Begrüßung aus der Sprechanlage

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Dummheit Kinder Wien

Das was ich beichte ist schon 18 Jahre her und ich habe es dennoch nie vergessen. Damals ging ich in die erste oder zweite Klasse und unsere Schule war eine Gemeinschaftsschule von der 1. bis zur 10. Klasse. Auf jeden Fall habe ich auf dem Pausenhof von den älteren Schülern ein paar böse Worte aufgeschnappt und wusste nicht was diese bedeuten. Ich habe nur mitbekommen das sie böse waren und die Schüler dafür Ärger bekamen. Auf jeden Fall war im Frühling bei meiner Oma am Wohnblock Hausfest wie jedes Jahr. Meine Oma hat in einem großen Wohnblock mit Leuten verschiedenen Alters und verschiedenen Nationalitäten gelebt. Das Fest war immer vor dem Haus auf dem Platz und Anwohner und Familie der Anwohner war da. Abends als es später wurde dürften alle Kinder hoch in die Wohnung einer Familie um Fern zu sehen während die Erwachsenen unten noch feierten.

Ich dachte mir es wäre lustig die Wörter aus der Schule in das Telefon der Sprechanlage zu sagen, was ich auch ohne zu zögern gemacht habe. Unten aus dem Lautsprecher tönte es dann wohl: "He*l H*tler ihr Mi**geburten" und "Ihr hässlichen J*d*n und Dr*cks T*rken". Ein paar Minuten später standen ein paar ziemlich entsetzte Eltern in der Wohnung und fragten, wer das war. Niemand sagte etwas. Auch die älteren Leute waren total schockiert. Unsere Eltern haben uns dann aufgeklärt, was wir da gesagt haben und es gäbe richtig Ärger für alle. Im Nachhinein tut es mir wirklich leid. Ich habe nicht gewusst was ich da sage. Irgendwann als ich älter war und wir das Thema in der Schule hatten gab ich es zu und entschuldigte mich bei Oma.

Beichthaus.com Beichte #00040151 vom 05.08.2017 um 00:25:19 Uhr in Wien (5 Kommentare).

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Offene Toilettentüren

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Kinder

Ich habe aus Versehen einem Kind die Hand in der Tür eingeklemmt, es hat dann geweint und ich habe es ignoriert. Ich war auf der Toilette in unserem Sportclub. Es gibt dort nur zwei Toiletten und bei beiden ist das Türschloss kaputt. Man kann sie zwar abschließen, aber wenn jemand zu doll gegen die Tür drückt, geht sie sofort auf. Die Toilettenkabinen sind auch direkt im Aufenthaltsbereich, das heißt, wenn da die Tür aufgeht, sieht dich gleich jeder. Jedes Mal, wenn ich aufs Klo gehe, ist das meine Albtraumvorstellung. So etwas ist nämlich schon öfter vorgekommen. Meistens wenn die kleinen Kinder (so 5-12) da sind und sie gegen die Tür bollern. Neulich war da auch eine Frau auf der Toilette und ein kleiner Junge, so ca 10, hat die aufgedrückt, als sie gerade mit runter gelassener Hose dastand.

Als ich dann eine Woche später aufs Klo gegangen bin, hat sich die ganze Zeit jemand mit vollem Gewicht gegen die Tür geworfen. Ich weiß nicht, ob er die Tür aufbekommen wollte, oder ob er dachte dass niemand drauf ist und die Tür klemmt. Jedenfalls habe ich dann gerufen "Es ist besetzt", immer und immer wieder, aber er hat weitergemacht. Und dann ging auch plötzlich die Tür auf, als ich gerade mit runtergelassener Hose dasaß. Ich bin dann sofort aufgesprungen, habe die Tür zugeschlagen und sie fest zugerückt, da ich gemerkt habe, dass der Junge von der anderen Seite noch gegendrückt. Und dann hat er angefangen zu schreien und ich habe gesehen, dass sein ganzer kompletter Arm zwischen Tür und Rahmen eingeklemmt ist. Er hat gerufen: "Ist gut, aber lass mich raus!" Ich habe dann die Tür einen Spalt aufgemacht, damit er den Arm rauszieht. Ich glaube, das war derselbe Junge, wie letzte Woche bei der Frau.

Ich war aber noch nicht fertig auf Toilette, deswegen bin ich erst so zwei Minuten später rausgegangen. Ich habe dann geschaut - den ganzen Flur lang, in den Kabinen und im Aufenthaltsraum, aber da war niemand mehr. Also bin ich in meinen Kurs gegangen. Dann, so ungefähr zehn Minuten, später habe ich gehört, dass ein Erwachsener ein Kind gefragt hat, ob sein Arm noch wehtut und es dann angefangen hat zu weinen. Irgendwann kamen plötzlich ein Mann und eine Frau in meinen Kurs und haben zugesehen. Vielleicht waren das die Eltern, die mich zur Rede stellen wollten? Draußen haben zwei Kinder gewartet, einer davon könnte es vielleicht gewesen sein. Irgendwann sind sie dann gegangen. Ich war ehrlich gesagt froh, als sie weg waren.

Auf der einen Seite möchte ich beichten, dass ich einem Kind wehgetan habe und dass es mir wirklich leidtat. Und dass ich auch nicht dran und drauf war, noch einmal mit den evtl. Eltern oder dem Kind zu sprechen. Auf der anderen Seite möchte ich aber auch beichten, dass ich auch ein bisschen das Gefühl hatte, dass es ihm recht geschieht, da ich ihm immerhin vorher mehrfach zugerufen habe, dass besetzt ist.

Beichthaus.com Beichte #00040140 vom 01.08.2017 um 04:24:27 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Das zufällige Treffen mit meinem ehemals besten Freund

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Peinlichkeit Dummheit Bahn & Co.

Ich (w/24) beichte, dass ich mich vor ein paar Tagen auf einer Zugfahrt von München nach Salzburg über eine Stunde in der Toilette eingesperrt habe. Manche Leute bekamen mit, wie lang ich dort drin war und tuschelten, ob ich schwarz gefahren bin und mich vor dem Kontrolleur verstecken wollte oder einen nervösen Magen habe. Es war unglaublich unangenehm. Ich habe mich vor Schreck dort verschanzt, weil mein ehemals bester Freund am Ostbahnhof in den Zug einstieg und ich mich derart erschrocken hatte.

Wir beide kannten uns seit der zweiten Klasse. Er war damals mein Nachbar und wir waren 10 Jahre lang allerbeste Freunde. Als wir noch klein waren, war er fast jeden Tag bei uns zu Hause und auch am Wochenende kam er oft auf Familienausflüge mit, da seine Eltern nie etwas unternahmen. Seine Mutter war depressiv und sein Vater nur am arbeiten. Es verging kein Tag, an dem wir keinen Kontakt hatten, wenn wir uns nicht sehen konnten, telefonierten wir oder schrieben. Wir haben uns alles erzählt und hatten nie Streit. Als wir älter waren, dichteten uns viele eine Beziehung an. Aber wir waren nie zusammen. Wir waren wie Geschwister, die sich sehr gut verstehen; eigentlich Seelenverwandte. So viele Leute wunderten sich stets über unser Verhältnis. Einmal hatte er eine Freundin die auf mich eifersüchtig war, aber sie waren nicht lange zusammen und wir hatten trotzdem Kontakt.

Im Jahr 2009 trennten sich dann seine Eltern und er zog mit seiner Mum in eine andere Stadt, eine Stunde entfernt. Wir besuchten uns trotzdem nahezu jedes Wochenende und telefonierten unter der Woche. Im Februar (2010) wurde jedoch plötzlich alles anders. Er verhielt sich immer seltsamer, ging oft nicht an sein Handy und rief auch nicht zurück. Als er mich besuchte, hatte er nicht viel zu erzählen. Irgendwann hatten wir zwei Wochen gar keinen Kontakt gehabt. Das war extrem ungewöhnlich und furchtbar für mich. Da ich ihn nicht erreichte, fuhr ich an einem Samstag im April damals einfach zu ihm und wollte ihn zur Rede stellen. Durch meinen unangekündigten Besuch erfuhr ich zufällig, was für Freunde er inzwischen gefunden hatte. Kurz gefasst; er ist in die Nazi-Szene geraten. In einem Zeitraum von etwa zwei Monaten (ich hätte nie gedacht, dass das möglich ist in so kurzer Zeit). Davor kannte er diese Leute noch gar nicht. Ich und unsere damals gemeinsamen Freunde haben alles versucht, damit er wieder "normal" wird. Ich sprach mit seinen Eltern und kontaktierte sogar seine Großeltern in Österreich. Es half nichts. Ab einem Punkt musste ich den Kontakt zu ihm komplett abbrechen, da ich mich sonst in Gefahr gebracht hätte. Ein Mädel aus seinem neuen Freundeskreis hatte mich angegriffen und mit ihrem Freund bedroht.

Das war vor sieben Jahren. Ich vermisse sein altes ich bis heute unglaublich. Selbst heutzutage will ich ihn noch öfter instinktiv anrufen, wenn ich etwas lustiges sehe oder gute Nachrichten bekomme. Bis ich mich wieder daran erinnere, dass wir nicht mehr sprechen. Es ging so weit, dass ich ihn (2013) in meiner Whatsapp-Liste gesucht habe und von meiner Ausbildung berichten wollte, bis mir einfiel, dass ich seine Nummer längst nicht mehr habe. Als er dann tatsächlich nach all den Jahren vor mir stand, bin ich einfach instinktiv geflüchtet, ohne etwas zu sagen. Er hatte mich angeschaut und schnell wieder weggeguckt. Er sah komplett normal aus, ich habe keine Ahnung, ob er überhaupt noch in der rechten Szene ist (aber Aussehen ist ja heute kein Kriterium mehr dafür, außerdem hätte er sich dann bestimmt wieder bei mir gemeldet, wäre er ausgestiegen). Irgendwann verließ ich das WC und er war weg... Ich werde das Getuschel und die Situation insgesamt nie vergessen. Ich fühlte mich den restlichen Tag wie eine komplette Idiotin.

Beichthaus.com Beichte #00040120 vom 29.07.2017 um 00:48:19 Uhr (17 Kommentare).

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Bisexuell gefangen in einer unglücklichen Ehe

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Ehebruch Lügen Begehrlichkeit Verzweiflung Marienburg (Köln)

Ich (27) bin ein schwuler Mann. Ich habe eine sehr gute Beziehung zu meiner Familie, besonders zu meiner Oma und meinem Vater. Letztes Silvester war ich bei meiner Familie in Marienburg und wurde Bekannten der Familie vorgestellt, die ich vorher nicht kannte, da mein Vater absolut begeistert von ihnen war. Alle waren (mindestens) ein bisschen angetrunken und da wird man ja so schnell brüderlich und fängt an mit allen rumzutratschen, pi pa po. Und da traf ich mein jetziges Problem an. Ich kam mit dem Herr des Hauses ins Gespräch und, da er stark angetrunken war, erzählte mir von ihren Eheproblemen und den Missetaten seiner Frau. Sie soll die größte Schlampe Kölns sein, er hat bloß keine Beweise dafür. Ich nickte alles ab, ich kannte die Familie ja kaum. Noch dazu soll sie Alkoholprobleme haben und sich jeden Tag ohnmächtig saufen. Die Bekannten sind eine kleine Familie, eine wirklich sehr beschauliche noch dazu. Sie besteht aus einer Frau, dem Mann und deren drei Kindern, die alle im Teenie-Alter sind.

Die Tage darauf verbrachte ich weiterhin bei meiner Familie und traf diesen Mann dann auch regelmäßig. Wir sprachen oft miteinander und ich fand ihn echt sympathisch, wenn er denn nicht über seine Frau herzog. Im Februar war ich dann erneut bei meiner Familie. Irgendwann tauschten ich und der Mann Nummern aus und ich lernte sogar seine Kinder und Frau kennen, als wir einen gemütlichen Abend miteinander verbrachten. Kurz vor Ostern kamen beide Familien zusammen, beim Karten spielen. Da traf ich ihn beim (heimlichen) Rauchen auf der Terrasse und es kam zu einem eher tiefgründigen Gespräch, woraufhin wir uns wild wie zwei unerfahrene Teenager küssten.
Von da an hatten wir sozusagen eine Affäre, mit Sex und allem Drum und Dran. Ich wusste ja von Anfang an, dass er verheiratet war und war definitiv nicht auf Spielchen aus und sagte ihm, dass er einen klaren Kopf kriegen sollte, bevor er sich in etwas reinstürzt, was er eventuell nicht will. Dennoch war er sehr persistent und ich muss zugeben, dass ich mich doch verliebt habe.

Bloß hat er mir vor ein paar Tagen gesagt, dass er mich liebt, sein Leben lang bisexuell war und er definitiv keine Gefühle für seine Frau hegt; sagte aber auch klipp und klar, dass er seine Frau nicht verlassen kann und will, da er sie nicht im Stich lassen möchte, weil sie psychische Probleme hat (Alkohol, Depressionen, etc.) und er seinen Kindern das nicht antun will. Und teilweise verstehe ich das auch. Und so war sein Einfall, dass wir weiterhin eine Beziehung führen, er aber bei seiner Frau bleiben wird.

Meine Beichte ist: ich habe mit einem verheirateten Mann etwas angefangen, wir haben Gefühle füreinander und jetzt bin ich in einer Zwickmühle. Ich will ihn verlassen, da er sich und seiner Familie, wenn er denn nicht mit ihnen klar Schiff macht, großen Schaden zufügt und ich definitiv keine Zeit für so ein Kasperletheater habe, aber trotzdem will ich gleichzeitig bei ihm bleiben, da ich starke Gefühle für ihn habe. Jetzt bin ich kinnhoch in der Scheiße.

Beichthaus.com Beichte #00040115 vom 27.07.2017 um 22:54:26 Uhr in Marienburg (Köln) (18 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Sport-Fanatiker und Fitness-Junkies

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Hass Vorurteile Ungerechtigkeit Sport

Ich verachte diese ganzen Sport- und Diätfanatiker, die versuchen, einem ständig ein schlechtes Gewissen zu machen und über unsere Körper lästern, obwohl wir weder faul noch übergewichtig sind. Es fing schon damals in der Schulzeit an. Ich war ein kleines Mädchen, […]
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Beichthaus.com Beichte #00040082 vom 23.07.2017 um 20:11:30 Uhr (12 Kommentare).

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