Raucherhaushalt

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Unreinlichkeit Familie Zürich

Ich (m/30) schäme mich für meinen Vater (62). Wir arbeiten beide für die gleiche Firma, allerdings in verschiedenen Abteilungen. Da ich einen anderen Nachname habe, wussten viele nicht, dass er mein Vater ist. Irgendwann während einer Pause sprachen sie über ihn, dass er zwar ein guter, loyaler, netter Kollege sei, der super arbeitet, aber gewaltig stinkt und die Körperhygiene vernachlässigt. Mich selber hat das wenig überrascht, denn ich betrete sein Haus sehr wenig. Denn er ist starker Raucher und das auch im Haus. Wenn ich das Haus nur 5 Minuten betrete, kann ich meine Kleider danach gleich waschen, so stark stinkt es nach Rauch. Somit stinken auch seine frisch gewaschenen Kleider im Kleiderschrank sofort nach Rauch. Das haben ihm auch schon seine Freunde zu ihm gesagt. Auch das er mal zum Zahnarzt gehen soll und seine Zähne reinigen und flicken lassen soll, denn auch die sehen katastrophal aus. Ich kann nicht verstehen, dass man seine Körperhygiene so vernachlässigen kann.

Beichthaus.com Beichte #00041262 vom 13.05.2018 um 11:45:18 Uhr in Zürich (11 Kommentare).

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Meine schrecklich nette Nazi-Familie

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Falschheit Ignoranz Politik Varel

Ich (w/22) beichte, dass ich seit Jahren verdränge, wie meine Familie wirklich ist. Ich habe mich jahrelang gefragt, wie es heutzutage noch Menschen gibt, die so rassistisch und antisemitisch sind. Dabei habe ich es ignoriert, dass meine Mutter schlimme Kommentare von sich gab, von wegen man sollte mit Schulkindern keine KZs besuchen. Das sei alles, um der heutigen Jugend ein schlechtes Gewissen einzureden. Laut ihr sollte man alle Gedenkstätten abreißen und nach vorne schauen. Mein Vater meinte mal, es gab Gründe für den Antisemitismus damals. Außerdem kennt er wen, der hat gehört, dass Juden und Zigeuner bis heute in Deutschland keine Steuern zahlen müssten. Trotzdem habe ich mir eingeredet, dass sie es nicht so meinen. Nein, meine Eltern sind doch keine Antisemiten oder Rassisten. Es war unvorstellbar. Es hat gereicht, dass mein Opa einer war. Auch dass habe ich lange nicht sehen wollen. Ich war beeindruckt, wie er mit über 70 das Internet nutzte. Ich wusste, dass er einen politischen Blog hat, aber meine Eltern hatten es mir verboten, ihn zu lesen. Je älter ich wurde, klickte ich trotzdem hin und wieder darauf. Mir schauderte von den Verschwörungstheorien, die er dort verbreitete. Aber ich schob all das von mir weg, als ich bei ihm und seiner Frau zu Besuch war. Es war irgendwann wie in einer Parallelwelt. Waren das wirklich seine Gedanken? Wir sprachen nie über politisches. Er erzählte viel über Kunst, die Imkerei oder die Berge und von früher. Nie Politik. Sein Blog war, soweit ich es beurteilen kann, ziemlich bekannt. Vor einigen Wochen ist mein Opa verstorben. Erst nach seinem Tod konnte ich akzeptieren, was für ein Mensch er war. Meine Mutter sagt, ich übertreibe. Das war halt die Meinung von ihm und ach, soo viele Leute liebten seinen Blog.

Vor einem Jahr haben waren wir bei ihm zum Grillen eingeladen und ich war glücklich, eine harmonische Familie zu haben. Heute denke ich anders. Ich schäme mich für meine Familie und an Opa will ich nicht mehr denken.

Beichthaus.com Beichte #00041228 vom 30.04.2018 um 03:10:56 Uhr in Varel (9 Kommentare).

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Studentin in Geldnot

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Habgier Prostitution

Ich (w/23) bin Studentin und kellner nebenbei, bin aber trotzdem so gut wie Pleite. Gerade jetzt am Monatsende kann ich mir gerade mal ein paar Haferflocken leisten, die ich mit Wasser statt teurer Milch esse. Gestern habe ich Nägel mit Köpfen gemacht. Aus meiner Not heraus hatte ich gestern drei Tinder-Dates, denen ich von vornherein gesagt habe, dass ich pleite bin. So habe ich ein Mittagessen und ein Abendessen gesponsert bekommen. Das dritte Date bot mir 100 Euro für ein reines Sex-Treffen an. Mit dem Geld komme ich jetzt wenigstens einigermaßen in den nächsten Monat. Ich schäme mich innerlich dafür.

Beichthaus.com Beichte #00041221 vom 27.04.2018 um 20:45:09 Uhr (24 Kommentare).

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Kuscheln

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Peinlichkeit Manie Berlin

Ich (m/20) beichte, dass ich ich kuscheln mag und auch dafür schwärme. Vor meinen Freunden gebe ich das nicht zu, weil es ja eher eine Sache ist, die Frauen mehr mögen sollten. Männer sind nicht die, die kuscheln wollen. - Das meint zumindest die Gesellschaft. In einer Beziehung wäre mir Sex unwichtig. Ich träume eher davon mit einer Frau, die ich liebe, zu kuscheln. Aber auch Tiere wären da der Fall. Manchmal träume ich davon mit Hunden, Pferden, Eseln oder Kamelen zu kuscheln. Als ich noch klein war hatten wir einen Schäferhund und wenn sich hinsetzt und ich den großen Hund an mich schmuse dann vergesse ich alle negativen und stressvollen Alltagsgedanken. Am schönsten finde ich es auch so einen schönen Sonnenuntergang oder Sternenhimmel beim kuscheln zu beobachten. Ja ich weiß es klingt wie eine weibliche Eigenschaft aber ich fühle halt so. Eigentlich benehme ich mich männlich in vielen Sachen aber bei kuscheln oder romantischen Sachen fasse ich mich ans Herz und es kommt ein wenig weiblich rüber aber nicht falsch verstehen ich fühle mich zu 100 % Mann. Ich gehöre auf gar keinen Fall zu den die sich als Frau fühlen.

Aber ich habe das Gefühl dass es nicht viele Frauen gibt die einen schönen Sternenhimmel oder kuscheln als den Brennpunkt einer Beziehung sehen denn für mich ist es halt so dass dies mein Traum ist. Die meisten die ich kenne sehen den Sex als den Brennpunkt aber für mich ist es eher das hier. Kuscheln lässt mich halt geborgen fühlen wie in einem Nest. So bin ich halt. Es ist keine Sünder aber ich schäme mich sowas in Realität zuzugeben weil man mich dann sofort weiblich darstellt und ich will es gerne hier teilen und ich wünsche mir dass ich eine Frau finde die auch so etwas viel Wert gibt.

Beichthaus.com Beichte #00041210 vom 23.04.2018 um 17:26:04 Uhr in Berlin (29 Kommentare).

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Die angespannte Parkplatzsituation in Berlin-Mitte

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Rache Auto & Co. Berlin

Ich wohne seit 29 Jahren in Berlin-Mitte. Dort ist die Parkplatzsituation ziemlich angespannt. In einer Parklücke stand eine junge Frau mit einem Fahrrad. Sie bat mich darum, nicht dort zu parken, da sie die Lücke für einen Rollstuhlfahrer und sein Auto freihalten würde. Ich machte sie auf die sehr angespannte Parkplatzsituation in der Umgebung aufmerksam und sie wies nochmals darauf hin, dass sie für einen Rollstuhlfahrer den Platz frei halten würde, sie aber aus dem Weg gehen würde, wenn ich darauf bestehen würde. Ich fand einen anderen Parkplatz und war ein paar Minuten später wieder auf der Straße, dieses Mal mit Hund. Ich sah wie der angebliche Rollstuhlfahrer ankam, einparkte und flotten Schrittes mit der jungen Frau im nahegelegenen Park verschwand. Ihr Fahrrad hatte sie an der nächsten Ecke angeschlossen.

Ich war ziemlich sauer. Die Frau hatte mich angelogen und auf mein Mitgefühl für einen benachteiligten Menschen appelliert und dieses dann schamlos ausgenutzt, damit ihr Liebster mit schwäbischen Kennzeichen keinen Parkplatz suchen musste. In der Zwischenzeit hatte mein Hund einen stinkenden Haufen gesetzt, den ich in einer Tüte bei mir trug. Normalerweise steuere ich mit den gefüllten Tüten den nächsten Mülleimer an. Dieses Mal sah ich aber das Fahrrad der Frau. Sie hatte über ihrem Sattel einen hübschen Überzug. Unter diesen habe ich die offene Tüte platziert und platt gedrückt. Am nächsten Morgen war das Fahrrad verschwunden. Der Gedanke wie die Frau besoffen, bekifft oder beides abends auf das Rad gestiegen ist und sich vielleicht irgendwann über den Gestank gewundert hat, lässt mich schmunzeln.

Beichthaus.com Beichte #00041207 vom 22.04.2018 um 12:53:18 Uhr in Berlin (Torstraße) (14 Kommentare).

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