Radikale Tierschutzfront

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Vandalismus Hass Tiere Einbeck

Ich beichte, dass ich seit meiner frühsten Kindheit in der Radikalen Tierschutzfront aktiv bin. Das ist ein Verein, der nur ein Mitglied hat, mich. Wenn ich in meinem Heimatort als Kind Langeweile hatte, was sehr häufig der Fall war, bin ich für den Verein losgezogen. Dabei wurden dann Tiere aus ihrer Gefangenschaft befreit. Bevorzugt die Kaninchen von einem Züchter, der sie schlachten wollte. Als mein Lieblingsopfer hatte er sogar Schlösser an die Käfige angebracht, sodass ich dann in mühseliger Arbeit das Gitter immer wieder kaputt kneifen musste. Der Züchter hatte übrigens so an die fünfzig Tiere, die ziemlich schnell laufen konnten. Hühner und Gänse haben weniger Spaß gemacht, weil die nicht so weit gelaufen sind. In einer besonderen Aktion habe ich auch mal Kois aus einem Teich in einen Fluss gerettet, wo sie dann vermutlich wegen ihrer auffälligen Farbe sehr schnell gefressen worden sind. Irgendwann habe ich es dann übertrieben und eine Pferdeweide geöffnet. Da das zu einigen Sachschaden geführt hat und in der Zeitung stand habe ich es dann mit der Angst zu tun bekommen und mir ein neues Hobby gesucht. Unter anderem aber auch weil ich fand, dass ich mit zwölf Jahren aus dem Alter für solche Streiche raus war.


Ich habe dann angefangen Jägerstühle umzusägen, im Fernsehen hatte ich gesehen, dass militante Tierschützer das machen. Das ging einige Jahre so ganz gut und es war praktisch unmöglich mich zu erwischen. Auch wurde ich als Einheimischer nicht verdächtigt. Mit siebzehn hatte mich dann aber ein Jäger in Verdacht, weil er mich wohl schon öfter im Wald gesehen hatte, ich ihn aber nicht, was mir natürlich schon Angst gemacht hat. Ich wurde von ihm in einer ziemlich offensichtlich gezielten Aktion überfallen. Er bestand darauf, mich zu filzen oder die Polizei zu rufen. Die Drahtsäge hinter meinen Gürtel hat er aber nicht gefunden, ich war damals schon ein Profi. Er meinte dann das ich die Säge im Wald versteckt habe und hat es mit rumbrüllen versucht, eingeschüchtert habe ich ihm dann erzählt ich würde im Wald onanieren, dabei habe ich es sogar geschafft knallrot zu werden. Komischerweise fand er das nicht schlimm und hat mich mit einem verständnisvollen Lächeln ziehen lassen. Logischerweise war ich nach dieser Aktion bedient und habe mich nie wieder in den Wald getraut.


Mein nächstes Hobby hält bis heute (bin 26) an und ist natürlich wieder eine Mischung aus Tierschutz und Vandalismus. Meine Taten bereue ich. Es wäre sicher auch möglich Tierschutz zu betreiben, ohne dabei solchen Schaden anzurichten. Bei den Jägerstühlen sehe ich es aber so, dass in gewisser Weise nur ein Ausgleich stattgefunden hat. Viele der befreiten Kaninchen wurden sicher von Jägern lustvoll getötet und dann zur Deckung des körpereigenen Proteinbedarf gegessen. Es ist moralisch also gar nicht so verwerflich, dann als Lohn ihre Jägerstühle umzusägen.

Beichthaus.com Beichte #00030301 vom 03.10.2012 um 19:10:10 Uhr in Einbeck (54 Kommentare).

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Meine Freundin raucht

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Hass Engherzigkeit Ekel

Ich möchte beichten, dass ich meine schöne, intelligente und liebenswerte (Ex)-Freundin aus einem einzigen Grund verlassen habe: Sie rauchte wie ein Waldbrand. Wenn es normale Zigaretten gewesen wären, dann hätte ich vermutlich kein Problem damit gehabt. Aber leider zog sie immer an extra starken Kippen, die rochen wie eingewickelter Hundekot und von denen verdampfte sie fast 3 Packungen am Tag. Jedes Mal wenn ich ihr einen Zungenkuss gab, dann schmeckte es als würde ich gerade einen vollen Aschenbecher auslecken, und wenn ich neben ihr lag, dann kroch mir dieser abgestandene Tabakgeruch die Nase hoch. Ich hab mit ihr zwar geredet, ob sie nicht mir zuliebe aufhören will, oder ob sie wenigstens auf schwächere Zigaretten umsteigen möchte, aber das war ein Fehlschlag, denn sie war zu der Zeit einfach zu süchtig und zu willensschwach, um mit dem Rauchen aufzuhören.
Irgendwann mal reichte es mir und ich habe sie kurzum verlassen, wobei ich als Grund nicht das Rauchen angab, sondern etwas von "persönlicher Freiheit" erzählte. Das ist jetzt fast drei Jahre her und seit dem bin ich Single. Meine eigentliche Beichte besteht darin, dass es mir manchmal richtig leidtut, sie verlassen zu haben, da ich es irgendwie nicht gebacken bekomme mir eine neue Freundin zu finden und weil mich die Einsamkeit gerade kirre macht. Meine Ex ist jetzt nebenbei verlobt, schwanger und hat gerade mit dem rauchen aufgehört.

Beichthaus.com Beichte #00030295 vom 29.09.2012 um 20:51:10 Uhr (37 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ungewollte Tauchgänge

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Waghalsigkeit Dummheit Kinder

Ich möchte hiermit beichten, dass ich früher (etwa im Alter von 10/11 Jahren) als ich immer mit meinem kleinen Bruder (damals 4/5 Jahre) baden sollte, ihn dauernd unter Wasser gedrückt habe, obwohl er nicht wollte und oft auch 1 oder 2 Sekunden länger als er eigentlich die Luft anhalten konnte. Sodass er panisch, ängstlich und weinend wieder auftauchte. Es tut mir so unendlich leid, ich kann heute kaum darüber nachdenken, weil mich das schlechte Gewissen so sehr packt. Am Liebsten würde ich die Zeit zurückdrehen. Seit dem verabscheut er Bäder, Seen etc. und kann bis heute nicht schwimmen, weil er Angst davor hat. Er (inzwischen 18 Jahre alt) weiß aber, dass ich das früher gemacht habe, ich habe es ihm gebeichtet und er hat mir sofort vergeben. Ich schäme mich trotzdem, was für eine furchtbare Schwester ich deswegen war.

Beichthaus.com Beichte #00030291 vom 26.09.2012 um 23:00:36 Uhr (25 Kommentare).

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Die Trojaner und die Sucht

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Neugier Manie Sucht Internet

Ich (m/30) habe einen ziemlich seltsamen Fetisch entwickelt. Schon zu meiner Jugendzeit bin ich immer ziemlich auf die Mädels aus meiner Clique abgefahren. So kam es dann, dass ich mit 16 das erste Mal versuchte, die Laptops bzw. PCs meiner Bekannten nach Fotos von den Mädels zu durchsuchen. Da ich mich schon damals sehr gut mit Computern auskannte, wurde ich gerufen, um irgendwelche Probleme zu lösen. Dabei nutzte ich dann die Möglichkeit, nach Fotos zu suchen. Zu dieser Zeit habe ich aber nie irgendwelche Nacktfotos gefunden, das Beste waren Bikini-Bilder. Aber auch Bilder, auf denen sie Jeans und ein leichtes Top anhatten, machten mich extrem scharf und wurden dementsprechend auch kopiert. Auch kamen manchmal meine Bekannten mit ihren externen Festplatten sogar zu mir, um illegal heruntergeladene Filme zu bekommen. Ich durchstöberte dann natürlich auch deren Festplatten. Auch habe ich in den einschlägigen sozialen Netzwerken immer nach "schönen" Bildern von meinen weiblichen Bekannten gesucht. Eigentlich war das auch der Hauptgrund, warum ich mich dort überhaupt anmeldete.
Nun, das Ganze ging etwa 2 oder 3 Jahre so. In dieser Zeit habe ich nie wirklich richtige Nacktfotos ergattern können. Ein paar Urlaubsbilder, ein paar Fotos von Hintern in engen Jeans. Am Baggersee oder Schwimmbad habe ich auch ab und an (wenn die Gelegenheit da war und niemand hinschaute) ein paar Bilder mit dem Handy gemacht.
Danach aber kam eine Auszeit, da ich aufgrund meines Berufes nur noch am Wochenende Kontakt mit Freunden hatte. Und irgendwie hatte ich auch das Interesse daran verloren und lud mir ziemlich viel der üblichen Pornos aus dem Internet. Speziell hatte ich ein Faible für Amateurbilder und -videos.


Aber dann kam noch die Wende:
Ich hatte mir Gedanken gemacht, dass es doch irgendwie möglich sein müsse, wirklich in Ruhe die PCs meiner Bekannten durchsuchen zu können. Dabei bin ich bei meinen Recherchen in ein Forum gelangt, in welchem frei über die korrekte Verwendung von Trojanern geredet wurde. Aber auch alle anderen Themen der Internetkriminalität wurden dort offen diskutiert, wie z.B. Kreditkartenbetrug und derlei.
Ich war hin und weg und war die nächsten Wochen quasi nur in diesem Forum und habe alles gelesen, was es zu lesen gab.
Nach ein paar Wochen der intensiven Recherche und Vorbereitungen hatte ich mir dann den passenden Trojaner-Baukasten heruntergeladen, konfiguriert und ein Programm gekauft, mit dem alle üblichen Antiviren-Softwares ausgehebelt wurden und nicht mehr anschlugen. Ich hatte mir sogar einen VPN gekauft und eingerichtet, mit dem der ganze Internetverkehr über Osteuropa umgeleitet wurde. Somit war ich auch sicher, sollte mein Trojaner zur Polizei kommen und analysiert werden.
Dann war es so weit: Mein Trojaner kam das erste Mal bei einer guten Freundin von mir, die wirklich sehr heiß aussieht und einen super Vorbau hat, zum Einsatz. Und alles funktionierte. Ich konnte nun in aller Gemütlichkeit ihren PC durchforsten und mir alles runterladen, was sie darauf gespeichert hatte.


Ich fand aber keine Nacktfotos von ihr. Dadurch lies ich mich aber nicht unterkriegen. Ich verteilte in den nächsten 6 Monaten meinen Trojaner noch an andere weibliche Bekannte von mir. Bei manch einer fand ich auch, was ich suchte, und masturbierte in dieser Zeit auch wirklich sehr viel.
Nach diesen 6 Monaten hatte ich aber immer noch nicht genug und wollte mehr: Ich schickte meinen Trojaner nicht mehr nur an Bekannte, sondern auch sogar an Frauen, die ich gar nicht kannte. Ich tat dies, indem ich die Zugangsdaten von ICQ eines meiner vorigen Opfer crackte (sind nur als MD5-Hash verschlüsselt), mich dann in den gehackten ICQ-Account einloggte und dann schaute wer der Damen, die gerade online waren, ein ansprechendes Profilbild hatte. Denen gegenüber gab ich mich als eben die aus, deren Account ich hackte und schickten ihnen meinen Trojaner. Somit konnte ich dann auch deren ICQ-Passwort cracken und dann Spiel ging dann immer so weiter. Ich saß wirklich in jeder freien Minute vor dem PC und schaute, wer gerade mit meinem Trojaner online ist und schnüffelte, was nur möglich war.
Vor etwa 1,5 Jahren habe ich dann damit aufgehört und auch alle Bilder gelöscht, die ich durch die Verwendung des Trojaners ergattern konnte. Die Bilder, die ich aber zu Anfang kopiert hatte, habe ich immer noch. Ich schaue sie zwar kaum noch an, will sie aber irgendwie auch nicht löschen. Wegen dieser Bilder habe ich auch kein schlechtes Gewissen, da ich denke, dass ziemlich viele andere männliche Teenies in diesem Alter ebenfalls mal schnell denn PC/Laptop einer Bekannten durchsucht und Bilder auf ihren Stick kopiert haben.


Was ich aber beichten möchte, ist, dass ich mit einem Trojaner in die innerste Privatsphäre meiner Bekannten und auch Fremder eingedrungen bin und heimlich ihre privatesten Sachen gestohlen habe, und habe auch nun ein schlechtes Gewissen.
Dennoch muss ich recht oft an diese Zeit zurückdenken, denn es war für mich auch ein unheimlicher Adrenalinkick, wenn ich wieder versuchte, einer Frau meinen Trojaner unterzujubeln.
Durch diese Zeit habe ich meine Fähigkeiten im Social Engineering und auch in Sachen Internetsicherheit unheimlich verbessert. Mittlerweile gebe ich meinen Bekannten viele Tipps, wie sie sich besser vor Malware schützen können und wenn ich mal für einen Kumpel ein neues Spiel runterlade, dann checke ich den Crack immer auf Malware, sodass er sich nichts einfängt. Natürlich habe ich meine Bekannten nie über meine Vergangenheit aufgeklärt. Dennoch kommt öfters mal wieder der Gedanke, damit wieder anzufangen. Diese Mischung aus Adrenalin und Erotik macht einfach unheimlich süchtig. Ich habe nie und hatte auch nie vor, auch nur Teile meiner ergaunerten Daten im Internet zu veröffentlichen - sie waren stets für den privaten Gebrauch gedacht.

Beichthaus.com Beichte #00030278 vom 20.09.2012 um 11:38:11 Uhr (29 Kommentare).

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Rechnung von der Bibliothek

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Faulheit Peinlichkeit Lügen Studentenleben Stuttgart

Als Studentin habe ich einmal eine ganze Menge Bücher aus der Bibliothek daheim gehabt und war zu faul, um sie wieder zurückzubringen. Ich habe das immer wieder vor mir hergeschoben. Nachdem ich die Bücher ein ganzes Semester nicht abgegeben hatte, flatterte mir eine unglaublich Rechnung über 150 Euro ins Haus. Ich hob Geld von meinem Konto ab und fuhr zur Bücherei. Ich war so unheimlich peinlich berührt, als ich in der Schlange wartete und als ich dran war und die nette junge Dame den Code des ersten Buches eingescannt hatte und erschrocken in den Bildschirm ihres Rechners starrte, stammelte sie nur: Das kann doch jetzt gar nicht sein!


Ich wollte nicht, dass jeder um uns rum das ganze mitbekommt und meinte hastig: Doch, das kann leider sein! Sie schaute mich so böse an und ich merkte schon, wie ich rot wurde. Da erzählte ich einfach, dass ich die Bücher so lange nicht abgeben konnte, weil ich ein Semester im Ausland verbracht hätte. Das entsprach absolut gar nicht der Wahrheit, aber mir war das so rasend unangenehm und ich wollte einfach eine Erklärung liefern!! Sie wurde freundlicher und fragte, wo ich denn gewesen sei. Ich sagte: Finnland, warum, weiß ich bis heute nicht, es fiel mir eben spontan ein. Sie freute sich enorm und meinte, dass sie auch ein Semester in Finnland studiert hätte und wo genau ich denn gewesen sei. Panisch überlegte ich und sagte die einzige Stadt, die ich wenigstens namentlich kannte: Helsinki.


Daraufhin freute sie sich noch mehr und rief fröhlich: Ich auch! Mir brach der Schweiß aus, aber ich gab ebenfalls vor, mich enorm zu freuen. Da meinte sie, dass sie da was an der Rechnung drehen könne, das sei doch gar kein Problem! Ich lehnte ab und meinte, dass ich doch anderen Studenten, die Bücher doch vorenthalten hätte, aber sie meinte nur "Ach was!", tippte irgendwas ein und meinte strahlend, dass ich nur 50 Euro zahlen bräuchte. Ich zahlte, ging und schämte mich. Sie war ja so nett und freundlich gewesen und ich war so ein verlogenes Stück! Ich war so sinnlos feige und verlogen, es tut mir echt Leid! Ich habe nie mehr etwas aus der Landesbibliothek ausgeliehen.

Beichthaus.com Beichte #00030267 vom 16.09.2012 um 17:00:03 Uhr in 70173 Stuttgart (Konrad-Adenauer-Straße 8) (27 Kommentare).

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