Warum man einen Staubsaugerroboter nicht unbeaufsichtigt lassen sollte

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Waghalsigkeit Dummheit Partnerschaft Heidelberg

Ich (m) habe durch Dummheit beinahe unsere Wohnung angezündet. Es begann alles damit, dass meine Frau und ich einen Staubsaugerroboter gekauft haben. Seither hatten wir öfters die Diskussion, ob man das Teil alleine lassen kann, oder nicht. Ich war immer der Meinung, dass man den Roboter nicht die ganze Zeit beaufsichtigen muss, weil es ja auch irgendwie der Sinn eines automatischen Staubsaugers ist, nicht selber dabei sein zu müssen. Trotzdem hat meine Frau immer gesagt, ich soll ihn ausschalten, wenn wir beide das Haus verlassen. Das habe ich auch immer brav gemacht, bis auf das eine Mal. Ich wollte einfach beweisen, dass nichts passiert und habe ihn heimlich laufen gelassen, während wir zwei Stunden weg mussten.

Das Ende vom Lied: Wir kamen nach Hause und bemerkten schon im Treppenraum leichten Rauchgeruch und den schrillen Ton der Rauchmelder. Wir stürmten die Treppe hoch in die Wohnung und sahen dort das verstörende Bild: Der Staubsauger keuchte jenseits der Belastungsgrenze langsam an uns vorbei. Er zog einen Fön am Kabel hinter sich her, welcher auf höchster Stufe lief. Um den Fön hat sich ein Handtuch gewickelt, das bereits vor sich hin kokelte. Ich weiß bis heute nicht, wie das passieren konnte. Es muss eine Verkettung unglücklicher Umstände im Badezimmer gewesen sein.

In den Blicken meiner Frau sah ich Verachtung und Hass. Ich bekam den Ärger meines Lebens. Ständig wirft sie mir meine Rücksichtslosigkeit vor und malt sich aus, was alles hätte passieren können. Ich sage euch, Leute: Lasst nie einen Staubsaugerroboter unbeaufsichtigt!

Beichthaus.com Beichte #00041599 vom 16.10.2018 um 23:05:50 Uhr in Heidelberg (24 Kommentare).

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Die herrische Tanzlehrerin meiner Tochter

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Hass Schule

Ich (w/27) hasse die Tanzlehrerin meiner Tochter. Sie denkt, die Tatsache, dass sie eine Riesen-Tanzshow in einem Riesensaal mit ach so vielen Zuschauern ehrenamtlich organisiert, berechtigt sie dazu, die Eltern wie ihre Untergebenen zu behandeln. Sie behandelt mich wie ein kleines, unartiges Kind und weist mich in absolut inakzeptablen, respektlosen Umgangston zurecht, weil ich keine Zeit habe, jedes Wochenende bis zur Aufführung mindestens 5 Stunden bei den Proben mit anwesend zu sein, um dort ehrenamtlich zu helfen. Hallo, meine Tochter macht da mit und nicht ich, ich habe mich zwar per Unterschrift dazu verpflichtet, dass meine Tochter an den Proben teilnimmt, aber das betrifft doch nicht auch noch MICH. Ich habe keine Zeit dafür. Die Alte ist doch völlig bescheuert. Sie guckt mich tadelnd an und sagt Sachen wie "Ich wünsche mir mehr Mitarbeit von den Eltern, wir sind ein Team und hier steht man nicht rum und guckt den Anderen beim Arbeiten zu, sondern man packt mit an!" und das in ekelhaft bevormundendem, vorwurfsvollen und herrischem Ton. Hallo? So spricht man doch nicht mit erwachsenen Menschen! Wenn die wüsste, was für Opfer und Stress wir auf uns nehmen, um an den Proben teilzunehmen. Wir haben eine Hochzeitszeremonie verpasst, zwei Kindergeburtstage und Besuche bei den Großeltern, um an den Proben am Wochenende teilzunehmen. Zwei Mal sind wir Sonntag früh umsonst dort hingefahren, weil die Alte uns fälschlicher Weise dorthin bestellt hat. Das eine Mal sind wir deswegen zu spät zu einer Feier gekommen und das andere Mal hatten wir wegen der (vermeintlichen) Probe eine Einladung abgesagt. Von ihr kam keine Entschuldigung, nur weitere Vorwürfe wegen irgendwelchen Kleinigkeiten konnte ich mir dann direkt anhören und immer vermittelt sie mir das Gefühl, ich würde das Ganze nicht ernst genug nehmen und mich nicht genug engagieren.

Die Olle schnauzt zudem sechsjährige Kinder an, wenn sie in die Luft gucken, während sie etwas erklärt oder wenn sie sich rechtfertigen wollen, wenn die Alte ihnen mal wieder zu Unrecht etwas vorwirft. Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum die anderen Eltern und Kinder ihre Tyrannei so mitmachen. Leider kann ich ihr nicht die Meinung geigen, weil dieser Drachen, der völlig kritikunfähig ist, dann meine Tochter aus der Vorführung kickt und das für die Kleine ein Weltuntergang wäre. Also warte ich bis nach der Aufführung ab und beschwere mich nach der Kündigung beim Verein. Ich bin nicht die einzige Mutter, die sich darüber beschwert. So einen ekelhaften, herrischen und widerlichen Menschen habe ich echt noch nie kennengelernt. Es gibt einen Unterschied zwischen streng sein und unfair und respektlos sein und den hat dieses Weib definitiv nicht verstanden. Ich hasse diese Frau, die ihre alteingesessenen VIP-Lieblinge zuckersüß behandelt und Neulinge wie uns wie Dreck. Ich wünschte, mir würde eine gute Rache einfallen. Man muss ihre Art live miterlebt haben, um meine Abneigung zu verstehen. Ich war immer supernett zu ihr und sehr bemüht und von ihr kommen nur Vorwürfe, Ablehnung und respektloses Anschnauzen wegen nichts. Ich fühle mich von ihr gedemütigt und ihr hilflos ausgeliefert wegen meiner Tochter, deren Teilnahme an der Show in der Macht dieses Drachens steht.

Beichthaus.com Beichte #00041598 vom 15.10.2018 um 00:52:45 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Warum ich meine wilde Jugend bereue

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Drogen Trunksucht Unfall Duisburg

Ich möchte beichten dass ich eigentlich nach außen hin als eine verständige und positive Person wahrgenommen werde, das aber wohl gar nicht bin. Ich habe nur die Fassade im Griff. Meine beiden größten Träume sind, wieder vollständige körperliche Gesundheit zu erlangen und die Zeit, sagen wir, auf mein 13. Lebensjahr zurückzudrehen und alles mit dem Wissen von heute noch einmal machen zu dürfen. Ich habe durch zwei schwere Unfälle die durch meinen früheren Alkoholkonsum verschuldet sind und einige Schönheits-Ops meinen Körper geschunden. Meine operierten Körperstellen tun jetzt durch die (teuer bezahlten) Knochenbrüche bei jedem Wetterumschwung weh, ebenso verhält es sich bei den Unfallschäden. Ich muss orthopädische Schuhe tragen und fast täglich leichte Schmerzmittel nehmen.

Meine ganze Jugend bestand aus Suff, Promiskuität und Zeitverschwendung. Ich war damals extrem rebellisch und wollte einfach nur mein Ding machen und hab schnell in der Drogenszene, bei all den anderen verlorenen Seelen, Anschluss gefunden. Meine Eltern haben mir von Internat über betreutes Wohnen, eigener Wohnung, Privatschule, Kinderpsychologe etc. die ganze Palette angeboten, um mich wieder zurückzuholen, aber ich habe alles in den Wind geschlagen. Ich hätte ein Instrument lernen, mein Abitur mit Fleiß bestehen, ohne meine Unfälle modeln und mich von dem ganzen Gesocks fernhalten können. Ich war irgendwann in der kompletten Unterschicht angekommen, wo meine Freunde zusammen mit ihren Eltern tranken und Drogen nahmen. Ich habe nichts davon gemacht. Ich wollte die Welt einfach brennen sehen und mit 21 draufgehen.

Jetzt bin ich 24 und körperlich kaputt. Teilweise sieht man es mir an, vor allem die Narben sind auffällig. Ich führe ein halbwegs normales Leben, sogar mit Uni und Freunden, die keinen Alkohol trinken. Trotzdem bin ich so sehr unzufrieden. Desto normaler und reifer ich werde, desto mehr schockt und widert mich meine komplette Vita an. Man könnte jetzt argumentieren "aber du warst noch nicht erwachsen" aber das Argument funktioniert für mich nicht. Andere haben auch Jugendsünden im Keller und trotzdem führen sie ein normales Leben später. Ich beichte, dass ich auf allen Ebenen mit meinem Schicksal hadere und entgegen der üblichen Meinung, "du bist doch noch so jung!", davon überzeugt bin, dass der Karren bereits im Dreck ist. Therapie hab ich übrigens schon seit meinem 5. Lebensjahr - die Karte ist ausgespielt. Ich beichte, dass ich selbstmitleidig und unfähig bin, den Ist-Zustand anzunehmen. Ich weiß, dass meine beiden Träume absolut unmöglich sind und trotzdem wünsche ich sie mir jeden Tag mehr als alles andere.

Beichthaus.com Beichte #00041597 vom 12.10.2018 um 07:16:35 Uhr in Duisburg (16 Kommentare).

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Meine verstorbene Affäre

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Feigheit Fremdgehen Wien

Ich hatte vor Jahren eine Beziehung zu einer verheirateten Frau bis zu deren plötzlichen Tod. Ihr Mann wusste zwar von unserer Freundschaft, aber nicht von der Intimität. Und wir wurden im Laufe der Zeit sogar gute Freunde, was wir bis heute geblieben sind. Ich habe jedoch immer wieder ein schlechtes Gewissen wenn wir uns sehen oder etwas gemeinsam unternehmen. Kämpfe dann, ob ich es ihm erzählen soll. Aber ich möchte auch seine verstorbene Frau nicht in den Schmutz ziehen. Schon gar nicht wo sie sich nicht mehr wehren kann. Denn er hatte sie wirklich geliebt und ich glaube er liebt sie immer noch. Eine scheußliche Situation.

Beichthaus.com Beichte #00041595 vom 14.10.2018 um 02:09:01 Uhr in Wien (20 Kommentare).

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Die Männerhöhle

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Verzweiflung Ignoranz Partnerschaft Leipzig

Ich (w/27) ertrage langsam aber sicher das Gehabe meines Freundes nicht mehr. Ich habe das Gefühl, dass er sich gerade im Alter zurück entwickelt. Jetzt hat er sich bei uns eine so genannte "Männerhöhle" eingerichtet, mit Couch, Billardtisch, Pinup-Kalender, Fernseher und einem Schild "Wir müssen draußen bleiben" mit einer durchgestrichenen Frau drauf. Regelmäßig kommen seine Kumpels zum "Sport" vorbei. So bezeichnen sie jedenfalls ihr gemeinsames Fußballgucken, Chips essen und Biertrinken. Gestern war es wieder so weit. Da wird sich mit Bier und Junkfood eingedeckt und die Tür zur "Männerhöhle" verschlossen. Dann sind die den ganzen Samstag da drin und grölen in derbster Sprache vor sich hin. Und ich bin mir ganz sicher, dass ich auch sowas wie Affenlaute aus dem Raum vernahm. Am Ende sieht es aus wie im Schweinestall. Mittlerweile gehe ich da auch nicht mehr zum Putzen rein. Ich habe ihn schon öfters darauf angesprochen, aber er tut das immer ab, als sei es völlig normal. Angefasst hat er mich auch schon einen Monat nicht mehr. Ich bereue es, den rebellischen Draufgänger gewählt zu haben und spiele mit dem Gedanken, ihn bald zu verlassen, wenn sich nichts bessert.

Beichthaus.com Beichte #00041594 vom 14.10.2018 um 00:36:31 Uhr in Leipzig (40 Kommentare).

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