Mein Sohn ist einfach zu fett!

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Morallosigkeit Lügen Kinder Bremen

Ich (m/38) habe einen siebenjährigen Sohn, es mag hart klingen, aber er ist fett! Wie meine Frau und ich herausgefunden haben, hat er sich immer heimlich von seinem Taschengeld Süßigkeiten gekauft, nicht nur drei Schokoriegel, sondern gleich drei Packungen. Kein Wunder also, dass er mittlerweile stark übergewichtig ist. Meine Frau will ihn langsam zum Sport und einer gesunden Ernährung führen, ich bin allerdings für eine knallharte Kalorienreduktion. In sechs Wochen fängt bei ihm der Schwimmunterricht an und ich will nicht, dass ihn die anderen Kinder auslachen. Deshalb wird der Kleine nun sechs Wochen lang mit 500 Kalorien auskommen, auf Sport hatte er sowieso keine Lust, weshalb ich ihm meinen aufgestellten Ernährungsplan schmackhaft machen konnte.

Meine Frau ist absolut dagegen, da sie aber tagsüber arbeitet und ich wegen eines Arbeitsunfalls drei Monate krankgeschrieben bin, habe ich die Kontrolle über das Essverhalten meines Sohnes. Er wird schon nicht verhungern, natürlich sind 500 Kalorien ein starkes Stück, aber er bekommt ausschließlich nahrhafte Lebensmittel vorgesetzt. Ich hoffe, dass er es schafft, in sechs Wochen zehn Kilo zu verlieren, ansonsten wird rigoros Sport getrieben! Vielleicht wirke ich wie ein Rabenvater, aber ich will meinem Kind nur helfen, meine Frau weiß nichts davon, ich lasse sie im Glauben, ich würde ihn langsam an gesunde Ernährung gewöhnen und Sport mit ihm treiben. Sie kann es auf der Arbeit sowieso nicht überprüfen. Meinem Sohn habe ich gesagt, er soll seiner Mutter nichts davon erzählen, zur Belohnung habe ich ihm einen Hund versprochen. Dennoch tut es mir leid, meine Frau und meinen Sohn zu belügen, doch manchmal muss man Regeln brechen, um erfolgreich zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00040238 vom 28.08.2017 um 14:08:54 Uhr in Bremen (25 Kommentare).

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Mama, ich muss aufs Klo!

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Lügen Misstrauen Mutter Ekel Kinder

Ich war ungefähr sieben oder acht Jahre alt. Ich wollte mal wieder nicht ins Bett und suchte Ausreden, um länger wachbleiben zu können. Einmal hatte ich Durst, dann wieder musste ich aufs Klo. Nach den verschiedensten Vorwänden wurde meine Mutter schlussendlich wütend und rügte mich, jetzt wirklich ins Bett zu gehen, da morgen Schule wäre und ich früh aufstehen müsse. Als ich dann aber wirklich aufs Klo musste - und das groß, schickte sie mich ins Bett und schrie mich an. Vor lauter Wut und Bauchweh ging ich ins Wohnzimmer und kackte einen riesigen Haufen auf den Teppich - genau in der Mitte des Zimmers. Danach legte ich mich schlafen - wenn ich jetzt so nachdenke, kann ich eigentlich auch gar nicht sagen, womit und ob ich mir den Hintern ausgewischt habe! Am nächsten Morgen bekam ich dann auch schon Ärger. Was lernen wir aus der Geschichte? Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht - wenn auch er die Wahrheit spricht! Mag schon sein, aber den Haufen habe ich nicht selbst weggeräumt. Hätten sie mir mal geglaubt...

Beichthaus.com Beichte #00040237 vom 28.08.2017 um 10:37:38 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich lebe schon seit Jahren im gleichen Trott

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Aggression Zwang Neurosen Basel

Als ich (m/22) zehn Jahre alt war, bekam ich extreme Gedankenzwänge und litt darunter sehr. Ich musste alles richtig machen und wurde zu einer Art Muttersöhnchen. Meine Eltern waren auf eine Art konservativ; strenge Regeln, keine Musik die man außerhalb des Zimmers hören konnte, kein Smartphone bis ich 18 wurde, etc. In den Ausgang ging ich praktisch nie. Als ich 16 wurde, schickte man mich ins Heim, da ich nicht genug für die Schule lernte und zu mühsam war. Sehr paradox, da ich im Umfeld als liebenswürdig galt und nie große Probleme machte. Alles was rebellisch und jugendlich war, verabscheute ich zutiefst. Ich kam mit meinen Mitmenschen in meiner Altersgruppe nicht zurecht. Unter anderem verstand ich meine Eltern und ihre Ansichten, aber wollte zugleich auch jung sein und mich so fühlen.

Ich bekam Wutzustände und schlug, wenn ich in meinem Bett war, mit dem Rücken auf und ab, später wurde de Aggression so stark, dass ich mit mit meinem Oberkörper auf und ab bewegte und teils dem Tisch zu nahe kam, sodass ich bis jetzt, schon ungefähr acht Mal am Kopf Wunden nähen musste, ausgeschlossen andere Wunden im Kopfhaarbereich, die ich nicht behandeln ließ. Gedanklich gingen bei mir Situationen durch den Kopf, wie ich mich bei Ungerechtigkeit oder Benachteiligungen wehre, u. a. mit Gewalt. In der Schule und in der Ausblidung war ich oft unkonzentriert und gedanklich abwesend. Ich war schon oft beim Psychologen, aber das war eher ein nettes Gespräch als eine wirkliche Hilfe. Natürlich kommen noch etliche Faktoren dazu, aber das würde den Rahmen sprengen.

Ich beichte, dass ich trotz guter Eigenreflexion nicht in der Lage bin, mich mit der Situation abzufinden und mich nicht verändern kann und seit Jahren im gleichen Trott lebe. Obwohl ich oberflächlich mit den meisten Menschen klarkomme, innerlich verabscheue ich diese. Ich lasse meine Pflichten schleifen und schäme mich zugleich, da ich es verglichen mit anderen Menschen sehr gut habe und trotzdem psychisch einbreche.

Beichthaus.com Beichte #00040235 vom 28.08.2017 um 01:57:02 Uhr in 4001 Basel (3 Kommentare).

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Mein Leben ist einfach nur armselig

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Neid Verzweiflung

Ich (m) bin ein totaler Versager. Es gibt keine Freude in meinem Leben und niemand kann mich leiden. Schon in meiner Kindheit wurde ich nur gedemütigt, durfte nie raus und verbrachte den Tag mit harter Arbeit. Ich hatte nie Glück. Weder bei Frauen noch im Beruf. Ich bin hässlich und habe keine Talente. Mein Leben ist nur ein einziger Schmerz. Die Einsamkeit zerreißt mich förmlich. So sehr, dass ich zu Prostituierten gehe, um überhaupt noch einen Funken Nähe zu spüren. Ich gebe gerne anderen die Schuld für mein Versagen, weil ich ein verbitterter niemand bin. Doch wünschte ich mir nur einmal beliebt zu sein. Oft versuche ich mich in den Vordergrund zu drängen. Sie sollen ja nicht wissen, was für eine armselige Gestalt vor ihnen steht. Ich hasse mein Leben und alles an mir. Warum kann ich nicht so sein wie andere?

Beichthaus.com Beichte #00040234 vom 27.08.2017 um 23:05:15 Uhr (11 Kommentare).

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Beziehung mit einer Synchronsprecherin

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Peinlichkeit Neugier Dating München

Ich (m/26) war mit einer Synchronsprecherin zusammen - die Betonung liegt auf war. Als ich sie kennenlernte, kam mir ihre Stimme sofort bekannt vor, ich sprach sie darauf an. Ein wenig verlegen hatte sie mir dann von ihrem Beruf erzählt, ich war begeistert! Nicht nur, dass sie sehr sympathisch war, nein, sie verlieh einem weiblichen Charakter aus meiner Lieblingsserie ihre liebliche Stimme. Ich habe es geliebt, mich mit ihr zu unterhalten, als würde ich mit dem Charakter selbst sprechen und irgendwie war es auch lustig. Denn die Dialoge in Serien sind ja nie wirklich realistisch, aber diese Stimme sagen zu hören: "Ich gehe kurz auf die Toilette", das war fast schon magisch. Ich wurde übermütig und schrieb ihr banale Sätze auf, die sie mir vorlesen sollte, zum Beispiel: "Ich habe Durchfall, wo ist das Klopapier?", "Ich mag nackte, alte Männer", "Mama, ich habe in die Hosen gemacht!"

Anfangs konnte sie noch schief darüber grinsen, doch irgendwann sprach sie mich verärgert darauf an. Ich wusste nicht so recht, was ich sagen sollte, versprach ihr aber, damit aufzuhören. Wir hatten uns schnell wieder vertragen, aber ich konnte es nicht lassen, weshalb ich immer wieder seltsame Gespräche startete, in der Hoffnung, die gewünschte Antwort zu bekommen. Die Taktik ging auf, als ich allerdings wie ein Irrer lachte, wusste sie, dass ich mal wieder ihre Stimme missbraucht hatte. Nach dem achten Mal hatte es ihr gereicht und sie trennte sich per Sprachnachricht von mir.

Beichthaus.com Beichte #00040233 vom 27.08.2017 um 15:39:13 Uhr in München (16 Kommentare).

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