3356 Der Geisterfahrer nahm mir alles

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Tod Unfall

Vor einem halben Jahr hatte ich mit meiner Tochter und meinem Mann einen schweren Autounfall. Meine 2-jährige Tochter und mein Mann sind dabei verstorben. Wir hatten kurz vor dem Unfall geheiratet und beide unser Studium erfolgreich abgeschlossen. Nach dem Unfall sitze ich nun im Rollstuhl, aber sonst ist mir nichts passiert. Ich wünschte, ich wäre tot und nicht meine Tochter oder mein Mann. Derjenige, der den Unfall verursacht hat, hat das mit Absicht gemacht - was er auch gestanden hat, denn er war ein Geisterfahrer. Er sitzt jetzt lebenslänglich im Gefängnis. Aber was hilft mir das?! Seitdem gehe ich nicht mehr unter Menschen. Meine eigentliche Beichte ist jedoch, dass ich meinen Freunden und meiner Familie aus dem Weg gehe. Ich schreie sie nur noch an und merke, wie sie sich langsam von mir abwenden. Aber irgendwie kann ich nichts dagegen tun.

Beichthaus.com Beichte #00032242 vom 16.11.2013 um 12:00:23 Uhr (22 Kommentare).

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3357 Mädchen Mädchen

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Gewalt Rache Boshaftigkeit Ignoranz Schule Bonn

Als das Lied "Mädchen, Mädchen" von GG Anderson dauernd im Radio lief und zu meinem Ohrwurm wurde, war ich in der dritten Klasse. Ich war sehr begabt in Aufsätzen, hatte jedoch ein Problem, dass mich der Klassenkamerad Gerd Dombrowski (so hieß er nicht wirklich, […]
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Beichthaus.com Beichte #00028231 vom 22.10.2010 um 20:44:35 Uhr in Bonn (14 Kommentare).

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“Beichte

3358 Die erzwungenen Geschenke

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Morallosigkeit Verschwendung Unglaube Zwang Familie

Die erzwungenen Geschenke
Ich hasse Tage, an denen es um eine bestimmte Person geht, wie den Vatertag oder den Muttertag. Ich habe meine Eltern sehr gern, aber einen besonderen Tag brauche ich dafür nicht. Wenn ich ihnen etwas schenken möchte, tue ich dies unabhängig vom Kalenderdatum. Was mir dabei auf die Nerven geht, ist, dass diese Tage wichtig für meine Eltern sind. Vor zwei Jahren wollte ich den Muttertag mal unter den Tisch fallen lassen, woraufhin meine Mutter eine ziemliche Szene gemacht hat. Ich kaufe meinen Eltern jedes Jahr für diese Tage etwas, aber auch nur weil ich muss.

Beichthaus.com Beichte #00031160 vom 08.05.2013 um 17:19:35 Uhr (27 Kommentare).

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3359 Dosenpfand

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Betrug Habgier

Ich bestelle mir alle paar Monate ein paar Paletten Dosen aus Holland, pfandfrei versteht sich. Energy etc.
Dafür zahle ich läppische 8,99 Euro für 24 Dosen, macht also etwa 38 Cent pro Dose. Ich weiß, ich könnte auch normale Flaschen kaufen, aber die sind nunmal nicht so portabel wie Dosen. Ich beichte, das ich jedes mal meine Dosen zum ortsansässigen Getränkehändler bringe und für jede Dose 25 Cent Pfand einstreiche. Das geht, weil ich immer die kompletten Paletten abgebe und der Typ da nur sieht, dass es 24 Dosen pro Palette sind und nicht näher hinguckt. Im Endeffekt hat mich also jede Dose nur noch 13 Cent gekostet.

Beichthaus.com Beichte #00028854 vom 21.04.2011 um 09:19:45 Uhr (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

3360 Gefangen im improvisierten Klo

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Peinlichkeit Dummheit Ekel Arbeit Wasungen

Ich bin Industrieelektriker und führe unter anderem Wartungsarbeiten an Windkraftanlagen durch. Da diese üblicherweise sehr hoch sind, ist in vielen Anlagen ein Aufzug eingebaut, der aber auch einige Minuten benötigt, um oben anzukommen. Da man je nach Auftrag manchmal längere Zeit im Getriebehaus hinter dem Rotorblatt verbringt, sollte man eine Toilette bzw. den Wald in der näheren Umgebung aufsuchen, bevor man hochfährt. Falls die Blase oben dann doch mal drücken sollte, nehme ich mir immer eine leere Flasche mit, die ich dann unten ausleere. Mein Kollege macht das auch. Man kann ja nicht zum Pinkeln minutenlang runterfahren und dann wieder hochfahren. Schlimmer wird es, wenn der Darm drückt. Dann benutzt man natürlich den Aufzug, um sich je nach Möglichkeit ein Plätzchen am Waldrand zu suchen, sofern ein Wald in der Nähe ist. Bei einem vergangenen Auftrag war das jedoch nicht so. Es war nur eine riesige Fläche mit Windkraftanlagen, weit und breit kein Wald, in dem man sein Geschäft hätte erledigen können. Alle Felder waren bereits abgeerntet, man hätte also auch nicht einfach ein Maisfeld aufsuchen können. Letztendlich kam mir die vermeintlich rettende Idee, mein Geschäft in unserem Transporter zu verrichten.


Ich fuhr also nach unten, um meinen Plan in die Tat umzusetzen. Da man im Transporter nicht aufrecht stehen kann, zog ich mir im Freien schnell die Hose aus, öffnete die Heckklappe, ging hinein und machte die Klappe hinter mir zu. Da es nun schon mächtig drückte, suchte ich hektisch nach einem Gefäß, das mir als Klo dienen konnte. Wir haben glücklicherweise auch immer leere Kartons von Ersatzteilen rumliegen. Einer davon war groß genug, um ihn zu "treffen." Mein Plan war es, mein Geschäft in den Karton zu verrichten und diesen anschließend im benachbarten, frisch gepflügten Acker mithilfe unseres Klappspatens unterzugraben. Das mag an Umweltverschmutzung grenzen, aber sowohl Kot als auch Karton sind zersetzbar, also halb so schlimm. Es hat auch überraschend gut funktioniert. Es lag eine schöne braune, übel riechende Wurst im Karton, obendrauf Küchenrolle, die ich als Klopapier verwendet hatte. Da man die Heckklappe von innen nicht öffnen kann, wollte ich die Schiebetüre an der Seite öffnen. Diese war jedoch verschlossen. In dem Moment dämmerte mir, dass ich mit der Fernbedienung nur die Heckklappe und nicht das gesamte Auto geöffnet hatte. Der Autoschlüssel war natürlich, wo auch sonst, in der Hose, welche wiederum hinter dem Auto lag. Ich war gefangen. Mein Kollege war zu dem Zeitpunkt nichts ahnend auf dem Windflügel. Mein Kot füllte den Laderaum inzwischen mit einem Verwesungsgeruch. Ich rief und polterte im Auto, aber das kann man auf dem Windflügel bzw. im Gerätehaus dahinter nicht hören. Nun saß ich mit meinem Kot im Transporter und inhalierte hilflos den Gestank meiner Ausscheidungen. Nach einer halben Stunde kam mein Kollege nach unten gefahren, weil er sich Sorgen machte. Nachdem er das Auto geöffnet hatte, lachte er mich erst einmal aus. Fluchend stieg ich aus dem Auto, schnappte mir den Spaten und vergrub immer noch fluchend den Karton im Acker. Mir fielen dabei Wörter ein, die ich sonst nie benutze. Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte, konnte ich meine Arbeit zwar fortsetzen, aber weiterhin mit Wut im Bauch.

Beichthaus.com Beichte #00034095 vom 12.10.2014 um 18:16:08 Uhr in Wasungen (9 Kommentare).

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