Die Katze überfahren

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Verzweiflung Tiere Tod

Ich habe gestern Abend eine Katze überfahren. Sie lief mir vor das Auto. Ich habe eine Vollbremsung hingelegt, aber konnte nichts mehr tun, um auszuweichen. Ich bin heute nochmal am Ort des Geschehens vorbeigefahren, aber da war nur noch ein Blutfleck und meine Bremsspuren zu sehen. Keine Katze. Es tut mir so unendlich leid, dass ich nicht stehen geblieben bin und nachgesehen habe, ob sie wirklich tot war. Ich hoffe, Du musstest nicht unnötig leiden, liebe Katze.

Beichthaus.com Beichte #00031044 vom 17.04.2013 um 13:57:11 Uhr (15 Kommentare).

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Liebgewonnene Pinkelgewohnheit

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Ekel Studentenleben Unreinlichkeit Neuseeland

Ich (w/25) bin zur Zeit in Neuseeland, um ein Auslandssemester zu machen. In allen Häusern, in denen ich bis jetzt gewohnt habe, war die Toilette nicht im Bad selbst, sondern separat. Entweder, es ist hier so üblich oder einfach nur Zufall. Auf jeden Fall waren alle Waschbecken in den Bädern immer sehr massiv gebaut, also nicht einfach nur ein Becken, das an der Wand befestigt ist, sondern richtige Waschtische, die auf dem Boden stehen. Wem hier bereits Böses schwant, der ist auf der richtigen Spur! Ich bin allgemein ein sehr fauler Mensch und manchmal hat es mich einfach genervt, zum Beispiel nach dem Zähneputzen, jetzt nochmal extra aufs Klo zu rennen. Da ist mir sofort das Beichthaus und die Waschbeckenpinkler-Fraktion eingefallen! Zuerst war ich etwas zögerlich, als ich mich mit heruntergelassener Hose auf den Waschtisch gesetzt habe, aber als der Wasserhahn erstmal lief - habe ich hier so gelernt! -, gab es kein Halten mehr. Ich habe dann angefangen, das immer so zu machen, ich habe sogar mein kleines Gesichtshandtuch geopfert. Das hängt immer neben dem Waschbecken und ich benutze es dann zum Abwischen, hin und wieder kommt es dann in die Waschmaschine. Mir gefiel mein neues Leben als Waschbeckenpinklerin! Es war praktisch, meiner Meinung nach hygienisch, sparsam - der Klopapier-Verbrauch ging drastisch zurück! Eigentlich nur Vorteile. Leider habe ich gestern in einer ähnlichen Beichte in den Kommentaren gelesen, dass das die Rohre kaputtmachen kann; ich weiß nicht, ob es stimmt, aber wenn ja tut es mir leid! Letzte Woche bin ich umgezogen, leider eignet sich das Waschbecken hier nicht zum Draufsetzen. Irgendwie fehlt mir das jetzt, es ist einfach nicht mehr das Gleiche.

Beichthaus.com Beichte #00031043 vom 17.04.2013 um 13:33:40 Uhr in Neuseeland (Auckland) (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Das Gemüse leichter machen

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Diebstahl Ernährung Studentenleben

Ich möchte beichten, dass ich ein- bis zweimal pro Woche Lebensmittel stehle. Zu meiner Situation: Ich bin Studentin und bekomme, außer Kindergeld, keine finanziellen Förderungen vom Staat, sodass meine lieben Eltern meine Wohnung zahlen und mir jeden Monat noch etwas Geld überweisen, wofür ich ihnen unglaublich dankbar bin. Andernfalls könnte ich mein Studium einfach nicht finanzieren, da ich in einem Studienprogramm ohne große Chance auf spätere hohe Bezahlung bin. Deswegen will ich auch vorerst keinen Studienkredit aufnehmen. Ich ernähre mich, soweit ich kann, recht gesund, esse also auch viel frisches Obst und Gemüse. Allerdings ist das auf Dauer so unfassbar teuer, dass es kein Wunder ist, dass immer mehr Menschen, insbesondere alleinstehende, junge Menschen, viele Fertiggerichte, Fast Food und so weiter konsumieren. Es ist schnell zubereitet, macht satt und ist dabei relativ günstig. Und Frisches wird immer und immer teurer, was angesichts der ökologisch/ökonomischen Lage auch verständlich ist. Aber warum kann es nicht auch für einkommensschwache Menschen leicht möglich sein, sich gesund zu ernähren?


Deshalb hebe ich die Tüten, in denen die Artikel gewogen und etikettiert werden, immer etwas an. So verfälsche ich das Gewicht und damit den Preis um - geschätzt - etwa ein Drittel nach unten. Ich kaufe meistens bei einer großen Supermarktkette ein, da die Läden hier einfach überall sind und ich meine Einkäufe nicht mehrere Kilometer schleppen muss. Außerdem gibt es dort auch noch abends nach der Uni alles, was ich brauche und es ist nicht vergriffen oder schon halb eingefallen. Es wird auch kaum jemanden stören, dass ich mein Gemüse nur zu knapp 70 Prozent bezahle, denke ich. Außerdem bleibt mir so etwas mehr Geld für gutes Bier und Studenten brauchen nunmal Bier.

Beichthaus.com Beichte #00031042 vom 17.04.2013 um 13:13:58 Uhr (39 Kommentare).

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Die Tomatendiebe

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Diebstahl Schamlosigkeit Kinder Nachbarn Erlach

Hiermit beichte ich (w/20), dass meine beste Freundin und ich vor über zehn Jahren bei einer sehr netten Nachbarin geklaut haben. Wir haben durch eine Lücke in einer Hecke einen richtig tollen Gemüsegarten gesehen und es waren viele reife und wirklich große Tomaten an den Stauden, so dass wir uns dachten, dass wir uns welche nehmen. Nur war es so, dass man sich dazu erst mal durch die Hecke quetschen musste und dann noch einen recht großen umgegrabenen Platz überqueren musste, der von einigen Fenstern des Hauses gut einsehbar war. Wir haben uns bestimmt fünfmal getraut, jeweils ein oder zwei Tomaten zu nehmen, bis wir schließlich endlich zufrieden waren. Danach hatten wir auch noch den klugen Einfall, zu klingeln und zu fragen, ob wir zwei Tomaten haben dürften. Wir mussten wohl sehr nett ausgesehen haben, jedenfalls hat die Dame sofort zugestimmt und ist durchs Haus in den Garten. Wir haben sie sogar bis zur Eingangstür schimpfen hören, aber als sie wieder kam, drückte sie uns freundlich lächelnd zwei Tomaten in die Hände.


Es tut mir ziemlich leid, dass wir eine nette Frau um ungefähr zehn Tomaten beschissen haben und danach auch noch die Dreistigkeit besaßen, zu fragen, ob wir welche bekommen. Ich muss immer wieder daran denken, wie frech und verschlagen das gewesen war und dennoch grinsen wir immer, wenn wir uns gegenseitig daran erinnern.

Beichthaus.com Beichte #00031041 vom 17.04.2013 um 00:21:42 Uhr in Erlach (4 Kommentare).

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“Beichte

Unbeabsichtigt die Scheune zerstört

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Dummheit Vandalismus Gesellschaft Hannover

Ich (m/19) habe vor ungefähr sechs Jahren was Schlimmes gemacht. Eigentlich war es nur ein Unfall. Ihr müsst wissen, ich habe leider früh angefangen, zu rauchen. Es müsste so mit 12, 13 Jahren gewesen sein. Auf jeden Fall wohnte ich damals auf dem Dorf. Ein Freund von mir wohnte nur ein Dorf weiter und deswegen trafen wir uns immer mit dem Fahrrad. Es ist nicht so, dass ich damals viel Schlimmes gemacht habe, aber an diesen Tag werde ich immer zurückdenken. Uns war langweilig und wir hatten eine Scheune gefunden, die etwas abseits vom Dorf stand. Wir schafften es auch, dort reinzukommen. Die Scheune war voller Stroh. Also lagen wir da im Stroh und haben immer mal wieder eine geraucht. Irgendwann kam ich auf die Idee, mal ein bisschen Stroh zu nehmen und es anzuzünden. Versteht es nicht falsch, in dem Moment war es nicht so, dass ich dachte "Okay, jetzt brenne ich diese Scheune nieder", sondern es waren immer nur einzelne Strohhalme, die ich anzündete. Es war einfach nicht ganz durchdacht. Irgendwann hat sich ein kleines Feuer gebildet, was ich dachte, noch locker löschen zu können. Jedoch erkannte ich ziemlich schnell, dass ich es nicht aus bekomme. Das Feuer breitete sich also weiter aus und wurde immer größer. Mein Freund kam auf die Idee, abzuhauen und diese fand ich in dem Moment sehr passend. Wir versteckten uns aus Angst dann erst mal in einem alten, verlassenen Haus, was sich am Rande des Dorfes befand. Von dem besagten Haus aus konnte man die Scheune, und das in der anderen Richtung liegende Dorf gut sehen.


Nach ungefähr zehn Minuten schauten wir zum Dorf und sahen riesige Rauchschwaden darüber hinwegziehen. Mein Freund bekam totale Angst und hat, glaube ich, geweint. Ich hab ihn versucht zu beruhigen. Immerhin hatte ich das Feuer gelegt und das hätte ich auch auf mich genommen. Kurz darauf hörten wir die ersten Sirenen und sahen zugleich auch schon Feuerwehrwagen und Polizeiautos in Richtung Scheune sausen. Wir entschieden also, uns aus dem Haus raus zu trauen und nach Hause zu fahren. Ich weiß nicht wie, aber wir haben es geschafft, durch das ganze Dorf zu kommen, ohne dass uns jemand verdächtigt hat. Zu Hause angekommen, sagte meine Mutter uns erst mal, das wir nach Rauch riechen und Stroh am Rücken haben. Aber mehr auch nicht. Wir mussten uns dann erst mal von dem Schock erholen. Am nächsten Morgen, mein Kumpel hatte bei mir geschlafen, standen wir auf und sahen direkt die Zeitung. Auf der Titelseite war ein Bild von der brennenden Scheune. Außerdem stand dort, das ungefähr 60 Leute im Einsatz waren und die Polizei ihre Ermittlungen aufgenommen hat. Beim Letzteren hatten wir dann natürlich die nächsten Wochen noch Angst, aber wir merkten schnell, dass die Polizei wohl nicht zu uns kommen wird. Es ist nichts weiter passiert. Ein anderer Freund, dem ich es erzählt habe, meinte, ich müsse das in fünf oder sechs Jahren auf jeden Fall mal meinen Eltern erzählen, wenn sie einen Schocker haben wollen. Ich werde es heute Abend machen. Ich bitte um Absolution. Ich war noch ein Kind und es ist niemand zu Schaden gekommen. Eine positive Sache gab es außerdem an diesem Geschehen: Es ist endlich mal was passiert in dem langweiligen Kaff.

Beichthaus.com Beichte #00031039 vom 16.04.2013 um 14:51:17 Uhr in Hannover (12 Kommentare).

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