Leidensgenossen auf getrennten Wegen

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Ungerechtigkeit Engherzigkeit Gesellschaft Rosenheim

Seitdem ich im Jahr 2016 aufgrund mehrerer psychischer (inzwischen anerkannter) Störungen einige Monate in stationärer Behandlung war, dürfte ich die Bekanntschaft einiger Leidensgenossen machen. Wir haben die harten Therapien gemeinsam durchgestanden. Das war nicht einfach und verlangte viel vom Einzelnen ab. Gruppenarbeit war angesagt, die nicht immer geglückt ist. In den Therapiestunden wurde das Dank der therapeutischen Moderation stets gut gelöst. Danach war so gut wie jeder in ambulante Therapien vermittelt worden und wir gingen in Vertrautheit und Wehmut auseinander.

Wir Patienten haben über Wochen und Monate hin miteinander geweint, gelacht, gearbeitet und gehofft! Doch kaum waren nicht einmal drei Monate nach dem Klinikaufenthalt vorbei, kriegen wir kein gemeinsames Treffen mehr auf die Reihe, weil einige auf Nachrichten nicht mehr reagieren und andere einen dahingehend nur vertrösten. Mich verletzt das sehr. Ich beichte somit mein Misstrauen in vermeintliche Leidensgenossen und wünschte, ich hätte mich ihnen niemals geöffnet.

Beichthaus.com Beichte #00041729 vom 26.01.2019 um 01:06:42 Uhr in Rosenheim (16 Kommentare).

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Die Drecksau erster Kajüte

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Sex Wollust Intim Ex

Ich beichte, dass ich es bereue die Beziehung mit meiner Exfreundin schleifen lassen zu haben. Fazit es ist Schluss! Das eigentliche Dilemma dabei ist, ich werde wahrscheinlich nie wieder so eine Frau im Leben finden. Emotional bin ich lange über sie hinweg, ein paar […]
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Beichthaus.com Beichte #00041718 vom 18.01.2019 um 12:15:42 Uhr (27 Kommentare).

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“Folge

Mein ungewöhnliches Zwangsverhalten

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Peinlichkeit Zwang Neurosen

Ich (m) beichte hier etwas, was kaum jemand, eigentlich nur die Familie, von mir weiß. Wenn ich mich sehr über etwas freue, mir etwas gefällt, mich amüsiere, ich euphorisch und aufgeregt oder voller Vorfreude bin oder mich interessante, kuriose, anregende, spannende Gedanken, Vorgänge, Stimmungen, Gegenstände, Themen, Phantasien oder Tätigkeiten (z. B. ein eigenes Arbeitsergebnis betrachten, Spiele spielen, Filme schauen oder auf Beichthaus stöbern), entwickle ich automatisch, zwanghaft, einen starken, ausgelassenen Bewegungsdrang. Das ist schon seit der Kindheit so und seitdem von der Häufigkeit und Intensität kaum weniger geworden. Wenn ich beispielsweise auf der Couch- oder im Schneidersitz auf dem Boden sitze, lege ich die Arme auf den Oberschenkeln ab, schließe die Hände und reibe damit auf dem entsprechenden Untergrund, auf der Hose oder dem Oberkörper und bewege dazu die Beine. Das war in der Kindheit so stark, dass die Oberfläche eines Wohnzimmerteppichs regelrecht durchgefreut (abgenutzt) wurde und auf einer kleinen Stelle das Trägergewebe sichtbar wurde. Es kommt dabei auch zu leichten Lautäußerungen.

In der Familie wurde dieses Verhalten unkritisch mit Humor aufgenommen aber diesem nicht weiter auf den Grund gegangen. Weiter reibe ich mit beiden geschlossenen Händen unter der Nase. Möglicherweise habe ich dadurch eine schiefe Nase bekommen. Ich wedel auch mit den Händen in der Luft oder gehe hin und her. Wenn ich nicht familiär und zu Hause, sondern quasi in der Öffentlichkeit bin, dann reibe ich die Finger beider Hände aneinander oder wackle leicht mit beiden Beinen. Dieses Verhalten ist nicht ganz so aufsehenerregend und ich achte darauf, dass ich in diesen Augenblicken unbeobachtet bin. Trotzdem ist das an der Arbeit schon aufgefallen und hat zu entsprechenden Kommentaren geführt: "Was machst Du da? Alles ok?". Wenn ich mal meine Mutter besuche, ermahnt sie mich heute immer noch das alles zu unterlassen. Ich dachte eigentlich, dass sich diese Macke als Erwachsener irgendwann mal von selbst erledigt. Aber bisher ist das leider nicht passiert.

Ich befürchte, dass - falls ich irgendwann mal eine Freundin haben sollte - das ziemlich seltsam wirkt. Ich wüsste gerne woher diese hyperkinetischen Impulse kommen, ob das normal oder doch eine pathologische Verhaltens- oder Entwicklungsstörung ist. Vielleicht ist es auch einfach nur eine harmlose Eigenart. Ich glaube, das ist eine Übersprungshandlung bzw. ein Tick mit dem Zweck mich selbst zu beruhigen, zu spüren und körperliche Energie loszuwerden. Eine sexuelle Komponente hat es nicht. Eigentlich schade ich damit ja weder mir noch Anderen. Dieses Verhalten ist aber auf jeden Fall etwas peinlich, skurril, kindisch und wirkt autistisch. Also ein gewisser Leidensdruck ist deshalb schon vorhanden. Wenn es geht, würde ich es gerne schaffen diesen Impuls zu unterdrücken, zu kontrollieren oder umzuwandeln. Ich habe schon überlegt einen Arzt oder Psychologen aufzusuchen. Aber ob die mir da weiterhelfen können?

Beichthaus.com Beichte #00041707 vom 07.01.2019 um 21:11:03 Uhr (15 Kommentare).

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Kurze Gute-Nacht-Geschichten

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Falschheit Faulheit Kinder Allstedt

Wenn ich meinem vierjährigen Kind Gutenachtgeschichten vorlese, lasse ich immer mal wieder die ein oder andere Passage weg, damit ich schneller fertig bin. Mein Kind bemerkt es nicht, ist hinterher glücklich und ich spare viel Zeit. Somit ist uns beiden geholfen. Pädagogisch gesehen habe ich natürlich ein riesiges moralisches Problem, weswegen ich um Vergebung bitte.

Beichthaus.com Beichte #00041703 vom 04.01.2019 um 21:05:41 Uhr in Allstedt (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Angst vorm Autofahren

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Feigheit Auto & Co. Klingenberg

Ich bin zu feige zum Autofahren. Ich habe extreme Angst selbst ein Auto zu lenken, beim Mitfahren habe ich keine Angst. Ich bin jetzt schon 26 (männlich) und will aufgrund meiner Angst keinen Führerschein machen und hab auch noch nie zu fahren probiert. Eigentlich habe ich nicht die Notwendigkeit auf ein eigenes Auto, habe Mitfahrgelegenheiten oder öffentliche Verkehrsmittel. Ich komme eigentlich überall hin, auch ohne Führerschein. Meine beiden Schwestern 18 und 21 haben bereits beide den Führerschein und können mit den Autos der Eltern fahren. Somit komm ich öfters in die Situation, bei meinen jüngeren Geschwistern mitzufahren. Wenn ich dann auch noch von Freunden mit der Frage konfrontiert werde, warum ich denn noch keinen Führerschein gemacht habe und mich von der kleinen Schwester chauffieren lassen muss, könnte ich vor Peinlichkeit im Boden versinken. Die anderen belächeln das, ich möchte aber nicht von meiner Angst erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00041690 vom 21.12.2018 um 13:24:49 Uhr in Klingenberg (13 Kommentare).

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