1481 Geheimes Versteck

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Ekel Schamlosigkeit Unreinlichkeit

Ich (w/23) will beichten, dass ich mich vor mir selbst ekle. Wenn ich weggehe, bewahre ich wichtige Utensilien von mir, wie mein Handy, etwas Geld oder Schminke in meiner Muschi auf. Wenn ich meine Tage habe, ist das auch kein Problem - ich stecke die Sachen immer in eine kleine Tüte. Ich weiß nicht, wo ich es sonst hintun soll. Die Handtasche wurde mir schon oft geklaut und das scheint mir der einzige sichere Ort zu sein. Außerdem muss ich zugeben, dass mich die Vorstellung antörnt, dass niemand weiß wo und was ich da mit mir rumtrage. Ab und zu werde ich auch so von den Gegenständen stimuliert, dass ich komme. Ich schäme mich dafür, aber es ist einfach zu geil.

Beichthaus.com Beichte #00025486 vom 29.12.2008 um 19:53:23 Uhr (69 Kommentare).

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1482 Warum die türkische Jugend so verrufen ist

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Gewalt Aggression Maßlosigkeit Last Night

Ich arbeite als Türsteher bei einer recht großen Discothek. Jeden Abend ist es meine Aufgabe den betrunkenen und vor allem randalierenden Müll aus dem Lokal zu entfernen. So auch an dem Abend, an dem ich zum ersten Mal einen Menschen fast krankenhausreif geprügelt […]
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Beichthaus.com Beichte #00037745 vom 03.03.2016 um 22:35:01 Uhr (49 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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1483 Stromausfall an Weihnachten

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Arbeit Weihnachten Zaußwitz

Stromausfall an Weihnachten
Ich arbeite bei einem regionalen Energieversorger. Ein Kollege bat mich Heiligabend zu einem Haus, das zwei Dörfer weiter steht, zu fahren, das keinen Strom hat. Einfach, weil er gerade eine andere Störung bearbeitete und dort noch eine Weile brauchen würde. Da man einem Kollegen natürlich gerne mal aus der Patsche hilft, erklärte ich meiner Familie kurz, was Sache ist, und bin dann zu der Adresse gefahren. Ein alter Mann hat mich dann "begrüßt" und sich gleich mal beschwert, warum das so lange gedauert hat. Dabei war ich keine fünfzehn Minuten nach seinem Anruf bei ihm. Aber gut - der Mann hatte an seinem Verteiler herumgespielt und die Haussicherung abgeschossen. Auf meine Frage, ob er am Heiligen Abend nichts Besseres zu tun hat, als an seiner elektrischen Anlage herumzupfuschen hat er mich mit derbsten Schimpfworten bedacht. Ich meinte dann nur, dass es schon okay ist und dass ich nur eine neue Sicherung einsetzen muss, ehe ich wieder gehen könne. Seine Antwort war allerdings, dass ich ein dummes Arschloch bin und mich gar nicht erdreisten brauche, da er den Einsatz nicht zahlen würde. Also habe ich ihm höflich erklärt, dass ich in meiner Freizeit zu ihm gefahren bin, und ohnehin nichts aufgeschrieben hätte - während der Kollege sicherlich noch einige Stunden gebraucht hätte. Aber anstatt mir dann zu danken, dass ich diese Mühe auf mich genommen habe, fragte er mich, wie dumm man doch sein muss, um in seiner Freizeit eine Störung zu beheben. Und dann ist mir der Kragen geplatzt!

Ich hätte einfach eine neue Sicherung einbauen können, und hätte dann gehen können. Da seine Anlage und die Hauptleitung aber schon ziemlich ramponiert waren, habe ich nach Rücksprache mit der Leitstelle das Einsetzen der Sicherungen verweigert - mit der Berufung auf Gefahr im Verzug. Dann habe ich noch ein paar Fotos zur Dokumentation gemacht und weg war ich. Ich möchte hiermit also beichten, dass ich einem verbitterten, alten Mann an Weihnachten ohne Strom zurückgelassen habe, weil sein Verhalten absolut unmöglich war. Und das bleibt auch so, bis ein Elektriker die Anlage überprüft und sein OK für die Konstruktion bei uns abgibt. Für die Einschaltung des Stroms werden also noch ein paar Tage vergehen. Aber andererseits kann ich mit der Schuld auch gut leben, denn sollte etwas mit der Anlage passieren, bin ich voll haftbar, da ich den Zustand der Elektrik ja begutachten konnte und dann auch geduldet hätte. Und damit gehört der Schwarze Peter jetzt der zuständigen Elektrofirma. Ich bitte dennoch um Absolution für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00032460 vom 25.12.2013 um 20:57:01 Uhr in 04758 Zaußwitz (Oschatzer Strasse) (23 Kommentare).

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1484 Vergnügungspark

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Schamlosigkeit Manie

Ich (m/27) arbeite in einem Vergnügungspark, wo ich mich um die Simulatoren kümmere. Dort wird eine nette Geschichte vor der Fahrt erzählt für die Kinder. Ich tue immer ganz euphorisch, als ob die Geschichte echt wäre, und nehme es auch ganz ernst, ich stimme dem Videoband, wo die Geschichte erzählt wird, immer zu, wenn der Erzähler aufhört zu reden. Kurz bevor das Band vorbei ist, gehen die Bässe richtig los und der Doktor in dem Videoband ruft dazu auf sich zu beeilen, also brülle ich immer: "Los los Beeilung, schnell in die Zeitmaschinen!" Ich muss mich manchmal fast selbst wegwerfen vor Lachen und das Beste sind immer noch die Gesichter der Eltern. Die denken sicher ich wäre irgendwo ausgebrochen. Ich beichte, dass ich mich in der Öffentlichkeit ziemlich bekloppt darstelle und es auch noch lustig finde.

Beichthaus.com Beichte #00030304 vom 03.10.2012 um 21:49:26 Uhr (32 Kommentare).

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1485 Die Geschichte, die ich nicht schrieb

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Lügen Peinlichkeit Kinder

Die Geschichte, die ich nicht schrieb
Ich habe als Kind, so mit 8 Jahren, sehr gerne kleine Kurzgeschichten geschrieben, die ich dann immer meinen Eltern zum Lesen gab. Die waren dann meistens ganz stolz und vor allem von meiner Mutter bekam ich dann Lob ohne Ende. Irgendwann ist mir aber keine Geschichte mehr eingefallen, aber Lob wollte ich natürlich trotzdem haben. So durchforstete ich alle möglichen Zeitschriften und fand eine Geschichte über irgendein Pferd. Ich fand, die hätte ich auch so schreiben können und schrieb Wort für Wort alles auf Papier ab, um sie dann meiner Mutter zu präsentieren. Die konnte das schriftstellerische Talent ihrer Tochter kaum fassen und platzte fast vor Stolz, während ich schon ein völlig schlechtes Gewissen hatte. Sie ging sogar so weit, dass sie die Geschichte quasi jedem in die Hand drückte, ob er wollte oder nicht, damit er sie las und um mit mir anzugeben. Schon damals war mir das furchtbar unangenehm, aber ich traute mich nicht, im Nachhinein noch zuzugeben, dass die Geschichte nie von mir war. Noch heute (ich bin inzwischen 22 Jahre alt), kommt sie immer wieder auf die damalige Geschichte zu sprechen. Ich habe ihr vor ein paar Jahren alles gebeichtet, aber irgendwie scheint sie das nicht ganz realisiert zu haben. Ich bekomme immer noch zu hören "Aber damals, die Geschichte mit dem Pferd, die war sooo schön!" Und wenn ich dann sage: "Mama, aber die war doch gar nicht von mir!", entgegnet sie nur "Trotzdem!" Tja, zwar schreibe ich inzwischen tatsächlich ein Buch, aber ich werde die Pferde- Geschichte in Mamas Kopf wohl nie toppen können.

Beichthaus.com Beichte #00028345 vom 29.11.2010 um 17:42:14 Uhr (16 Kommentare).

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