Von Steuergeldern leben

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Vorurteile Ignoranz Maßlosigkeit Geld

Ich möchte beichten, dass ich Menschen, die keine Lust haben zu arbeiten und Geld vom Staat kassieren sehr verachte, obwohl der Staat für mich mehr blecht als für einen Harz-IV-Empfänger. Seit fünf Jahren bezahlt das Jugendamt jeden Monat fast 5.000 Euro, damit ich in einer Jugendeinrichtung und inzwischen in meiner eigenen Wohnung wohnen kann. Das heißt, die Steuerzahler bezahlen meinen Lebensstandard. Ich dürfte sechs Freizeiten mitmachen und meine komplette Wohnungseinrichtung mit 1.400 Euro wurde mir bezahlt. Selbst das Geld, das ich angespart habe und von dem ich mir gerade einen neuen Laptop gekauft habe, kommt von den Steuerzahlern. Dafür mache ich aber eine Ausbildung ohne Vergütung, und wenn ich damit fertig bin, werde ich auch Steuern zahlen. Aber immerhin schaffe ich Arbeitsplätze - die Erzieher, die Behörden. Und wäre ich nicht in der Einrichtung gewesen, würde ich wegen Depressionen wohl nie arbeiten. Ich konnte auch nichts für meine blöde Kindheit. Trotzdem tut es mir leid, dass ich von Steuergeldern lebe. Aber das hat ja auch bald ein Ende.

Beichthaus.com Beichte #00032667 vom 04.02.2014 um 00:25:08 Uhr (16 Kommentare).

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Gemüsezwiebeln statt Blumenzwiebeln

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Faulheit Betrug Shopping Arbeit Berlin

Vor einiger Zeit arbeitete ich in einem recht bekannten Bio-Supermarkt an der Kasse. Es waren meine ersten Tage dort und damit waren meine Rechte an der Kasse sehr eingeschränkt. Jedes mal wenn ich einen Fehler machte, musste gleich die Schichtleitung kommen, sich neu einloggen, das falsch Gebongte stornieren, sich wieder abmelden und ich mich wieder neu anmelden. Dieser Vorgang konnte manchmal an die 5 Minuten dauern. Da der Laden auch recht gut besucht war verursachte das sowohl bei den Kunden als auch bei mir erheblichen Stress.
Für Obst und Gemüse hatten wir eine Liste mit Nummern, die jedoch sehr schlecht sortiert waren, somit musste ich auch noch oft die anderen Kassierer nach der Nummer fragen. Eines Tages gab es Blumenzwiebeln zu kaufen, diese Nummer war noch nicht in unserer Liste erfasst. Anstatt das 100ste mal zu fragen und einen Fehler zu riskieren, gab ich einfach die Nummer der normalen Gemüsezwiebeln ein, wog sie ab und kassierte weiter. Die Blumenzwiebeln kosteten dadurch nur 19 Cent. Später am Tag schaute ich im Laden nach, was diese denn kosten sollten. Der Preis betrug 7,99 Euro.
Die junge Dame hat an diesem Tag wohl ein richtiges Schnäppchen gemacht!

Beichthaus.com Beichte #00028109 vom 01.09.2010 um 16:59:22 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

Gebeichtet von die_da
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“Beichte

Warum muss man aufräumen?

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Verzweiflung Engherzigkeit

Ich ärgere mich über meine Wohnung. Ständig muss man aufräumen, damit man es nicht ausschaut wie Sau. Andere haben keine Wohnung und jammern auch!

Beichthaus.com Beichte #00014917 vom 04.08.2006 um 00:08:00 Uhr (2 Kommentare).

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Der spontane Dreier

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Begehrlichkeit Eitelkeit Intim

Ich beichte, dass ich (22) und mein Freund (30) vor einem halben Jahr einen Dreier hatten, sehr spontan, und das war echt ganz gut. Leider war ich betrunken und bin selbst nicht auf meine Kosten gekommen. Der Typ fand es denke ich gut und hat danach bei meinem Freund […]
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Beichthaus.com Beichte #00041537 vom 05.09.2018 um 10:25:37 Uhr (22 Kommentare).

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“Folge

Zucchini zu Silvester

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Engherzigkeit Ernährung Kinder Silvester Süplingen

Ich (w) möchte etwas beichten, an das mich meine Mutter gerade wieder erinnert hat. Früher haben wir Silvester immer mit einer befreundeten Familie verbracht, mit deren Tochter ich gut befreundet war. Eines Tages war es dann wieder so weit - ich war vielleicht fünf oder sechs Jahre alt, Silvester stand bevor und es war geplant, dass wir zwei Zucchini mit zur Feier bringen, die die Mütter dann zusammen füllen wollten. Was meiner Freundin, meinem Bruder und mir allerdings gar nicht gefallen hat, da wir keine Zucchini mochten. Am Silvesternachmittag bin ich dann noch ein bisschen rausgegangen, um mit den anderen Kindern einen Schneemann zu bauen und auf dem Weg nach draußen fiel mein Blick auf die beiden Zucchini, die in der Küche lagen. Mit meiner kindlichen Logik kam mir die Idee, mit dem Gemüse so viele Menschen wie möglich glücklich zu machen. Kurzerhand schnappte ich mir die größere der beiden Zucchini und legte sie unseren Öko-Nachbarn in das Zeitungsrohr, da ich wusste, dass sie sich fast nur von Gemüse ernähren.

In dem Moment erschien es mir richtig, da ich dachte, ich tue den Nachbarn etwas Gutes - und gleichzeitig würden sich mein kleiner Bruder und meine Freundin bestimmt freuen, wenn wir das nicht essen müssten. Als wir uns ein paar Stunden später auf den Weg zu unseren Bekannten machen wollten, bemerkte meine Mutter die fehlende Zucchini und mir wurde bewusst, dass ich damit zwar uns Kindern und den Nachbarn etwas Gutes getan, jedoch meine Eltern in eine doofe Situation gebracht hatte. Also bin ich schnell zu den Nachbarn gelaufen und habe nachgesehen, ob die Zucchini noch da war. Als sie jedoch verschwunden war, beichtete ich meiner Mama, was ich getan hatte. Sie war zwar etwas verwirrt, nahm es mir aber nicht übel. Zum Einkaufen war es schon zu spät und bei den Nachbarn klingeln wollte sie natürlich auch nicht. Und so gingen wir zu unseren Bekannten, wo es dann nur eine gefüllte Zucchini gab - aber dafür haben wir Kinder Nudeln mit Tomatensoße bekommen, wofür mir die anderen sehr dankbar waren. Trotzdem tut mir das im Nachhinein sehr leid, weil ich nicht nur meine Mutter, sondern auch die Mutter meiner Freundin in eine peinliche Situation gebracht habe - schließlich musste sie dann mit dem Essen improvisieren und nach den Feiertagen ist das ja immer so eine Sache.

Beichthaus.com Beichte #00032552 vom 10.01.2014 um 20:38:37 Uhr in Süplingen (9 Kommentare).

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