2341 Des einen Freud, des anderen Leid

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Peinlichkeit Feigheit Partnerschaft

Des einen Freud, des anderen Leid
Mein Freund denkt, ich mache meine Mumu so eng, damit er mich intensiver spürt. Die Wahrheit ist, ich versuche nur meinen Pups zurückzuhalten. Ich habe geradezu panische Angst davor solche Geräusche zu machen, wenn ich mich zu sehr entspanne.

Beichthaus.com Beichte #00031327 vom 01.06.2013 um 14:47:29 Uhr (37 Kommentare).

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2342 Die Insolvenz des Geizkragens

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Rache Boshaftigkeit Verrat Selbstsucht Arbeit

Ich (m/29) habe vier Jahre lang bei einem recht kleinen Unternehmen als Unternehmensberater für Softwareapplikationen gearbeitet. Bei meinem alten Arbeitgeber war ich sehr erfolgreich - ich hatte in meinem zweiten Jahr bereits mehr Kunden an Land gezogen, als meine Kollegen. In kürzester Zeit hatte ich mir dadurch einen Namen gemacht und wurde bereits von Branchenverbänden zu Vorträgen eingeladen. Firmen kontaktierten mich ohne Akquise und zuletzt habe ich innerhalb eines Jahres ungefähr das Zehnfache meines Jahresgehaltes an Umsatz generiert. Dank meiner Kunden wurde sogar ein ganz neues Entwicklerteam eingestellt. Mein Chef dachte jedoch nie über einen Bonus nach, und meine recht bescheidenen Forderungen nach einer Gehaltserhöhung schmetterte er immer wieder mit lächerlichen Begründungen ab. Generell war er einfach ein extrem geiziger Mensch. In den ganzen Jahren hat er nie zu einer Firmen- oder Weihnachtsfeier eingeladen, was bei einem Unternehmen dieser Größe eigentlich normal ist. Teilweise war es mir sogar peinlich, die Kunden in mein Büro einzuladen, weil es, dank der unnötigen Sparmaßnahmen aussah wie eine bessere Wellblechhütte.


Eigentlich wollte ich nie das Unternehmen wechseln, da ich super Kollegen hatte (eine davon wurde sogar meine Frau) und die Firma nur zwei Straßen von meiner Wohnung entfernt war. Irgendwann forderte ich dann einen neuen Laptop, da ich auf dem veralteten Teil, das ich nutzte, die neuen Softwarepackages teilweise nicht mehr abspielen konnte - was natürlich auch abgelehnt wurde. Mir ist der Kragen geplatzt und ich habe dem Geizhals meine Meinung gegeigt. Natürlich hat er mir auch gleich mit einer Entlassung gedroht - die ich allerdings annahm und die Firma verließ. Er rief mich am nächsten Tag an, entschuldigte sich und bot mir einen neuen Firmenlaptop und eine mickrige Gehaltserhöhung an. Das lehnte ich allerdings ab und es blieb bei meiner Kündigung. Aus Rache entließ er dann meine Frau, die mit unserem Streit absolut nichts zu tun hatte, unter fadenscheinigen Begründungen. Dank meines guten Rufs fand ich bei einem großen Konkurrenten recht schnell einen Job und viele Kunden wechselten ebenfalls. Das meiner alten Firma dadurch ein Nachteil entstand hat mir allerdings nicht gereicht - deshalb habe ich zu aggressiveren Mitteln gegriffen und noch weitere Kunden abgeworben. Mein neuer Arbeitgeber war so begeistert von mir, dass ich immer mehr Budget und sogar Mitarbeiter zugeteilt bekam, weshalb mir das weitere Abwerben recht leicht fiel. Dadurch habe ich ihn an den Rand der Insolvenz getrieben. In meiner Rage habe ich nur leider vergessen, dass ich damit meinen ehemaligen Kollegen den Arbeitsplatz nahm. Das tut mir heute noch unheimlich leid und ich glaube, ich werde mir das nicht so schnell verzeihen können.

Beichthaus.com Beichte #00032105 vom 25.10.2013 um 00:38:00 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

2343 Drogen und Hartz IV

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Drogen Dummheit Stolz

Ich (m/24) bin seit dem Abschluss meiner Ausbildung Ende 2008 arbeitslos. Aus falschem Stolz bin ich nicht zum Amt gegangen und habe keinerlei Unterstützung beantragt. Da ich natürlich Geld brauchte um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren habe ich Drogen verkauft, […]
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Beichthaus.com Beichte #00027319 vom 15.12.2009 um 23:10:05 Uhr (16 Kommentare).

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2344 Gender-korrekte Schreibweise

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Hass Zorn Vorurteile Studentenleben Gesellschaft Berlin

Gender-korrekte Schreibweise
Ich beichte, dass ich die genderkorrekte Schreibweise hasse! Zu meiner Person: Ich bin weiblich, Anfang zwanzig und hasse es, wenn Frauen sich von Männern ausnutzen lassen. Ich bin emanzipiert, jedoch keine Feministin. Doch es regt mich tierisch auf, wenn alle beharrlich […]
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Beichthaus.com Beichte #00030625 vom 28.12.2012 um 14:49:22 Uhr in Berlin (Koserstraße 20) (63 Kommentare).

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“Folge

2345 Frühstück im Altenheim

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Diebstahl Ungerechtigkeit Völlerei Ernährung Arbeit

Ich (w/24) arbeite in einem Altenheim. Leider nur halbtags, da ich nicht mehr arbeiten darf. Jede Nachfrage bei der Chefin bringt nichts, lieber stellen sie neues Personal ein. Ich verdiene auch nicht sonderlich viel, muss jedoch trotzdem jeden Monat Miete und sonstige Ausgaben zahlen.
Deswegen habe ich, obwohl es verboten ist, angefangen, jeden Tag während der Frühschicht dort zu frühstücken. Ich schlage mir den Magen so voll, dass ich meistens den Rest des Tages nichts mehr essen muss. Jedoch nehme ich den Bewohnern nichts weg, das sind nur die Reste, die vom Buffet übrig bleiben und wenn ich es nicht esse, würden es die fetten Weiber von der Küche fressen, die eh schon alle bald platzen! Dann kommt das übrige Obst in meine Tasche. Und das kommt nicht vom Großmarkt, sondern vom Obstladen um die Ecke. Das esse ich dann tagsüber zu hause in meiner Wohnung. Meine Überstunden werden nie aufgeschrieben, ich will nicht wissen, was ich diesem Drecksladen schon allein durch nicht aufgeschriebene Überstunden Geld gebracht habe.
Mittlerweile bin ich soweit, dass ich alles, was es dort gibt, auch mitnehme. Ich kaufe keine Körperpflegeartikel mehr, nehme Zahnpasta, Zahnbürsten, Shampoo usw. alles mit, auch das scheußliche einlagige Toilettenpapier. Aber mir ist das völlig relativ. Sollen sie mich doch mehr arbeiten lassen, ist ja nicht so, dass ich nicht will!
Ich sage da nur, selbst Schuld, die wollen beschissen werden. Hiermit beichte ich, dass ich mir so bestimmt 150 Euro im Monat spare, die ich mir sonst anderweitig schwer verdienen müsste.

Beichthaus.com Beichte #00029124 vom 05.07.2011 um 13:42:14 Uhr (28 Kommentare).

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