1416 Coole Frisur!

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Dummheit Peinlichkeit Schule Gesundheit Hamburg

Ich habe in der zehnten Klasse einem beliebten Lehrer aus einer Parallelklasse das Kompliment "Coole Frisur!" gemacht, da hatte er eine Vollglatze. Davor hatte er immer so einen grauen Haarkranz von den Ohren um den Hinterkopf. Ein Jahr später ist er gestorben: Er hatte Krebs und nur ich wusste es nicht. Es tut mir so leid Herr R., ich hoffe es hat Ihnen damals nicht zugesetzt.

Beichthaus.com Beichte #00026424 vom 02.06.2009 um 03:36:17 Uhr in Hamburg (11 Kommentare).

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1417 Erschlichene Treuepunkte

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Betrug Diebstahl Habgier Lügen Shopping

Ich bin bei R*al immer mit dem Einkaufszettel vom vorherigen Einkauf hingegangen und habe gesagt: Meine Mutter wusste nicht, dass ich die Treuepunkte sammele, könnte ich sie vielleicht für diesen Einkauf hier haben?" und ich habe jedes Mal brav die Treuepunkte bekommen, die ich schon einmal kassiert habe. Ich wollte doch so gern die Handtücher - die hatte ich ohne viel Einkaufen dann auch relativ schnell zusammen. Ich habe die Handtücher jetzt und gehe seitdem zu R*we, um Treuepunkte für die tollen Bratpfannen zu bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00025622 vom 24.01.2009 um 15:50:06 Uhr (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

1418 Ölmassage

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Boshaftigkeit Rache Fremdgehen Oldenburg

Gestern verwöhnte ich meinen Mann mit einer Ölmassage. Dabei kam sein kleiner Freund auch nicht zu kurz. Er genoss sichtlich meine Handentspannung. Wenige Minuten nach der Massage wurde sein Körper und ganz besonders sein bestes Stück feuerrot. Ich hatte Erdnussöl verwendet, worauf er hochgradig allergisch ist. Das war meine Rache für seine Fremdgeherei. Ihm juckt heute noch alles.

Beichthaus.com Beichte #00028153 vom 18.09.2010 um 13:12:35 Uhr in Oldenburg (54 Kommentare).

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1419 Stuttgart 21 Superstar

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Stolz Morallosigkeit Ignoranz Hochmut Arbeit Stuttgart

Ich war einer der der Herren die bei Stuttgart 21 die Bäume fällen durften (mussten). Als unsere Firma vor einem Jahr den Zuschlag erhielt freuten wir uns natürlich bei so einen Projekt mitwirken zu dürfen. Auch wenn wir nur einen kleinen Teil zu dem Projekt beitragen würden. Vor 3 Wochen ging dann alles los. Mein Chef und ich fuhren nach Stuttgart zu einen letzten vor-Ort-Termin. alles nochmals fotografiert geplant usw.. Naja dann kam der eher nicht planmäßige Teil. Der Ober-Ober-Polizei-Obermeister lud zum Gespräch. Normalerweise führen wir Gespräche mit Stadtwerken, wenn diese Oberleitungen abstellen müssen oder mit der Straßenmeisterei wenn Ampelanlagen um gestellt werden müssen. Aber nie mit der Polizei.
Er meinte es muss mit Widerstand gerechnet werden. Ich dachte für mich "den gibts doch immer" keiner findet es schön wenn wir Bäume fällen. Sogar von der Oma auf dem Land werden wir beschimpft wenn wir eine 150-jährige Pappel fällen. Das Gespräch ging circa eine Stunde und dabei raus kam: Wir bekommen Polizeischutz. Brauchen aber keine Angst um unsere Person zu haben, da man uns ja eh nicht erkennen könne (wir tragen Helme mit Gesichtschutz) Wir mussten z.B. unsere Namensschilder welche auf den Sicherheitsjacken aufgestickt waren "unkenntlich" machen. Geplant war es wie folgt: Anreise 6:00 Uhr, gegen 8:00 Uhr soll der erste Baum liegen. 20 Uhr Abreise. Am nächsten halben Tag frei.


Gekommen ist es so:
Anreisen mit einem gemieteten (neutralen) Sprinter ins Hotel. Einchecken ins 4-Sterne-Hotel unter eigenem Namen. Die ersten beiden Tage ist erst mal nix passiert. Außer Hotel, Sauna und Pool und etwas Demo-Sightseeing. Ach ja Bagger, Holzschredder sowie Container standen schon auf dem Platz und die Miete lief. Tag drei: 17:00 Uhr ich saß gerade in der Sauna, da kam der Chef runter ich solle mich fertig machen, 18:00 Uhr sei Abfahrt. Um 17:50 Uhr trafen wir uns in der Tiefgarage, zwei Polizisten kamen und fuhren den Sprinter und wir durften im Streifenwagen Platz nehmen - natürlich schon umgezogen und Helm auf. Die Polizisten kontrollierten ob auch die Namensschilder unkenntlich gemacht wurden.
Gegen 23 Uhr fällten wir dann den ersten der 3 Bäume. So recht wollte keiner von uns die Säge ansetzen, aber wenn die Säge erstmal läuft, der Gehörschutz auf den Ohren sitzt hört man weder BUUUHH-Rufe noch Trillerpfeifen.


Nun zu meiner eigentlichen Beichte:
Ich habe mich richtig gut dabei gefühlt. Ich kam mir vor wie ein Superstar. 3 Tage Hotel. Nix machen, nur relaxen. In der Tiefgarage abgeholt werden mit Polizeischutz. Während der Arbeit von so vielen Leuten beobachtet zu werden. Mit Polizeischutz wieder über Umwege ins Hotel, am nächsten Tag Abreise mit dem gemietetem Sprinter, wieder unter Polizeischutz bis zur Autobahn (wir sollten die ersten 100-150 km doch nicht anhalten).
Ich kann es verstehen, das einige Leute dagegen sind, aber es ist unser Job ich habe daheim eine Frau und Haus und die Bank will ihr Geld auch jeden Monat sehen, da kann ich nicht einfach sagen "Sorry Stuttgart 21". Und wegen der anderen Bäume werden wir wohl auch noch mal gerufen! Die einzigen Kosten, die ich hatte waren 20 Euro für einen Döner und Cola beim "Demo sightseeing", die FHM an der Tanke und eine Tageskarte fürs Fitnessstudio. Der Döner-Mann war übrigens auch sehr angetan von Stuttgart 21. Meinem Chef freuts und uns auch! Es war wie Firmenurlaub.

Beichthaus.com Beichte #00028186 vom 05.10.2010 um 09:49:24 Uhr in Stuttgart (70 Kommentare).

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1420 Mein Kollege aus Neubrandenburg

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Feigheit Verzweiflung Kollegen Neubrandenburg

Hallo zusammen, ich habe einen Kollegen in Neubrandenburg, den ich sehr mag. Ich dachte immer wie sind nur gute Freunde - aber als ich mal bei ihm zu Besuch war ging es auf einmal los. So im Nachhinein muss ich schon sagen dass es schon das schlimmste Erlebnis meines Lebens war. Aber ich fange einfach mal von vorne an:

Mein Arbeitskollege hatte mich zu sich nach Hause eingeladen, um (so wie er mir versicherte) ein Bierchen zu trinken. Für ein gepflegtes Bier bin ich als Sachse natürlich zu haben. Als wir nun endlich ankamen wunderte ich mich das erste mal. Statt Bier gab es Prosecco. Okay, dachte ich mir, dann trinke ich halt das.
Er machte uns beiden eine Flasche Asti-Cinzano auf und wir tranken ein Schluck. Kurz im Anschluss sagte mir mein Kollege er geht sich kurz umziehen - da er sich in seinen engen Jeans etwas unwohl fühlt. Ich dachte mir dabei auch nichts Böses - und trank weiter mein Asti. Nach ungefähr 5 Minuten kam mein Kollege wieder ins Wohnzimmer. Ich dachte mich erschlägt der Blitz! Er stand da in hautengen schwarzen Leder-Strings und an seinen Nippeln wabbelten kleine Sternchenpiercings! Er meinte, dass er mich schon immer so süß fände und ob ich nicht Lust auf eine Homosexuelle Erfahrung hätte. "BITTE WAS???" Ich war wie gefesselt von dem Anblick - und ich bekam es deutlich mit der Angst zu tun. Ich versuchte noch zu erklären, dass ich nur auf Frauen stehe und im eigenen Revier kein Abenteuer suche. Doch er ließ einfach nicht locker. Er klatschte sich auf seinen Po und bat mich dabei ihn mal kräftig anzufassen! Ich rannte so schnell ich konnte aus der Wohnung und verschwand in die Nacht. Ich glaube das wird nun auch mein letzter Besuch in Neubrandenburg gewesen sein - da ich einfach Angst habe. :-(

Beichthaus.com Beichte #00025016 vom 29.10.2008 um 13:28:46 Uhr in Neubrandenburg (38 Kommentare).

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