1876 Komasaufen mit Folgen

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Trunksucht Maßlosigkeit Waghalsigkeit Gesundheit Last Night

Ich (m/15) bin eines morgens (bzw. es war noch nachts) auf der Intensivstation aufgewacht. Den Abend davor hatte ich kaum mehr in Erinnerung, ich wusste nur noch, dass ich bei einem bekannten Fastfood-Laden ein paar mal gekotzt hatte, umgefallen bin und dann abgeholt wurde. Im Krankenhaus wurde mir erzählt, dass ich in Lebensgefahr war.
Am Vormittag wurde ich dann von meiner Mutter abgeholt, meine Haare waren völlig verklebt von Kotze.
Für mich empfinde ich kein Mitleid, allerdings für meine Freunde und meine Mutter. Meine Freunde, weil sie in der Nacht der Polizei Auskunft über mich geben mussten und dabei leicht Ärger hätten bekommen können (immerhin hatten sie noch 2 Flaschen Vodka im Rucksack und waren auch nicht älter als ich) und für meine Mutter tut es mir Leid, weil sie wegen mir weinen musste.
Ich habe es anfangs kaum bereut, allerdings seitdem nie wieder hochprozentigen Alkohol getrunken und auch nicht mehr als ein paar Bier. Mittlerweile bereue ich es sehr.
Mein Leben hat sich nach dieser Nacht auch stark verändert. Ich habe mit dem Computerspielen aufgehört und unternehme jetzt viel mehr in meinem Leben, da ich gemerkt habe, wie leicht ich es fast verloren hätte.

Beichthaus.com Beichte #00027356 vom 29.12.2009 um 17:02:05 Uhr (35 Kommentare).

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1877 Keine Übernahme der Aushilfe

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Zwietracht

Wir hatten mal für zwei bis drei Wochen eine Aushilfe in der Firma, und ich bin der entscheidende Faktor, dass er nicht übernommen wurde. Der Typ war mir von Anfang an nicht wirklich sympathisch, da er nach sehr kurzer Zeit schon ordentlich das Maul aufgerissen hat. Eines Morgens saßen einige Kollegen, er und ich in der Küche. Er kam eine halbe Stunde zu spät, weil ihn eigentlich ein anderer Kollege morgens mitnehmen sollte, das aber wohl vergessen hat. Dann hat er sinngemäß etwas gesagt wie "Toll, wegen dem Arschloch bin ich jetzt zu spät". Man muss dazu sagen, dass der Kollege, von dem er versetzt wurde, nicht gerade beliebt im Unternehmen ist. Trotzdem fand ich es doch mehr als anmaßend, nach ein paar Tagen als Aushilfe einen langjährigen Mitarbeiter vor fast allen Kollegen als Arschloch zu beschimpfen. Als unser Juniorchef, mit dem ich mich sehr gut verstehe und dem meine Meinung wichtig ist, verkündete, er wolle die Aushilfe eventuell übernehmen, habe ich ihm die Geschichte vom Frühstück erzählt. Das war der entscheidende Faktor, warum die Aushilfe nicht übernommen wurde. Ich habe schon ein bisschen ein schlechtes Gewissen, aber auch wenn ich kein Spießer bin, gewisse Umgangsformen müssen schon sein.

Beichthaus.com Beichte #00024971 vom 20.10.2008 um 16:45:12 Uhr (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

1878 Hass auf Rauchereltern

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Hass Zorn Gesundheit Familie

Hass auf Rauchereltern
Ich möchte hiermit an alle werdenden Eltern und die, die es werden möchten, appellieren! Wenn ihr während der Schwangerschaft raucht, hört sofort damit auf! Ich bin ein Kind von Rauchereltern und meine Mutter hat selbst während der Schwangerschaft geraucht. Ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00032634 vom 27.01.2014 um 21:48:19 Uhr (38 Kommentare).

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1879 Guerilla Gardening

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Vandalismus

Guerilla Gardening
Ich betreibe seit einigen Jahren Guerilla Gardening. Das wird den meisten sicher nichts sagen, es geht mehr oder weniger darum, die langweiligen Innenstädte durch die Verteilung von Blumensaat aufzuwerten. Die Saat wird in kleinen Kugeln aus Ton und Humus verteilt. Ich werfe die Kugeln meist vom Fahrrad auf Verkehrsinseln, Industriebrachen oder für meinen Geschmack zu ordentliche Stadtparks. Natürlich entwickelt sich nicht immer eine Pflanze daraus, aber doch recht häufig. Ich freue mich dann immer, wenn ich an einer Sonnenblume vorbeifahre, die mal von mir gepflanzt wurde. Dabei spielt natürlich auch der rebellische und künstlerische Hintergrund eine Rolle, ich finde es einfach falsch, dass unsere Innenstädte so penibel aufgeräumt sind und jedes kleine Blümchen auf einer Verkehrsinsel ist für mich auch eine kleine Rebellion. Ich bereue wirklich, dass ich nicht so systemtreu bin, wie die meisten anderen Menschen. Wenn ihr das nächste Mal durch Hamburg fahrt, haltet Ausschau nach Blumen an ungewöhnlichen Orten.

Beichthaus.com Beichte #00032306 vom 27.11.2013 um 18:14:21 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

1880 Gratis Trip durch Deutschland

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Habgier Faulheit Stolz Arbeit

Gratis Trip durch Deutschland
Hallo liebe Beichthaus-Gemeinde, angestachelt von einer Beichte über ein Vorstellungsgespräch in welchem der Personalchef sehr arrogant war möchte ich hier ebenfalls etwas beichten. Ich arbeite in einem Berufsfeld, in welchem Fachkräftemangel herrscht und bin sehr gut qualifiziert (ständige Weiterbildung, etc.). Dadurch habe ich keine Probleme einen Job zu finden, eher im Gegenteil, ständig versucht irgendjemand mich abzuwerben (dies aber nur am Rande).

Als ich bei meinem letzten Arbeitgeber aufgehört habe und es sowieso gerade kurz vor dem Jahreswechsel war, beschloss ich mal drei Monate Auszeit zu nehmen, um mich etwas zu erholen. Natürlich musste ich für die Bundesagentur trotzdem Bewerbungen schreiben, zu Vorstellungsgesprächen gehen und Probearbeiten wahrnehmen. Das wäre soweit auch kein Problem, was mich allerdings sehr gestört hat, ist die Tatsache, dass sich von der Bundesagentur aus fast nur schlechte Unternehmen bei mir gemeldet haben und ich es echt nicht einsehe, für den gleichen Job nur noch die Hälfte an Gehalt zu bekommen. Außerdem waren sehr viele, insbesondere Zeitarbeitsunternehmen, sehr arrogant in ihrer Art und Weise. Ein paar meinten sogar, sie könnten mir mit der Bundesagentur drohen, falls ich mich nicht bewerben sollte.

Am Anfang hat mich das auch weniger gestört, da ich mich ja nicht bewerben musste, solange einem Brief keine Rechtsbelehrung bei lag. Da mir aber die Dreistigkeit und Arroganz vieler Unternehmen und Zeitarbeitsfirmen sehr auf den Geist ging, habe ich mich entschlossen etwas Anderes zu veranstalten. Ich habe mich auf jede Anfrage eines Unternehmens hin beworben und in 50 Prozent der Fälle dann auch ein Vorstellungsgespräch bekommen. Wie allerdings von mir bereits erwartet, stellten sich circa 85% der von mir besuchten Firmen als die oben genannten schlechten Unternehmen heraus. Teilweise wollten sie, dass ich entweder erst mal für 2 Jahre als Zeitarbeiter einsteige, dann wieder mal nur 6-Monats-Verträge, dann hätte ich drei sehr anspruchsvolle Jobs auf einmal übernehmen sollen. Wäre ja soweit kein Problem, wenn die Bezahlung stimmen würde. Aber: Je höher die Anforderungen, desto niedriger wurde das Gehalt.

Das Ganze hatte aber riesige Vorteile für mich:
1) Ich hatte Spaß daran, mir die total überzogenen Vorstellungen der Personalchefs anzuhören und zu zusehen wie ihnen die Kinnlatte auf den Tisch knallte, als ich ihnen eine ehrliche Antwort auf mein letztes Gehalt gab.

2) Scheinen Personalchefs echt nicht darauf abzufahren wenn man nicht mit der üblichen "ich hab Angst vor der Bundesagentur und mache deshalb jeden Job, egal was Du von mir verlangst mein Chef"-Einstellung in ein Vorstellungsgespräch geht, sondern direkt klarstellt, dass man eine Leistung verkaufen möchte und dadurch kein Bittsteller ist.

3) Da ich wusste, dass ich diese Jobs sowieso nicht wollte, konnte ich es im Vorstellungsgespräch echt locker angehen lassen. Und jetzt der allergrößte Vorteil:
Man bekommt sämtliche Fahrtkosten erstattet und wenn man länger als 12 Stunden unterwegs ist, auch eine Übernachtung. Da mir jedoch nicht vorgeschrieben wurde, wann ich am nächsten Tag zurückfahren sollte, hatte ich so immer noch einen ganzen Tag Städtetour.

Ich beichte hiermit, dass ich beabsichtigt drei Monate auf Staatskosten gelebt habe und die bestehenden Gesetze für einen 3-Monatigen Trip quer durch Deutschland zu meinen Gunsten ausgenutzt habe. Weiter beichte ich, dass ich eine Menge Zeit und dadurch Geld in verschiedenen Unternehmen verschwendet habe (vorrangig aber nur Zeitarbeitsunternehmen), nur um mich privat an irgendwelchen Personalchefs mit total realitätsfernen Arbeits- und Anstellungsvorstellungen zu ergötzen! Im Nachhinein tut mir das schon etwas leid, da es andere Menschen wesentlich schwerer haben als ich und die Personalchefs bestimmt auch nicht zu den unterbeschäftigten Berufsgruppen zählen. Ich habe 3 Monate später beschlossen, dass ich wieder arbeiten möchte und habe einen Job mit meinem Wunschgehalt in einer super Firma bekommen. Hier sind die Mitarbeiter mehr als Nummern und ich fühle mich sehr wohl!

Beichthaus.com Beichte #00031347 vom 04.06.2013 um 11:50:03 Uhr (15 Kommentare).

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