3341 Ich habe versehentlich eine Familie zerstört!

27

anhören

Fremdgehen Zorn Vandalismus Partnerschaft Zittau

Ich hatte schon länger das Gefühl, dass mein Freund, mit dem ich seit vier Jahren eine Beziehung hatte und mit ihm zusammenwohnte, mich betrügt. Also fing ich an, ihm hinterher zu spionieren, wenn meine Zeit es zuließ. Ich wartete vor seiner Arbeitsstelle etwas abseits geparkt in meinem Auto und wusste, dass er bald Schluss hatte. Und er kam pünktlich aus dem Gebäude und da wartete eine Blonde, die mir zuvor gar nicht aufgefallen war. Sie fiel ihm um den Hals und sie küssten sich leidenschaftlich. Am liebsten wäre ich ausgestiegen und hätte der Schlampe eine geknallt, so rasend war ich vor Zorn. Sie gingen dann zu ihrem Auto und fuhren weg. Ich natürlich hinterher. Vor einem Hotel am anderen Ende der Stadt parkte sie sich ein und beide stiegen gemeinsam aus und gingen in das Hotel. Ich versuchte noch, meinen Freund am Handy anzurufen, aber er hatte es aus. Bis ich einen Parkplatz gefunden hatte, dauerte es ein wenig und die beiden waren verschwunden. Die Dame an der Rezeption wollte mir nicht sagen, welches Zimmer die beiden genommen hatten.


Voller Zorn ging ich wieder hinaus zu dem Auto der Blonden. Mit Lippenstift schmierte ich ein paar "Nettigkeiten" auf die Scheiben ihres Autos. Ich war keine fünf Minuten mit dem Beschmieren ihres Wagens beschäftigt, da hielt ein Polizeiauto und der Beamte fragte mich was ich da mache. Ich erklärte ihm, was vorgefallen war, aber er meinte, das könne ich nicht tun, denn der Wagen gehöre ja nicht mir. Die Polizei versuchte dann über die Zentrale die Besitzerin des Wagens ausfindig zu machen, damit wir das an Ort und Stelle klären konnten und sie dann eventuell Anzeige gegen mich erstatten könne. Ich erklärte dem Polizisten noch, dass die Frau mit meinem Freund in dem Hotel zugange ist und nicht erreichbar sein wird. Doch kurz darauf kam der Polizist zu mir und sagte, dass sie jemanden erreicht hätten und es gleich ein Treffen an Ort und Stelle geben würde. Ich bereitete mich darauf vor, der Schlampe ein paar nette Worte zu texten. Doch wider Erwarten kam bald ein Mann in einem Auto vorgefahren.


Er erklärte uns, dass ihm das gesuchte Fahrzeug gehören würde, jedoch seine Frau damit unterwegs wäre und dass er sie telefonisch nicht erreichen konnte. Im anderen Wagen, mit dem der Mann gekommen war, saßen zwei Kinder. Mir schwante Böses, doch dann ging alles ganz schnell. Die Polizisten gingen in das Hotel und holten meinen Freund und die Frau aus dem Zimmer. In der Zwischenzeit erzählte mir der Mann, dass er mit seiner Frau schon fast 10 Jahre verheiratet war und sie zwei Kinder zusammen haben. Auch er hatte das Gefühl, dass sie fremdgeht, versuchte es aber immer zu verdrängen. Kurz darauf erschien mein Freund mit Boxershorts und Shirt und die blonde Frau nur im Bademantel vor dem Hotel. Das Ende der Geschichte war, dass ich anschließend vor dem Hotel die Beziehung zu meinem Freund beendete und ihm sagte, dass er sich seine eigene Wohnung suchen kann. Auch der Mann sagte seiner Frau kurz und klar, dass er die Scheidung einreichen werde und es vorbei ist. Ich möchte beichten, dass ich durch meine Eifersucht und meine Neugier eine Ehe zerstört und eine Familie mit zwei Kindern wahrscheinlich für immer zerrissen habe. Ich bitte um Vergebung für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00036727 vom 28.09.2015 um 11:05:31 Uhr in Zittau (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen

3342 Unser Umzug aufs Land

15

anhören

Rache Vandalismus Fremdgehen Schamlosigkeit Nachbarn

Vor vielen Jahren bin ich (m/38) mit meiner Frau und Tochter in ein Eigenheim auf dem Land gezogen. Wir haben auch relativ zügig Anschluss im Dorf gefunden und alles schien perfekt. Meine Frau hat sich schnell mit anderen Frauen aus der Nachbarschaft angefreundet, und da im Sommer gefühlt alle drei Sekunden ein Weinfest ist, ist man schnell sozial eingebunden. Auch meine Tochter hat in der Schule rasch neue Freunde gefunden, die natürlich auch hin und wieder bei uns zu Hause waren. So lebten wir etwa ein halbes Jahr gemütlich vor uns hin, als uns plötzlich Gerüchte zu Ohren kamen, ich würde meine Frau betrügen und schlagen und meine Tochter (die zu dem Zeitpunkt gerade 14 geworden war) würde Drogen nehmen und in der Schule für Geld Mitschüler oral befriedigen. Wir haben das als dummes Geschwätz gesehen, vielleicht als Neid, weil unser Haus nicht gerade schäbig war oder weil wir eben die "Neuen" waren.


Wir ignorierten den Quatsch also, auch wenn es meiner Frau und besonders meiner Tochter zu schaffen machte. Letzten Herbst war das letzte Weinfest der Saison und da stand ich in einer Toilettenkabine und konnte zufällig unbemerkt hören, wie unser betrunkener Nachbar jemanden erzählte, meine Frau hätte sich von ihm flachlegen lassen. Jetzt war also klar, woher die Gerüchte stammten. Am Liebsten hätte ich ihm an Ort und Stelle seine dämliche Hackfresse poliert, aber Rache ist Blutwurst. Später, als wir wieder zu Hause waren, hab ich gewartet, bis meine Frau geschlafen hat, und bin zu den Nachbarn geschlichen. Da wir ja "gut befreundet" waren, wusste ich, dass die Kellertür nie abgeschlossen war. Dort unten war eine Werkstatt und mir kam die Idee, das über Jahre zusammengekaufte, unverschämt teure Werkzeug mit einer Heißklebepistole zusammenzukleben. Im nächsten Raum pinkelte ich in und über eine beachtliche Schuhsammlung. Das heißgeliebte Trekkingrad habe ich um die Schnellspanner erleichtert.


Dann wurde ich mutig und ging nach oben. Dort fand ich ein Handy, das ich mir "auslieh." Zum Abschluss habe ich den Kühlschrank vorgezogen, dahinter einen dunklen Kumpel abgeseilt und den Kühlschrank wieder zurückgeschoben. Belustigt und irgendwie befriedigt ging ich nach Hause. Am nächsten Tag wurde ich von Sodom und Gomorra geweckt. Die Nachbarin saß völlig aufgelöst und theatralisch heulend bei meiner Frau am Küchentisch. Meine Frau hatte natürlich keinen Schimmer, was los war. Später kam auch noch der Mann rüber, ähnlich fertig. Weil die Kellertür offen war, zahlt natürlich keine Versicherung, die Polizei hat ihn fast ausgelacht. Den Verlust des Handys hatte er noch gar nicht bemerkt. Später am Tag kam dann der Hammer. Aber nicht für ihn, sondern für mich. Denn wie sich später herausstellte, waren nicht alles Gerüchte.


Auf dem Handy fand ich Fotos von meiner Frau, in eindeutigen Posen. Außerdem einen Nachrichten-Verlauf, bei dem mir der Magen flau wurde. Die beiden waren wohl schon seit Längerem zugange, wenn ich arbeiten war. Ich habe sofort die Scheidung eingereicht, den Hausverkauf in die Wege geleitet, und bin ausgezogen. Auch die Geschichten über meine Tochter sind nicht ganz so weit hergeholt. Allem Anschein nach hat sie tatsächlich mehreren Jungs in der Schule den Larry gelutscht, weil sie in der Clique dazugehören wollte. Vor zwei Monaten wurde sie von einer Lehrerin erwischt und hat einen Schulverweis bekommen. Mittlerweile komme ich mir vor wie in einem Fellini-Film und bin froh, dass ich wieder in der Stadt wohne, wo die Nachbarn einen in Ruhe lassen und mich jeder, abgesehen von ein paar wenigen, engen Freunden, am Arsch lecken kann.

Beichthaus.com Beichte #00037524 vom 03.02.2016 um 12:19:56 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

3343 Die Spuren meines Sexuallebens

26

Schamlosigkeit Unreinlichkeit Intim München

Ich möchte beichten, dass meine Putzfrau dreimal die Woche die Spuren meines ausschweifenden Sexuallebens beseitigen muss. Angefangen bei Zewa (zum abputzen) über Gummis bis hin zu den gebrauchten Slips der Damen.
Ich kann mir da noch nicht einmal Faulheit vorwerfen, […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00030321 vom 09.10.2012 um 10:16:54 Uhr in München (Elisenstraße) (26 Kommentare).

In WhatsApp teilen

3344 Die Haltestelle verpasst

9

anhören

Trunksucht Bahn & Co. Last Night

Im letzten Sommer war ich (m/19) zu der Party eines Bekannten eingeladen. Meine Freunde und ich hatten nicht unbedingt große Lust auf den Abend, aber die Alternative wäre gewesen, zu Hause zu bleiben. Also beschlossen wir, uns den Abend mit etwas Alkohol zu versüßen. Schon bevor wir zu der Party gingen, glühten wir also ordentlich vor. Die Party selbst war dann auch dementsprechend lustig, der Alkohol floss, zum Glück, weiter. Am nächsten Morgen wollte ich dann nach Hause aufbrechen. Schon bevor ich in meinem Zug saß (ich muss drei Haltestellen fahren, um in mein Heimatdorf zu kommen), merkte ich, dass ich müde wurde. Und so kam es, wie es kommen musste: ein fremder Mann weckte mich letztendlich mit den Worten: "Endstation! Aussteigen!" Ich bekam einen riesigen Schock, denn "Endstation" hieß, dass ich etwa 250 Kilometer zu weit gefahren war. Ich beichte, dass ich zwar eine Nacht mit viel Alkohol durchmachen konnte, aber zu blöd war, danach noch 15 Minuten lang wach zu bleiben. An der Endhaltestelle habe ich mir dann übrigens erst mal Frühstück geholt und dann ein Ticket zurück. Meine Eltern staunten nicht schlecht, als ich nachmittags zu Hause ankam mit den Worten: "Die Party war geil!"

Beichthaus.com Beichte #00030762 vom 06.02.2013 um 18:13:50 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

3345 Auf dem Klo eingeschlafen

13

anhören

Ekel Peinlichkeit Last Night

Auf dem Klo eingeschlafen
Neulich musste ich (m/28) nachts um zwei Uhr auf die Toilette. Ein großes Geschäft kündigte sich an und riss mich aus dem Schlaf. Ich lief also ins Bad und habe meine Notdurft verrichtet. Gegen vier Uhr wurde ich erneut wach. Um mich herum war es hell und es stank höllisch. Ich lag nicht in meinem Bett, sondern saß immer noch auf der Toilette. Ich muss wohl direkt nach meinem Geschäft wieder eingeschlafen sein und schlief zwei Stunden lang sitzend auf der Toilette, die natürlich noch nicht gespült war. Auch das Licht im Bad konnte mich nicht aufwecken, bis ich später dann doch zufällig wach wurde. Ich musste meinen Po feucht abwischen, da die Überreste bereits angetrocknet waren. Der Gestank blieb trotz offenem Fenster noch bis zum nächsten Mittag. So etwas ist mir in meinen 28 Jahren noch nie passiert. Wie blöd kann man auch sein, beim Abseilen einzuschlafen?

Beichthaus.com Beichte #00036863 vom 17.10.2015 um 17:38:50 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht