Kunstbanause

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Dummheit Peinlichkeit Partnerschaft Basel

Meine Freundin hat mich vor Kurzem in ein Museum gezerrt. Das sollte sie noch bereuen, dachte ich mir. Also habe ich dort während der Führung gefragt, wann denn nun endlich die schönen Bilder kämen. Naive Kunst sei die einzige Kunstform, die ich begreife. Wir wurden den Rest des Abends belächelt und meine Freundin wollte am liebsten im Boden versinken.

Beichthaus.com Beichte #00039425 vom 04.03.2017 um 22:59:33 Uhr in Basel (6 Kommentare).

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Mein Mobber beim Vorstellungsgespräch

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Rache Zorn Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Schule

Vor mittlerweile fünfzehn Jahren wurde ich in der Mittelstufe von einem bestimmten Mädchen heftig gemobbt. Diese Plage kannte ich schon seit der Grundschule, weil sie im Nachbardorf wohnte. Unglücklicherweise besuchte sie dann dasselbe Gymnasium wie ich. Und der Spaß begann. Ich war zu diesem Zeitpunkt ein eher unauffälliger, stiller Schüler - also das ideale Opfer für dieses unmögliche Mädchen. Meine Eltern meinten immer, ich solle mich nicht wehren, sonst werde es nur noch schlimmer. Was für ein Unsinn. Die, nicht nur mich betreffende, Qual aus Sachen verstecken, Eigentum zerstören, Diffamieren und Denunzieren, Telefonterror und dergleichen hielt an, bis Madame das Gymnasium mit Beginn der Oberstufe verließ. Kinder sind grausam.

Mittlerweile bin ich privat und beruflich sorgenfrei aufgestellt, nenne eine wunderbare Familie mein Eigen und führe eine mittelgroße Firma, die derzeit beginnt, sich in einen internationalen Konzern zu verwandeln. Für Einstellungen ist unsere Personalabteilung zuständig, aber hin und wieder lasse ich mir Bewerbungen auf meinen Tisch legen, um mitzuentscheiden. Und tatsächlich bewarb sich oben erwähnte Plage mit einem Anschreiben voller Rechtschreibfehler, hineinkopierten Phrasen aus dem Internet - was an zwei verschiedenen Schriftarten klar ersichtlich war - sowie einem Lebenslauf, dessen Kern ein im dritten Semester abgebrochenes BWL-Studium war. Sie bewarb sich übrigens auf eine Stelle im unteren Management-Bereich, wofür sie tatsächlich nicht im Geringsten qualifiziert war.

Ich beichte, dass ich die Dame, als ich den krassen Zufall langsam als solchen akzeptierte, zum kurzen Kennenlerngespräch einlud. Sie fand sich in meinem Arbeitszimmer vor acht Personalern und mir wieder, wurde zwei Stunden gegrillt, wobei alle am Konferenztisch saßen und sie stand, kein Getränk angeboten bekam, nie ausreden konnte, anhand Partyfotos aus dem blauen F zerpflückt wurde, bescheuerte Tests absolvieren musste ("Was ist der 19. Buchstabe von hinten im Alphabet ohne Vokale") und ahnte bis zum Schluss, als ich mich vorstellte, nicht, was eigentlich abgeht. Ich unterbrach sie, als sie über irgendwelche meditativen Grenzerfahrungen in Laos schwurbelte, und erzählte den Personalkollegen ganz detailliert hässliche Episoden aus der Schulzeit, hatte sogar ein altes Lateinheft dabei, dass sie damals mit ekelhaften und schweinischen Drohungen verziert hatte, und ließ mich nicht von zunächst verwirrten, dann erbosten randomisiert eingeworfenen Beschimpfungen der Dame unterbrechen. Die Dame erlebte in insgesamt einhundertfünfundzwanzig Minuten, die durch einen Abgang mit Heulkrampf endeten, zwar nur einen kleinen Teil der Demütigungen, die ich damals im Gymnasium erlitt, ahnt aber nun, dass Karma wirklich eine ... ist.

Beichthaus.com Beichte #00038585 vom 05.08.2016 um 10:56:04 Uhr (32 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich bin verdammt nochmal kein Arbeitnehmer!

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Zorn Hass Politik Berlin

Ich bin verdammt nochmal kein Arbeitnehmer!
Wenn ich dieser Tage die Nachrichten sehe, könnte ich kotzen. Das leidige Thema Steuern wird wieder ausgepackt. Auf der einen Seite sage ich "Endlich, fällt es mal jemanden auf, dass die Steuern gesenkt werden müssen!" auf der anderen Seite werde ich bei dem Thema […]
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Beichthaus.com Beichte #00039778 vom 24.05.2017 um 10:27:01 Uhr in Berlin (Gartenstraße) (20 Kommentare).

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Muscheln in den Steckdosen

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Rache Ekel Chef

Nachdem ich von meinem Chef die Kündigung (wirksam zum Ende des Monats) erhalten hatte, fuhr dieser die darauffolgende Woche in den Urlaub. Ich wollte ihm noch eine Überraschung hinterlassen. Jeder kennt den Geruch von Fischdosen, welche ein paar Tage im Müll lagen. Im Büro des Chefs schraubte ich alle Steckdosen ab und platzierte ein paar Muscheln aus der Dose dahinter. Ich hoffe das Abschiedsgeschenk hat ihm gefallen! Würde gern wissen, ob er die Geruchsquelle gefunden hat.

Beichthaus.com Beichte #00022906 vom 24.09.2007 um 22:11:13 Uhr (3 Kommentare).

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Die Sturmhauben-Männer

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Gewalt Rache Zürich

Ich (m/25) habe vor zwei Jahren etwas Ähnliches erlebt, wie der Beichter in Beichte 00029611. Meine Freundin, mit der ich bis heute zusammen bin und die charakterlich wirklich die menschliche Reinkarnation eines Engels und äußerlich die Schwester von Megan Fox sein […]
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Beichthaus.com Beichte #00029623 vom 16.12.2011 um 09:16:00 Uhr in Zürich (16 Kommentare).

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