Das rechte schwarze Schaf

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Aggression Morallosigkeit Familie

Ich habe vorhin meinen Bruder niedergeschlagen. Er wurde heute aus dem Knast entlassen und tauchte stockbesoffen hier auf. Mein Mann und ich hatten keine Lust auf sein dämliches Faschogelaber und sind zum türkischen Imbiss gegangen, in der Hoffnung, dass er da nicht mit hin will. Keine Chance - er wollte mit und ist uns wie ein Köter hinterhergerannt. Kurz bevor wir da waren, ist er allerdings auf einmal umgekippt. Wüsste in der Gegend nicht jeder, dass er mein Bruder ist, hätte ich ihn liegen lassen. So habe ich ihn dann aber aufgehoben und auf eine Bank gesetzt. Daraufhin fing er an, mich als Dreckszecke zu bezeichnen, mich zu schubsen und so weiter. Ich habe ihm dann mitten in die Fresse gehauen, was er allerdings kaum registrierte und ihm in die Eier getreten. Das knockte ihn endlich aus. Kurz darauf stand er aber schon wieder auf, folgte uns zum Türken, setzte sich zu uns und beleidigte meinen Mann und mich weiter. Als unser Essen beendet war, kaufte er sich noch zwei Bier (natürlich nicht, ohne den Koch als Kanaken zu bezeichnen) und trottete hinter uns her. Wir haben ihn dann ignoriert, er bewarf uns noch mit den vollen Flaschen und zog dann ab. Morgen werde ich mich bei unserem Lieblingstürken entschuldigen und meine Mutter fragen, ob sie weiß, wo er ist. Er war mal so ein lieber Kerl...

Beichthaus.com Beichte #00030471 vom 20.11.2012 um 21:05:16 Uhr (33 Kommentare).

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Druck auf der Grillparty

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Dummheit Morallosigkeit Masturbation Gesellschaft Hildesheim

Vor einigen Jahren habe ich (m/22) mich zu einer extremen Dummheit hinreißen lassen. Ich war zu dieser Zeit gut mit einem älteren Hobbykollegen (wir waren im selben Angelverein) befreundet und sehr oft bei diesem Zuhause. Er hatte eine nette Frau und zwei hübsche Töchter, die ältere damals ungefähr in meinem Alter. Leider war ich zu schüchtern, um mich ihr zu nähern. Meistens saßen wir in seinem Hobbyschuppen und beschäftigten uns mit seinem Angelgerät. An einem Wochenende war ich auch zu einer kleinen Grillfeier in seinem Garten eingeladen. Es waren nicht allzu viele Leute da, doch war die Stimmung gut. Unter den Gästen befand sich allerdings auch der Teil der Familie, den man gerne als unliebsame Verwandtschaft bezeichnet. Konkret waren das die Schwester der Frau meines Angelfreundes nebst ihrem unsympathischen Mann. Die beiden waren ein etwas in die Jahre gekommenes Paar, das sich immer am Streiten war. Er war obendrein ein echter besserwisserischer Widerling.


Ich trank für mein Alter und meine Verhältnisse etwas zu viel Bier. Gepaart mit der scharfen Grillsoße war dies keine gute Mischung und schon bald merkte ich ein starkes Drücken. Ich verzog mich ins Haus, fand aber die Gästetoilette besetzt vor. Ich wusste, dass es noch das Badezimmer der Familie im oberen Stockwerk gab, was aber nicht für Gäste offenstand. In meiner Not schlich ich mich die Treppe nach oben und stellte erleichtert fest, dass das Badezimmer dort nicht verschlossen war. Ich entledigte mich des Druckgefühls im Bauch, wobei mein Blick auf den offenstehenden Wäschekorb fiel. Mutig durch den Alkohol fand ich schnell das Objekt meiner Begierde: einen Slip der älteren Tochter, an welchem ich mich nun in meinem jugendlichen Leichtsinn verging. Grade als ich fertig war, blieb mir fast das Herz stehen, denn jemand rüttelte an der Türklinke. Geschockt knüllte ich die befleckte Unterhose zusammen und sah mich nach einem geeigneten Versteck um; ich weiß nicht, warum ich sie nicht einfach zurück in den Korb legte. Dumm wie ich war, drückte ich sie in eine der Kulturtaschen, die auf der Ablage standen. Als ich merkte, dass die Person vor der Tür verschwunden war, schlich ich mich aus dem Badezimmer und versteckte mich dann einige Zeit auf der Gästetoilette im Erdgeschoss. Ich war glücklich, dass es bald für mich an der Zeit war, zu gehen, da mir der Schock noch tief in den Gliedern saß und ich mich nur schwer verstellen konnte. Später erfuhr ich über Umwege, dass es nach der Feier einen riesigen Streit gegeben hatte. Unglücklicherweise hatte ich die Kulturtasche des unliebsamen Onkels erwischt und seine Frau fand am nächsten Morgen darin den Slip. Das Ende vom Lied war, dass die beiden sich scheiden ließen. Ich möchte hiermit beichten, dass ich durch meinen jugendlichen Hormonstau und Unüberlegtheit eine ohnehin unglückliche Beziehung zerstört habe.

Beichthaus.com Beichte #00030470 vom 19.11.2012 um 22:20:15 Uhr in Hildesheim (19 Kommentare).

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“Beichte

Nächtliche Nacktwanderungen

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Manie Schamlosigkeit Last Night Stade

Nächtliche Nacktwanderungen
Ich habe seit einem Jahr das Problem, dass sich mein Schlafrhythmus stark verschoben hat. Nach Mitternacht kriege ich kein Auge mehr zu und bin hellwach. Damit ich meinen Schlaf kriege, muss ich praktisch kurz nach Feierabend ins Bett gehen. Der Arztbesuch hat bisher nichts gebracht. Zuerst habe ich dann Nachts Filme geguckt, Bücher gelesen und im Internet gesurft. Auf jeden Fall kriegt man mitten in der Nacht derbe Langeweile, die Zeit scheint auch in Zeitlupe zu vergehen. Langfristig kommt man dann auf komische Ideen. Bei mir bestand diese komische Idee darin, mal nackt zum Briefkasten zu gehen. Danach habe ich mich gesteigert und bin nackt um die Ecke zum Zigarettenautomaten gegangen, obwohl ich gar nicht rauche. Als Höhepunkt habe ich dann bei einem Nachbar nackt im Pool gebadet. Seit einiger Zeit jogge ich jetzt nachts nackt, allerdings außerhalb der Stadt. Ich ziehe mich auch dort erst aus.

Mein Rekord ist jetzt eine Stunde, ich hatte noch nie so eine Motivation zum Sport. Die Kälte wird leider jetzt im November etwas unangenehm, besonders an den Füßen und woanders. Mein einziges schlechtes Gewissen besteht darin, dass mir mal jemand über den Weg laufen könnte. Daher mache ich es auch nicht am Wochenende. Irgendwelche jungen Dorfmädels erschrecken, die vom Feiern kommen, möchte ich echt nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030469 vom 19.11.2012 um 20:03:25 Uhr in Stade (31 Kommentare).

Gebeichtet von line1304
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Stöckchen holen an Silvester

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Dummheit Tiere Silvester

Letztes Jahr zu Silvester wachte ich morgens neben meiner Freundin auf, wir waren beide noch sehr betrunken, als ihr Hund ins Schlafzimmer kam, um zu signalisieren, dass er raus will.
Ich ließ meine Freundin schlafen und ging allein mit dem Hund vor die Tür. Da sie auf dem Dorf wohnte, konnte er auch ohne Leine herumlaufen. Wir gingen ein Stück und ich fand einen D-Böller auf der Straße liegen, der noch in Ordnung war. Die Zündschnur war auch noch dran und das Feuerzeug in meiner Tasche rief geradezu auf, das Ding anzuzünden. Ich Idiot habe allerdings den Hund vergessen, der natürlich dem "Stöckchen" hinterherrannte, als ich den Böller wegwarf. Wie erstarrt sah ich hinterher, wie er den Böller aufhob und darauf herum kaute. Ich hätte gar nichts mehr machen können, der Hund war sowieso schneller. Zu unserem Glück war es ein Blindgänger oder die Schnur ging einfach wieder aus, ich weiß es nicht mehr genau. Ich will beichten, dass ich zu blöd bin, um mit einem Hund Gassi zu gehen. Wahrscheinlich bin ich auch zu blöd für Silvester. Meiner Freundin werde ich das besser nie erzählen, denn dafür liebt sie ihren Hund zu sehr.

Beichthaus.com Beichte #00030467 vom 18.11.2012 um 17:39:06 Uhr (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der russische Patient

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Begehrlichkeit Verzweiflung Arbeit Liebe

Der russische Patient
Ich (w) arbeitete vor einigen Jahren in einer Klinik für Neurologie und Psychiatrie. Die Arbeit hat mir auch wirklich Spaß gemacht und ich fand es wunderbar, mit den Patienten dort zu arbeiten. Klar war es manchmal auch schwer. Die Geschichten, die manche Menschen erlebt hatten und erzählten, ließen einen teilweise gar nicht mehr los und machten einen traurig und wütend. Wir hatten unzählige vergewaltigte Mädchen und Frauen, misshandelte Männer und vieles mehr in Behandlung. Eines Tages hatte ich Spätschicht und musste mich dann den neuen Patienten vorstellen, die vor meiner Schicht auf unsere Station gekommen waren und denen ich zugeteilt war.

Jede Schwester hatte zwei bis drei Patienten, für die nur sie zuständig war, damit diese einen kontinuierlichen Ansprechpartner hatten. Ich ging also in das Zimmer, in dem nun ein Mann liegen sollte. Er hatte ein Einzelzimmer bekommen und das kriegen in der Regel nur die, die wirklich schwere Probleme haben, sich sozial einzufügen und mit anderen klar zu kommen. Dabei werden keine Unterschiede zwischen Privat- und Kassenpatienten gemacht. Ich klopfte an, stellte mich höflich als seine zuständige Schwester vor und fragte, ob er noch etwas brauchte, wie er sich fühle und sagte ihm, wo er mich für den Fall der Fälle finden könnte.

Der Mann war wirklich eine schöne Erscheinung. Groß, dunkelhaarig, er hatte grüne Augen und eine gute Figur. Aber er sprach eigentlich nie und quittierte jedes Wort höchstens mit einem Blick. Damit hatten alle so ihre Probleme. Die Schwestern und Psychologen sprachen mit ihm und versuchten, irgendwie das Eis zu brechen. Mal nett und freundlich und mal auch mit einem drohenden Unterton. Die anderen Patienten mieden ihn meistens und bei den Gruppentherapien hörte er lediglich zu. Das einzige, das ihn anscheinend wirklich zum Leben erweckte, war die Ergotherapie. Da kann man basteln, stricken, töpfern, malen und Ähnliches. Alles, was er anfasste, wurde zu einem Kunstwerk, traurig zwar, aber immer wunderschön und sie drückten so viel Gefühl aus. Manchmal gingen wir Schwestern in das Atelier und bewunderten die Sachen. Die Psychologen gaben ihm seit jeher einfach ein Blatt Papier, auf das er zeichnen sollte, was ihn bedrückte. Meistens kamen schwarze Vögel dabei heraus oder tote Tiere.

Dann hatte ich eine Woche lang Nachtschicht und vorher zwei Tage frei. Wie immer am Anfang der Schicht ging ich zu meinen Patienten, begrüßte sie, fragte, ob alles in Ordnung ist und gab Bescheid, dass ich jetzt da wäre. Das letzte Zimmer war das des Mannes. Er hatte das Licht an seinem Bett angeschaltet und las ein Buch. Ich lächelte ihn an, Worte waren sowieso unnötig, ging durch den Raum zum Fenster und zog die Vorhänge zu. Gerade wollte ich wieder hinausgehen, als er tatsächlich etwas sagte: "Ich dachte schon, du kommst nicht mehr." Ich weiß nicht, ob man sich vorstellen kann, wie merkwürdig das ist, wenn man jemanden jeden Tag sieht und sich mit ihm beschäftigt und dann nach Wochen erst seine Stimme hört. Er hatte einen schweren, russischen Akzent und er hat mich gleich geduzt, was eher nicht üblich ist. Es war eine komische Situation, er lächelte und weinte gleichzeitig und aus ihm sprudelten die Worte nur so heraus. Er erzählte mir, er käme aus Russland, zusammen mit seiner Schwester, und der Vater war ein Trinker, der die Mutter totgeprügelt hat, vor seinen Augen.

Seine Schwester und er wollten in Deutschland neu anfangen, doch vor ein paar Wochen hatte sich die Schwester aufgehängt und er sei am Ende. Ich hörte täglich schreckliche Geschichten, die teilweise noch viel dramatischer und schwerer waren, aber wie dieser große, starke Mann vor mir saß und weinte, hat es mich so sehr berührt, dass mir auch die Tränen liefen. Nach wie vor wollte er mit niemandem sprechen, nur manchmal redete er mit mir. Er schrieb mir Briefe, schenkte mir seine Kunstwerke und manchmal versuchte er, meine Hand zu nehmen, aber jeglicher sexueller Kontakt ist natürlich verboten, auch Umarmungen. Er steckte mir ein Zettelchen zu, auf dem stand: "Wo wohnst du?" Ich weiß, es war verwerflich, aber ich konnte nicht umhin, diesen Mann unsagbar attraktiv und anziehend zu finden und natürlich war ich auch ein bisschen stolz, dass er nur mit mir sprach. Ich schrieb meine Adresse auf. Da wir eine offene Station sind, dürfen sich die Patienten nach einiger Zeit auch außerhalb des Geländes bewegen. Sie müssen sich nur abmelden und pünktlich wieder zurück kommen.

Er besuchte mich an jedem Nachmittag, an dem ich keinen Dienst hatte. Zuerst redeten wir nur und tranken Kaffee, dann fingen wir an zu kuscheln und uns zu küssen und später hatten wir bei jedem Treffen Sex. Wir mussten vorsichtig sein, denn sexueller Kontakt zu Patienten führt nicht nur zur Kündigung, sondern ist auch ein Strafdelikt. Nach fünf Monaten wurde er dann entlassen. Er zog sofort bei mir ein, zwei Jahre später haben wir geheiratet. Ich beichte also, sexuellen Kontakt mit einem Patienten gehabt zu haben. Seit drei Jahren sind wir nun verheiratet und er ist ein liebevoller Ehemann und neuerdings auch Vater für unsere kleine süße Tochter. Mittlerweile hat er seine psychischen Probleme ganz gut in den Griff bekommen und ich versuche, ihn zu unterstützen, wo ich nur kann.

Beichthaus.com Beichte #00030462 vom 16.11.2012 um 13:21:24 Uhr (46 Kommentare).

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