Du Hund, du lässt dich von Ute verwöhnen!

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Zwietracht Zorn Internet Bremen

Wenn ich (m/23) im Internet unterwegs bin, stelle ich mir die Leute als Tiere vor, die am Computer sitzen. Dies wurde mir zum Verhängnis, als ich einen User mit den Worten: 'Hallo, du bist wie ein Hund' anschrieb. Es war keinesfalls böse gemeint, nur erinnerte er mich eben an einen Hund. Prompt kam auch schon eine bitterböse Antwort, was mir denn einfallen würde, ihn zu beleidigen und ob ich noch alle Tassen im Schrank hätte. Anfangs wollte ich ihm die Sache erklären, doch als ich seine wüsten Beschimpfungen gelesen hatte, überlegte ich es mir anders. Statt ihn zu ignorieren, fragte ich ihn, ob er gerne am Allerwertesten der anderen Hunde schnuppern würde. Dies hatte anscheinend einen wunden Punkt getroffen, denn unmittelbar danach hatte mein virtueller Widersacher einen Beitrag im Forum veröffentlicht, in welchem er mich als ein behaartes Rektum bezeichnete, dessen Vater als Transsexueller im horizontalen Gewerbe tätig war. Er erklärte, dass es ein Genuss war, sich von meinem versauten Vater 'Ute' verwöhnen zu lassen.

Wütend über seine Frechheit entschied ich, zum Gegenschlag anzusetzen. Ich verfasste einen Text, fernab von Niveau und Anstand, in dem ich detailliert beschrieb, wie meine Wenigkeit die obszönen Gelüste seines Großvaters in einer wilden Nacht befriedigt hätte, auch ich wäre auf meine Kosten gekommen. Den Beitrag lud ich natürlich auch im Forum hoch. Es folgten weitere vulgäre Beiträge und Empörung unter den unbeteiligten Mitgliedern, die uns aufforderten, entsprechende Internetseite unverzüglich zu verlassen. Nachdem wir nun anfingen, weitere User zu beschimpfen, wurden wir am darauffolgenden Tag aus dem Forum verbannt, auch unsere Accounts wurden gelöscht. Und das alles nur, weil ich mir Menschen als Tiere vorgestellt habe. Ich hatte meinen Charakter bisher mit einem Adler in Verbindung gebracht, doch nun sehe ich, dass ich ein sturer Ziegenbock bin. Oder ein Esel.

Beichthaus.com Beichte #00040149 vom 03.08.2017 um 18:14:26 Uhr in Bremen (21 Kommentare).

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Das richtige Peeling fürs Gesicht

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Geiz Eitelkeit Geld Osnabrück

Ich (w) bin, was Kosmetik und Körperpflege angeht, gar nicht das typische Mädchen. Ich dusche zwar täglich und achte darauf, dass ich sauber bin, die Haare und Klamotten frisch sind und so etwas, aber mir geht es echt auf die Eierstöcke, dass es für jeden Quadratzentimeter Körperhaut 10.000 verschiedene überteuerte Spezialprodukte gibt. Genauso mit Schminke. Bevor man das Make-Up auftragen kann, muss man mindestens 10 Schichten von Produkten schlagmich tot bis wasweißich auftragen. Man, nervt das. Ich beichte also, dass ich mein Fußpeeling auch für das Gesicht verwende. Riecht zwar eklig, aber es tut seinen Job und hat nur etwas über einen Euro gekostet.

Beichthaus.com Beichte #00040141 vom 01.08.2017 um 15:33:36 Uhr in Osnabrück (10 Kommentare).

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Die fünf Peinlichkeiten meines Lebens

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Ekel Peinlichkeit Schamlosigkeit Nürnberg

Es gibt einige Dinge, die extrem peinlich sind, sodass ich sie niemals jemandem erzählen würde:
1. Wenn ich bade, schiffe ich in der Regel in die Badewanne und wasche mir dann sogar noch die Haare mit demselben Wasser.
2. Ich habe mindestens einmal im Monat eine verschissene Unterhose.
3. Als ich klein war, habe ich mir einmal den Dildo meiner Schwester geklaut und habe ihn mir in den Arsch geschoben. Danach legte ich ihn ungewaschen zurück.
4. Manchmal, wenn ich zu faul bin, schiffe ich einfach in eine Flasche, die gerade zufällig in der Nähe rummsteht, weil ich zu faul bin aufs Klo zu gehen.
5. Wenn ich bei Fremden zu Besuch bin, dann schiffe ich immer ins Waschbecken.

Beichthaus.com Beichte #00040104 vom 26.07.2017 um 19:26:20 Uhr in Nürnberg (16 Kommentare).

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Mobbing hat mich schwach gemacht

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Verzweiflung Feigheit Schule Hamburg

Ich (w/20) wurde in der siebten Klasse gemobbt. Ich war schon immer sehr ruhig und ein wenig schüchtern. Ich konnte mich nicht für die Interessen der anderen begeistern, ich entsprach dem typischen Klischee einer Außenseiterin: dunkle Haare, braune Augen, schüchtern, klein und zierlich, eine Vorliebe für die Literatur und das Schreiben, langweilige Kleidung. Ich wurde eher ignoriert, aber das hatte mir nichts ausgemacht, ich war recht glücklich. Und dann, ganz plötzlich, hatten zwei Jungs angefangen, mich zu provozieren. Es fing mit kleinen Dingen an, mal kam eine blöde Bemerkung oder ich wurde angerempelt. Ich sagte nie etwas dazu, ignorierte die beiden, in der Hoffnung, dass sie aufhörten. Doch sie hörten nicht auf. Es wurde nur schlimmer, sie beleidigten mich, riefen mir Sachen wie: "Du geile Sau!" nach, ließen mich nicht zu meinem Sitzplatz, sie traten gegen meinen Rucksack, schubsten mich und warfen meine Federtasche in den Mülleimer.

Einmal haben sie mich mit kleinen Steinchen beworfen und einer hat mir eine Ohrfeige gegeben, als ich mich zum ersten Mal gewehrt habe und ihn von mir wegschubste. Als ich mich getraut habe, einem Lehrer davon zu erzählen, sagte dieser nur: "Entschuldigt euch! Mehr kann ich nicht machen." An diesem Tag war ich in Tränen ausgebrochen, nie hatte ich mir die Blöße geben wollen, vor ihnen zu weinen. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich im abgedunkelten Klassenzimmer saß, wir schauten einen Film und ich konnte nicht aufhören zu schluchzen. Ich schämte mich in Grund und Boden, da ich durch das Weinen lautstark atmen musste. Ein Mädchen fragte, was los sei und ich meinte, Bauchschmerzen zu haben. Ich wollte niemanden davon erzählen, nicht einmal meinen Eltern. Niemand sollte von mir denken, dass ich schwach war.

Das Mobbing hat erst aufgehört, als sich zwei Mitschülerinnen für mich eingesetzt haben, wofür ich noch heute dankbar bin. Ich habe mich über die Jahre verändert, ich wurde selbstbewusster, änderte meinen Kleidungsstil und verstecke mich seit drei Jahren hinter einer gleichgültigen Fassade. Schon oft wurde ich spöttisch gefragt, ob ich überhaupt Gefühle habe oder schon einmal geweint hätte. Und so lächerlich es klingt, ich weine jedes Mal, wenn ich an diese Erlebnisse denke, gleichzeitig habe ich ein schlechtes Gewissen gegenüber wirklichen Mobbingopfern, denen es viel schlechter ergangen ist. Ich bin nicht einmal in der Lage, um mit dieser Kleinigkeit abzuschließen, dabei bin ich mittlerweile zwanzig und in dem Alter sollte ich mich nicht mehr wie ein jammerndes Kind benehmen.

Beichthaus.com Beichte #00040103 vom 26.07.2017 um 18:05:17 Uhr in Hamburg (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich bin zu hässlich für unsere Gesellschaft

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Neid Eitelkeit Verzweiflung Hannover

Es ist eigentlich nicht meine Art neidisch zu sein. Doch ich habe ein ziemliches Problem mit meinem Aussehen, weil ich unglaublich hässlich bin. Naturrote Haare (eher goldblond und im Winter fast braun), helle Haut (die im Sommer zumindest leicht bräunt), eine Brille, kleine Körpergröße, fette Scholllippen, breite Nase, Schweineaugen und unreine Haut (wird sorgfältig überschminkt) unterstreichen meine Hässlichkeit. Ich wurde in der Schule und von Fremden viel gemobbt und ich verachte mein Aussehen, denn ich habe ein gutes Gespür für Ästhetik und merke deshalb umso mehr, wie unattraktiv ich bin.

Meine eigentliche Beichte ist, dass ich unglaublich eifersüchtig auf meine Freundinnen und generell alle schöneren Frauen bin, weil ich weiß, dass sie bewundert werden und gutes Aussehen auch heute noch eines der wichtigsten Attribute einer Frau sind. Alles, was ich mir wünsche, ist gutes Aussehen. Ich war nicht immer so eitel und ohne Selbstbewusstsein, unsere Gesellschaft und Kommentare wie "Wenn ich so aussehen würde, hätte ich mich längst erschossen!" haben mich zu dieser Person gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00040065 vom 19.07.2017 um 18:26:24 Uhr in Hannover (26 Kommentare).

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