Gesundheit ist das Wichtigste im Leben

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Ungerechtigkeit Gesundheit

Ich beneide jeden Menschen, der gesund ist, und bin der Meinung, Gesundheit wird immer noch als viel zu verständlich angesehen und nicht ausreichend wertgeschätzt. Leider ist es bei mir mit der Gesundheit nicht gut bestellt. Ich habe mehrere chronische Krankheiten, die man mir nicht ansieht, die jedoch teilweise starke Schmerzen hervorrufen. Es ist phasenweise so schlimm, dass ich Opioide benötige, weil nichts anderes mehr greift. Die Ärzte können mir leider nur sehr begrenzt helfen und oft wird alles einfach auf die Psyche geschoben, ohne eine wirkliche Diagnostik vorzunehmen. Bei einer Krankheit hat es dadurch zehn Jahre gebraucht, bis ich ernst genommen wurde - obwohl die Krankheit nicht selten ist. Diese hat dann zu einer anderen geführt und ich musste letztendlich alleine mit den Folgen klar kommen. Grundsätzlich würde ich mir mehr Verständnis wünschen, das würde vieles einfacher machen. Ich habe immer wenn es mir möglich war gearbeitet, habe dadurch die Verschlechterung meiner Gesundheit in Kauf genommen und stehe jetzt wieder ohne alles da. Zum Glück habe ich privat ein stabiles Umfeld, sonst wüsste ich nicht was ich machen würde. Professionelle psychologische Hilfe wollte ich auch schon in Anspruch nehmen, da wurde mir mehrfach signalisiert ich "solle mich nicht so anstellen" und ich "würde ja noch funktionieren", demnach "wäre ja alles ok".<br /> <br /> Wenn also die junge Frau neben euch im Bus den Sitzplatz nicht für den alten Mann frei macht oder eure junge Kollegin öfter krank ist, verurteilt sie nicht sofort. Stellt euch vielleicht mal die Frage, ob sie euch einfach nicht erzählen will, wie es ihr geht, weil sie kein Mitleid will und sich nicht mehr anhören kann, dass sie sich bitte "nicht so anstellen soll". Und seid dankbar für eure Gesundheit!

Beichthaus.com Beichte #00041090 vom 18.03.2018 um 19:03:34 Uhr (12 Kommentare).

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Das Leben ist Kacke

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Neid Verzweiflung Ungerechtigkeit

Ich fühle mich vom Leben verarscht. Ich (w/40) bin immer für jeden da und habe vom Schicksal das Kämpfen gelernt. Alle paar Jahre kommt von Fortuna ein Roundhousekick. Und ich stand auf und habe weitergemacht. Habe ich einen Partner, der mich liebt? Nope, ich habe es nach 12 Jahren Single-Sein nur auf den Geliebtenstatus geschaft. Jetzt bin ich müde und mag nicht mehr. Ich möchte beichten, dass ich kein Verständnis mehr auf bringen möchte. Nicht für meine Freunde, die mich nur brauchen, wenn es ihnen schlecht geht. Nicht für meinen Liebhaber, wenn er Sorgen hat und auch nicht für Kollegen, wenn sie nicht weiterwissen. Leute, ihr könnt mich mal, unter der Woche bin ich die erste Verzweiflungsnummer, die ihr wählt - aber ab Freitag?! Da werde ich ignoriert. Ich mag nicht mehr, das Leben ist kacke.

Beichthaus.com Beichte #00041087 vom 17.03.2018 um 22:49:23 Uhr (20 Kommentare).

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Klo verstopft: Was tun ohne Pümpel?

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Stolz Dortmund

Ich beichte, dass ich gestern die Toilette meiner Freundin mit Absicht verstopft habe, um sie von der Verstopfung zu befreien und um dann wiederum als guter Heimwerker dazustehen. Ich habe gestern ein sehr großes Geschäft auf ihrer Toilette gemacht und dann Zewa zum abputzen benutzt und noch schön viel Zewa nachgeworfen. Dann zog ich ab und siehe da, das Klo war bis zum Rand mit brauner Soße voll. Dann rief ich meine Freundin und sie war verzweifelt, sie befürchtete schon, dass sie einen teuren Handwerker rufen muss. <br /> <br /> Doch ich konnte sie beruhigen und sagte, dass ich weiß, was zu tun ist. Sie meinte, sie hätte kein Werkzeug, das sei unmöglich! Natürlich wusste sie nicht, dass ich auf YouTube ein Video kannte, in welchem beschrieben wurde, wie man die Verstopfung mit Hausmitteln beseitigt. Heldenhaft sagte ich, ich hätte alles im Griff und bewaffnete mich mit Gummihandschuhen, Müllsäcken und einer Flasche Cola. Ich trank 1,5 l Cola und schnitt danach den Boden der Flasche ab. Darauf, zog ich die Handschuhe an und wickelte meinen Arm in den Müllsack. Beherzt, griff ich in die Brühe und holte soviel Zewa und Kot wie möglich raus und tat es in einen Eimer. Die Brühe begann langsam abzulaufen, doch das Klo war noch nicht frei!!! Ich nahm meine bearbeitete Plastikflasche und benutzte sie als Pömpelersatz und siehe da, das Wasser lief normal ab! Meine Freundin lobte mich und denkt nun ich sei ein fähiger Heimwerker, mit der Fähigkeit zu improvisieren. Mir tut der ganze Vorfall im Nachhinein jedoch sehr leid, schließlich hätte ein Rohrschaden oder eine Überschwemmung entstehen können. Ich bitte um Vergebung und gelobe so etwas nie wieder zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00041085 vom 15.03.2018 um 13:46:50 Uhr in 44137 Dortmund (Lindemannstraße) (22 Kommentare).

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Oreos mit Zahnpasta

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Rache Diebstahl Familie

Als mein Bruder noch jünger war, hat er sich immer heimlich an meinen Süßigkeiten-Vorräten bedient. Natürlich blieben seine kleinen Diebstähle nicht lange unbemerkt. Als er sich eines Tages an meiner absoluten Lieblingssüßigkeit - den Oreo-Keksen - vergriff, schmiedete ich einen Racheplan. Ich brach beide Hälften eines Kekses auseinander, aß die Füllung und ersetzte diese durch extra-scharfe Pfefferminzzahnpasta, dann legte ich den präparierten Keks zurück in die Verpackung. Das Schicksal nahm seinen Lauf, es folgte ein kleiner Bruder, der blitzschnell ins Badezimmer rannte, gefolgt von einer großen Schwester die sich lachend vor der Tür platzierte. Letzten Endes konnte auch mein Bruder über den Streich lachen und fortan muss ich nie wieder Angst um meine Süßigkeiten haben.

Beichthaus.com Beichte #00041083 vom 14.03.2018 um 19:10:08 Uhr (9 Kommentare).

Gebeichtet von Perlentaucherin aus Niedersachsen
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Das Kind auf den Gleisen

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Aggression Gewalt Bahn & Co. Freiburg

Ich war letztens an einem Bahnhof und habe auf den Zug gewartet. Vor mir sehe ich ganz dicht am Bahnsteig einen kleinen Jungen stehen - schätzungsweise 3-4 Jahre, der am Bahnsteig rumgeturnt hat. Seine Mutter war mit ihrem Handy beschäftigt und es hat sie scheinbar auch gar nicht interessiert, was ihr Kind macht. Als dann der ICE kam, der hier nur durchfährt und nicht hält, ist der Kleine ans Gleis und hat sich weit rausgelehnt um den Zug zu sehen. Der Zug war vielleicht noch 20 Meter weg. Ich habe die Situation zum Glück schnell erkannt und den Jungen geistesgegenwärtig am Arm gepackt und mit Wucht von der Bahnsteigkante weggezogen, sonst wäre er vom Zug erfasst worden. Von den übrigen Passanten hat sich auch keiner interessiert, die haben alle auf ihr Handy gestarrt.<br /> <br /> Natürlich hat er direkt das Heulen angefangen, nachdem ich ihn so wuchtig gezogen habe und sofort kam seine Mutter angerannt und hat mich lautstark beschimpft, was ich mit ihrem Kind mache und ob ich ein Pädophiler wäre. Ich habe ihr die Situation erklärt, aber sie wollte sich nicht beruhigen und meinte sie zeige mich an, ich hätte ihr Kind verletzt und so weiter. Ich bin dann einfach gegangen und habe sie weiterblubbern lassen. Nur eine kleine Notiz an mich: Wenn ich wieder einmal in so einer Situation bin, lieber nicht helfen, sondern Handy rausholen. Dann erspart man sich eine Menge Ärger.<br />

Beichthaus.com Beichte #00041082 vom 14.03.2018 um 13:44:04 Uhr in Freiburg (28 Kommentare).

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