1886 Praktikum im Büro

20

anhören

Rache Boshaftigkeit Arbeit Kollegen

Vor 2 Jahren musste ich von der Schule aus verschiedene Praktika machen. Die ersten zwei waren vollkommen okay, nur das letzte war unter aller Sau. Ich war in einem Büro, in dem meistens gar keiner da war. - Dabei lernt man ja auch wahnsinnig viel. Wenn jemand da war, war das meistens die viel zu fette, sonnenbankgebräunte Sekretärin, die meinte, alle zu behandeln als wären sie nichts wert. Ich dürfte Kaffee kochen, Kaffee kochen und Kaffee kochen. Den Kopierer sauber machen, für die dumme Kuh private Einkäufe erledigen und private Einladungen für sie schreiben, obwohl sie den ganzen Tag NICHTS zu tun hatte, sollte ich sowas für sie machen.


Das Praktikum war im Sommer (jeden Tag über 30 Grad ohne Klimaanlage) und ich war da jeden Tag bis 17 Uhr obwohl keine Sau da war und ich nichts zu tun hatte. Ab und zu hat mal jemand angerufen, aber denen konnte ich auch nicht weiterhelfen, da die ganz sicher nicht mich sprechen wollten, sondern jemand von den anderen Idioten. Selbst an meinem letzten Tag (Freitag) kam die Sekretärin um 9 Uhr, meinte die anderen kommen heute eh nicht mehr, ich soll doch noch ein bisschen aufräumen oder Ordner sortieren und CDs brennen, um 16 Uhr kann ich dann gehen. Ja ne, is klar! Kein Danke, kein gar nichts. Da wurde man echt wie der letzte Depp behandelt.

So und nun zur beichte:
Ich sollte CDs brennen für ein Event, das zu der Zeit stattfand. Da trafen sich alle Mitarbeiter und als kleines Geschenk erhielt jeder so eine CD. Um die CD zu brennen hatte ich Zugriff auf den PC der Sekretärin und dort fanden sich lauter private Bilder von ihr und ihrem Mann, Bikinibilder aus dem Urlaub. Ich habe ein paar von den Bildern auf die CD gebrannt, sodass rund 100 Mitarbeiter ihren fetten Schwabbelbauch sehen konnten. Außerdem gab es dort in dem Büro so ein Schlüsselfach, wo jeder Schlüssel an einer bestimmten Stelle hing, die beschriftet ist. Die Schlüssel (circa 50 Stück) habe ich vertauscht. Ihre Kurzwahlliste habe ich auch verändert. Ich hoffe für die Bilder hat sie richtig Ärger bekommen, hätte sie mich mal nicht so scheiße behandelt.

Beichthaus.com Beichte #00029927 vom 10.04.2012 um 11:38:03 Uhr (20 Kommentare).

Gebeichtet von moodle
In WhatsApp teilen

1887 Gerechte Verteilung an Weihnachten

25

anhören

Boshaftigkeit Falschheit Familie Geld Weihnachten Regensburg

Ich (m/19) bekomme seit acht Jahren von meinen Eltern kurz vor der Weihnachtszeit eine nicht geringe Summe Geld, um ihnen davon Geschenke zu kaufen. Doch um alles zu erklären, muss ich früher anfangen. In meiner Kindheit habe ich gerne selbstständig Geschenke gebastelt und diese dann meinen Eltern recht herzlich überreicht. Allerdings wurden diese einfach lieblos und ohne Anerkennung weggeschmissen. Als ich meine Eltern in der damaligen Zeit darauf angesprochen habe, meinten sie nur, dass sie dafür keinen Nutzen hätten. Für meine tollen Sachen, die ich in stundenlanger Arbeit gebastelt habe, in der Hoffnung, dass sie meinen Eltern gefallen könnten. Seitdem bekomme ich von ihnen kurz vor Weihnachten immer Geld, um ihnen etwas kaufen zu können. Der Betrag ist sogar relativ hoch, weil beide nicht schlecht verdienen. Allerdings nervt mich das alles immer noch so sehr, dass ich, anstatt etwas Teures für das Geld zu kaufen, immer in einen billigen Schmuck-Ramsch-Laden gehe, ihnen dort lieblos irgendwelche Sachen kaufe und diese dann anschließend in eine Tüte von einem Juwelier stecke, die ich noch irgendwo zu Hause rumliegen hatte. Meine Eltern meinen bis heute, all der Schmuck, den sie haben, wäre wertvoll und auch ihre Freunde komplimentieren sie durch ihre ebenfalls nicht vorhandene Ahnung.


Das restliche Geld, wovon meistens noch einiges übrig bleibt, verwende ich dann dafür, kleinen Kindern, die notdürftig erscheinen, zu Weihnachten eine kleine Freude zu bereiten. Ich weiß, es ist nicht fair gegenüber meinen Eltern. Jedoch kann ich einfach nicht damit aufhören, zu sehen, wie glücklich ich diese Kinder mache und zudem weiß ich, dass meine Eltern den Schmuck so oder so kaum tragen würden, geschweige denn, sich darüber wirklich freuen. Und wenn sie ihn dann mal tragen, merken sie eh keinen Unterschied. Obendrein tut ihnen das bisschen Geld, auch wenn es für manche eine große Summe ist, nicht weh. Um ehrlich zu sein, mir tut das alles noch nicht mal wirklich leid.

Beichthaus.com Beichte #00030500 vom 28.11.2012 um 17:47:06 Uhr in Regensburg (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Folge

1888 Mein onanierender Arbeitskollege

24

anhören

Ekel Peinlichkeit Masturbation Kollegen

Ich muss echt was loswerden. Ich finde meinen Arbeitskollegen abartig. Was wirklich eben vor zwei Minuten vorgefallen ist, veranlasst mich, zu beichten. Ich komme frühzeitig aus meiner Mittagspause ins Büro zurück und erwische ihn dabei, wie er versucht, krampfhaft unauffällig seine Hose wieder zuzumachen und sein T-Shirt runterzuzerren. Das ist jetzt schon das dritte Mal, dass ich ihn dabei erwische, wie er sich einen runterholt. Er geht davon aus, dass ich es nicht bemerke, weil er immer so tut als wäre nichts gewesen und einfach munter drauf losquatscht, wenn ich mich hingesetzt habe. Und ich könnt fast kotzen. Er sitzt mir genau gegenüber und ich kann genau in seinem Gesicht verfolgen, wenn er manchmal im Internet irgendwelche Pornoseiten ansieht und sich daran ergötzt. Das ist so widerlich. Ich habe auch schon seine Schamhaare auf seiner Tastatur gefunden. Wenn er mal nicht da ist und ich an seinen PC muss, bedecke ich die Maus immer mit Küchenrolle, weil es mich so furchtbar ekelt. Sein Bildschirmschoner besteht aus Tausenden Bildern von nackten Frauen. Ich schäme mich, wenn Leute ins Büro kommen, die Bilder bemerken und peinlich berührt reagieren. Mir fehlen für so viel Sauerei die Worte. Unser Chef, der widerum sein Vater ist, toleriert die offensichtlichen Bilder auf seinem Rechner, weil er sich wohl nichts weiter dabei denkt. Ich finde aber, dass solche anzüglichen Sachen absolut nichts auf Arbeit verloren haben und Privatsache sind. Meine Beichte: Ich bekomme es nicht hin, meinen Kollegen anzuschreien, wie pervers ich ihn finde, weil mir selbst alles so peinlich ist. Hilfe!

Beichthaus.com Beichte #00024953 vom 15.10.2008 um 13:09:23 Uhr (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

1889 Silvester drei Stunden zu früh

17

anhören

Selbstsucht Lügen Falschheit Silvester Kinder Familie

Silvester drei Stunden zu früh
Letztes Jahr am Silvesterabend haben wir unseren 5-jährigen Sohn schon sehr früh ins Bett geschickt. Wir wollten den Höhepunkt des Abends mal anders erleben. Also sagten wir unserem Sohn schon um 21:00 Uhr, dass bereits Mitternacht sei. Mithilfe eines Videos aus dem Internet wünschten wir uns alle ein frohes neues Jahr. Dann sagten wir ihm, dass es Zeit fürs Bett wäre. Wir waren erfolgreich!

Beichthaus.com Beichte #00031419 vom 13.06.2013 um 22:49:57 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

1890 Stickbombe

13

anhören

Dummheit Falschheit Lügen Schule Geratskirchen

Ich (m/21) habe im Alter von 15 Jahren zusammen mit einem Kumpel etwas selten dämliches auf der Toilette unseres Gymnasiums angestellt. Wir hatten uns Stinkbomben bestellt - diese Tüten in denen sich ein kleiner Wasserbeutel befindet, welchen man durch Druck zum Platzen bringen muss. Wir hatten die glorreiche Idee, diese an besagtem Ort hochgehen zu lassen. Diese setzten wir in der großen Pause auch prompt in die Tat um. Mein Kumpel aktivierte also die Stinkbombe und warf sie in eine Klokabine. Da sie jedoch anscheinend nicht platzen wollte, war ich genötigt draufzutreten. Der Knall war komischerweise vergleichbar mit dem eines Kanonenschlags an Silvester. Das Ganze beobachteten leider ein paar jüngere Schüler der 6. Klasse. So langsam machte sich auf dem Klo ein recht übler Gestank nach faulen Eiern breit. Jedenfalls dachten wir coole Aktion und nach der Pause ging wieder jeder in seinen Unterricht.


Mitten in meiner Deutschstunde klopfte es jedoch an die Tür und der stellvertretende Schulleiter sowie ein weiterer Studiendirektor betraten den Raum. "Wir wollen wissen, ob hier jemand Stinkbomben schmeißt!" lautete die Frage des stellvertretenden Schulleiters. Ich sagte natürlich kein Wort. "Dann holen wir jetzt zwei Schüler herein, die den Übeltäter identifizieren können!" Dann betraten zwei der kleinen Petzen den Raum, welche uns in der Pause beobachtet hatten. "Ja der im weißen T-Shirt wars!" sagte der eine sofort. Damit war ich geliefert. Meinen Kumpel hatten sie auch schon erwischt und mir wurde gesagt, dass wir zur Strafe den Eingangsbereich der Schule für einen Besuch des Bürgermeisters säubern müssten. Weiterhin sollte ich einen Brief von meinen Eltern mitbringen, dass ich sie über meinen Streich informiert habe. Jeder denkt, jetzt ist die Geschichte zu ende, aber das Beste kommt noch. Abends zu Hause dachte ich etwas nach, dass es vielleicht doch etwas komisch ist, einen Brief meiner Eltern mitzubringen, dass sie Bescheid wissen. Der wäre selbstverständlich schnell gefälscht gewesen. Eher kam ich auf den Gedanken, dass der Lehrer bestimmt anrufen wird. Folglich sagte ich meinem jüngeren Bruder (er wusste über den Vorfall Bescheid), er soll ans Telefon gehen, falls es klingelt. Falls einer der Lehrer dran ist, soll er sagen, dass nur sein Vater zu Hause ist und es mir geben.
Eine Minute später klingelte dann auch prompt das Telefon. Ich hörte nur meinen Bruder "schönen guten Abend" und "ja, mein Vater ist da" sagen, woraufhin ich auch schon das Telefon in der Hand hatte. Es war natürlich der Studiendirektor, welcher meinen Eltern von ihrem schlimmen Sohn berichten wollte. Er kaufte mir tatsächlich die ganze Nummer ab und hat wirklich nicht gemerkt, dass ich gar nicht mein Vater bin (unsere Stimmen sind sowieso sehr ähnlich). Er faselte 5 Minuten irgendetwas, dass mein Sohn eigentlich nicht auffällig ist und wohl einen infantilen Rückfall hatte. Als das Gespräch schließlich beendet war, fiel mir ein ganzer Felsbrocken vom Herzen. Allerdings zitterte ich noch mehrere Monate, da der Studiendirektor der Nachbar meines Großvaters war und auch meine Eltern ein wenig kannte. Zum Glück kam das Ganze jedoch nie zur Sprache.

Beichthaus.com Beichte #00028421 vom 20.12.2010 um 15:33:11 Uhr in Geratskirchen (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge