Zweimal im Monat Sex

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Fremdgehen Ehebruch Partnerschaft Dachau

Ich bin seit zehn Jahren verheiratet und habe zwei Kinder. Dass der Sex irgendwann weniger wird ist normal denke ich. Ich komme allerdings auf höchstens zweimal Sex im Monat. Ich werde noch wahnsinnig. Alles reden und bitten hilft nichts. Von ihr kommt überhaupt keine Initiative mehr. Meistens kommt es zum Sex, wenn meine Frau mit ihrer Damenrunde unterwegs war und angeschickert ist. Da lässt sie es dann mehr oder weniger über sich ergehen. Spaß macht das trotzdem nicht, aber wenigstens mal wieder einen weggesteckt. Meistens ist es dann nach fünf Minuten rum weil ich so scharf war. Ich onaniere zwar mindestens zweimal täglich, aber das ist ja kein Vergleich. Trennen mag ich mich deswegen nicht, aber ich bin bald soweit, dass ich ihr fremdgehen muss, um zum Schuss zu kommen. Zur Not suche ich mir eine Mollige, die sind wenigstens dankbar, wenn sie auch regelmäßig gevögelt werden. Bin ich der Einzige für den Sex in der Beziehung so wichtig ist? Vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00041193 vom 18.04.2018 um 22:04:11 Uhr in Dachau (38 Kommentare).

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Kein Spaß am Leben

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Verzweiflung Trägheit Dachau

Gestern habe ich beim WDR eine Serie geschaut, die sich mit psychischen Situationen auseinandersetzt. Dabei war ein armer Kerl, der vier Kinder hat und an diesem Tag erfuhr, dass er unheilbaren Bauchspeicheldrüsenkrebs hat. Er hat mehrmals während der Sendung angefangen zu schluchzen! Er tut mir sehr leid! Meine Mutter hatte Krebs, sie ist nicht so gestorben, wie man es sich wünschen würde! Der arme Kerl weiß nun, dass er seine Kinder nicht aufwachsen sehen wird, oder wird behüten können. Ich bin unendlich traurig und würde gerne seine Last abnehmen. Ich bin in der glücklichen Lage, noch keine eigenen Kinder zu haben. Aber wäre es möglich, würde ich mein Leben gegen seines tauschen. Ich habe keinen Spaß in meinem Leben. Ich arbeite, was mir kein Erfolgserlebnis verschafft, habe eine Frau, die mich nicht verdient hat und ein Haus, in dem ich mich nicht heimisch fühle. Ich wünsche dem armen Menschen, dass er seine Angelegenheiten geregelt bekommt, seine verbleibende Zeit mit den Kindern nutzt, so gut es irgendwie geht und irgendwie seinen Frieden findet. Auch wenn ich denke, dass man unter solchen Umständen nur schwer seinen Frieden mit Gott und der Welt machen kann. Ich denke, ich kann froh sein, dass es mir so gut geht, wie es mir geht. Aber es tut mir weh, wenn jemand, der es mehr verdient hat, auf der Welt zu sein, so absehbar von uns gehen soll. Ich fühle mit ihm, es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00032095 vom 22.10.2013 um 20:02:42 Uhr in Dachau (6 Kommentare).

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Das erste Mal im KZ

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Trunksucht Dachau

Als ich (m/29) damals in der neunten Klasse war, haben wir zusammen mit einer Parallelklasse eine Klassenfahrt in das ehemalige Konzentrationslager Dachau gemacht. "Höhepunkt" der Fahrt war eine Übernachtung in einer umgebauten ehemaligen Baracke, die sich auf dem KZ-Gelände befand. Natürlich, wie üblich auf einer Klassenfahrt, haben wir alle etwas Alkohol mitgeschmuggelt und trotz des traurigen Ortes eine kleine Party veranstaltet. Für mich endete der Abend damit, dass mich ein Mädchen aus der anderen Klasse, draußen, nicht weit von der Hütte entfernt, entjungfert hat. Damals war ich enorm glücklich darüber, endlich Sex gehabt zu haben, und habe keinen Gedanken an den tragischen Ort verschwendet. Heute denke ich, dass dies vermutlich die moralisch schlimmste Tat meines Lebens war. Ich wünsche mir, dass ich meinen Kindern niemals erzählen muss, dass ich mein erstes Mal ausgerechnet in einem KZ hatte.

Beichthaus.com Beichte #00031462 vom 18.06.2013 um 22:41:25 Uhr in Dachau (25 Kommentare).

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Die Folgen des Mobbings

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Hass Selbstverletzung Neurosen Schule Dachau

Ich (m) wurde in der Schule ab der fünften Klasse, also mit dem Wechsel aufs Gymnasium, gemobbt. Das Mobbing reichte von verbalen Sticheleien, über Diebstahl, zu körperlicher Gewalt. Sehr oft wurde ich wegen meiner Figur gehänselt. Das Paradoxe war, dass einige wirklich Dicke aus meiner Klasse mich fertigmachten, weil ich angeblich dick wäre, was objektiv betrachtet ziemlicher Quatsch war, weil ich eher schlank war. Das Hauptproblem war, dass die Mitschüler, die mich mobbten, mich immer bei der Klassenlehrerin anschwärzten, wenn ich mich wehrte (was maximal aus schlimmen Beleidigungen bestand). Allerdings bekamen meine Eltern von Seiten der Schule natürlich nur mit, wenn ich mal einen Mitschüler beleidigt hatte und nicht das vorausgehende Mobbing. Dass ich gemobbt werde, wollten mir meine Eltern natürlich nicht glauben und unterstellten mir Wahrnehmungsstörungen. Da mein Vater meine Probleme beheben wollte, wurde ich fast jeden Mittag von ihm fertiggemacht, weil ich ja die ganze Klasse tyrannisiere und alle fertigmache. Das ging teilweise so, dass ich in mehrstündigen "Sitzungen" angeschrien und beschimpft wurde. Das Mobbing zog nach einer gewissen Zeit auch außerhalb meiner Klasse Kreise, da einige Leute aus meinem Ort, die auf meiner Schule waren und das Mobbing daher kannten, anfingen, mich ebenfalls zu mobben. Wirklich gewehrt habe ich mich auch hier nicht.


Irgendwann motivierten die Hänseleien über mein nicht vorhandenes Übergewicht mich allerdings dazu, abzunehmen und mehr Sport zu treiben. Dies entwickelte sich irgendwann zu einer Sucht, da ich immer weiter abnehmen wollte und meine Mitschüler mich auch weiterhin schikanierten. Irgendwann war ich komplett abgemagert und trieb jeden Tag mehrere Stunden Sport. Dazu kam, dass ich kaum noch etwas aß. Das Essen wurde dann auch der Streitpunkt mit meinen Eltern, da sie mich nun immer zwingen mussten, etwas zu essen, was ich teilweise nur noch unter Gewaltandrohungen machte. Ich wurde durch die Unterernährung auch permanent krank und oft ohnmächtig, was mir aber einfach egal war. In der Schule war ich nur noch körperlich anwesend und konzentrierte mich ausschließlich auf den Sport. Irgendwann fing ich an, mich gegen das Mobbing zu wehren und blind um mich zu schlagen, weil ich es nicht mehr aushielt. Als ich das machte, sahen die Lehrer plötzlich nicht mehr weg und konnten meinen Eltern auch sagen, dass ich gemobbt werde. Ich verstehe bis heute nicht, warum es jetzt auf einmal ging. Als mein Vater das mitbekam, wunderte er sich, wieso ich ihm nie was gesagt hatte. Er hätte mir doch geholfen. Er hat sich dann auch darum gekümmert und die ganze Sache war sehr schnell beendet. Dies lag auch daran, dass unsere Klasse aufgelöst wurde und wir alle neu aufgeteilt wurden. In der neuen Klasse wurde ich zwar auch gemobbt aber nicht mehr so schlimm wie vorher. Heute bin ich 20 Jahre alt und meine Schulzeit hat mich psychisch völlig zerstört. Ich habe teilweise immer noch meine Essstörung und extremste Phobien. Zum Beispiel habe ich Angst vor Ablehnung Dies ist so schlimm, dass ich kaum zur Uni fahren konnte. Ich setzte mich mehrere Stunden in mein Auto, um nicht dorthin zu müssen. Ich war höchstens ein- oder zweimal in einer Vorlesung und ansonsten waren meine Ängste einfach stärker. Außerdem habe ich einen wahnsinnigen Hass auf alles. Ich versuche zwar immer, das zu unterdrücken, das gelingt mir aber nicht immer, weswegen ich meine Eltern teilweise mehr oder weniger grundlos extrem beleidige. Teilweise bekomme ich auch richtige Krämpfe wegen meines Hasses, dann zittern meine Hände und ich beiße mehr oder weniger unkontrolliert mit den Zähnen aufeinander.

Beichthaus.com Beichte #00030450 vom 13.11.2012 um 00:24:39 Uhr in Dachau (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte


Der unübersehbare Knutschfleck

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Fremdgehen Ehebruch Habgier Selbstsucht Dachau

Ich bin eine heuchlerische Egoistin! Aber um zu meiner eigentlichen Beichte zu kommen muss ich ein bisschen weiter vorn anfangen: Es war letztes Jahr im Mai als unsere Nachbarin ihren Geburtstag feiern wollte. Da meine Mutter und ich aber Karten für ein Galadinner hatten und ich meinem Mann einen netten Abend gönnen wollte, habe ich unsere gemeinsame Tochter (3) zu meiner Schwester gebracht und nach dem Essen auch dort übernachtet. Als ich am nächsten Tag nach Hause kam, traf mich fast der Schlag als mein Ehemann einen fetten unübersehbaren Knutschfleck am Hals hatte. Nach 30 Minuten des "Auf-ihn-einredens" hat er dann endlich gestanden. Er hatte was mit der Freundin der Nachbarin auf unserem Sofa!!! Das hat mir ziemlich den Boden unter den Füßen weggerissen, denn ich war zu diesem Zeitpunkt schon mit unserer zweiten Tochter schwanger! Nach 2 Tagen, die ich mir als Bedenkzeit erbeten hatte, habe ich mich dazu entschlossen ihm und unserer Ehe noch eine Chance zu geben. Allerdings unter der Bedingung, dass wir umziehen und nochmal ganz von vorne anfangen werden. Und was das Wichtigste war: Meine Familie durfte niemals etwas davon erfahren. Sie hätten ihn wohl umgebracht! Nun war es so, dass meine Mutter schon länger vorhatte für uns ein Haus zu kaufen, welches wir dann anmieten könnten, bis es letztendlich auf mich überschrieben wird. Und so ergab es sich, dass sie relativ schnell etwas passendes fand. So zogen wir im Oktober letzten Jahres um. Nun zu meiner Beichte: Ich weiß, dass meine Mutter das mit dem Haus niemals durchgezogen hätte, wenn sie vom Seitensprung meines Mannes gewusst hätte und ich fühle mich wirklich mies, da ich im Prinzip nur auf mein eigenes Wohl bedacht war, da ich auch ein Haus für mich und meine Familie wollte. Dennoch weiß ich, dass es für uns alle wohl das Beste war, es ihr nicht zu erzählen. Aber das komische Bauchgefühl bleibt! Jetzt, da ich weiß, dass ich irgendwie abgesichert bin was mein Dach über dem Kopf betrifft, ist für mich auch klar, dass ich ihn sofort rauswerfen würde, sollte sowas noch einmal passieren!

Beichthaus.com Beichte #00029837 vom 02.03.2012 um 12:11:52 Uhr in 85221 Dachau (Lilienstraße) (27 Kommentare).

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