Tagesausflug nach Saarbrücken

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Hass Vorurteile Gesellschaft Saarbrücken

Letztes Jahr bin ich im Sommer per Zufall durch Saarbrücken gefahren. Ich habe mir gedacht, fährst du einmal durch die Innenstadt und setzt deine Reise dann fort. Das war ein Fehler. Die Stadt ist einfach nur potthässlich und sie stinkt. Auch der Dialekt ist einfach nur krank. Inzwischen ist das so schlimm, dass ich hin und wieder mal einen Tagesausflug nach Saarbrücken mache. Ich gehe zur Schlosskirche hoch und schaue dann auf die Stadt und beschimpfe sie, wie hässlich sie sei und einfach nur stinke. Anschließend gehe ich durch die Stadt und beschimpfe die Leute in meinen Gedanken übelst. Hiermit beichte ich, dass ich zu Unrecht eine Stadt und deren Menschen beschimpfe, die ich gar nicht bzw. nur flüchtig kenne. Eigentlich sind sie Menschen, die ich bisher getroffen habe, sehr nett und hilfsbereit. Dennoch werde ich diesen "Tick" nicht los. Daher bitte ich um Absolution und mögen es mir die Saarbrücker verzeihen

Beichthaus.com Beichte #00042191 vom 21.12.2020 um 03:15:43 Uhr in Saarbrücken (7 Kommentare).

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Die Werten Herren und Damen Doktoren .

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Mord Dummheit Arbeit Krankenhaus

Hallo alle zusammen. Ich möchte beichten, das ich einen Menschen auf dem Gewissen habe. Dazu muss ich natürlich erstmal erklären wie das passiert ist. Kurz zu mir: Ich(27, m), arbeite als Gesundheit und Krankenpfleger hauptsächlich in der Anästhesie und jetzt gerade aufgrund der Pandemie auf einer Covid-Intensiv da ich ursprünglich auf Intensiv angefangen habe bevor ich Betäuber wurde und mache das ganze über eine Agentur. Bin also universell einsetzbar und komme viel rum.
Vor etwas mehr als einem Jahr war ich in der Narkose-Abteilung eines Krankenhauses eingesetzt. Ich hatte an dem Tag einen allgemein chirurgischen Saal betreut. Gegen 10 Uhr kam eine Nachmeldung das ein schwerkranker Intensivpatient noch mal zur Revision bei einer infizierten Bauchwunde auf den Tisch muss. Nachdem ich mit dem Anästhesisten die laufende Narkose ausgeleitet und den Patienten in den Aufwachraum gebracht hatte ging ich mit ihm zusammen zur Intensivstation, um unseren nächsten Patienten zu holen. Als wir da ankamen wir eine uralte und todkranke Dame vor uns. Alle möglichen Zugänge und Drainagen hingen an dieser Frau und sie bekam bereits jetzt schon Katecholamine (Das sind Medikamente die den Kreislauf aufrechterhalten). Wir brachten sie in unsere Einleitung und legten los. Der Arzt hielt ihr die Maske vors Gesicht und sagte mir die Dosierung der Medikamente an (Es waren, glaube ich 20 Mikrogramm Sufenta, 150 mg Propofol und 40 mg Rocuronium). Ich stockte, schaute den Arzt an und fragte ihn, ob das nicht ein bisschen viel des guten ist? Er stellte in einem forschen und direkten Ton klar, dass er der Arzt ist und das so gemacht wird wie er das sagt. Ich begann, kopfschüttelnd die Medikamente zu injizieren mit dem Wissen das diese Frau in 2 Minuten tot sein wird. Nach ziemlich genau 2 Minuten (wir hatten gerade intubiert) hatte die Patienten keinen Blutdruck und auch keinen Puls mehr. Der Arzt begann zu drücken und ich begann Adrenalin aufzuziehen und zu spritzen. Nach ca. 20 Minuten hörten wir auf. Die Patientin wurde tot zurück auf die Intensiv gebracht und wir machten weiter mit dem Programm. Der Arzt nahm es relativ gleichgültig, zumindest hatte ich den Eindruck. Ich denke für diese arme und schwerkranke Frau war es eine Erlösung, weil sie ohnehin schon mehr tot als lebendig war aber ich finde es trotzdem nicht richtig und auch nicht korrekt. Im OP wird nicht reanimiert! Das ist ein ungeschriebenes Gesetz und ich bin in meiner Arbeit immer sehr vorausschauend und treffe prophylaktisch schon Maßnahmen damit schwierige Situationen nicht brenzlig werden und beherrschbar bleiben zumal man nicht den Tod eines Menschen verantworten möchte. Ich finde auch, bei einem aussichtslosen Krankheitsverlauf sollte keiner aufgrund eines Fehlers sterben. Aber hier war es mal wieder die typische Hierarchie gepaart mit der Situation: Wenn der Geselle mehr Plan hat als der Meister. Mir tut es leid, dass ich diesen Menschen auf Befehl tot gespritzt habe und ich es nicht geschafft habe mich gegen diesen arroganten Halbgott in Grün durchzusetzen. Mit dieser Schuld muss ich leben. Und, obwohl ich in dem, was ich tue, gut bin und meine Arbeit immer korrekt mache, nagt das bis heute an mir. Ich habe meine Patienten immer gut durchgebracht und ich bin stolz darauf das bei mir noch niemand zu Schaden gekommen ist aufgrund eines Fehlers. Das kann und will ich auch auf keinen Fall einreißen lassen. Ich bitte um Absolution. Ich habe beruflich einige üble Sachen erlebt gerade mit den Werten Herren und Damen Doktoren aber das war mit Abstand das schlimmste. Hätte da noch so einige Geschichten auf Lager.

Beichthaus.com Beichte #00042188 vom 19.12.2020 um 17:20:53 Uhr in Krankenhaus (9 Kommentare).

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Ich musste ja irgendwie nach Hause kommen.

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Prostitution Wollust Geld Engstingen

Beichte heute das ich(m,30) den Deal mit dem Taxifahrer akzeptiert habe (gratis Fahrt dafür mach ich alles, was er will) und so mich fast jedes Mal, wenn ich auf eine Party Disco etc. ging ich mich bei ihm wieder fand. Und das nicht nur mit ihm, sondern mit immer mehr verschieden Typen, von denen wurde ich aber mit barem entschädigt insofern sie was gezahlt haben. Und des Öfteren auch ohne einen Dunst, wie ich dort landete. Morgens musste ich ja heimkommen, dafür musste ich ihm dann noch einen blasen, dass er mich fährt. Ich beichte, dass ich das alles niemand erzählen kann und es hier guttut mal alles herauszulassen und ich Gott froh bin diese Zeit gesund überstanden zu haben und die mir keine Krankheiten angehängt haben.

Beichthaus.com Beichte #00042186 vom 18.12.2020 um 15:06:02 Uhr in Engstingen (1 Kommentare).

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Richtig doofe Nachbarn

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Hochmut Hass Nachbarn Boshaftigkeit Freiburg

Unter mir wohnen so richtig doofe Nachbarn. Die grüßen nie, konnten sich nicht vorstellen als sie eingezogen sind, klauen mein Waschpulver, parken auf meinen Motorradparkplatz etc. Da mein Balkon direkt über ihrer Terrasse ist revanchiere ich mich auf meine Art. Wenn es nachts regnet Pinkel ich vom Balkon runter auf ihre Terrasse. Wenn meine Blase genug voll ist und ich genug Druck habe, treffe ich sogar ihren Esstisch. Tagsüber schmeiße ich Popel runter und schüttel meine Teppiche über ihrer Terrasse aus. Das verschafft mir dann Genugtuung. Obwohl, ein wenig leid tut es mir schon.

Beichthaus.com Beichte #00042175 vom 25.10.2020 um 21:36:52 Uhr in Freiburg (0 Kommentare).

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Ich hatte viele Jahre lang meinen Spaß.

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Arbeit Eitelkeit Morallosigkeit Betrug Intim Schamlosigkeit

Für meine Beichte muss ich alles ein bisschen anonymisieren, sonst habe ich nur endlose Klagen am Hals. Ich bin ein in Deutschland einigermaßen bekannter Schauspieler und war jahrzehntelang in der erfolgreichsten Soap im Privatfernsehen engagiert, beim Sender mit den drei Buchstaben und der im Minusbereich angesiedelten Moral. Ich möchte beichten was ich über Jahre hinweg sehr genossen habe, und wenn ich mir mein Archiv an Bildern, Videos, Videos von versteckten Kameras und ähnlichem anschaue, auch heute noch sehr genieße. Als einer der alteingesessenen Schauspieler der von Anfang an dabei war, hatte ich über die Jahre einen besonderen Stellenwert im Team - vor allem bei den jüngeren Kolleginnen. In dieser Soap kamen regelmäßig neue Darstellerinnen vor, mache für kürzer, manche für länger. So gut wie jede einzelne dieser Flittchen die alle ohne jedes Talent "groß rauskommen" wollten, habe ich lang gemacht und durch gebumst. Gab immer den netten Onkel, der alles erklärt hat und die Scheu vor dem Team und der Kamera genommen hat, aber im Endeffekt war ich nur hinter ihren Dosen her! Die allermeisten hab ich so in die Kiste gekriegt, und viele waren auch "privaten Aufnahmen" nicht abgeneigt. Auch nach wie vor noch unglaublich wozu manche bereit waren, wenn ich nur ein bisschen Unterstützung bei der Redaktion versprochen habe. Diejenigen die nicht so begeistert von privaten Aufnahmen waren, habe ich heimlich gefilmt. Eine der Damen, die dann nach ihrem Ausstieg "groß" als "Sängerin" rauskam und eine Zeitlang mit einem talentlosen Berufssohn zusammen war, habe ich sogar filmen können wie sie sich geräuschvoll auf der Garderoben-Toilette entlädt. Ich werde keine dieser Aufnahmen je veröffentlichen, aber ich seh sie mir trotzdem immer wieder gerne an, wenn eine meiner früheren Kolleginnen mal wieder irgendwie im Fernsehen oder Klatschspalten auftaucht. Dann denke ich mir "Du Luder, dir hab ich ihn auch schon reingedrückt und abgepumpt!". Warum ich das jetzt beichte, fragt sich der ein oder andere jetzt nehme ich an. Nun, nachdem ich in der Soap bald raus bin (Serientod), fehlt mir die Aufmerksamkeit und vielleicht kann ich ja hier noch ein paar Krümel davon abstauben.

Beichthaus.com Beichte #00042162 vom 24.09.2020 um 10:09:27 Uhr (2 Kommentare).

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