Doppelnamen

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Hass Ignoranz Aalen

Ich (w/24) beichte, dass ich Doppelnamen hasse. Meistens sind es dann noch zwei ewig lange Nachnamen, zumindest kenne ich keine Person mit einem kurzen Doppelnamen. Wenn man schon einen furchtbar langen Nachnamen führt, warum besteht man dann darauf, diesen nochmal zu verlängern?

Es gibt sicher berechtigte Ausnahmen, beispielsweise wenn jemand in der Musik-Branche unter einem Namen bekannt ist und diesen dann bei einer Heirat nicht abgeben will. Meine Erfahrung zeigt aber, dass es sich fast immer um junge Feministinnen handelt, die ums Verrecken ihren Nachnamen behalten wollen. Wenn beide Partner den eigenen Namen nicht ablegen möchten, dann sollen sie einfach keinen gemeinsamen führen!

Meiner Meinung nach sollte ein Doppelname nur noch wegen wichtigen Gründen anerkannt werden. Um diesen Gesetzesvorschlag unterbewusst in den Köpfen der Menschen zu verankern, spreche ich Personen, die einen Doppelnamen führen, nur mit dem ersten Nachnamen an. Bisher hat sich tatsächlich niemand getraut, mich zu verbessern! Wahrscheinlich ist den Leuten der zweite Name irgendwann doch nicht mehr so wichtig, wie sie bei der Eheschließung dachten.

Übrigens spricht meiner Meinung nach auch absolut nichts dagegen, wenn der Mann den Nachnamen der Frau annimmt. Empfiehlt sich besonders, wenn der Mann einen komplizierten Nachnamen hat. Ich meine, man sollte immer den leichteren oder besser klingenden Namen zum Ehenamen wählen. Das würde auf Dauer einige schlimme Nachnamen ausrotten!

Beichthaus.com Beichte #00041414 vom 11.07.2018 um 19:50:10 Uhr in 73431 Aalen (25 Kommentare).

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Mein Vater ist ein feiges und egoistisches Arschloch!

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Zorn Aggression Feigheit Familie Aalen

Mein Erzeuger wollte aus dem Fenster springen, als er erfahren hat, dass meine Mutter mit mir schwanger geworden war. Die Beziehung hielt danach natürlich nicht mehr lange und ging auseinander. Diese Geschichte habe ich als Kind unglücklicherweise "versehentlich" erfahren. Der Kontakt brach ab, beziehungsweise sorgte meine Mutter, vermutlich um mich zu schützen, dafür - ich weiß es nicht mehr. Erst als ich meine Berufsausbildung begann, meldete sich mein Erzeuger beim Jugendamt und das auch nur wegen der Unterhaltszahlungen. Zumindest hatte ich damals das Gefühl. Die Spitze war, als der Erzeuger dann auch noch in meinem Ausbildungsbetrieb auftauchte, um festzustellen, ob ich auch wirklich eine Ausbildung dort machen würde. Als mir mein Meister davon berichtete, hat es mir endgültig die Schuhe ausgezogen. Ich war so wütend, dass ich über das Jugendamt, das nebenbei immer dazu drängte, mich mit ihm auszusprechen, einen Brief schreiben ließ, in dem ich erklärte, niemals mehr Kontakt mit ihm haben zu wollen. Seitdem habe ich auch nichts mehr gehört.

Ich brauchte einige Zeit um das zu verkraften, aber irgendwann dachte ich einfach nicht mehr daran. Dieser Mensch hat so viel Leid verbreitet und das nur, weil er damals so egoistisch und unreif war. Meine Mutter musste jahrelang kämpfen um mich und sie durchzubringen - das kann ich ihm nicht verzeihen. Wie gesagt die Sache ist über 30 Jahre her und ich habe es irgendwann vergessen. Erst seit ein paar Tagen denke ich wieder daran. Durch eine Diskussion im Freundeskreis, wo es um den Tod der Mutter eines Freundes ging. Irgendwie kam da alles hoch und ich denke zurzeit jeden Tag darüber nach, ob ich damals falsch reagiert habe, ob ich mich mit ihm hätte treffen sollen, wenn auch nur, um ihm die Meinung zu geigen.

Ich denke auch darüber nach, ob es ein Zurück gibt, wie es wäre, wenn ich den Kontakt heute herstellen könnte. Ich weiß absolut nichts über ihn. Nur dass er sich damals lieber das Leben genommen hätte, anstatt Verantwortung zu übernehmen und das er inzwischen verheiratet ist und mindestens zwei weitere Kinder hat. Die ganze Sache macht mich so unglücklich, wütend und traurig zu gleich. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich glaube, ich werde das nie los.

Beichthaus.com Beichte #00038967 vom 22.11.2016 um 11:55:36 Uhr in Aalen (Lettenbergstraße) (15 Kommentare).

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Ein Kind mit einer verheirateten Frau

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Fremdgehen Schamlosigkeit Selbstsucht Lügen Mord Aalen

Ich (m/20) habe nach meinem Abi ein Jahr im Deutschen Roten Kreuz hauptsächlich im Rettungsdienst gearbeitet. Die Idee war, vor dem Studium etwas anderes zu machen, ein bisschen Action zu haben und eben den Rettungsdienst kennenzulernen. In diesem Jahr hatte ich logischerweise einige Kolleginnen, die meisten waren etwas älter als ich. Eine davon zeigte von Beginn an Interesse an mir, zumindest kam mir das so vor. Der Haken an der Sache war, dass sie verheiratet ist. Ich geiler Bock ließ mich von solch banalen Dingen wie einer Ehe natürlich nicht abhalten, und als wir im Keller mal alleine waren, hatten wir dort Sex. An ihren Ehemann, der auch im Betrieb schafft, dachte ich gar nicht. Das Ganze verschaffte unseren Treffen die Würze. Wir hatten beide was davon, ich konnte mit einer gut aussehenden, älteren Frau schlafen und sie konnte sich Bestätigung durch einen Jüngeren holen - zumindest gehe ich davon aus, dass das der Grund zum Fremdgehen war. Ihr machte es auch nichts aus, wenn ich etwas mit anderen Mädels hatte. Außerdem ging bei denen im Schlafzimmer wohl nicht viel. Aber dazu gleich mehr. Es war theoretisch eine Win-Win-Situation und alles war gut.


Eines Tages kam sie zu mir während der Arbeit und sagte, sie müsse mit mir reden. Das bedeutet nie was Gutes und ich hatte schon verschiedene Fluchtpläne im Kopf. Dann kam der Hammer: Sie sagte, ihre Regel sei überfällig und der Test wäre positiv gewesen. Einmal war tatsächlich das Kondom gerissen, aber es war mittendrin und wir (oder zumindest ich) hatten uns nichts dabei gedacht. Der erste Gedanke war natürlich, dass ihr Ehemann der Vater sein könnte (zumindest wurde ich in dem Moment zum ersten Mal in meinem Leben gläubig). Allerdings meinte sie, sie hätte seit paar Monaten nicht mehr mit ihm geschlafen. Ich tat das einzig Mögliche: Ich behauptete, ich müsse kurz aufs Klo, mein Gesicht waschen und kurz darüber nachdenken. Sobald ich auf dem stillen Örtchen war, kletterte ich aus dem Fenster und rannte zum Auto und fuhr heim, buchte ein Ticket in die Heimat, wo ich einige Verwandte habe, die mir des Öfteren schon Schutz geboten hatten. Meinen Chef rief ich noch vom Auto an, ich sei plötzlich krank geworden und könne eine Weile nicht arbeiten. Vermutlich machte er kein Aufheben, weil ich davor noch nie krank war und auch sonst nie negativ aufgefallen war.


Ich buchte sofort ein Ticket und war noch an dem Abend da. Meine Hoffnung war, dass sich das Ganze legen würde und ich in einer Woche wieder heimkehren und so tun könnte, als wäre nichts gewesen. Dass ein Kind nicht einfach verschwindet, daran dachte ich bei einem Blutdruck von 200 irgendwie nicht. Als ich dann nach acht Tagen wieder heimflog, kam ich zögernd heim. Meinen Eltern hatte ich erzählt, ich hätte die Heimat vermisst. Natürlich glaubten sie mir das nicht, aber selbst wenn sie es getan hätten: Die Tatsache, dass die Frau auf die Spitzenidee kam, zu mir nach Hause zu kommen und es meinen Eltern zu erzählen, regelte das mit dem Abkaufen der Geschichte ziemlich schnell. Ich bekam den Anschiss meines Lebens, den ich vermutlich auch verdiente. Ihr Mann wusste noch nichts davon, zum Glück dauert es eine Weile, bis die Wölbung am Bauch sichtbar wird.


Ich setzte mich mit ihr zusammen und wir kamen zu dem Schluss, dass eine Abtreibung das Beste sei. Sie musste mehrmals zum Frauenarzt, wir mussten uns beraten lassen und nach unzähligen Arztbesuchen wurde das Kind abgetrieben. Wir mussten in fremde Städte gehen, da uns wegen unserer Arbeit viele Ärzte kannten, wäre es sonst ein zu großes Risiko gewesen. Wir machten aus, niemandem etwas zu erzählen. Die Zeit verlief und ich konnte mein schier unfassbares Glück anfangs kaum glauben, aber ich schien tatsächlich aus der Sache rausgekommen zu sein. Mit der Zeit verbreitete sie aber beim weiblichen Kollegium Gerüchte über mich, ich sei ein Arsch, Frauenhasser und vieles andere. Ich hatte keine Chance mehr bei anderen Frauen. Ich wurde so wütend, dass sie meinen Ruf zerstörte: Ich steckte ihrem Mann per anonymen Brief, dass ich was mit seiner Frau hatte. Beide kamen ungefähr zwei Wochen lang nicht zur Arbeit und dann sickerte es durch: Sie ließen sich scheiden.


Ich beichte, dass ich die Mitschuld daran trage, dass ein Kind abgetrieben wurde und dass eine Ehe gescheitert ist. Eigentlich liebe ich Kinder, aber in dem Moment wollte ich nur zu meinem früheren Leben zurückkehren. Aber letzten Endes habe ich den Mann davor gerettet, mit einer Betrügerin verheiratet zu sein. Mir tut es vor allem um das ungeborene Kind leid.

Beichthaus.com Beichte #00037639 vom 19.02.2016 um 11:30:39 Uhr in 73430 Aalen (Gartenstraße) (12 Kommentare).

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Freiwillig zur Prostituierten geworden

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Fetisch Begehrlichkeit Prostitution Aalen

Vor einiger Zeit habe ich (m/37) in einem Chat eine 23-jährige Frau kennengelernt. Wir haben uns längere Zeit geschrieben, auch sehr offen über Sex und unsere Vorlieben. Sie erklärte, dass sie oft Sex braucht und devot ist, es unter anderem genießt, wenn man sie fesselt und demütigt. Irgendwann kam es dann zu einem ersten Treffen, was nicht ganz einfach war, da sie zu der Zeit ein gutes Stück entfernt wohnte. Wir hatten viel Spaß an der Sache und sie gab sich mir willenlos hin. Danach haben wir den Kontakt weiterhin aufrechterhalten. Ich habe ihr des Öfteren geschrieben, dass ich denke, sie wäre eine gute Hure. Einfach da sie jung, offen und niedlich ist. Zuerst war sie sehr skeptisch, mit der Zeit wurde sie dann aber zunehmend neugieriger und zuletzt erlaubte sie mir, für sich ein Profil auf einer entsprechenden Seite anzulegen. Einer meiner Träume ging dabei in Erfüllung, es war auf eine gewisse Weise sehr erregend, sie der Prostitution zuzuführen. Sie hatte dann auch einige Treffen mit Freiern und sie hat mir davon dann erzählt und mich auch öfter mal um Rat gefragt. Nach einiger Zeit hat sie dann aufgehört, da sie meinte, sie würde der Sache sonst ganz verfalle. Es käme ihren Neigungen einfach zu sehr entgegen. Ich habe nie etwas von dem Geld genommen oder ihr Vorschriften gemacht. Nur einen sanften Schubs gegeben. Dennoch wurde auf diesem Weg eine Hure aus ihr. Ich schäme mich dafür, das getan zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00036225 vom 22.07.2015 um 15:55:40 Uhr in 73430 Aalen (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte


Taxiruf

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Falschheit Lügen Telefon Aalen-Ebnat

Taxiruf
Wir haben eine sehr kurze Telefonnummer die sich nur in der letzten Ziffer von der unseres örtlichen Taxi-Unternehmens unterscheidet. Wir bekamen früher oft nachts Anrufe von Betrunkenen. Anfangs habe ich immer die Wahrheit gesagt und auf die Verwechslung hingewiesen. Irgendwann wurde mir das allerdings zu blöd und ich habe dann immer nur noch gesagt: "Alles klar kommt sofort!".

Beichthaus.com Beichte #00028140 vom 12.09.2010 um 15:47:02 Uhr in Aalen-Ebnat (16 Kommentare).

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