Randalierer im Hotel

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Aggression Trunksucht Gewalt Arbeit München

Ich (m/23) habe vor einem Jahr in einem Hotel gearbeitet. Es war im Dezember, viele Kollegen hatten sich krankgemeldet. Mein Chef bat mich, eine Nachtschicht einzulegen. Ich stand also stundenlang gelangweilt an der Rezeption, es kamen kaum Gäste. Der Höhepunkt war […]
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Beichthaus.com Beichte #00040344 vom 22.09.2017 um 14:43:04 Uhr in München (17 Kommentare).

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Ich möchte meine Tiere nicht mehr!

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Falschheit Faulheit Tiere Engherzigkeit Zürich

Ich mag meine Rassetiere nicht mehr. Wir haben zwei Katzen der Rasse BKH, waren sehr teuer und wir haben schon mehrmals mit ihnen Nachwuchs bekommen, die Kosten für den ganzen Ablauf mit den Tests, Stammbäumen und die Arbeit wird mir aber immer unangenehmer und ich mag die Tiere gar nicht mehr in den Wohnräumen haben. Noch dazu haben wir noch einen Rassehund (Cavalier King Charles), dieser ist über ein Jahr alt, leider aber immer noch nicht stubenrein. Er kann rund um die Uhr raus und rein (Katzenklappe) und wir gehen sehr oft spazieren, dennoch kackt er regelmaeßig ins Wohnzimmer und uriniert auf den teuren Teppich, natürlich schimpfen wir regelmäßig mit ihm, dann verzieht er sich unter die Kommode und kommt irgendwann wieder raus, am nächsten Morgen dasselbe.

Ich habe keine Lust mehr, mich um diese Tiere zu kümmern und hasse die Arbeit, die an mir hängen bleibt. Der Hund war ein Geburtstagsgeschenk von meinem Mann, daher habe ich Bedenken ihn abzugeben. Die Katzen sind das Wichtigste für meine Tochter, aber ich hasse die Haare, den Schmutz und den Geruch. Ich lebe gerne sehr reinlich und aufgeräumt und diese Tiere verursachen oft das Gegenteil von dem, was ich mir wünsche. Ich plane den Verkauf quasi ohne Einbindung meiner Familie und suche Vergebung für meine heimliche Verkaufsabsicht.

Beichthaus.com Beichte #00040338 vom 21.09.2017 um 10:36:21 Uhr in 8004 Zürich (18 Kommentare).

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Ich schaue lieber Frauen hinterher!

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Begehrlichkeit Vorurteile Dating

Mir (w) ist erst vor Kurzem so wirklich bewusst geworden, dass ich lieber Frauen hinterherschaue als Männern. Lange wusste ich gar nicht, was ich will, deswegen habe ich es mir immer leicht gemacht und war einfach als Dauersingle unterwegs. Nun wartet schon das nächste Problem: Ich finde im Alltag keine lesbische oder bisexuelle Frau, die in mein Beuteschema passt. Die elegante, klassische und feminine Frau inklusive Intelligenz, Humor und Ehrgeiz gibt es irgendwie immer nur in der Hetenversion. Überall rennen entweder die fetten Kampflesben mit Pottschnitt und bunter Haarfärbung rum, oder der Rest, den man getrost unter tätowiert, gepierct oder alternativ verbuchen kann. Meist sind die auch noch extrem links-grün und feministisch, in einer Weise, die gar nicht mehr Gleichberechtigung erkämpfen möchte (was 2017 in westlichen Ländern ja auch so gut wie durch ist), sondern nur aufmerksamkeitsgeil und geistig gestört ist.

Das alles finde ich in etwa so anziehend wie eine plattgefahrene Scheibe Toast in der Straßenrinne. In einschlägige Bars und Clubs oder auf Datingapps mag ich aber auch nicht zurückgreifen, das bringt immer so ein reines Abschlepp-Flair mit und auch dort tummeln sich die genannten Mädels. Tja, ich bin also mit fast 30 so gut wie unfähig zur Partnersuche. Sieht so aus, als würde ich irgendwann alleine sterben. Traurigerweise weiß ich auch gar nicht, ob es mein Singleleben wäre, das meine liebe Oma ins Grab bringt, oder die Tatsache, dass es keinen Mann an meiner Seite geben wird.

Beichthaus.com Beichte #00040327 vom 18.09.2017 um 14:12:38 Uhr (15 Kommentare).

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Mein Erzfeind mit der Riesenstirn

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Rache Boshaftigkeit Arbeit Kollegen Hamburg

Kennt ihr diesen Moment, wenn ihr eine Person kaum kennt und ihr schon wisst, dass sie euer neuer Erzfeind ist? So ist es mir (m/23) ergangen. In der fünften Klasse traf ich einen Jungen, blonde Haare und eine riesige Stirn. Wirklich, man hätte drei Teller darauf platzieren können! Als ich seinen finsteren Blick am ersten Schultag bemerkte, wusste ich: dieser Typ bedeutet Ärger und tatsächlich lag ich richtig. Jahrelang gerieten wir ständig aneinander, doch als er mir vor versammelter Schule bei einem Vortrag die Hosen runtergezogen hatte, schwor ich Rache. Denn dadurch wurde ich täglich verspottet, dies hat mich allerdings nur stärker gemacht.

Zurück zur Gegenwart: Nachdem ich seine sozialen Netzwerke verfolgt hatte, wusste ich, dass er in einem großen Büro arbeitete, dessen Adresse dieser Idiot tatsächlich im Internet veröffentlicht hatte. Ich bewarb mich für einen Nebenjob und bekam zwei Wochen später die Zusage. Monsterstirn war ganz erschrocken, als mich der Chef dem Kollegium vorstellte. Ganze drei Wochen verbrachte ich, neben dem Studium, in dem Drecksladen. Eines schönen morgens segnete mich das Schicksal mit einer Chance, die ich sogleich ergriffen habe. Mein Erzfeind war in der Kantine und erzählte den Kollegen von seiner tollen Beförderung, ich schlich mich an ihn heran und zog ihm die Hose herunter. Die Kollegen lachten, der Chef warf mich raus und die Stirn ist leider das einzige Große an ihm.

Beichthaus.com Beichte #00040273 vom 04.09.2017 um 16:58:27 Uhr in Hamburg (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich lebe schon seit Jahren im gleichen Trott

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Aggression Zwang Neurosen Basel

Als ich (m/22) zehn Jahre alt war, bekam ich extreme Gedankenzwänge und litt darunter sehr. Ich musste alles richtig machen und wurde zu einer Art Muttersöhnchen. Meine Eltern waren auf eine Art konservativ; strenge Regeln, keine Musik die man außerhalb des Zimmers hören konnte, kein Smartphone bis ich 18 wurde, etc. In den Ausgang ging ich praktisch nie. Als ich 16 wurde, schickte man mich ins Heim, da ich nicht genug für die Schule lernte und zu mühsam war. Sehr paradox, da ich im Umfeld als liebenswürdig galt und nie große Probleme machte. Alles was rebellisch und jugendlich war, verabscheute ich zutiefst. Ich kam mit meinen Mitmenschen in meiner Altersgruppe nicht zurecht. Unter anderem verstand ich meine Eltern und ihre Ansichten, aber wollte zugleich auch jung sein und mich so fühlen.

Ich bekam Wutzustände und schlug, wenn ich in meinem Bett war, mit dem Rücken auf und ab, später wurde de Aggression so stark, dass ich mit mit meinem Oberkörper auf und ab bewegte und teils dem Tisch zu nahe kam, sodass ich bis jetzt, schon ungefähr acht Mal am Kopf Wunden nähen musste, ausgeschlossen andere Wunden im Kopfhaarbereich, die ich nicht behandeln ließ. Gedanklich gingen bei mir Situationen durch den Kopf, wie ich mich bei Ungerechtigkeit oder Benachteiligungen wehre, u. a. mit Gewalt. In der Schule und in der Ausblidung war ich oft unkonzentriert und gedanklich abwesend. Ich war schon oft beim Psychologen, aber das war eher ein nettes Gespräch als eine wirkliche Hilfe. Natürlich kommen noch etliche Faktoren dazu, aber das würde den Rahmen sprengen.

Ich beichte, dass ich trotz guter Eigenreflexion nicht in der Lage bin, mich mit der Situation abzufinden und mich nicht verändern kann und seit Jahren im gleichen Trott lebe. Obwohl ich oberflächlich mit den meisten Menschen klarkomme, innerlich verabscheue ich diese. Ich lasse meine Pflichten schleifen und schäme mich zugleich, da ich es verglichen mit anderen Menschen sehr gut habe und trotzdem psychisch einbreche.

Beichthaus.com Beichte #00040235 vom 28.08.2017 um 01:57:02 Uhr in 4001 Basel (3 Kommentare).

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