2826 Böse Wörter

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Boshaftigkeit Hass Rache Kinder Zivi & Bund Stuttgart

Ich habe vor rund drei Jahren meinen Zivildienst in der Hauptstadt BaWüs zusammen mit meinem Nachbarn abgeleistet. Wir waren beide im Fahrdienst tätig und haben behinderte Kinder (3x Autismus, 1x Hyperaktivität & Autismus, 1x Trisomie 21) zwischen 5 und 7 Jahren […]
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Beichthaus.com Beichte #00027507 vom 12.02.2010 um 15:29:28 Uhr in Stuttgart (39 Kommentare).

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2827 Meine Frau hat mich bestohlen!

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Diebstahl Zorn Selbstsucht Geld Partnerschaft

Heute ist ein schwarzer Tag für mich. Vor vier Jahren habe ich (m/32) meine Frau geehelicht, die davor bereits zwei Jahre mit mir zusammen war. Ich habe sie zufällig bei einem Geschäftstermin am Schwarzen Meer kennengelernt. Es war immer ihr großer Wunsch, Kinder, ein Haus und ein schönes Leben zu haben. Jetzt ist mir aber erst klar geworden, dass ich bei diesen Wünschen nicht unbedingt dabei sein muss. Der Kinderwunsch blieb bisher zum Glück unerfüllt.


Zur besseren Erklärung: Ich besitze ein Unternehmen, welches von meinen Eltern aufgebaut wurde. Dort laufen Verkäufe so gut wie ausschließlich über Bargeld, genauer möchte ich hier nicht werden. Es kamen also täglich große Mengen Bargeld ins Büro, wo sich auch unser Wohnhaus befindet. Auch meine entstandenen Kosten habe ich stets bar bezahlt. Das Geld wird täglich bei der Bank eingeworfen. Die Finanzen kontrolliere ich dann anhand der Kontoauszüge. Durch das extrem hektische Tagesgeschehen ist es mir völlig unmöglich, einen Überblick über das eingenommene und ausgegebene Geld zu behalten. Bei meinen Eltern war es auch immer meine Mutter, die genau wusste, wie viel Geld zur Bank ging, was an Aushilfen bar ausbezahlt wurde und so weiter. Bis vor drei Jahren haben meine Eltern auch noch aktiv mitgearbeitet, dann wurde es zu viel und meine Frau hat den Part meiner Mutter übernommen.


Das Geschäft habe ich ausgeweitet und vergrößert. Deshalb stiegen auch die Einnahmen. Aber irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass es weitaus zu wenig ist, für das, was ich tue. Sie können es sich ja denken, was los ist: Meine Frau hat täglich etwas abgezwackt und anscheinend auf dem Postweg an ihre Verwandtschaft geschickt. Das alles kam nur aus Zufall heraus, nämlich weil einer der Briefe heute zurückkam. Und zwar hat mir unser befreundeter Postbote den Brief ausgehändigt, weil die Briefmarke wohl abgefallen ist. Meine Frau ist vorher mit einer Freundin zur Shopping-Tour übers Wochenende aufgebrochen und hat die Sache nicht mitbekommen. Nachher kommt mein Freund, der ist Rechtsanwalt und wird mich bei der Scheidung vertreten. Einen Schlüsseldienst habe ich bereits angerufen, der wird die Schlösser austauschen.


Heute Abend werde ich all ihre Klamotten in Koffer packen, die kann sie vor der Tür entgegennehmen. Ihre Kreditkarte habe ich soeben sperren lassen. Ihren Köter bringe ich nachher ins Tierheim und ihr Auto wird morgen früh auf dem Automarkt in der Gegend für einen Spottpreis weggehen. Dieses Weib will ich nicht mehr sehen, denn Vertrauen ist mir wichtiger als alles andere. Ja, es hört sich hartherzig an, aber für das bekomme ich sicherlich Verständnis. Die Behörden werde ich aus dem Spiel lassen.

Beichthaus.com Beichte #00037238 vom 16.12.2015 um 18:09:26 Uhr (43 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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2828 Die Bonbons auf dem Waldboden

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Falschheit Feigheit Maßlosigkeit Selbstsucht Kindergarten

Im Kindergarten haben wir einmal an einem Samstagnachmittag, mitsamt einem Elternteil, einen Ausflug in den Wald gemacht. Ein Förster hat uns viel über Tiere und Pflanzen erklärt. Dann sollten wir Bonbons suchen. Es gab braune Durchbeißer, die auf dem Waldboden kaum auffielen und grellgelbe Süßigkeiten, die allerdings nur Steine in gelbem Papier waren. Der Förster erklärte uns damit, dass ungenießbare Tiere, also zum Beispiel Wespen, leicht zu sehen sind, bei essbaren Tieren müssten sich Raubtiere aber sehr anstrengen, diese zu finden. Ich hatte zwei Durchbeißer gefunden und war damit auch sehr froh. Es gab dann allerdings von der begleitenden Erzieherin für die Kinder, die nur einen Stein gefunden hatten, auch noch ein Bonbon, damit sie nicht leer ausgingen.


Die Erzieherin, die die Bonbons mitgebracht hatte, hatte allerdings nur für jedes Kind genau ein Bonbon mitgenommen, sodass für ihre eigene Tochter am Ende keine Süßigkeit mehr da war, weil ich zwei gefunden hatte. Ich hatte die Problematik am Anfang gar nicht verstanden, weil ich lieber mit einem Stock spielte, als der Erzieherin zuzuhören. Als ich das Problem dann erkannte, wollte ich das Bonbon aber nicht herausrücken. Einerseits, weil es mir peinlich gewesen wäre, es erst jetzt herauszurücken, als alle schon verärgert danach suchten und das Wort "Dieb" gefallen war, zum anderen betrachtete ich das Bonbon, weil ich es gefunden hatte, als mein rechtmäßiges Eigentum. Um nicht aufzufallen, habe ich dann bei der Suche geholfen und spitzfindig bemerkt, dass einer von uns ja zwei Bonbons haben müsse.
Am Ende hat die dicke Erzieherin in ihrem Auto wohl doch noch ein Bonbon für ihre Tochter gefunden. Ich habe mich allerdings danach sehr schlecht gefühlt, weil ich das Mädchen zum Weinen gebracht hatte. Einen Durchbeißer habe ich genüsslich gegessen, den anderen habe ich dann zu Hause in die Mülltonne geschmissen, weil ich es nicht essen konnte.
Ich habe mich danach noch tagelang schuldig gefühlt.

Beichthaus.com Beichte #00031399 vom 09.06.2013 um 23:21:16 Uhr (13 Kommentare).

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2829 Lärm vs. zerstörte Schuhe

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Rache Vandalismus Zorn Nachbarn Uelzen

Vor Jahren lebte ich in einem süßen, kleinen Altbauappartment. Ich (w/37) war guter Dinge, da alle meine Nachbarn Friede, Freude, Sonnenschein verbreiteten. Ich bin sehr geräuschempfindlich und war unendlich froh, meine Nachtruhe ungestört genießen zu können. Dies sollte sich eines Tages schlagartig ändern. In die leer stehende Wohnung nebenan zogen neue Mieter und mir wurde ganz übel, als ich meinen Nachbarn lautsprecherboxenschleppend und bierkästentragend auf der Treppe begegnete. Mein beschauliches Leben war wohl ein für alle Mal vorbei.

Bis in die Morgenstunden dröhnte und schepperte es von nebenan. Es half kein gepflegtes Gespräch und keine Drohung mittels Hausverwaltung. Ich war verzweifelt - meine Nachtruhe endete um sechs Uhr - die lieben Nachbarn sorgten dafür, dass ich bis dahin kein Auge zu tat. Voller Zorn schlug ich mittlerweile regelmäßig gegen die Wand, drehte ab sechs Uhr - wenn nebenan geschlafen wurde - meine Lautsprecher auf und kam mir dabei total dämlich vor. Eines Nachts platzte mir dann der Kragen - irgendwo musste ich hin mit meiner Wut über den geraubten Schlaf. Auf mein Klingeln reagierte man längst nicht mehr. Berge von Damensandalen türmten sich vor der Nachbartür (wo die Herrenschuhe waren weiß ich bis heute nicht). Ich nahm eine Schere und schnitt kurzerhand sämtliche Riemchen an allen Schuhen kurz und klein und erlebte ein Gefühl von ungeheurer Befriedigung - was nicht heißt, dass ich mir später im Licht der Morgensonne ziemlich albern vorkam. Heute lebe ich glücklich und zufrieden in einer großen Wohnung mit schalldichten Wänden.

Beichthaus.com Beichte #00026114 vom 19.04.2009 um 14:16:55 Uhr in Uelzen (20 Kommentare).

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“35.000

“Folge

2830 Stundenlange Selbstgespräche

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Peinlichkeit Manie Neurosen Lübeck

Wenn ich alleine Zuhause bin, führe ich intensive Selbstgespräche, die auch mal mehrere Stunden dauern können. Manchmal bin ich so in der Sache vertieft, dass ich schon selber Angst bekomme und ich grüble, ob was nicht mit mir stimmt. Ich habe zwar schon Freunde, aber irgendwie tut mir das gut.

Beichthaus.com Beichte #00028603 vom 04.02.2011 um 23:00:07 Uhr in Lübeck (34 Kommentare).

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