Der Altherrensack

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Selbstsucht Intim

Ich (w/24) habe mir beim Fortgehen einen hübschen Kerl für einen One Night Stand geangelt, da ich schon recht spitz war. Wir gingen zu ihm, tranken ein paar Gläser Wein und eins führte zum anderen. Wir hatten ein Vorspiel, das sicher eine halbe Stunde dauerte. Ich bin eigentlich mehr vom Typ Frau, die sofort zur Sache kommt und nach zehn Minuten Vollgas-Dampfhammersex sollte es erledigt sein. Das gibt mir einfach mehr. Aber gut, nach einer endlosen halben Stunde Vorspiel war er endlich so weit, dass wir miteinander vögelten. Er streifte ein Kondom über und sein Tempo war mäßig, aber ich spürte, das ich es auch schaffen würde, in absehbarer Zeit zu kommen. Irgendwann kam es mir dann auch. Ich hatte schon bessere Orgasmen gehabt, aber er hatte sich angestrengt und das genügte mir. Auf der Uhr neben seinem Bett sah ich, dass er schon über 20 Minuten dabei war, mich zu penetrieren. Da es für mich langsam aber sicher unangenehm wurde, musste ich der Sache ein Ende setzen.

Wir waren Doggy dabei und während ich vor ihm auf allen Vieren kniete, blickte ich zwischen meinen Beinen durch und sah seinen endlos langen Sack baumeln. Herrgott, der Kerl war noch keine 30 und hatte einen Sack, der langgezogen war wie bei einem Opa. Ich sagte ihm, dass es aus der Perspektive so aussähe, als hätte er einen langgezogenen Altmännersack und ob ihm der Probleme bereiten würde, wenn er beim gehen aus dem Hosenbein heraushängen und am Boden mitschleifen würde. Der Spruch hatte seine Wirkung nicht verfehlt und seine Erektion war innerhalb von Sekunden verschwunden. Er schaffte es auch nicht mehr, ihn hochzubekommen und somit war der Abend überstanden. Ich zog mich an und fuhr glücklich und befriedigt mit dem Taxi nach Hause. Ich möchte beichten, dass ich mit einem üblen Spruch einen netten Mann um seinen Orgasmus gebracht habe, nur damit die Sache zu einem Ende kommt. Da dabei niemandem wirklich Schaden zugefügt wurde, bitte ich um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00039897 vom 15.06.2017 um 23:06:03 Uhr (26 Kommentare).

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Die Nikotinsucht meiner Eltern

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Diebstahl Sucht Gesundheit Familie München

Die Nikotinsucht meiner Eltern
Es begann bereits in meinem frühen Kindheitsalter, dass ich mir enorme Sorgen um die Gesundheit meiner Eltern machte. Immer, egal wo, egal wann - sie waren abhängig von diesem Genussmittel. Mich verfolgte dieser beißende Geruch Tag für Tag, sodass ich mit der Zeit sogar einen Würgereiz entwickelte. Jede verfluchte Zigarette die ich sah, hätte ich am liebsten in den Müll geschmissen. Meine Eltern hatten zwar ständig versucht in meiner bzw. in der Nähe meiner zwei Schwestern, das Rauchen zu vermeiden, aber es gelang ihnen (meines Erachtens) kaum.

Im Alter von 13 Jahren erkundigte ich mich erneut, sehr tiefschürfend über die Folgen des Rauchens und ich war mehr als schockiert. Ich empfand eine gewisse Verantwortung gegenüber meinen Eltern und da ich wusste, dass sie nie freiwillig aufhören würden zu rauchen, musste ich mir etwas einfallen lassen.

Geplant war eigentlich: Wenn ich ihnen die Zigaretten heimlich wegnehme oder sozusagen stehle, dann würden sie nach kurzer Zeit merken, dass sie viel zu viel rauchen und das Geld für so einen Mist aus dem Fenster werfen. Damals dachte ich, es wäre der perfekte Plan und dass meine Eltern im Nullkommanichts ihren Rauchkonsum endigen oder zumindest reduzieren.

Naja, der Plan ging vollkommen in die Hose. Ich klaute Zigarettenpackungen ohne Ende und das, bis über einem Jahr. Es half aber rein gar nichts. Hin und wieder stellten meine Eltern Vermutungen auf, wieso sie so wenige Zigarettenpackungen im Haus vorfinden, aber sie gingen dann auch nicht näher darauf ein. Es juckte sie überhaupt nicht und nicht einmal das Geld spielte ein relevante Rolle. Ich gab mir wirklich Mühe so viele Zigarettenschachteln wie nur möglich zu klauen. Meistens verpackte ich diese in Geschenkpapier und verstaute sie in Schränken und Schubladen meines Zimmers. Es gab Phasen in denen ich sehr aktiv war und viel stahl und dann wieder Ruhepausen. Doch irgendwann sah ich wohl keinen Sinn mehr in diesem Belangen und gab es auf. Ich akzeptierte es, dass meine Eltern nichts an der Situation ändern wollten und härtete mich auch ziemlich ab, was Rauchen betrifft.

Nun, kommen wir zur Beichte: Ich (w/17) hatte vor zwei Tagen mein Zimmer wieder komplett auf den Kopf gestellt bzw. wollte es eigentlich nur ein wenig umdekorieren. Was fand ich dabei vor? Geschenke! Tatsächlich hatte ich völlig vergessen, dass sich so ein Theater in unserem Haus einmal abspielte. Ich zählte über 150 Packungen (Marlboro und West). Ich fühle mich jetzt einerseits ziemlich konfus, weil ich nicht weiß, wie ich mit dieser Menge an Zigaretten umgehen soll (zudem weiß ich nicht ob sie ihren Geschmack etc. verloren haben - sie wurden immer trocken gelagert), andererseits fühle ich mich schuldig, dass ich überhaupt auf so eine Dummheit kam und zusätzlich noch meine Eltern belog. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00039889 vom 14.06.2017 um 23:18:05 Uhr in München (7 Kommentare).

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Mein plötzliches Verlangen nach ermordetem Tier!

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Ekel Verrat Ernährung Würzburg

Gestern hatte ich (m/25) einen langen Arbeitstag, durch die Hitze war es besonders schwer. Während also mein Chef gemütlich nach Hause gefahren ist, mussten meine Kollegen und ich den lästigen Papierkram im Büro erledigen. Nachdem wir um 19:00 Uhr Feierabend hatten, schlugen mir die Kollegen vor, etwas essen zu gehen. Ich hatte nichts zum Mittag, weshalb ich zusagte. Ein paar Straßen weiter gab es ein Restaurant, in dem es asiatische Gerichte, Pizza und Döner gab. Die Kollegen bestellten Pizza, ich bestellte eine Gemüsepfanne mit Tofu. Der Kellner brachte uns das Essen, allerdings hatte er meine Bestellung vertauscht, ich hatte also einen Döner vor mir. Gerade, als ich etwas sagen wollte, hatte ich plötzlich das Verlangen nach ermordetem Tier. Ich muss dazu sagen, dass ich seit zehn Jahren stolzer Veganer bin. Doch gestern habe ich auf barbarische Art und Weise gehandelt, ich kann mich nicht mehr im Spiegel ansehen und verachte ich mich. Ich habe meine Prinzipien, die anderen Veganer und die Tierwelt verraten.

Beichthaus.com Beichte #00039862 vom 08.06.2017 um 18:19:31 Uhr in Würzburg (23 Kommentare).

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Das rosa Kleid

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Habgier Shopping Hannover

Ich habe gestern totalen Mist gebaut. Meine beste Freundin heiratet im Sommer und ich brauche unbedingt ein schönes Kleid. Gestern bin ich in die nächstgelegene Stadt gefahren und habe mich in den Geschäften umgesehen. Die meisten Kleider gefielen mir farblich nicht, waren zu schlicht oder zu schlecht verarbeitet, bis auf ein altrosanes Kleid. Leider überstieg dies mein Budget um Längen und in diesem schwachen Moment habe ich es in meine Handtasche gesteckt. Ich empfand zuerst keine Reue, schließlich muss ich aus finanziellen Gründen dauernd auf alles verzichten und ich hielt es für angebracht, mir wenigstens einmal ein bisschen Luxus zu gönnen. Doch als ich aus der Kabine ging, schlugen meine Gefühle schlagartig um, ich empfand starke Gewissensbisse und entschied mich dazu, das Kleid zurückzuhängen. Ich weiß, dass es sehr dumm von mir war und möchte mich dafür aufrichtig entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00039732 vom 14.05.2017 um 00:21:18 Uhr in Hannover (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich hasse mein Borderline-Syndrom!

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Verzweiflung Partnerschaft

Ich (w/bald 20) bin Borderlinerin. Ich habe seit einigen Jahren damit zu kämpfen und trotz der langen Zeit habe ich mich noch immer nicht an diese Zustände gewöhnt. Um den Klugscheißern und Hobbypsychologen ihren Spaß vorab zu verderben: man kann die Diagnose durchaus vor der Volljährigkeit bekommen, wenn die Persönlichkeit bereits gefestigt ist. Ich habe deutlich sichtbare Narben, obwohl ich mich seit drei Jahren nicht mehr verletze. Ich hasse es ständig drauf angesprochen zu werden. Ich hasse diese neugierigen Fragen und mitleidigen Blicke. Nein, ich möchte keine Aufmerksamkeit und mich aufgrund vergangener Fehler auch nicht verstecken und im Sommer mit Pullis rumlaufen. Ich habe das einige Zeit getan und es war schrecklich und sehr auffällig, denn wer läuft bei 30 Grad denn freiwillig in Pullovern rum?

Was mich aber noch mehr belastet ist, ist die Tatsache, dass mein Freund fürchterlich darunter leidet. Ich habe vor zwei Jahren auf eigenen Wunsch die Medikamente abgesetzt. Meine Launen sind unerträglich. Binnen Sekunden schwappt es von einem Extrem ins Andere. Und ich bin dem hilflos ausgesetzt. Und dementsprechend verhalte ich mich leider auch. Ich habe das nicht unter Kontrolle und es tut mir im Nachhinein auch unendlich leid, wenn mein Freund so traurig ist und ich mit dem Wissen einschlafen muss der Grund dafür zu sein. Wir führen eine Fernbeziehung und er steht generell ständig unter Strom, weil er nicht bei mir ist, um für mich da zu sein - was ich keineswegs von ihm verlange, weil ich mich ja selbst für meine Stimmungsschwankungen verabscheue - aber er ist so lieb und versucht sein Bestes, nur lasse ich ihn nicht an mich ran. Ich habe bereits versucht, mich von ihm zu trennen, weil ich es egoistisch fände bei ihm zu bleiben, aber er lässt es nicht zu. Ich weiß nicht weiter.

Beichthaus.com Beichte #00039731 vom 13.05.2017 um 23:15:16 Uhr (20 Kommentare).

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