3351 Die Möbel in meiner alten WG

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Vandalismus Rache Aggression WG

Ich (w/25) bin gerade rasend vor Wut. Mein Ex-WG-Mitbewohner will mir nicht das Geld für die "Ablöse" der WG bezahlen. Ich renne ihm jetzt schon seit neun oder zehn Monaten hinterher. Während all der Zeit benutzt er einfach fröhlich meine Sachen, ohne mir auch nur einen Cent zu geben. Ich wohne inzwischen 500 Kilometer entfernt und kann deshalb nicht einfach so bei ihm auftauchen und Druck machen. Ich muss aber geschäftlich in die Stadt und er hat mir schon bei meinem Auszug versprochen, dass ich an diesem Tag bei ihm schlafen darf. Jetzt habe ich dieses Versprechen einlösen wollen und er schreibt mir, dass er mich nur aufnimmt, wenn ich kein Wort mehr über den ganzen Kram spreche und es vergesse.


Da habe ich gesagt, dass wir uns deswegen noch mal unterhalten müssten. Daraufhin hat er mir die Unterkunft verwehrt. Ich habe ihm geschrieben, dass ich meine restlichen Sachen dann abholen werde, wenn er es mir nicht bezahlt. Ich habe noch einen alten Wohnungsschlüssel, den ich wiedergefunden habe. Ich werde also in die Wohnung gehen - mit Erlaubnis des Vermieters - aber meine Sachen auf keinen Fall wirklich abholen. Es ist ein sechsstöckiges Haus ohne Fahrstuhl. Und eine Waschmaschine im Wert von vielleicht dreißig Euro ist den Aufwand einfach nicht wert. Genauso wenig wie ein Bett, ein paar Küchenschränke und Stühle. Aber stattdessen werde ich meine Sachen einfach zerstören! Bei der Waschmaschine werde ich irgendeinen Schlauch zerstören, die Küchenschränke zerhacke ich notfalls mit einer Axt und die Glühbirnen zerschlage ich auch. Die Stühle werde ich einfach aufschlitzen! Das Bett ist leider aus Metall und kann daher nicht so einfach zerstört werden - außerdem steht es in seinem Zimmer und das ist wahrscheinlich abgeschlossen. Meine Sünde ist die, dass ich die Sache nicht einfach abhaken kann. Und bei der Aktion handle ich wie ein Kleinkind, obwohl ich es mir auch leicht machen könnte.

Beichthaus.com Beichte #00034929 vom 22.01.2015 um 21:27:00 Uhr (10 Kommentare).

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3352 Peperoni

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Dummheit Gewalt Tiere

Ich habe mal als Kind mit meinem Cousin meiner Katze, ein schöner roter Perser, eine sehr scharfe Peperoni ans Po-Loch gerieben. Was danach geschah, war das witzigste was ich je gesehen habe: Sie rannte schreiend raus in den Garten und rieb sich ihren Po an der Erde […]
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Beichthaus.com Beichte #00026457 vom 06.06.2009 um 23:28:27 Uhr (37 Kommentare).

Gebeichtet von KingJulian
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“Beichte

3353 Beratender Kiffer

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Drogen Morallosigkeit

Ich habe letztens während meines Dienstes einen Joint geraucht, obwohl ich in einer Drogenberatungsstelle meinen Zivi mache. Und keiner hat es bemerkt.
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Beichthaus.com Beichte #00007286 vom 01.04.2006 um 04:59:32 Uhr (6 Kommentare).

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3354 Schicksalsschläge durch die Schwangerschaft

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Zorn Ungerechtigkeit Kinder Stuttgart

Hallo ihr Lieben. Schon meine Kindheit war nicht die Schönste. Mein Vater war Kiffer und Alkoholiker und hat oft einfach draufgehauen. Aber das will ich jetzt nicht weiter vertiefen. Vom Unglück wurde ich schon immer magisch angezogen, aber das Jahr 2008 übertrifft einfach alles. Hoffentlich ist es bald vorbei. Mit meinem Freund lief es mal gut mal schlecht, aber im Großen und Ganzen konnte ich mich eigentlich nicht beschweren. Wir hatten oft Sex und auch sehr Guten. Ich hatte nicht verhütet und das wusste mein Freund auch. Wie es nun mal so kommt, wurde ich schwanger. Erst war ich selbst geschockt und wusste nicht, was ich davon halten sollte. Sollte ich abtreiben? Oder das Kind behalten? In meinem Kopf herrschte das reinste Chaos. Ich erzählte es meinem Freund und er war sofort für eine Abtreibung. Ich war mir da ziemlich unsicher, und als ich beim Ultraschall das Herz schlagen hörte, war klar: ich will es behalten! Mein Freund fühlte sich vor den Kopf gestoßen, weil er noch kein Kind wollte. Er ist 28 ich bin 19. Meine Mutter war auch nicht so begeistert, sagte aber, dass sie mich unterstützen würde. Sie sagte auch noch, dass ich es noch niemandem sagen soll, weil in den ersten drei Monaten viel passieren kann. Nun gut, einige Zeit verging und auch mein Freund fing langsam so richtig an, sich zu freuen. Ab dem ersten Tag an hatte ich einen Bezug zu dem Kind und wer Mutter ist, weiß, dass man sofort Muttergefühle entwickelt. In Gedanken krempelt man schon sein ganzes Leben um und plant für die Zukunft.

Und weil man sich ja auch jemandem anvertrauen will, beschloss ich meiner besten Freundin, die ich seit dem Kindergarten kenne, zu sagen, dass sie Tante wird. Ich betonte mehrmals, dass sie es bitte für sich behalten solle, weil noch viele Sachen ungeklärt seien. Ich vertraute ihr, doch zwei Tage später wusste jeder, dass ich schwanger bin. Danke, tolle Freundin.
Mein Freund freute sich richtig und ich mich auch. Ich plante und machte und dachte sogar schon über Namen nach. Bis mich eine heftige Grippe erwischte. Ich ging zum Arzt und ein paar Tage später war auch die Grippe überwunden. Der nächste Frauenarzttermin stand an und ich ging zum Ultraschall. Dann der Schock: der Arzt konnte keinen Herzschlag mehr feststellen. Ich hatte eine Totgeburt und mein Baby musste mir unter Vollnarkose ausgeschabt werden. Am Schlimmsten war das Warten. Ich bekam ein periode-auslösendes Vaginalzäpfchen und musste unter großen Schmerzen auf meine Tage warten, bis ich endlich operiert werden konnte. Ich schrie, dass ich mein Baby zurück will, ich schrie so laut ich nur konnte, ich weinte und schrie alles aus meiner Seele heraus. An der Stelle bin ich meinen beiden Freundinnen über alles dankbar, dass sie an meiner Seite waren. Am Schlimmsten war für mich, dass mein Freund nicht an meiner Seite war. Er lag mit Salmonellen im Bett. Aber in dem Moment, wo ich ihn am meisten gebraucht hätte, war er einfach nicht für mich da. Ich kam in den OP-Raum und kurz, nachdem ich die Augen geschlossen hatte, wachte ich auch schon wieder auf. Mein Baby!? Weg. Mit einem Schlag alles weg. Mama? Wieso war nicht mal meine Mutter an meiner Seite? Schatz? Wieso war er nicht bei mir? An dieser Stelle nochmal danke an meine Freundin, dass sie da war.

Ich kam in derselben Nacht noch nach Hause und bin unter Tränen eingeschlafen. Dieser Schmerz und diese Trauer sind unvorstellbar. Als ob ich nicht genug damit zu kämpfen hätte, tauchten nach und nach die übelsten Gerüchte über mich auf. Aus dem Munde der Freundin, die jedem erzählte, dass ich schwanger bin. Erst hieß es ich hätte das Kind verloren, weil ich während der Schwangerschaft Drogen genommen hätte. Sorry, aber ich nehme keine Drogen und schon gar nicht, wenn ich schwanger bin. Dann hieß es mein Freund hätte mir in den Bauch geboxt und deswegen hätte ich es verloren. So etwas würde ich mir nie gefallen lassen. Dann hieß es, ich war gar nicht von meinem Freund schwanger, sondern von einem anderen. Und jetzt, 2 Monate später heißt es, ich wäre nie schwanger gewesen, sondern hätte das alles nur erzählt, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Klar, die Ärzte haben mich nur aus Spaß operiert und ich hab ja nur so einen Mutterpass, in dem das voraussichtliche Geburtsdatum steht. Ich weiß, ich sollte nichts darauf geben, was andere über mich reden. Aber das geht eindeutig unter die Gürtellinie. Irgendwo gibt es doch eine Schmerzensgrenze!? Ich habe verdammt nochmal im dritten Monat mein Kind verloren. Über so etwas zerreißt man sich nicht das Maul! Das Herz hatte schon geschlagen, es hatte kleine Arme und Beine und fast alle Organe waren vorhanden. Ich habe Trauer, Leid und Schmerzen genug. Wieso zieht ihr mich damit noch runter? Ist euer Leben denn so langweilig, dass ihr über meines noch tratschen müsst? Echt traurig. Naja, das war bisher so ziemlich das Schlimmste, was ich je erlebt habe. Und so etwas wünsche ich nicht einmal meinem ärgsten Feind. Es ist nicht leicht, die Trauer in Worte zu fassen. Und für Einige von euch wird es sich auch nicht so schlimm anhören, weil es ja noch nicht auf der Welt war. Aber es war ein Teil von mir, mein Baby. Naja - und immer wenn man denkt "schlimmer kann es nicht mehr kommen" passiert doch wieder was. Kurz zusammengefasst: der neue Freund meiner Mutter wurde handgreiflich, ich habe mich gewehrt und jetzt bin ich die Dumme und meine Mutter steht zu ihrem Freund, statt zu ihrer Tochter, und hat mich einfach rausgeschmissen. So geht das schon seit Jahren. Ich bin aggressiv, depressiv, melancholisch und zickig geworden. Ziehe aber aus allen schlimmen Dingen, die mir passieren etwas positives (bis auf die Totgeburt) und stehe immer wieder auf und mach weiter.

Beichthaus.com Beichte #00024879 vom 01.10.2008 um 21:57:17 Uhr in Stuttgart (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

3355 Sabotage der Mission Marder

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Morallosigkeit Tiere Familie Helmstedt

In meiner Nachbarschaft ist seit gut zwei Wochen ein Marder unterwegs, welcher die Anwohner wohl massiv stört. Sei es durch sein Geschrei oder durch seine Taten, denn er hat sich wohl an einem Auto zu schaffen gemacht. Ich (m) fühle mich persönlich nicht wirklich gestört von ihm, leider ist mein Vater da ganz anderer Ansicht, weil er und meine Mutter wegen des Marders seit gut sieben Tagen nicht mehr schlafen können. Kommt wohl daher, dass sich der Marder in den frühen Morgenstunden gerne auf den Fenstersims setzt.
Da die Gemüter nun langsam überkochen, ist mein Vater nun auf einen Vernichtungszug gegen den Feind ausgezogen. Er unternimmt wirklich alles gegen das Tier, was er kann und zu meinem Bedauern versucht er mich dabei auch einzubinden. Da ich ein wenig Ahnung von Elektrotechnik habe, wollte er, dass ich eine Stromfalle baue, um dem Tier einen "ordentlichen Schlag zu verpassen". Dazu muss ich sagen, dass ich es von vorneherein ablehne, Tieren Schaden zuzufügen, wenn ich nicht bedroht werde oder dadurch einen lebenswichtigen Zweck erfülle, wie zum Beispiel bei Nahrung.

Durch meine Ansicht, dass jedes Lebewesen ein Recht zu leben hat, wurde ich schnell zum Buhmann. Auf meine Frage, ob wir nicht eine Lebendfalle benutzen können, um den Marder später im Wald aussetzen zu können, hagelte es von allen Seiten Spott und Beleidigungen. Man würde ja keine Lebendfalle für 50 Euro kaufen, wenn man eine tödliche für gerade einmal fünf Euro bekommt. Zum Schluss wurde mir sogar vorgeworfen, mich einen Dreck um die Sicherheit meiner Familie und unseren Besitz zu kümmern, da ja beides durch den Marder in Mitleidenschaft gezogen werde.
Sollte wegen des Marders ein Feuer ausbrechen und dadurch die Familie zu schaden kommen, solle ich doch noch mal so dumm reden, meinte mein Vater. Auf meine Frage, ob ihm seine Familie keine 50 Euro wert ist, wurde er wirklich wütend, ich dachte, dass es nur noch wenige Sekunden dauert, bis ich eine gescheuert bekomme. Aber nein. Mit einer harschen Aufforderung, dass ich bei so einer Einstellung doch verschwinden solle, hörte die Unterhaltung abrupt auf. Nun herrscht zwischen mir und meinem Vater eine Art Eiszeit.
Da ich weiß, dass er ab morgen seine Versuche, den Marder zu beseitigen, verschärfen wird, will ich dagegen vorgehen. Ich werde ihn behindern und versuchen, den kleinen Unruhestörer lebend und unverletzt zu fangen, damit ich ihn in Sicherheit bringen kann.

Ich bitte also um Absolution, dass ich mich im Tonfall vergriffen habe und die Unternehmungen meines Vaters in der Mission Marder sabotieren werde, um den Kleinen zu retten. Ich persönlich hoffe, dass mich da draußen jemand versteht. Und nein, ich bin kein fanatischer Tierschützer, ich sehe es nur nicht ein, ein Leben zu nehmen, wenn es unsinnig ist.

Beichthaus.com Beichte #00031257 vom 22.05.2013 um 21:24:34 Uhr in 38350 Helmstedt (Tangermühlenweg ) (47 Kommentare).

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