2381 Tickets vom Juicy-Beat-Festival

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Habgier Betrug

Ich beichte, dass ich mich zu unrecht bereichert habe. Das diesjährige Juicy-Beats-Festival in Dortmund sollte über zwei Tage gehen, wurde aber nach dem ersten Tag wegen Unwetter abgebrochen, sodass der zweite Tag nicht mehr stattfand. Was mit bereits gekauften Tickets passieren sollte, war zu diesem Tag noch unklar. Am Sonntagabend war ich in der Gegend mit dem Hund spazieren und um das Gelände herum und auf dem Parkplatz lagen viele Tickets herum. Diese nahm ich mit und trocknete sie zu Hause. Irgendwie hatte ich im Gefühl, dass man damit vielleicht noch etwas anfangen könnte und so kam es dann auch.


Nach einiger Zeit wurde bekannt gegeben, dass die Preise der Tickets für den ausgefallenen Tag komplett erstattet würden (bzw. anteilig, wer ein Ticket für beide Tage hatte). Zwar gab es Auflagen, um Betrug zu vermeiden, jedoch habe ich einen Weg gefunden, diese Sicherheitsmechanismen zu umgehen und so habe ich nun für alle 16 Tickets, die ich gefunden habe jeweils 32 Euro erstattet bekommen, also insgesamt 512 Euro. Ich beichte, dass ich mir Kosten habe erstatten lassen, die mir gar nicht entstanden sind und Geld für mich vereinnahmt habe, das eigentlich den Käufern der Tickets zustand - obwohl die es ja ohnehin nicht bekommen hätten, nachdem sie ihr Ticket weggeworfen haben.

Beichthaus.com Beichte #00036968 vom 03.11.2015 um 10:32:08 Uhr (18 Kommentare).

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2382 Arbeitslos und keiner soll es wissen

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Feigheit Eitelkeit Verzweiflung Nachbarn Aalen

Ich (m/24 und arbeitslos) möchte heute beichten, dass ich immer so tue, als ob ich arbeiten würde, damit meine Mitmieter im Haus nicht merken, dass ich arbeitslos bin. Wenn ich morgens aufstehe, traue ich mich nicht, auf der Toilette zu spülen - aus Angst, dass meine Nachbarn hören, dass ich noch da bin. Wenn der Postbote klingelt, gehe ich nie an die Tür, damit es so aussieht, als ob ich nicht zu Hause bin. Nachmittags schleiche ich mich durch den Keller raus und komme mit einer Aktentasche zur Haustür wieder rein, damit meine Nachbarn sehen, dass ich gerade von der Arbeit komme. Wenn mich mal jemand zufällig im Hausflur trifft, sage ich, wie schön es doch ist, Urlaub zu haben. Dieses Scheiß-Leben muss endlich ein Ende haben.

Beichthaus.com Beichte #00026948 vom 03.09.2009 um 23:29:15 Uhr in Aalen (44 Kommentare).

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“Beichte

2383 Ein Smart ist kein Auto!

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Vorurteile Auto & Co. Haselünne

Ich bin der festen Überzeugung, dass ein Smart kein Auto ist und stehe dazu!

Beichthaus.com Beichte #00002640 vom 04.12.2005 um 01:46:45 Uhr in Haselünne (3 Kommentare).

Gebeichtet von IGod aus Franken, jaja das ist kein Ort a
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2384 Hauspost

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Rache Morallosigkeit Chef Arbeit Bonn

Ich arbeitete damals bei dem großen Telekommunikationsunternehmen, das hier sicherlich jeder kennt. Ich hatte damals einen Chef, der mich total auf dem Kicker hatte. Unser Verhältnis war ziemlich schlecht und der einzige Grund war, dass ich mit seiner Tochter befreundet war. Als ich erfuhr, dass mein Zeitvertrag auch wegen ihm nicht verlängert wurde, überlegte ich ihn rein zulegen.
Und zwar hatten wir eine interne Haus-Post, zwischen Niederlassungen und zwischen den Büros. Da wurde dann eine weiße Mappe genommen, in dem die Post gelegt wurde und auf die Mappe kam dann die Personalnummer oder die Organisationseinheit. Jedenfalls habe ich dann als mein Chef nicht da war eine leere Mappe genommen, in diese das schmierigste Hardcore Magazin gelegt was ich am Bahnhof fand und noch einen Zettel auf das Cover gelegt mit dem Text "Danke, hat mir die Mittagspause echt versüßt. Gruß XXXX". Die Hauspost habe ich dann in seinen Postausgang gelegt und dann an meine Abteilung geleitet. Der Bote kam alle 2 Stunden und ich werde nicht vergessen, wie unser Disponent die Post öffnete und ich "zufällig" daneben stand. Ging natürlich sofort rund und ich hatte meine Rache. Das komische war nur, dass jeder dachte die Post sei authentisch und nur aus versehen bei uns gelandet. Im Nachhinein fand ich den Scherz doch relativ kindisch und pubertär.

Beichthaus.com Beichte #00028241 vom 26.10.2010 um 12:25:19 Uhr in Bonn (15 Kommentare).

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2385 Meine faule Mitbewohnerin

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Vandalismus Aggression Rache WG Bremen

Als ich 22 Jahre alt war, wollte ich schnellstmöglich aus meinem Elternhaus raus und zog deshalb mit einer Arbeitskollegin zusammen. Dies war allerdings keine gute Idee, denn sie bezahlte von Anfang an keinen Strom, beteiligte sich auch nie an den Versicherungsbeiträgen und nach circa drei Monaten überwies sie auch nicht mehr Ihren Teil der Miete. Da der Vermieter mich als Hauptschuldner erwählte, musste ich für die komplette Miete aufkommen. Ohne die Unterstützung meiner Eltern hätte ich nicht mal Essen zu hause gehabt. Einen Tag vor ihrem Auszug knackte ein Freund ihr Türschloss. Aus Rache zerkratzte ich mit meinem Freund so gut wie all Ihre CDs und Ihre zwei Spiegel. Außerdem schnitten wir mit Scheren Löcher in Ihre Kleidung und gossen Fischsauce (aus dem Asiashop) in Ihre Schuhe. Das roch vielleicht. Jetzt bereue ich das schon ein wenig, allerdings denke ich immer noch, dass Sie eine Abreibung verdient hat.

Beichthaus.com Beichte #00027860 vom 28.05.2010 um 23:08:34 Uhr in Bremen (27 Kommentare).

Gebeichtet von Frisbee
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