Das Feuer für die Nachbarskinder

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Vandalismus Kinder Nachbarn Hamburg

Als ich (w) etwa neun bis zehn Jahre alt war, haben meine kleine Schwester (anderthalb Jahre jünger) und ich ab und an mit den Nachbarskindern gespielt. Die anderen Kinder wohnten in einem anderen Haus, quasi gegenüber von uns. Wenn man aus dem Kinderzimmer über den Hinterhof schaute, konnte man das Haus sehen. Jedoch waren die Häuser getrennt durch eine Einfahrt und hohe Sichtschutzholzzäune. An einem Nachmittag haben die Kinder uns geärgert und wir wollten sie zurück ärgern. Eine von uns kam auf die Idee, Wunderkerzen anzuzünden und herüber zu werfen. Also standen wir am Zaun, zündeten einige Wunderkerzen an und warfen diese herüber. Man hörte, dass die Kinder überrascht waren. Wir warfen noch weitere Wunderkerzen über den Zaun und kicherten. Nach kurzer Zeit sind wir wieder in die Wohnung gegangen, weil es dann zu langweilig wurde. Irgendwann entdeckten wir, dass an der Hausseite, wo wir die Wunderkerzen herübergeworfen hatten, große Flammen zu sehen waren. In dem Moment hörte man auch schon von allen Seiten Sirenen näher kommen. Wir hatten natürlich voll Panik, dass man uns erwischt. Doch uns hatte niemand verdächtigt, die Kinder hatten unser Gekicher wohl nicht gehört. Noch Jahre später konnte man die Spuren des Brandes sehen. So scheinheilig wie wir waren, fragten wir noch die Nachbarskinder, was da denn passiert sei.


Es kam raus, dass da ganz viel Papier und einige Kartons gelegen hatten und das hat offenbar schnell Feuer gefangen. Zum Glück wurde niemand verletzt. Als wir älter waren, erfuhren wir, dass unser Onkel in jüngeren Jahren versehentlich einen Wald in Brand gesetzt hat und unser Vater unbeabsichtigt eine Garage abgefackelt hat. Scheint wohl im Blut zu liegen. Es tut mir sehr leid, dass die Aktion von uns zum Brand führte.

Beichthaus.com Beichte #00030924 vom 23.03.2013 um 19:47:13 Uhr in Hamburg (5 Kommentare).

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Wohin mit den Taschentüchern?

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Waghalsigkeit Dummheit Unreinlichkeit Studentenleben Remda

Wohin mit den Taschentüchern?
Ich (m/22) sitze hier gerade in der Bibliothek an meiner Bachelorarbeit und bin voll erkältet. Ständig muss ich mir die Nase putzen. Da hier jedoch kein Mülleimer in der Nähe ist, stopfe ich die vollgerotzten Taschentücher einfach in die Spalte zwischen Wand und Boden. In unserer Bibliothek sind die verschiedenen Stockwerke wie Balkone und die Tische entlang des Balkonrandes aufgereiht. Wenn man aufsteht und sich vorbeugt, sieht man die Leute, die auf dem Balkon darunter arbeiten. Gerade ist mir jedoch aufgefallen, dass die Spalte zwischen Balkonwand und Boden gar keinen Boden hat und dass meine vollgerotzten Taschentücher nicht mehr zu sehen sind. Ich bin also ein Stockwerk weiter runter gegangen, um zu sehen, welches arme Schwein die ganze Zeit schon meine vollgerotzten Taschentücher auf den Kopf bzw. den Tisch bekommt. Zum Glück sitzt auf dem Platz genau unter mir keiner, aber da liegt jetzt ein Haufen Taschentücher und die Leute, die da unten ein paar Plätze weiter sitzen, haben die Taschentücher bestimmt runtersegeln sehen. Der Taschentuch-Haufen ist beträchtlich. Ich hoffe, ich kriege keinen Ärger.

Beichthaus.com Beichte #00030922 vom 23.03.2013 um 18:23:24 Uhr in Remda (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Erschrecken spielen im Internat

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Neugier Peinlichkeit Masturbation Intim Schule Roßleben

Erschrecken spielen im Internat
Als ich (w/damals 15) in einem Internat wohnte, war es oft ein Spaß die Mitbewohner zu erschrecken, indem man sich heimlich unterm Bett oder im Schrank versteckte und in einem unerwarteten Moment schreiend rauskam. Einmal versteckte ich mich im Kleiderschrank einer […]
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Beichthaus.com Beichte #00030919 vom 22.03.2013 um 18:49:36 Uhr in Roßleben (42 Kommentare).

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Die Schmarotzer-Familie

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Verrat Familie Geld

Es geht um die Familie meines Mannes. Ich bin Anfang 20, er ist Mitte 20. Vorweg: Der Vater würde meinen Mann heute noch schlagen, hätte ich ihm nicht mit Anzeige und Gericht gedroht. Seine Mutter schaut zu und tut nichts. Seine jüngere Schwester war schon immer der Liebling, denn sie war ein Wunschkind, während ihm die Schuld daran gegeben wurde, dass die Eltern so jung heiraten mussten. Südländer halt. Seine Schwester hat zwei Wochen vor mir entbunden. Während seine Eltern seit der Geburt vor nunmehr zwei Jahren genau zweimal bei uns waren, besuchen sie die Schwester täglich. Dazu muss man wissen, dass man mit dem Auto zu uns fünf Minuten, zur Schwester 30 braucht. Die Ausrede: "wir haben keine Zeit" oder "ihr seid zu weit weg!" Nun zum eigentlichen Thema. Wir waren kurz nach der Geburt bei seiner Schwester und nachdem mal wieder Stunden über Gejammer der Geldsorgen vergangen waren, habe ich mitbekommen, dass sowohl er als auch sie schwarz arbeiten und nebenher noch Leistung vom Arbeitsamt kassieren! Während wir hart arbeiten gehen und uns jeden Cent selber zusammensparen, bescheißen die, wo es nur geht und wollen mir dann noch was von Ehre und Anstand erzählen! Daraufhin ist mir innerlich der Kragen geplatzt! Ich habe am nächsten Tag einen anonymen Hinweis beim Arbeitsamt eingeschickt, worauf die Arbeitgeber und die beiden Herrschaften gründlich inspiziert wurden. Meine Beichte: ich bin daran schuld, dass zwei Betriebe wegen Schwarzarbeit Strafe zahlen mussten und ich habe dafür gesorgt, dass meiner Schwägerin und ihrem Stecher die Bezüge gestrichen und zurückverlangt wurden. Mein Mann weiß bis heute nichts davon und das soll auch so bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00030918 vom 21.03.2013 um 21:40:54 Uhr (22 Kommentare).

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Das Leben mit dem falschen Mann

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Verzweiflung Ex Liebe

Am 1. September diesen Jahres sind es drei Jahre mit meinem Freund. Aber ich (w/20) habe ein Problem. Zu meiner Situation: Wir haben alles im Schnelldurchlauf bearbeitet. Zwei Wochen, nachdem wir uns kennenlernten, kamen wir zusammen, einen Monat später wohnte ich quasi bei ihm und drei Monate später war ich schwanger. Nein, ich war nicht zu dumm zum verhüten, ich wurde gut aufgeklärt und kann mir bis heute nicht erklären, wie es passiert ist. Mein Frauenarzt konnte mir auch keine Antwort geben. Aber egal, denn ich liebe meinen Engel! Seit anderthalb Jahren haben wir eine schöne, große Wohnung, also im Prinzip das perfekte Glück. wären da nicht ein riesiger Berg Schulden, den er mitgebracht hat und die Nachricht von meinem Ex vor drei Tagen. "Ich wandere aus, ich weiß, ich war ein Arschloch. Ich wollte mich trotzdem von dir verabschieden." Während mein Herz auf dem weg in meine Hose war und meine Hände von erdbebengleichen Erschütterungen heimgesucht wurden, hoffe ich immer noch, dass mein Freund meinen Gesichtsausdruck nicht gesehen hat. Meinen Ex habe ich damals wegen meinem Freund verlassen. Nicht, weil ich ihn nicht mehr geliebt habe, sondern weil er mir schlicht und ergreifend das Gefühl gab, nicht mehr wichtig zu sein.


All die Dinge, die er mir jetzt geschrieben hat, hätte er mir vor drei Jahren sagen sollen, aber er war zu stolz, zu verletzt, zu dumm, um es mir zu sagen. Hätte er es getan, wäre ich heute vermutlich noch mit ihm zusammen. Die Gefühle für meinen Ex kann ich nicht leugnen. Ich habe deswegen ein furchtbar schlechtes Gewissen und die Vorstellung, dass er ans andere Ende der Welt zieht, ist irgendwie komisch. Meinem Freund kann ich davon nichts sagen, weil der krankhaft eifersüchtig ist. Ich liebe meinen Freund wirklich, aber wenn ich zurück denke, dann war mein Ex meine große Liebe und ich fürchte, dass sich das auch in den nächsten Jahren nicht ändern wird. Auf diesem Weg will ich also beichten, dass ich seit drei Jahren das Gefühl habe, meine Familie zu betrügen, weil ich manchmal in Gedanken mein Kind packe und zu meinem Ex gehe. Doch ich tue es nicht, weil ich meinen Freund, meine Familie und mein Zuhause nicht verlassen will.

Beichthaus.com Beichte #00030917 vom 21.03.2013 um 18:22:26 Uhr (16 Kommentare).

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