ihnen nicht schmeckt, nur damit ihr Hintern weiter in die Jeans mit Größe 36 passt. Wenn ich höre, wie sie lästern, lächle ich nur. Wenn die wüssten, wie dick im Geschäft ich bin.

Beichthaus.com Beichte #00030427 vom 03.11.2012 um 01:44:31 Uhr (49 Kommentare).

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Feiern in der fremden Wohnung

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Lügen Morallosigkeit Familie Nachbarn Berlin

Ich beichte, dass ich (w,damals 16/17) mich immer bereit erklärt habe, die Blumen in der Wohnung meines Onkels zu gießen, wenn dieser auf Montage war, um heimlich wilde Partys zu feiern. Jedes Mal, wenn die Nachbarn sich dann bei ihm beschwerten, was das an dem und dem Tag für ein Lärm gewesen sei, habe ich behauptet, an dem Tag gar nicht dort gewesen zu sein. Mittlerweile ist mein Onkel dort ausgezogen, weil er die augenscheinlich unbegründeten, dauernden Anschuldigungen der Nachbarn als Mobbing und Unverschämtheit verstand. Irgendwie tut es mir auch leid, aber andererseits gefällt ihm die neue Wohnung viel besser, sie ist preiswerter und die Nachbarn sind nicht solche Spießer. Allerdings habe ich die Partys seitdem unterlassen, um ihm das nicht kaputt zu machen und gieße jetzt wirklich nur noch seine Blumen.

Beichthaus.com Beichte #00030419 vom 01.11.2012 um 13:09:30 Uhr in Berlin (Spandauer Straße) (9 Kommentare).

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Mit Lügen zur Beziehung

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Betrug Lügen Partnerschaft Internet

Ich (m/23) beichte, dass meine aktuelle Beziehung auf einer Lüge basiert. Vor etwa einem Jahr lernte ich ein nettes Mädel kennen und ich war ziemlich schnell in sie verschossen. Allerdings kam dann von ihr die übliche Leier, dass sie gerade erst aus einer Beziehung kommt, mich zwar sehr mögen würde, aber ihr eine Freundschaft erst mal lieber wäre. Um der Friendzone zu entkommen, wollte ich sie eifersüchtig machen. Nun bin ich nicht gerade ein Frauenheld und so erstellte ich ein wirklich gutes Facebook-Profil eines hübschen Mädels, gab sie als eine Kollegin aus und flirtete auf meiner Pinnwand mit mir selbst. Das Ganze war so eingestellt, dass nur mein Schwarm und mein Fake-Profil alles sehen konnten, damit ich bei Freunden nicht Rede und Antwort stehen musste. Und es hat dann auch tatsächlich funktioniert. Kaum bemerkte sie, dass eine Andere an mir Interesse haben könnte, wollte sie mich wieder treffen und meinte auf einmal, ich wäre ja doch so ein süßer Kerl und sie wolle es doch mal mit mir probieren. Zum Glück kam besagte "Kollegin" nie mehr zur Sprache und wir sind jetzt schon fast ein Jahr zusammen. Es tut mir leid, dass die Beziehung nur durch diese Lüge zustande kam, aber wir sind beide glücklich, also was solls.

Beichthaus.com Beichte #00030416 vom 01.11.2012 um 01:25:35 Uhr (21 Kommentare).

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Aus Frust betrogen

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Fremdgehen Engherzigkeit Morallosigkeit Partnerschaft

Ich habe eine Freundin, die ich wirklich liebe, aber ich habe heute ein Gespräch über Sex mit ihr geführt, das nicht so lief, wie ich es erhofft hatte. Ich wusste, dass sie noch Jungfrau ist und damit es zu keinen Missverständnissen kommt, wollte ich in Ruhe mit ihr über das Thema reden. Sie brach das Gespräch allerdings ziemlich schnell ab, nachdem sie mir sagte, dass sie zuerst noch eine Spritzentherapie gegen Gebärmutterhalskrebs bekommt (was ich wirklich befürworte) und sie in der Zeit keinen Sex haben darf (auch in Ordnung für mich). Aber diese Therapie dauert, wenn sie sie angefangen hat, mindestens sechs Monate. Ich habe sie aus Frust, dass sie das Gespräch so schnell abgebrochen hat und dass das so lange dauert, am selben Abend noch betrogen. Ich bereue es nicht einmal wirklich, da ich es wirklich mal genossen habe, mich richtig mit einer Frau einzulassen. Ich überlege sogar stark, mit meiner Freundin Schluss zu machen. Schließlich ist das eigentlich ziemlich unfair ihr gegenüber.

Beichthaus.com Beichte #00030415 vom 31.10.2012 um 23:10:41 Uhr (30 Kommentare).

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